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Veröffentlicht am 20.12.2017

Leichte Geschichte ...

Der Geschmack von Glück
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Als ich das Cover zu dem Buch “Der Geschmack von Glück” entdeckte, musste ich auch unbedingt wissen, wie die Geschichte des abgebildeten Mädchens erzählt wird.
Autorin des Werkes ist Jennifer E. Smith, ...

Als ich das Cover zu dem Buch “Der Geschmack von Glück” entdeckte, musste ich auch unbedingt wissen, wie die Geschichte des abgebildeten Mädchens erzählt wird.
Autorin des Werkes ist Jennifer E. Smith, die schon viele Bücher dieser Richtung geschrieben hat.
Im Carlsen Verlag ist am 25.Juli 2013 nun ihr 365 Seiten umfassendes Buch erschienen.
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar !

Graham Larkin - jung und ziemlich erfolgreich - sendet seine E-Mail, durch einen Tippfehler, an Ellie.

Tausende von Meilen liegen zwischen ihnen, doch die Worte fliegen nur so durch das “World Wide Web”.
Ellie lebt allein mit ihrer Mutter in einem kleinen Örtchen im Bundesstaat Maine/USA.
Ihre größte Leidenschaft sind Worte, große Ziele hat sie sich gesetzt, weit weg von diesem trostlosen Ort.
Als angekündigt wird, dass ein Film mit dem angesagtesten Jungschauspieler ausgerechnet in ihrem Ort gedreht wird, versteht Ellie die ganze Aufregung nicht.
Wie wird Ellie reagieren, wenn sie Graham das erste Mal sieht, und wird herauskommen, dass er der E-Mail Kontakt der letzten Wochen war?

Wie würde man reagieren, wenn eine fremde E-Mail im Posteingang landet - lesen oder löschen?
Die Protagonistin Ellie, von Jennifer E. Smith neustem Werk, hat sie geöffnet und so beginnt eine witzige und sehr tiefe “E-Mail Freundschaft”.

Ihr Gegenpart ist der junge Schauspieler Graham Larkin.
Dieser strebt gerade mit seinen Filmrollen große Ziele an, doch merkt er immer wieder, dass dieses Leben im Blitzlichtgewitter auch seine Schattenseiten hat.
Mit Ellie kann er offen über all seine Gedanken schreiben, ohne dass sie weiß, wer er wirklich ist.

Auch wenn Graham als der Newcomer gepriesen wird und Ellie mehr will, als in dieser Stadt zu versauern. So sind sich beide doch ziemlich gleich - bodenständig und jeder von ihnen hat ein tiefes Problem mit den Eltern.
Grahams wissen nicht, wie sie mit ihrem berühmten Sohn umgehen sollen und distanzieren sich und Ellis kennt ihren Vater nicht, dafür versucht sie ihrer Mutter unter die Arme zu greifen.
Beide scheinen zeitweise sehr verloren, in Sachen Zukunft.

Jennifer E. Smith setzt ihre Geschichte in den beschaulichen Ort Hanley in Maine und lässt so manche romantische Szene hineinfließen.
Natürlich muss es auch in diesem Buch Schattenseiten geben und so ist es nicht verwunderlich, das Ellie sich entscheiden muss, wie ihr weiterer Weg verlaufen soll.

Und auch Graham steht ebenso vor dieser Entscheidung.
Seine Figur mochte ich besonders, da er nicht abgehoben war, sondern immer ein gutes Auge für seine Mitmenschen besitzt, nur sein eigenes Leben ist für ihn ein Buch mit sieben Siegeln, die es zu knacken gilt.

Mit den zahlreichen Nebenfiguren, wie Ellies Freundin Quinn oder Grahams Manager Harry, kommt die Geschichte richtig in Gang. Da diese immer wieder auf Ellie und Graham einreden kommen beide des Öfteren ins Grübeln.

Die Autorin setzt mit den E-Mails oder Gedanken ihrer Protagonisten immer ein abgerundetes Kapitelende.
Auch wenn ich, als Leser, an manchen Textabschnitten sehr ins Grübeln kam, da diese Situationen an manchen Stellen zeitverzögert wieder auftauchen.

