Ermittlungen im mondänen Grandhotel. Cosy Crime aus den Goldenen Zwanzigern. Für alle Fans von Agatha Christie - Historischer Kriminalroman
Tödlicher Tango im Schneesturm – Auftakt der erfolgreichen Ernestine-und-Anton-Reihe
1922. Im Grandhotel Panhans am Semmering trifft sich die feine Gesellschaft zu einem wohltätigen Tanzkurs. Doch die festliche Stimmung kippt, als ein Gast vergiftet zusammenbricht. Ein Schneesturm schneidet das Hotel von der Außenwelt ab: keine Polizei, kein Entkommen – auch nicht für den Mörder.
Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch beginnt gemeinsam mit ihrem treuen Begleiter Anton Böck zu ermitteln. Hinter der mondänen Fassade stoßen sie auf wohlgehütete Geheimnisse, alte Rechnungen – und ein Verbrechen, das weit über einen einzelnen Mord hinausgeht.
Entdecken Sie mit »Tod am Semmering« den Auftakt der Erfolgsreihe von Bestseller-Autorin Beate Maly –
ein klassischer Whodunit mit Charme, nostalgischer 1920er-Jahre-Atmosphäre und einem Ermittlerduo zum Verlieben.
Für alle Fans von Wohlfühlkrimis im Stil von Agatha Christie.
Band 1 der Reihe »Ernestine Kirsch und Anton Böck«. Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.
Die Autorin katapultiert ihre Leserschaft in das Österreich der 1920er Jahre. Das ungleiche Ermittlerpaar, die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Apotheker Anton Böck, stürzen sich hier couragiert ...
Die Autorin katapultiert ihre Leserschaft in das Österreich der 1920er Jahre. Das ungleiche Ermittlerpaar, die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Apotheker Anton Böck, stürzen sich hier couragiert in ihre erste Ermittlung. Mit viel Tatkraft und Neugier kommen sie Stück für Stück hinter das Motiv und damit dem Täter auf die Spur.
Die beiden Hauptprotagonisten sind lebensnah charakterisiert. Aber auch die weiteren Figuren sind vielschichtig und passend angelegt. Der Autorin gelingt es überzeugend die 1920er Jahre und die Atmosphäre im eingeschneiten Hotel aufleben zu lassen und durch den flüssigen Schreib- und Erzählstil ist das Buch dann auch leider wieder viel zu schnell ausgelesen.
Fazit: Unterhaltsam, spannend und mit viel historischem Flair bietet dieser Krimi gute Unterhaltung.
»Tod am Semmering« ist ein Kriminalroman von Beate Maly, der 2016 im Emons Verlag erschienen ist. Dies ist der erste Band der Reihe um die pensionierte Lehrerin ...
Buchmeinung zu Beate Maly – »Tod am Semmering«
»Tod am Semmering« ist ein Kriminalroman von Beate Maly, der 2016 im Emons Verlag erschienen ist. Dies ist der erste Band der Reihe um die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und den Apotheker Anton Böck.
Zum Autor:
Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt. Sie arbeitete zunächst als Kindergärtnerin und in der Frühförderung, bevor sie mit dem Schreiben begann. Neben Geschichten für Kinder und pädagogischen Fachbüchern schreibt sie historische Romane und historische Krimis.
