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Veröffentlicht am 22.05.2017

düstere Ecken und Vergangenheiten ..

Never before you - Jake & Carrie
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Erschienen im beHEARTBEAT von Bastei Entertainment ist Amy Baxters Start der Reihe „Never before you“ gut gelungen. „Jake & Carrie“ kam im April 2017 heraus und unterhielt mich wie folgt.

Jeder hat eine ...

Erschienen im beHEARTBEAT von Bastei Entertainment ist Amy Baxters Start der Reihe „Never before you“ gut gelungen. „Jake & Carrie“ kam im April 2017 heraus und unterhielt mich wie folgt.

Jeder hat eine Vergangenheit, doch die von Jake und Carrie rasend schnell aufeinander zu. Jake muss in seine Vergangenheit zurück und Carrie steht, wie vor Jahren, allein da. Aber das Schicksal bringt sie für die bevorstehende turbulente Zeit zusammen …

Wenn man in Jake & Carries Welt eintaucht begegnen einen junge Protagonisten mit einem Traum, die mitten in turbulenten Zeiten stecken.
Jake geht den Schritt zurück nach Hause. Doch jeder kennt das wahrscheinlich – nach Hause kommen ist immer anders, wenn man die Welt gesehen hat. Für mich war Jake eine sehr zerrüttete Figur, die ihren Halt im Leben verloren hat. Es muss extrem schwer sein, nach dem Tod des Vaters, in dessen Haus zurückzukehren. Wie das Eindringen in die Privatsphäre.
Gerade das Jake das Tattoostudio seines Vaters wieder aufleben lassen will, war eine tolle zentrale Stelle für die Autorin, um dort einige Schlüsselszenen spielen zu lassen.
Denn hier kommt die Tänzerin Carrie zum Einsatz. Diese lernt man als offene, junge Frau kennen, welche ihrem Ziehvater behilflich sein möchte. Das diese Hilfe ihr zum Verhängnis werden wird, ist ein schleichender Prozess für sie.
Immer wieder bringt Amy Baxter ein unterschwelliges Grauen mit in die Handlung, dass Carries Leben bedroht und Jake zu einem Lichtpunkt in im weiteren Verlauf werden lässt.
Diese erotische Spannung, welche bei solchen Werken auf keinen Fall fehlen darf, findet man als Leser auch hier vor.
Mit vielen Hochs und Tiefs muss man allerdings rechnen, denn durch Jakes und Carries Vergangenheiten geistern viele Probleme in die Sequenzen hinein. Doch eines bleibt immer, die Symphatie zu den Figuren.
Amy Baxter hat fantastische Protagonisten herbeigeschrieben, die verzaubern und auch in den düsteren Szenen sehr stark hervorgehen. Der leichte und mitreißende Erzählstil tut sein übriges. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tempo gewünscht, aber dennoch wurde ich gut unterhalten.

„Never before you – Jake & Carrie“ wartet mit düsteren Ecken und Vergangenheiten auf, sowie erotisch, knisternden Szenen!


Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 14.02.2018

Eine starke Protagonistin zwischen zwei Welten ...

Silberschwingen 1: Erbin des Lichts
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Erschienen im Planet! Thienemann Esslinger Verlag ist Emily Bolds Werk „Silberschwingen – Erbin des Lichts“, am 13. Februar 2018, bei uns erschienen. 400 Seiten warten darauf ihr Geheimnis preiszugeben.

Thorns ...

Erschienen im Planet! Thienemann Esslinger Verlag ist Emily Bolds Werk „Silberschwingen – Erbin des Lichts“, am 13. Februar 2018, bei uns erschienen. 400 Seiten warten darauf ihr Geheimnis preiszugeben.

Thorns Leben ändert sich schlagartig, kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Nicht nur das unsägliche Schmerzen sie auf einmal plagen, auch sind die „Shades“ plötzlich ständig ihr auf den Fersen. Und sogar deren Anführer Riley beginnt sich mit ihr zu unterhalten. Für Thorn ist das alles unverständlich, bis sie in eine Welt gezogen wird, in derer ihr Leben von den Silberschwingen komplett auf den Kopf gestellt wird. Vor allem Lucien, der eigentlich ihr Feind ist, lässt ihr Herz schneller lagen. Doch Thorn muss lernen auf dieses aufzupassen …