Jennifer E. Smith erzählt ihre Geschichte sehr bunt, durch den Wechsel zwischen Ellies und Grahams Gedanken und Erzählungen, und allumschreibend. Auch regt sie zum eigenen Nachdenken an.
Ebenso geriet ich persönlich in die Situationen, dass ich bei bestimmten Entscheidungen von Ellie und Graham mir die Haare raufen musste, da ich diese einfach nicht nachvollziehen konnte.
Allein durch das Cover bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.

Das lächelnde, rothaarige Mädchen und lockere Design des Titels, erschien für mich wie eine gute Sommerlektüre - was es auch wurde.

“Der Geschmack von Glück” ist eine locker leichte Geschichte in einer schönen Verpackung. Mit Protagonisten, die sich halt geben und aufzeigen, dass egal wie erfolgreich man ist, jeder selbst entscheiden muss, was einem im Leben wichtig ist.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 22.05.2017

düstere Ecken und Vergangenheiten ..

Never before you - Jake & Carrie
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Erschienen im beHEARTBEAT von Bastei Entertainment ist Amy Baxters Start der Reihe „Never before you“ gut gelungen. „Jake & Carrie“ kam im April 2017 heraus und unterhielt mich wie folgt.

Jeder hat eine ...

Erschienen im beHEARTBEAT von Bastei Entertainment ist Amy Baxters Start der Reihe „Never before you“ gut gelungen. „Jake & Carrie“ kam im April 2017 heraus und unterhielt mich wie folgt.

Jeder hat eine Vergangenheit, doch die von Jake und Carrie rasend schnell aufeinander zu. Jake muss in seine Vergangenheit zurück und Carrie steht, wie vor Jahren, allein da. Aber das Schicksal bringt sie für die bevorstehende turbulente Zeit zusammen …

Wenn man in Jake & Carries Welt eintaucht begegnen einen junge Protagonisten mit einem Traum, die mitten in turbulenten Zeiten stecken.
Jake geht den Schritt zurück nach Hause. Doch jeder kennt das wahrscheinlich – nach Hause kommen ist immer anders, wenn man die Welt gesehen hat. Für mich war Jake eine sehr zerrüttete Figur, die ihren Halt im Leben verloren hat. Es muss extrem schwer sein, nach dem Tod des Vaters, in dessen Haus zurückzukehren. Wie das Eindringen in die Privatsphäre.
Gerade das Jake das Tattoostudio seines Vaters wieder aufleben lassen will, war eine tolle zentrale Stelle für die Autorin, um dort einige Schlüsselszenen spielen zu lassen.
Denn hier kommt die Tänzerin Carrie zum Einsatz. Diese lernt man als offene, junge Frau kennen, welche ihrem Ziehvater behilflich sein möchte. Das diese Hilfe ihr zum Verhängnis werden wird, ist ein schleichender Prozess für sie.
Immer wieder bringt Amy Baxter ein unterschwelliges Grauen mit in die Handlung, dass Carries Leben bedroht und Jake zu einem Lichtpunkt in im weiteren Verlauf werden lässt.
Diese erotische Spannung, welche bei solchen Werken auf keinen Fall fehlen darf, findet man als Leser auch hier vor.
Mit vielen Hochs und Tiefs muss man allerdings rechnen, denn durch Jakes und Carries Vergangenheiten geistern viele Probleme in die Sequenzen hinein. Doch eines bleibt immer, die Symphatie zu den Figuren.
Amy Baxter hat fantastische Protagonisten herbeigeschrieben, die verzaubern und auch in den düsteren Szenen sehr stark hervorgehen. Der leichte und mitreißende Erzählstil tut sein übriges. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tempo gewünscht, aber dennoch wurde ich gut unterhalten.

„Never before you – Jake & Carrie“ wartet mit düsteren Ecken und Vergangenheiten auf, sowie erotisch, knisternden Szenen!


Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 15.07.2018

Neue Lebenswege mit großem Mut …

Ein Sommer mit Alejandro
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Jody Gehrmans Werk mit dem tollen Sommercover, in das ich mich ehrlich gesagt sehr verliebt habe, ist im Mai 2018 beim cbt-Verlag erschienen. Unter dem Titel „Ein Sommer mit Alejandro“ verbirgt sich eine ...