Zum Inhalt:
Im malerischen Luftkurort Semmering findet 1922 ein Tangotanzkurs zu einem wohltätigen Zweck teil. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und ihr Begleiter Anton Böck dürfen vertretungsweise teilnehmen und müssen bald in einem Mordfall ermitteln.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir zu Beginn aufgrund seiner atmosphärischen Beschreibungen, die auch den Zeitgeist widerspiegeln, gut gefallen. Die meisten Teilnehmer wirken unsympathisch und haben während des Krieges Schuld auf sich geladen. Dann stirbt ein Teilnehmer und die selbstbewusste und dominant auftretende Ernestine Kirsch macht sich auf die Tätersuche. Während ihr zurückhaltend wirkender Begleiter Aton Böck ein Sympathieträger ist, ging mir das dominante Auftreten von Ernestine Kirsch mehr und mehr auf die Nerven. Sie veränderte zudem Tatorte und ging große Risiken ein. Der Kriminalfall erwies sich als komplexer als zunächst gedacht, aber spannend wurde es selten. Nach einem passenden Showdown wurden alle Fragen nachvollziehbar geklärt. Die Geschichte wurde aus mehreren Perspektiven erzählt, aber das Erzähltempo war eher gering. Es gab ein paar humorvolle Einschübe, aber mein Lesevergnügen hielt sich wegen der Hauptfigur in Grenzen.
Fazit:
Der Auftakt zur Serie um Ernestine Kirsch konnte mich nur teilweise überzeugen und mein Lesevergnügen war beschränkt. So bewerte ich den Titel trotz des atmosphärischen Schreibstils mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten). Eine Leseempfehlung mag ich nicht geben.
Österreich 1922: Für den Apotheker Anton Böck und seine Mieterin Ernestine Kirsch, Lehrerin im Ruhestand, ergibt sich die Gelegenheit, an den Semmering reisen und dort im berühmten Hotel Panhans an einem ...
Österreich 1922: Für den Apotheker Anton Böck und seine Mieterin Ernestine Kirsch, Lehrerin im Ruhestand, ergibt sich die Gelegenheit, an den Semmering reisen und dort im berühmten Hotel Panhans an einem Tangolehrgang teilnehmen. Nicht lange nach der Ankunft stirbt ein Teilnehmer, der sich vorher schon durch seine Art unbeliebt gemacht hatte. Leider ist das Hotel mittlerweile durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten, so dass Ernestine es übernimmt, schon einmal mit den Ermittlungen zu beginnen.
Dies ist der erste Band einer Reihe um Anton und Ernestine, die mittlerweile bereits einige Bände verzeichnet. Vieles erinnerte mich an einen Agatha Christie-Krimi, nicht nur Setting, auch die verschiedenen Charaktere könnten einem dieser Romane entsprungen sein. Ernestine hat zwar eher weniger Ähnlichkeiten mit der Miss Marple aus den Romanen, aber, auch durch ihren Begleiter, mehr mit Margaret Rutherfords Miss Marple-Darstellung.
Mochte ich zunächst Ernestine ganz gern, ging sie mir leider schnell auf die Nerven, ihre überbordende Neugier, die mich sogar einmal regelrecht anekelte, ihr ebenso übertriebener Aktionismus, mit dem sie nicht nur sich selbst in manch peinliche oder gar gefährliche Situationen brachte, sagen mit einfach nicht zu. Ganz anders Anton, der einfach nett ist, unter Ernestines Aktionismus mehr als einmal zu leiden hat, und der gerne isst, wodurch man erfährt, welche Leckereien das Hotel auftischt. Die anderen Charaktere eignen sich fast alle als Täter:innen, so dass man selbst ständig am Rätseln ist. Die Auflösung sagte mir persönlich, obwohl sie nicht unlogisch ist, nicht zu, ich fand sie etwas zu weit hergeholt.
Das Setting, das eingeschneite Luxushotel mit einem überschaubaren Figurenensemble hat mir gut gefallen, zumal das Hotel keine Erfindung der Autorin ist. Die Atmosphäre von Eis, Schnee und Kälte, und des Eingesperrtseins mit jemandem, der mordet, ist gelungen.
Leider hat mich der Roman unterm Strich nicht so überzeugen können, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Setting und die Atmosphäre sind gelungen, aber die Protagonistin ging mir schnell auf die Nerven, die Auflösung mochte ich persönlich nicht, so dass ich wahrscheinlich auf weitere Bände dieser Reihe verzichten werde.