Cover-Bild Eine Krone aus Feuer und Sternen

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 13.08.2018
  • ISBN: 9783641212537
Audrey Coulthurst

Eine Krone aus Feuer und Sternen

Katja Hald (Übersetzer)

Zwei mutige Heldinnen verweigern sich ihrer vorbestimmten Rolle

Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2018

Magisch, mit toller Liebesentwicklung …

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Audrey Coulhust Geschichte erschien im cbt-Verlag im August 2018. Unter dem Titel „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ erwartet dem Leser eine andere Art von Märchen, dessen Liebesgeschichte sich in eine ...

Audrey Coulhust Geschichte erschien im cbt-Verlag im August 2018. Unter dem Titel „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ erwartet dem Leser eine andere Art von Märchen, dessen Liebesgeschichte sich in eine unterwartete Richtung entwickelt.

Dennaleia ist schon seit ihrer Geburt dem Prinzen aus Mynaria versprochen. Doch birgt sie eine gefährliche Gabe in sich, die in den Königreichen verboten ist. Denna kann Feuer herbeizaubern, doch, ungeübt wie sie ist, wird diese Gabe oft zum Fluch. Am Hofe Mynaria lernt sie die Prinzessin Amarathine kennen. Mara ist ein Wirbelwind und obwohl sie die Erstgeborene ist, wird sie niemals auf den Thron kommen. Doch Mara versteht es gekonnt sich dem ganzen Hofzeremonielle entziehen zu können …

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und schafft so einen großen Blick auf eine kleine Welt. Denna darf den Anfang machen, da sie hier mehr im Mittelpunkt steht und auch ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Sie erzählt, wie sie ihre Gabe entdeckte und was von ihr immer wieder abverlangt wurde.
Nun als junges Mädchen ihr Land verlassen zu müssen, um einen Prinzen zu heiraten, den sie noch nie kennengelernt hatte, ist eine sehr beängstigende Vorstellung. Doch Denna stellt sich als sehr starke Figur heraus, auch wenn sie nach außen das zurückhaltende Mädchen mimen muss.
Obwohl ich hier anmerken sollte, dass jener Prinz kein Scheusal oder dergleichen ist, denn Thandilimon versucht seinen Teil dazu beizutragen, dass es ihr an nichts fehlt und sie sich wohlfühlt.
Wenn man dann nach und nach herausfindet, was Denna begehrt, dann kann der arme Prinz einen doch wirklich leidtun.
Denn Mara ist es, die den Perspektivenwechsel für sich einnehmen kann und auch den Leser mit ihrer wilden und aufbrausenden Art für sich einnehmen kann.
Sie ist es auch, zu der Denna einen besseren Draht finden, sucht man doch lieber Freunde in einem fremden Land. Aber auch Mara zeigt dem Leser immer wieder, dass sie eigentlich verloren ist an diesem Hofe und ohne ihre Pferde keine wirkliche Aufgabe hätte.
So entwickelt sich die Geschichte zwischen den Mädchen in eine Richtung, die man niemals vermutet hätte, denn aus ihrer Freundschaft entsteht Liebe. Eine Liebe, die natürlich niemals gebilligt werden kann. Immer wieder durchlebt man mit ihnen die Angst, dass sie ertappt werden und diese Spannung baut die Autorin immer mehr auf.
Doch hierbei wird es natürlich nicht belassen, denn in solchen Königreichen regiert auch die Intrige mit. Und diese werden zuhauf gesponnen und ausgeführt. Hier nun geht es um die Menschen, die eine Gabe besitzen und wie wir von Beginn an erfahren, ist damit auch die Prinzessin Denna in großer Gefahr.
Die Autorin lässt diesbezüglich die Geschichte in viele Richtungen lenken und keine Durststrecken aufkommen. Doch hätte man sich zu Beginn genau dieses Tempo herbeigesehnt. Zum Ende des ersten Bandes, kann man gar nicht mehr Luft holen oder das Buch aus den Händen legen. So rasant entwickelt sich die Handlung um die beiden Protagonisten.
Mit ihren Figuren hat Audrey Coulthust einer tollen Idee Leben eingehaucht und verstaubte Märchen einen modernen Touch verliehen.

„Eine Krone aus Feuer und Sternen“ ist nicht nur magisch, sondern lenkt die Liebe in ganz andere Bahnen.

Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 04.09.2018

Super Auftakt

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Schon im Alter von sieben Jahren stellte Dennaleia fest, dass sie eine magische Fähigkeit besaß…. Doch das durfte niemand erfahren, und sie versuchte, sie zu unterdrücken…
Dennaleia von Havemont war dem ...