Jody Gehrmans Werk mit dem tollen Sommercover, in das ich mich ehrlich gesagt sehr verliebt habe, ist im Mai 2018 beim cbt-Verlag erschienen. Unter dem Titel „Ein Sommer mit Alejandro“ verbirgt sich eine sommerliche Jugendromanze mit zahlreichen Geheimnissen.

Dakota lebt mit ihrem Vater in einer Künstlergesellschaft. Auch die öffentliche Schule hatte sie deswegen nie besucht. Als dieser Sommer ihr Leben gänzlich auf den Kopf stellt, beginnt sie zu verstehen, wie wichtig die Gemeinschaft und die Liebe in ihrem Leben ist …

Jody Gehrman lockte mich mit der tollen Covergestaltung der deutschen Ausgabe in ihr Werk. Auch wenn ihre Geschichte gerade einmal 300 Seiten umfasste, so war ich doch bei jeder sehr gefesselt und das ist nicht nur Dakota, sondern auch Jack zu verdanken.
Denn die Autorin gibt in dieser sommerlichen Lektüre nicht nur ihrer weiblichen Figur eine Stimme, sondern auch dem männlichen Part. Was mich sehr faszinierte und ich durchaus befürwortete, denn nur so kann man die Beweggründe von Jack noch mehr ins Auge fassen und verstehen lernen.
Doch ihr gemeinsamer Sommer beginnt nicht damit, dass sie sich Hals über Kopf ineinander verlieben. Die einzige Verbindung sind Briefe, die sich leider auf eine Lüge aufbauen und immense Kraft besitzen.

Aber so lernt man Dakota und ihre Umgebung erst richtig kennen. Schien sie doch eine begnadete Künstlerin zu sein, die sich selbst zu gering schätzt und ihre Zukunft bisher nach ihren Freunden ausgerichtet hatte. Was schade ist, da man im Verlauf der Geschichte immer mehr bemerkt, wie stark und mutig sie in ihrem ganzen Sein werden kann.
Hier greift die Begegnung mit Jack ganz klar ein, der in Dakota eine Seite zum Klingen bringt, die sie sonst niemals nachgegeben hätte. Fernweh und Reiselust beginnen in ihr zu brodeln und wenn der Leser dann auch noch erfährt, weswegen diese Gefühle schon lange in ihr schlafen, so beginnt man auch die Figur immer mehr zu verstehen.

Man kann Jack natürlich aus den Erläuterungen nicht wegdenken. Besitzt er doch auch eine ganz interessante Seite, die durch sehr viel Schüchternheit bis dahin überdeckt wurde. Und er beginnt Dakota und sein eigenes Leben gänzlich umzukrempeln, auch wenn er diese Bekanntschaft zu Beginn auf eine Lüge aufzubauen beginnt.

Jody Gehrmann hat eine ruhige Geschichte verfasst, die mich sehr unterhalten hatte und mitriss. Besonders die Entwicklung der Figuren ist es, die mich faszinierte und natürlich die Liebesgeschichte, die nicht kitschig war, sondern sehr erwachsen herüber kam.

„Ein Sommer mit Alejandro“ ist keine kitschige Liebesgeschichte, sondern steckt voller Wege des Lebens, die es zu erforschen und betreten gilt.

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Veröffentlicht am 12.07.2018

Umbrüche, Liebe und Freundschaften

Sommerhaus zum Glück
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Das lange Warten hatte endlich im Mai 2018 für mich ein Ende, als Anne Sanders im blanvalet Verlag ihr neustes Werk „Sommerhaus zum Glück“ herausgebracht hatte. Auf 448 Seiten geht es wieder auf die tolle ...

Das lange Warten hatte endlich im Mai 2018 für mich ein Ende, als Anne Sanders im blanvalet Verlag ihr neustes Werk „Sommerhaus zum Glück“ herausgebracht hatte. Auf 448 Seiten geht es wieder auf die tolle Insel St. Ives mit seiner schönen Landschaft und wunderbaren Figuren.

