Cover-Bild Calendar Girl - Verführt
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5,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 22.11.2019
  • ISBN: 9783548062693
Audrey Carlan

Calendar Girl - Verführt

Januar/Februar/März - Black Week Edition Band 8
Friederike Ails (Übersetzer), Graziella Stern (Übersetzer), Christiane Sipeer (Übersetzer)

Der große Bestseller von Audrey Carlan jetzt als preiswerte Sonderausgabe

Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leicht verdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar...

 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2021

Toxisch?

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Diese Rezension basiert vollkommen auf meiner eigenen, persönlichen Meinung und wird nicht auf alle Leser zutreffen

Ich habe bisher nur "Calendar Girl - Januar" gelesen, die anderen zwei Monate dieser ...

Diese Rezension basiert vollkommen auf meiner eigenen, persönlichen Meinung und wird nicht auf alle Leser zutreffen

Ich habe bisher nur "Calendar Girl - Januar" gelesen, die anderen zwei Monate dieser Zusammenfassung fehlen mir noch.

Als ich gesehen habe, dass die Reihe 12 Bücher für jeden Monat umfasst, wusste ich, dass ich daraus eine kleine Lesechallenge machen will. Jeden Monat das Buch mit dem entsprechenden Monat. Ich habe mir vorab nur wenige Rezensionen angesehen, um so neutral wie möglich an diese Reihe ranzugehen. Nachdem ich jetzt den ersten Band beendet habe, weiß ich allerdings ehrlich nicht, ob ich diese Reihe noch weiterlesen werde.

Zu Beginn mal etwas positives: die Grundidee dieser Reihe finde ich wirklich klasse. Die ganze Thematik ist sehr interessant und spannend und verspricht viel Potential. Zudem wurde die Idee auch wirklich ausgereift und für den Leser schön flüssig eingeführt. Das konnte mich sehr von sich überzeugen, einen besseren Einstieg hätte ich mir da nicht vorstellen können.

Ich hatte allerdings ein großes Problem mit der Protagonistin. Anfangs machte sie auf mich einen sehr sympathischen, netten und fürsorglichen Eindruck. Sie hat sich große Dinge vorgenommen, um die Probleme ihres Vaters wieder gerade zu rücken. Das ist natürlich sehr mutig und zeigt, dass sie ein gutes Herz hat. Allerdings ist das immer mehr in den Hintergrund getreten und wurde von fragwürdigen und negativen Eigenschaften immer weiter in den Schatten gestellt.
Ein großer Punkt, der mich wirklich gestört hat war, dass sie dich zu Beginn strikt vorgenommen hat keine Gefühle für Wes Channing zu entwickeln. Bei ihrem Job ist das kein schlechter Vorsatz und es hat mich dann umso mehr gestört, dass sie bereits gefühlt in dem Moment, als sie ihn das erste mal gesehen hat, schon angefangen hat irgendwelche Gefühle zu entwickeln (bitte nicht zu wörtlich nehmen). Das ist jetzt im Vergleich zum Rest weniger dramatisch, aber hat die Protagonistin in meinen Augen etwas naiv aussehen lassen. Mal abgesehen davon, dass Wes ihr auch noch einen Hausschlüssel überreicht, obwohl er sie so gut wie gar nicht kennt. Fand ich zwar süß und nett, immerhin ist es ein Buch, aber es war auch ein wenig übertrieben.