Emily Bolds Romane waren für mich bisher nicht nur romantisch, sondern auch mit vielen Gefühlen verbunden, die zum Nachdenken anregten.
Nun ein Fantasy-Jugendbuch von ihr lesen zu können, ist eine sehr aufregende Zeit gewesen, da es ja ein gänzlich anderes Genre ist, als ihre bisherigen Werke.
Dennoch ist „Silberschwingen“ eine Liebesgeschichte, mit toll hineingewobenem Dreiecksdrama.
Bevor man aber an diesen Punkt angelangt, lernt man die Protagonistin Thorn erst einmal genauer kennen.
Und dabei auch einen Teil ihrer Vergangenheit, denn sie wurde von ihrer Familie adoptiert, was im weiteren Verlauf einen besonderen Aspekt darstellen soll. In diesen Szenen empfand ich Thorn als überaus gemocht von ihrem Umfeld, gerade als Teamsportlerin war das etwas, dass man voraussetzt.
Aber man befindet sich nicht im Anlauf der Geschichte, sondern erlebt Thorns Entwicklung gleich mit. Und hier dürfen dann auch die Gefühle mit den Flügeln schlagen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Handlung hat nicht nur Thorns Wandlung im Fokus, sondern gleich zwei tolle junge Männer. Der Leser kann sich hier genauso wenig entscheiden, wie die Protagonistin. Ist auch sehr schwer sich hier für den Anführer der „Shades“, Riley, oder Lucien, von den Silberschwingen, überzeugen zu können. Wo der eine sehr verwirrend in seiner Grundhaltung dargestellt ist, wird der andere immer mehr zu einem guten Freund.
Für mich war dann die Entwicklung von Thorn mehr im Mittelpunkt. Denn durch die ganzen Änderungen in ihrem Leben musste sie stark sein, um dies alles heil verkraften zu können.
Ein paar Gesichtspunkte, wie zum Beispiel Magnus, waren mir nicht sauber ausgearbeitet. Und auch die Zweckbeziehung mit Lucien wurde leider, und wahrscheinlich aufgrund der Entwicklung der Handlung, nur schwammig dargestellt.
Als Einstieg in das Jugendbuchgenre ist Emily Bold eine schön flüssige Geschichte gelungen. Diese überzeugt nicht nur mit seinen Fantasyaspekt, sondern auch durch ihre zahlreichen und gut ausgearbeiteten Figuren.

„Silberschwingen – Erbin des Lichts“ erzählt die Geschichte einer starken jungen Frau, deren Leben komplett aus den Fugen gerissen wird. Fantasyspaß und Liebesdrama garantiert!

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 12.02.2018

Wenn man sich der Vergangenheit stellen muss ...

Verliere mich. Nicht.
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Nachdem der erste Teil „Berühre mich. Nicht“ so großen Anklang bei den Lesern gefunden hatte, haben wohl alle dem Erscheinen von Band zwei entgegengefiebert. „Verliere mich. Nicht.“ aus der Feder von Laura ...

Nachdem der erste Teil „Berühre mich. Nicht“ so großen Anklang bei den Lesern gefunden hatte, haben wohl alle dem Erscheinen von Band zwei entgegengefiebert. „Verliere mich. Nicht.“ aus der Feder von Laura Kneidl erschien wieder im LYX-Verlag. Seit dem 26. Januar 2018 kann man sich in die 480-seitige Geschichte hineinfallen lassen.

Sage hatte den Tag gefürchtet, an dem die Vergangenheit sie einholen würde. Nun hat dieses dunkle Kapitel sie auch von Luca entfernt. Doch scheint es noch so ausweglos, ihre innere Stärke wächst mit jedem neuen Tag aus Sage heraus und sie beginnt sich den Geistern der Vergangenheit zu stellen ...