Elodies große Liebe entpuppte sich als eine riesige Lüge. Um diesem Albtraum entkommen zu können, stürzt sie sich in das größte Abenteuer ihres Lebens – ein eigenes Hotel. Gerade vielversprechend mutet dieses auf St. Ives nicht gerade an. Aber zusammen mit Helen und der alten Dame Brandy, beginnt Elodie in eine rosige Zukunft zu schauen. Wenn da nicht der Kaffeebesitzer Tom wäre, der Elodie so gar nicht zu mögen scheint …

Anne Sanders konnte mich schon mit ihrem Werk „Sommer in St. Ives“ von sich überzeugen. Genauso wie „Mein Herz ist eine Insel“. Dabei ist es nicht nur der sommerliche Flair, den sie mit den Geschichten versprüht, auch ihre Handlungen und Personen sind wirklich einzigartig in ihrem Tun. Bei diesem neuen Setting beschreibt die Autorin wieder ein Liebesdrama, doch hängen auch andere Schicksale mit diesem zusammen.

Hauptfigur ist hier Elodie, die durch das Schicksal auf die Insel kommt. Aber auch die zahlreichen Nebenfiguren nehmen einen bedeutenden Platz ein und sind zum Ende hin nicht mehr wegzudenken. Vor allem sind es aber Helen und Brandy, die Elodies Leben auf der Insel gekonnt auf den Kopf stellen. Aber Elodie hat es auch so nicht leicht.
Ich empfand ihr Erscheinen und die Verknüpfungen mit den beiden Frauen sehr prägend, und da man auch Sichtwechsel zu Helen bekam, hat die Autorin dem Leser ein breites Spektrum an zahlreichen Geschehnissen hinterlassen.

Elodie öffnet sich dem Leser erst nach und nach und offenbart so eine traurige Vergangenheit, in derer die Liebe nie gänzlich ihr zugetan war. Doch ihr Leben will sie in St. Ives neu ordnen und nimmt eine riesige Abfindung ihrer verflossenen Liebe, um sich damit eine neue Perspektive zu schaffen. Wenn man das Setting um sie herum begutachtet, kann man sie durchaus verstehen. Denn die Erläuterungen des kleinen Ortes machen wieder immenses Fernweh.

Aber was wäre ein Buch von Anne Sanders ohne die Liebe und ein großes Drama darum. Hier nun ist es nicht nur ein Mann, der Elodie in den Wahnsinn zu trieben versucht. Nein, gleich zwei durchaus ansehnliche Männer kreuzen den Weg der Protagonistin und erfreuen damit den Leser ungemein. Wem man hier mehr Zuspruch gönnt, sei dahingestellt, aber mein Augenmerk lag deutlich bei Tom, dem tollen Kaffeebesitzer, der Elodie mehr schlecht als Recht in ihrer neuen Heimat begrüßt.
Auch wenn die Geschichte so seine Strecken hat, die es zu überwinden lohnt, so kam bei mir nie ein Durststreckengefühl auf. Anne Sanders beherrscht es gekonnt ihre Leser mit den Figuren zu unterhalten. Und auch die eingebauten Sichtwechsel zu ihrer Nebenfigur Helen hat hier einiges dazu beigetragen. Man wünschte sich hier noch mehr über Brandy zu erfahren, aber auch dies wird die Autorin bestimmt in ihren nächsten Werken erfüllen. Denn auch aus den anderen Büchern tauchten am Rande die Protagonisten derer auf, was mich riesig freute.

Die Autorin Anne Sanders schaffte es wieder einmal mich von ihrer Geschichte zu überzeugen, mich mitzureißen und fühlen zu lassen, was ihre Figuren fühlten. Es ist immer wieder es wert eine Reise in ihre Bücher anzutreten, denn man bekommt nicht nur eine perfekt ausgearbeitete Handlung geboten, auch weckt sie immer wieder Fernweh nach diesem tollen Ort und seinen Menschen.

„Das Sommerhaus zum Glück“ steckt voller großer Umbrüche, Liebe und toller Freundschaften!

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Veröffentlicht am 02.07.2018

Gelungene Fortsetzung ...