Jetzt kommt allerdings das, was mich am Meisten gestört hat und vor dem ich gewissermaßen warnen möchte.
Zwischenmenschliche Beziehungen werden hier SEHR toxisch dargestellt und das ist für mich ein absolutes No-Go. Nicht nur wird die Frauen-Männer Beziehung auf Sex reduziert. Ich fand es schon beinahe nervtötend wie dominant und besitzergreifend Wes hier dargestellt wird. Man kann darauf stehen, natürlich, aber: es ist die Art Dominanz, bei dem sich der Mann einfach nur groß und kontrollierend aufführen will. Dabei wird Mia ständig als stark, unabhängig und anders als alle andere Frauen angepriesen, was ich mittlerweile auch nicht mehr in Ordnung finde. Was mich zum Nächsten Punkt bringt. Das Frauenbild wird hier schon beinahe mittelalterlich dargestellt. Mia klammert nicht, hat Geduld und nervt Wes nicht: deswegen ist sie DIE Frau für ihn. Weil sie ganz anders ist als alle anderen Frauen. Excuse me? Was soll das denn heißen? Das gewöhnliche Frauen anhänglich sind, viel plappern und Männer nur nerven? Darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Das geht für mich gar nicht. Zudem sollte man Frauen nicht in die Kategorien "gewöhnlich" und "ich-bin-anders-als-andere-Frauen" einteilen.
Damit hängt auch mein nächster Kritikpunkt zusammen. Das Verhältnis zwischen Frauen. Auch hier wird alles so negativ, überholt und absolut toxisch vermittelt. Mia wird engagiert, um Wes mehr Zeit bei Veranstaltung zu verleihen, in dem man andere Frauen davon abhängt mit ihm zu flirten. Als würden ihn durchgehend irgendwelche Frauen ansprechen. Man kann es ihnen aber auch nicht verübeln, immerhin ist er total attraktiv und ein berühmter Drehbuchautor einer berühmten Filmreihe. Klar sprechen ihn dann alle an, so verwerflich ist das gar nicht. Stattdessen werden die Frauen darauf reduziert, dass sie nur an sein Geld wollen. Das hat eine gewisse Ironie an sich, immerhin ist Mia sein Callgirl und ist mit ihm nur wegen dem Geld zusammen. Da musste ich schon einen Moment stutzen. Aber sie hat ja einen Grund dafür, natürlich, dann ist ja in Ordnung, mein Fehler. Andere können keine Gründe usw. dafür haben, immerhin ist ja Mia die große Ausnahme unter ihnen (Achtung, das war sarkastisch gemeint. Nicht sehr nett der Autorin gegenüber, aber so ist es nunmal). Wie sagt man so schön? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Aber das wirklich nervige daran ist, wie Mia damit umgeht. Sie schmeißt sich total an Wes ran, nur um diese Frauen dann eifersüchtig zu machen. Man muss ja nicht zwingend wissen, dass die beiden irgendeine Art Beziehung zueinander haben, wenn das nicht mal publik gemacht wird, was wohl um einiges schlauer gewesen wäre? Wieso muss es zwischen Frauen immer einen Konkurrenzkampf geben? Wieso müssen sie sich gegenseitig eifersüchtig machen? Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist, wie abwertend Mia die anderen Frauen betrachtet. Nur weil sie hübsch angezogen, eine tolle Figur, künstliche Nägel und Haare haben und sich eventuell die Brüste haben machen lassen, sind die Frauen automatisch Fame und Geldgeil. Ich glaube ich sollte an der Stelle nichts weiteres dazu sagen, außer, dass man es definitiv nicht lesen sollte, wenn man dazu neigt sich leicht manipulieren zu lassen und womöglich jung ist und Dinge zwischen Fiktion und Realität noch nicht ausgereift genug differenzieren kann.

Hier geht es zwar primär um Erotik und daran mangelt es hier definitiv nicht, die Szenen sind sogar sehr aufregend und prickelnd, aber das Drumherum ist mindestens genau so wichtig und hier wird das Klischee bzw. Vorurteil der flachen und oberflächlichen Erotikromane auch noch gestärkt/genährt. Sehr schade, weil die Bücher doch eigentlich so viel Potential haben. Ich werde der Reihe definitiv eine weitere Chance geben und hoffe, dass die nächsten Teile besser werden.
Vielleicht ist ihre andere Buchreihe besser, denn ihr Schreibstil gefällt mir tatsächlich sehr gut.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Eher schlecht als recht

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Die Protagonistin Mia Saunders braucht schnell viel Geld für ihren Vater, weil dieser auf einen Kredithai reingefallen ist. Mia ist sehr verzweifelt und da sie mit ihrem Job als Kellnerin so viel Geld ...

