Cover-Bild Madame Colette und das Talent zu leben
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1,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT E-Book
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 21.07.2020
  • ISBN: 9783644405790
Aurélie Valognes

Madame Colette und das Talent zu leben

Anja Malich (Übersetzer)

Eine skurrile Zweckgemeinschaft, aus der langsam eine Freundschaft entsteht – denn ohne Freundschaft ist alles nichts.

Der neue Roman von Aurélie Valognes, Lieblingsautorin der Franzosen 2018!

Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr eine neue Stelle an: Sie soll auf deren Mutter Colette aufpassen, eine grantige alte Dame, die Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen würde. Rose bleibt hartnäckig und holt Colette nach und nach aus ihrem Schneckenhaus. Währenddessen kämpft Rose mit ihren eigenen Problemen. Aber Freundschaft ist keine Einbahnstraße und Colette keineswegs bereit, Rose im Stich zu lassen.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Harakiri in einem Regal.
  • Harakiri hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2020

Skurril und spitzzüngig

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Roses neue Chefin ist eine grandios überspannte Madame, die sie anheuert, damit sie sich um ihren Zwergspitz kümmert. Aufgrund der Ansprache ihrer neuen Chefin geht Rose von einem Kind aus und ist durch ...

Roses neue Chefin ist eine grandios überspannte Madame, die sie anheuert, damit sie sich um ihren Zwergspitz kümmert. Aufgrund der Ansprache ihrer neuen Chefin geht Rose von einem Kind aus und ist durch verschiedene Umstände zum Bleiben gezwungen. Mittendrin lebt Madame Colette, sie geht nicht mehr aus dem Haus und wird von der Nachbarschaft schwer vermisst. Auch sie hat Gründe für ihr Verhalten. Und nimmt sich Roses ein wenig an, obwohl ihre ersten Begegnungen sehr schräg waren und nicht unbedingt im Guten ausgingen. Rose kümmert sich um den Hund - so, wie man sich normalerweise um einen Hund kümmert. Ihre exaltierte Chefin geht hingegen davon aus, dass der volle Tagesplan für den Spitz eingehalten wird. Pustekuchen!  

Auf knapp 300 Seiten entwickelt sich eine herrliche Geschichte. Schräg, merkwürdig und sehr liebenswert. Ein wunderbar spitzzüngiger Roman rund um sich durchsetzen, endlich erwachsen werden und das Leben lieben. Unbedingt lesen! 

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Veröffentlicht am 20.07.2020

Sommerlektüre

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Rose hat einen ganz schlechten Tag: ihr Sohn Baptiste, mit dem sie sich in letzter Zeit öfter gestritten hat, verkündet ihr, dass er aus der gemeinsamen Wohnung auszieht und dann verliert sie noch ihren ...

Rose hat einen ganz schlechten Tag: ihr Sohn Baptiste, mit dem sie sich in letzter Zeit öfter gestritten hat, verkündet ihr, dass er aus der gemeinsamen Wohnung auszieht und dann verliert sie noch ihren Job als Kinderfrau. Als sie auf dem Nachhauseweg von einer etwas exzentrischen Frau angesprochen wird, die ihr einen neuen Job anbietet, ist Rose zunächst zurückhaltend. Doch sie hat ja nichts zu verlieren – im Gegenteil! Durch ihre Arbeit mit Colette gewinnen beide.
Das Buch war wieder viel zu schnell vorbei  Die Autorin hat die französische Stimmung perfekt eingefangen und die Sätze mit einer Leichtigkeit versehen, die Spaß machen zu lesen. Fast jede Frau kann sich in Colette wiedererkennen: der erwachsene Sohn, der ausbricht, Zweifel an sich selbst, eine gewisse Rastlosigkeit. Doch versteht es die Autorin auch, diese Personen in ein Umfeld einzubinden, das verzaubert. Die exzentrische Veronique, die über alles bestimmt und keinen ausreden lässt, Colette, die anfangs etwas mürrisch ist, doch dann auftaut.
Dachte ich zuerst, der Klappentext verspricht eine ähnliche Handlung wie „Ziemlich beste Freunde“, war ich dann doch überrascht, dass das Buch eine ganz andere Richtung einnimmt. Was mich allerdings teilweise etwas irritiert hat, waren größere Zeitsprünge, die erst beim zweiten oder dritten Satz des nächsten Kapitels dann erkennbar waren.

Fazit: eine locker-leichte Sommerlektüre, die einfach Spaß macht.