Magic Academy - Die Prüfung
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Der zweite Band der „Magic Academy“ – Reihe erschien im cbt-Verlag im Mai 2018. Auf 496 Seiten erzählt Rachel E. Carter die Geschichte ihrer Protagonistin Ryiah weiter.

Es ist vollbracht für Ryiah, sie ...

Der zweite Band der „Magic Academy“ – Reihe erschien im cbt-Verlag im Mai 2018. Auf 496 Seiten erzählt Rachel E. Carter die Geschichte ihrer Protagonistin Ryiah weiter.

Es ist vollbracht für Ryiah, sie setzt den Weg in der Academy weiter fort. Auch wenn die Prüfungen härter werden und sie regelmäßig über ihre Grenzen hinausgehen muss, so liebt sie es dennoch, in dieser Gemeinschaft lernen zu können.
Doch im Land Jerar passieren merkwürdige Übergriffe und auch die Academy muss mit ihren Schülern nun eingreifen. Ein gefährliches Unterfangen für Ryiah und ihre Freunde. Aber auch der Prinz Darren hat einiges an Überraschungen für sie parat …

Auch wenn ich nicht gänzlich vom ersten Band der „Magic Academy“ Reihe überzeugt war, so wollte ich dennoch wissen, wie Ryiahs Geschichte weitergeht.
Und Rachel E. Carter hat es tatsächlich geschafft, das Level zu heben. Auch wenn an manchen Stellen es mir etwas überzogen herüberkam.
Ryiah ging aus den Vorfällen des ersten Bandes gestärkt hervor und trat dadurch aufrecht ihren Weg in die Academy an.

Natürlich sind ihre üblichen Feinde wieder an ihrer Seite, denn ohne Reibereien wäre es gänzlich langweilig geworden um sie herum. Und was sich liebt, das neckt sich wortwörtlich.
So erlebt man Ryiah in den unterschiedlichsten Situationen. Hier nun sieht man sie aus den verschiedenen Perspektiven, die einen Menschen und Protagonisten, ausmachen.
Emotionen werden von ihrer Figur gekonnt transportiert, da man immer in ihrer Sicht verweilt. Was einem aber auch viele Überraschungen parat hält. Denn einige der Szenen setzten sich zum Ende hin anders zusammen, als man es erlebt hatte.

Gerade die Situation zwischen ihr und dem Prinzen Darren beherbergte so einige aufs und abs, sodass man sehr zu schwanken begann, ob man diese Szenen nun mag oder nicht. Ich persönlich hätte gern weniger davon gehabt, da dadurch die Grundgeschichte sehr ins Hintertreffen geriet.
Auch begann ich, durch diese Abschnitte, Darren nicht zu mögen. Denn er zeigte hier einen Teil von sich, der sich so gar nicht in das Bild passen wollte, welches man von ihm erschaffen hatte. Dass dies von der Autorin so berechnet wurde, ist mir durchaus bewusst. Nur hätte es bestimmt auch mit weniger Dramatik genauso gewirkt.

Die Schlachtverläufe und magischen Konflikte passten hier eher in das Werk. Nur wäre der politische Fokus hier viel passender gesetzt gewesen, da man ja auch in diesem Einfluss dann die Geschichte weiter hätte formen können.
Dennoch kann man hier die Nebenfiguren keineswegs außer Acht lassen. Denn gerade Alex, Ryiahs Bruder und Ella, ihre beste Freundin, bieten einigen Gesprächsstoff und unterstützen Ryiah wieder in der Handlung immens.
Auch wenn eine Dreiecksbeziehung ein total überholtes Thema ist, so hat die Autorin dies hier mit eingeflochten. Was Ryiah einige Sympathiepunkte raubte.
Vom Erzählfluss hatte Rachel E. Carter in diesem zweiten Band weniger auf der Strecke gelassen. Sie hat es geschafft mich, nach einer kleinen Eingewöhnungsphase, gänzlich für ihre Geschichte einzunehmen. Und vor allem macht sie den Leser sehr neugierig auf den letzten Band!

„Magic Academy – Die Prüfung“ behält sich ein paar Ecken und Kanten, die aber mit den Figuren wieder abgerundet werden!

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