Zu viel inhaltliche Wiederholungen - sonst gut
Quintus Tibur ist Anwalt in der Colonia agrippina, dem Köln zu römischer Zeit anno 87 nach Christus. Er hat sowohl germanische als auch römische Wurzeln und ermittelt zusammen mit der Römerin Lucretia, ...
Quintus Tibur ist Anwalt in der Colonia agrippina, dem Köln zu römischer Zeit anno 87 nach Christus. Er hat sowohl germanische als auch römische Wurzeln und ermittelt zusammen mit der Römerin Lucretia, deren Vater der Stadtrat ist und sie am liebsten verheiratet sähe. Allerdings ermittelt sie lieber mit Quintus zusammen. Dieser Fall ist speziell, denn man bekommt ziemlich viel vom viel umschwämten Aulus mit. Einem Tänzer und Pantomimen, der im römischen Reich berühmt ist. Allerdings passieren zwei Morde, der eine betrifft ein Mitglied von Aulus Kompanie.
Der erste Band war super. Dieser hier wäre es ebenfalls würden die inhaltlichen Wiederholungen fehlen. Es scheint modern zu sein, möglichst viele inhaltliche Redundanzen einzuflechten, damit Lesende sich nicht konzentrieren müssen. Mich ödet das unwahrscheinlich an. Gerade bei einem Krimi wie diesem, mit Fachbegriffen aus der Römerzeit, ist das fehl am Platz. Denn so etwas lesen nur Leute, die sich für diese Zeit in Verbindung mit einem Krimi interessieren und mit den Begriffen etwas anfangen können.
Die Geschichte an sich ist - wenn man die Redundanzen außer Acht lässt - sehr gut. Sie baut sich gut auf, plätschert anfänglich vor sich hin und wird immer intensiver, anregender und hochinteressant. Worauf es sich am Ende hin bewegt, lässt sich wirklich nicht erahnen.
Bitte den dritten Band wieder so schreiben lassen, der er sich flüssig lesen lässt.
Fünf Sterne für den Krimi, aber nur drei wegen der unsäglichen Wiederholungen.