Die Protagonistin Mia Saunders braucht schnell viel Geld für ihren Vater, weil dieser auf einen Kredithai reingefallen ist. Mia ist sehr verzweifelt und da sie mit ihrem Job als Kellnerin so viel Geld nicht bekommen kann wendet sie sich an ihre Tante. Diese leitet eine Escort-Agentur und vermietet Mia für ein Jahr lang für jeweils einen Monat an vermögende Kunden. Sex ist bei diesem Angebot nicht mit inbegriffen, wird aber extra vergütet.

Ich war sehr neugierig auf die Geschichte, besonders haben mich die drei Männer interessiert.

Ich möchte nicht genauer auf die Charaktere der Männer eingehen. Das Einzige, was ich dazu sagen kann ist, dass alle Männer natürlich gut aussehen und einfach fantastisch sind.

Am Anfang war ich sehr begeistert von dem Buch, aber diese Begeisterung lies leider sehr schnell nach. Mr Januar, “Wes” hat mir sehr gefallen, aber danach konnte mich weder Mr. Februar noch Mr. März überzeugen. Es passierte einfach kaum etwas und die Geschichte ist immer mehr an den Haaren herbeigezogen und wirkte auf mich leider sehr überzogen. Alle 3 Kunden sind ja ach so sexy und sind so wundervoll. Meiner Meinung nach war das Alles zu perfekt und die Autorin hätte die drei Männer authentischer Beschreiben können.

Abgesehen von den Männern konnten mich diese ach so atemberaubenden Orte auch nicht überzeugen, bzw. als Leser hat man gar keine Chance dazu gehabt. Die Autorin war nämlich mehr damit beschäftigt die Sexszenen zu beschreiben.

Die Sexszenen waren ganz nett, mehr aber auch nicht. Für einen Erotikroman waren diese Szenen zu einfach und zu plump gestaltet. Zudem hat die Art kaum variiert.

Was mich sehr aufgeregt hat ist die Darstellung des Escortgeschäfts. Auch hier ist wieder alles zu perfekt. Die Protagonistin hat natürlich nur die tollen Männer erwischt und es werden auch nicht mal die negativen Seiten thematisiert.

Die Protagonistin Mia nervte mich leider schon nach kurzer Zeit, sie hat sich ständig widersprüchlich verhalten. Einerseits lehnt sie den Sex mit den Kunden ab, hüpft dann aber nur so durch die Betten. Zudem hat sie sich zu schnell in ihre Kunden verliebt.

Fazit:


“Calendar Girl – verführt” startete mit einem guten Anfang, konnte mich aber im Verlauf leider nicht überzeugen. Die Männer sind einfach zu perfekt und hatten keine Besonderheit an sich. Der Plot hat mir leider absolult nicht gefallen, die Sexszenen wurden leider nicht gut integriert. Zu allem Übel verhielt sich die Protagonistin widersprüchlich und wurde dardurch immer unsympatischer.

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Veröffentlicht am 01.02.2020

Kann "Pretty Woman" keinesfalls das Wasser reichen!!

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Die recht aggressive Werbung zu diesem Buch erwähnt "50 shades of Grey", was ich weder als Buch noch als Film kenne. Aber dieses Buch wurde auch mit "Pretty Woman" verglichen und das ist zufällig einer ...

Die recht aggressive Werbung zu diesem Buch erwähnt "50 shades of Grey", was ich weder als Buch noch als Film kenne. Aber dieses Buch wurde auch mit "Pretty Woman" verglichen und das ist zufällig einer der Filme, die ich mir mindestens 1x im Jahr anschauen kann, obwohl ich ihn bereits in verteilten Rollen mitzusprechen in der Lage wäre. Und der hat mit dieser Geschichte hier in meinen Augen relativ wenig gemein. Auch bedauerlich ist, dass der Wortschatz der Autorin bzw der Übersetzerin gerade in den "heißen Szenen" etwas eingeschränkt zu sein scheint, sie schildert da oft recht detailverliebt, aber vokabelarm. Darüber hinaus wirkt die Protagonistin manchmal etwas nymphomanisch oder gar zickig. Trotzdem wurde das Ganze recht nett serviert und brachte mich einige Male zum Schmunzeln. Allerdings hätte mir ein einziges Buch statt einer quartalsmäßigen Aufteilung bereits vollkommen gereicht, zumal das Ende absehbar, wenn auch nicht unbedingt glaubwürdig erscheint.

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