Nachdem ich den ersten Band der Reihe regelrecht verschlungen hatte, konnte ich es nicht abwarten endlich erfahren zu können, wie es mit Sage und Luca weitergeht.
Aber es ist schön zu lesen, dass auch viele andere Leser genau wie ich daraufhin gefiebert hatten.
Sage war schon in „Berühre mich. Nicht.“ sehr unnahbar, außer für Luca. Doch nun nahm sie alle Kraft zusammen, um die Zeit ohne Luca hinter sich bringen zu können.
Leider war mir das Ende von Band eins etwas sauer aufgestoßen, denn ich empfand Sage Reaktionen etwas überzogen. Und dieses Gefühl hörte auch zu Beginn von Band zwei nicht auf.
Hier fand ich April, Lucas Schwester, wieder sehr herzlich, denn sie ist es die es immer wieder schafft, Sage aus ihrem dunklen Loch herauszuholen. Und wie sie sich für Sage aufopfert und sogar beginnt Luca die Stirn zu bieten, waren tolle und emotional ausgearbeitete Sequenzen.
Aber in anderen Szenen plätscherte Sage Geschichte etwas dahin und man hoffte, an einigen Stellen, dass bitte irgendetwas passieren möge.
Auch wenn Situationen zwischen Sage und Luca sehr ausweglos erschienen, so klopfte nicht nur Sage Herz, wenn dieser auf der Bildfläche erschien.
Ab und zu habe ich hier einen Sichtwechsel vermisst, vielleicht hätten diese mir an so manchen Stellen geholfen, die eine oder andere Szene besser verstehen zu können.
Was aber sehr gut beleuchtet wurde von Laura Kneidl, ist die Stärke, die immer mehr aus Sage wächst. Sie nimmt ihren Ängsten die Luft und überzeugte ihr Umfeld und den Leser damit sehr.
Dennoch muss ich hier klar ansprechen, dass ich mir vom Ende sehr viel mehr erhofft hatte. Gerade weil Laura Kneidl mit der Figur Alan einiges an Angstgefühlen gestreut hatte, wäre noch mehr Dramatik hier niemals verkehrt gewesen.
Laura Kneidls Reihe war für mich, als großer Fan der Autorin, mal eine neue Erfahrung und ich finde, sie hat das, im Ganzen betrachtet, sehr gut umgesetzten können.
Und vielleicht gibt es bald wieder so ein Projekt, an dem wir Leser wieder große Freude haben werden.

„Verliere mich. Nicht.“ schließt die Geschichte um Sage, mit einigen Kritikpunkten, gut und gefühlvoll ab.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
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Veröffentlicht am 11.02.2018

Schicksalsschläge und große Gefühle - eben Samantha Young ...

Play On - Dunkles Spiel
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Als E-Book erschien Samantha Youngs neustes Werk „Play on – Dunkles Spiel“ bereits im Januar 2018. Der Ullstein Verlag hat Noras Geschichte auf 480 Seiten gebunden, die mit einigen Höhen und Tiefen aufwarten ...

Als E-Book erschien Samantha Youngs neustes Werk „Play on – Dunkles Spiel“ bereits im Januar 2018. Der Ullstein Verlag hat Noras Geschichte auf 480 Seiten gebunden, die mit einigen Höhen und Tiefen aufwarten können.

Donovan, Indiana in den USA, ist nicht gerade der Lebenstraum von der 18-jährigen Nora. Das Leben ihrer Familie hat sich mit der Erkrankung des Vaters so drastisch verändert, dass sie ihren Traum aufs College zu gehen gänzlich begraben hat.
Doch als Jim, aus Edinburgh, ihr zeigt, wie schön das Leben mit einem Hauch Liebe sein kann, entschließt sie sich dieses selbst in die Hand zu nehmen. Aber das Schicksal hat so einiges für Nora geplant …

Samantha Youngs neustes Werk steckt wieder voller Schicksalsschläge und großer Gefühle.
Natürlich verschlägt es den Leser wieder nach Edinburgh, eine traumhafte Stadt, in derer die Autorin schon so manche Liebespaare zusammengeführt hatte.
Nora ist hier unsere Protagonistin, deren Geschichte aber in Amerika ihren Anfang nimmt.
Mit 18 Jahre liegt das Leben noch komplett ausgebreitet vor ihr, doch bemerkt man schnell, dass dieses Mädchen schon jetzt gefangen ist.
Ihre Familie musste harte Schicksalsschläge einstecken. Man empfindet Nora alles andere als naiv, da sie sehr überlegt an alles herangeht. Aber große Schritte in die Welt schienen ihr viele Sorgen zu bereiten, was meist mit der Beziehung ihrer Mutter im Zusammenhang stand.
Änderungen der Grundtöne kommen mit dem Auftauchen von Jim, in die Handlung hinein. Mit ihr erlebt man Nora immer offener und abenteuerlustig, ja sogar auflehnend gegen ihre Familie.
Und so startet die Handlung richtig durch, denn Noras Weg führt über den großen Teich nach Edinburgh.
Doch Samantha Young hat sich so einige Wege für ihre Protagonistin überlegt und bringt dort einen fremden Mann ins Spiel, der Nora in einer schlimmen Zeit sehr viel Lebensmut zurückgeben soll.
Besonders gern mochte ich die Stellen, wenn Nora auf die Krebsstation ging, um den Kindern dort für einige Zeit ihre Krankheit vergessen zu lassen.
Ebenso entzückt war ich in diesen Szenen von dem kleinen Mädchen namens Sylvie, die Nora zum Strahlen bringt.
Aber Aidans Szenen, der angesprochenen fremde Mann, sind natürlich der besondere Fokus für den Leser. Vor allem da es ordentlich zwischen den Figuren knistert.
Samantha Young hat eine tolle Art solche Liebesszenen gekonnt auszureizen und Leser und Figuren schier zum Verzweifeln zu bringen. Denn Noras Leben bleibt alles andere als leicht, auch wenn es nach und nach mit Aidan den Anschein hatte.
Man kann förmlich fühlen, was Nora in diesen Momenten durchmacht, denn Samantha Young reizt die Handlung bis aufs Letzte aus.