Schon im Alter von sieben Jahren stellte Dennaleia fest, dass sie eine magische Fähigkeit besaß…. Doch das durfte niemand erfahren, und sie versuchte, sie zu unterdrücken…
Dennaleia von Havemont war dem Thronerben von Mynaria, Prinz Thandilimon versprochen. Und ausgerechnet dort verabscheute man die Magie…. Und sie hatte sie die ganzen Jahre nicht wirklich unterdrücken können… Im Gegenteil, kaum in Mynaria musste sie feststellen, dass sie stärker geworden war…
Die Schwester des Thronerben, Prinzessin Amaranthine, war nicht so angetan von Dennaleia, gerade weil sie mit Pferden nichts anzufangen wusste…
Dann war zu ihrer Begrüßung noch ein Onkel der Geschwister anwesend, der Casmiel hieß. Er war ein verständiger Mann…
Doch eines Tages passierte etwas Schreckliches…
Und der ganze oder fast der ganze Rat war überzeugt, dass das Reich Zumorda an allem schuld sei…
Dann gab es da noch die Reitstunden, die Dennaleia bei Amaranthine nehmen musste, und die sie ihr näher brachten…
Warum durfte niemand von Dennas magischer Fähigkeit erfahren? War es in ihrem Königreich selten? Weshalb versuchte Denna sie zu unterdrücken? Warum wollte man in Mynaria keine Magie? Hatten sie schlechte Erfahrungen damit gemacht? Wieso hatte das Unterdrücken nicht wirklich geklappt? Warum ist sie sogar stärker geworden? Was war passiert, als Denna zum ersten Mal einem Pferd gegenüber stand? Warum konnte sie mit ihnen nichts anfangen? Was war mit Casmiel? Inwiefern war er ein verständiger Mann? Was passierte Schreckliches? Warum gab der Rat ausgerechnet dem Reich Zumorda die Schuld? Musste Denna Reitstunden nehmen? Und warum musste ausgerechnet Mara sie unterrichten? Inwiefern kamen sie die beiden da näher? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch fing schon spannend an, als Dennaleias magische Fähigkeit zum Vorschein kam. Dass das mit dem Unterdrücken nicht klappen würde, war mir gleich klar. Selbst als sie es ignorierte, irgendwie kam es immer wieder zum Vorschein, wenn auch vielleicht nur schwach. Und ausgerechnet in ihrer neuen zukünftigen Heimat musste es hervorbrechen. Zum Glück war nicht so viel passiert, dass man auf die Idee der magischen Fähigkeiten bei Denna kommen konnte. Aber es war nicht einfach für sie. Sie musste immer höllisch aufpassen. Amaranthine genannt Mara war zwar eine Prinzessin, aber sie war im Volk nicht allzu bekannt, weil sie sich nicht wie eine benahm. Doch dadurch erfuhr sie doch einiges, was sie ihrem Onkel immer anvertraute. Denn nur er und ein Freund von ihr wussten, was sie tat, um an diese Informationen zu kommen. Denna merkte, dass sie unbedingt eine Freundin in der Burg gebrauchen konnte, und sie freundete sich bei den Reitstunden mit Mara an. Doch mehr werde ich nun nicht mehr verraten. Das Buch war, wie gesagt, von Anfang an spannend und die Autorin hat die Spannung gehalten bis zum Ende. Es hat mich richtig in seinen Bann gezogen und mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Auch muss ich bemerken, dass es durchaus eine Fortsetzung geben könnte, vielleicht hat sich die Autorin diese Option mit diesem Ende offen gehalten. Von mir bekommt dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 24.08.2018

Ein gutes Buch

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Denna ist die Tochter der Königs und soll den Prinzen des Nachbarkönigreichs heiraten, wodurch eine Allianz der beiden Königreiche entstehen soll. Sie wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet und ist ...

Denna ist die Tochter der Königs und soll den Prinzen des Nachbarkönigreichs heiraten, wodurch eine Allianz der beiden Königreiche entstehen soll. Sie wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet und ist sichtlich froh, etwas für die Krone tun zu können. Allerdings ist Denna keine normale Prinzessin, denn sie hat eine Neigung, eine Magie, die sie über Feuer herrschen lässt. Menschen können Neigungen für Wind, Feuer und Wasser haben. Ihr ganzes Leben hat Denna ihre Neigung versteckt, doch in ihrem neuen Königreich spürt sie nicht nur ihre Magie viel stärker und intensiver, sondern die Ihresgleichen werden dort gejagd und gefoltert. Jeden Tag fürchtet Denna, dass sie entdeckt wird. Das einzige, was ihr bei ihrem Prinzen Freude bereitet, ist dessen Schwester Mara, die sie gar nicht wie eine konventionelle Prinzessin verhält, sondern lieber Pferde trainiert und sich in den Kneipen der Stadt Lyrra betrinkt. Die beiden kommen sich immer Näher bis die Lage im Königreich eskaliert und sie sich zwischen Pflicht und Liebe entscheiden müssen..

Denna war für mich wirklich eine echte Prinzessin. Es entstand für mich ein wirklich großer Kontrast zwischen Denna und Mara – Die echte Prinzessin und die Unternehmungslustige. Ich konnte beide Charaktere sehr gut verstehen und die Handlungen nachvollziehen, sodass ich keinen Favoriten nennen kann. Während Denna in traumhaften, glitzernden Kleidern durch den Palast flaniert ist, ist Mara als Mann verkleidet durch die Straßen Lyrras gestreift. Doch beide hatten es nie einfach, ihre Probleme und weiteres wurden gut und verständlich erläutert.

Die Geschichte hat sich sehr viel auf die Politik zwischen den Königreichen konzentriert. Wenn viel Action und Kampfszenen erhofft wird zwar nicht enttäuscht, bekommt aber in einem anderen Buch viel mehr davon. Mir persönlich hat dieses Politische nicht gefallen und dazu geführt, dass sich die Geschichte sehr gezogen hat.

Konnte mich das Buch unterhalten? Ja. Hat es gehalten, was der Klappentext verspricht? Teilweise. Würde ich das Buch weiter empfehlen? Auf jeden Fall, aber nicht jedem. Großen Fans von High-Fantasy wird die Geschichte eher weniger zusagen. Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, hatte aber für meinen Geschmack wie gesagt Schwächen.

Meine Bewertung: 3,5/5

Diese Rezension ist in Zusammenarbeit mit dem cbt-Verlag entstanden und enthält Werbung für „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ von Audrey Coulthurst.