„Play on – Dunkles Spiel“ steckt voller Schicksalsschläge und Gefühle, unterschiedlicher Art.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
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Veröffentlicht am 07.02.2018

Beängstigende Zukunftvision ...

Cassandra - Niemand wird dir glauben
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Eva Siegmunds zweiter Band „Cassandra – Niemand wir dir glauben“ erschien wieder genauso farbenprächtig im cbt-Verlag, wie Band eins. 464 dystopische Seiten hat dieser im November 2017 herausgebracht.

Liz ...

Eva Siegmunds zweiter Band „Cassandra – Niemand wir dir glauben“ erschien wieder genauso farbenprächtig im cbt-Verlag, wie Band eins. 464 dystopische Seiten hat dieser im November 2017 herausgebracht.

Liz und Sophie sind vereint und auch die Organisation „Pandora“ geht weiterhin ihrer Wege. Doch neue Beschlüsse der Regierung lassen durch Berlin einen anderen Wind wehen. Nun gibt es kein Bargeld mehr und auch die Gefängnisse werden geleert und deren Insassen aus Berlin verbannt. Aber auch „Pandora“ ist im Visier der Regierung geraten. Nun geht es, für alle Beteiligten, ums Überleben …

Schon Eva Siegmunds Werk „Pandora – Wovon träumst du?“ führte mich in diese dystopische Welt hinein.
Wieder einmal stehen Liz und Sophie im Mittelpunkt der Geschichte. Doch mittlerweile beobachtet die Regierung genau, was beide Vorhaben.
Obwohl der „Sandmann“ hinter Gittern sitzt, haben die Zwillinge und Organisation Pandora alle Hände voll zu tun.
Ein wenig erinnerten mich die daraus folgenden Schritte der Regierung sehr an andere dystopische Handlungen, denn wer gegen das Leben in Berlin ist, wird in die Ödnis verbannt.
Eine Horrorvorstellung, denn ganz allein auf sich gestellt, ist man dem Tod am nächsten.
Doch die Autorin hat sich eine spannende Handlung überlegt und bringt neue Feinde und Figuren dazu, ihre Züge zu tätigen.
Gerade die eingebauten Sichtwechsel, zwischen den Zwillingen, ermöglichen dem Leser ein breites Sichtfeld auf die Geschehnisse zu erhaschen.
Und Eva Sigmunds beängstigend reale Themen, wie bargeldloses Leben und komplette Überwachung, schleichen sich auch immer mehr aus den Seiten in unsere Lebensweisen ein.
Auch die Entwicklungen der Figuren und deren Stärke, rundeten die eine und andere Szene schön ab, sodass man gern in die Handlung hineingefallen war.
Besonders der Aufbau der Spannungsbögen ist Eva Siegmund hier noch besser gelungen, als in ihrem ersten Band zur Reihe.
Ihre Ideen hat sie gut beschreiben und umsetzen können, auch wenn in manchen Sequenzen noch die Leichtigkeit der Erzählungen fehlte. Ebenso, wie den Figuren manchmal die Ideen und den Mut zu verlieren schienen.
Dennoch setzt die Autorin eine tolle Dystopie in die Welt, in derer man voller Sorge erfährt, was alles passieren könnte, wenn sie wirklich einträfen. Und dafür liebt man ja diese Art Romane, denn niemand weiß, was wirklich noch kommt.

„Cassandra – Niemand wir dir glauben“ ist eine beängstigende Zukunftsvision, die mit vielen spannenden Szenen aufwarten kann.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
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