Cover-Bild Maggie Yellow Cloud
Band 1 der Reihe "Maggie Yellow Cloud"
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12,99
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  • Verlag: TWENTYSIX CRIME
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 268
  • Ersterscheinung: 05.01.2024
  • ISBN: 9783740745486
Brita Rose Billert

Maggie Yellow Cloud

Der Mann ohne Gesicht - Spiritueller Medizinthriller
Maggies Schwager wird ausgerechnet an dem Tag ermordet, als er mit ihrem Auto unterwegs war. Während die Polizei ermittelt, stürzt Maggie sich in ihre Arbeit im Hospital. Seit geraumer Zeit war der Ärztin der Notaufnahme aufgefallen, dass immer weniger Medikamente und Verbandsstoffe zur Verfügung stehen. Doktor Maggie Yellow Cloud geht dem rätselhaften Verschwinden nach und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

Ein Tag im Leben der Lakota

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Maggie ist Ärztin und das mit Leib und Seele. Sie arbeitet in einem Indian Hospital in Süd Dakota. Als sie vom Tod ihres Schwagers erfährt, ist sie entsetzt. Er wurde nämlich getötet, als er mit ihrem ...

Maggie ist Ärztin und das mit Leib und Seele. Sie arbeitet in einem Indian Hospital in Süd Dakota. Als sie vom Tod ihres Schwagers erfährt, ist sie entsetzt. Er wurde nämlich getötet, als er mit ihrem Auto unterwegs war. Nachdem dann ein offensichtlicher Anschlag auf sie verübt wurde wusste sie, dass nicht ihr Schwager sterben sollte, sondern sie …

Die Bücher von Brita Rose-Billert zeugen von einer fundierten Kenntnis über das Leben der Ureinwohner Amerikas. Auch in dem Roman „Der Mann ohne Gesicht“ und der Ärztin Maggie Yellow Cloud wird das deutlich. Für mich amüsant, wie die Bewohner des Reservats mit dem Versuch einer Beeinflussung des staatlichen Gesundheitsamtes umgingen. Die Autorin klärt in ihrem Nachwort den Leser darüber auf, wie durch eine befohlene Umstellung der Ernährung viele Indigene krank wurden oder starben.

Das Buch habe ich an einem Tag gelesen. Ja, es ist spannend und gleichzeitig erzählt es viel vom Leben der amerikanischen Ureinwohner. Die bildhafte Sprache versetzte mich in die Reservate wo Menschen leben, die sich als Söhne und Töchter der Natur verstehen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Realitätsnaher spannender Krimi

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Ich habe schon einige Werke der Autorin Brita Rose Billert lesen dürfen, und war auf diese Reihe sehr gespannt.
Selten liest man Krimis, welche sich rund um Native Americans in einem Reservat dreht.
Das ...

Ich habe schon einige Werke der Autorin Brita Rose Billert lesen dürfen, und war auf diese Reihe sehr gespannt.
Selten liest man Krimis, welche sich rund um Native Americans in einem Reservat dreht.
Das machte es für mich sehr spannend, denn ich hatte aufgrund meiner Reisen eine Vorstellung und war gespannt ob sich diese auch in dem Buch widerspiegelt.

Auf dem Inhalt:

Dr. Maggie Yellow Cloud ist Ärztin im Krankenhaus des Pine Ridge Reservates.
Trotz des harten Arbeitsalltages liebt sie ihre Arbeit.
Am Tag als ihr Schwager mit ihrem Auto unterwegs ist, wird er ermordet.
Aus Kummer stürzt sich Maggie in ihre Arbeit.
Es ist ihr aufgefallen, dass seit einiger Zeit weniger Medikamente und Verbandsstoffe als üblich zur Verfügung stehen.
Maggie versucht dieser Tatsache auf den Grund zu gehen und gerät in eine lebensgefährliche Lage.

Meine Meinung:

Die Hauptprotagonistin Maggie ist eine empathische und ihren Patienten sehr verbundene Person, das macht sie sehr sympathisch.
Aber das bringt sie auch in eine gefährliche Lage.
Das Buch ist als Krimi angelegt und ich habe bis zur Auflösung gebraucht herauszufinden wer dahinter steht.
Das gefällt mir, da es nicht einfach zu durchblicken ist.
Aber gut in die Handlung verschmolzen ist die Geschichte der Menschen, deren Schwierigkeiten aber auch von ihrem Zusammenhang erzählt, welche auch durch die Politik in den USA und den damit verbunden politischen Steuerungen erschwert ist.
Dadurch werden einem die Menschen und die Handlung sehr nah.
Die Beschreibungen sind vorstellbar und der Lesefluss ist gegeben.
Man merkt der Autorin an, dass ihr dieses Thema sehr am Herzen liegt.
Besonders gut gefallen mir die Absätze welche neben deutscher Sprache auch mit Lakota Sprache benannt sind und so eine Zusammengehörigkeit schaffen.
Berührend ist auch die Erklärung im Anschluss welche es auf den Punkt bringt: Sie sind „Menschen wie du und ich“!

Fazit:
Wer einen bluttriefenden Krimi erwartet ist hier falsch.
Aber wer eine gute realitätsnahe Handlung mit überraschendem Ende und die Einbindung des Lebens der Menschen in einem der größten Reservate von Amerika zu schätzen weiß, dem empfehle ich dieses Buch sehr gern weiter!
Gern vergebe ich 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 16.04.2024

Spannende Ermittlungen in der Reservation Pine Ridge

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Maggie Yellow Cloud ist Ärztin im Hospital von Pine Ridge. Sie liebt ihre Arbeit und fühlt sich den Menschen dort verbunden. Die Arbeit ist fordernd, zu viele Patienten, Verwaltung von Mängeln und wenig ...

Maggie Yellow Cloud ist Ärztin im Hospital von Pine Ridge. Sie liebt ihre Arbeit und fühlt sich den Menschen dort verbunden. Die Arbeit ist fordernd, zu viele Patienten, Verwaltung von Mängeln und wenig Verständnis der weißen Bürokratie. Als ihr Schwager ermordet wird, trifft es alle wie ein Blitz aus heiterem Himmel und wirft Fragen auf. Maggies Mann äußert die Vermutung, dass möglicherweise Maggie Ziel des Anschlags war. Tatsächlich kommt es zu weiteren Zwischenfällen. Nur Maggie kann sich keinen Grund vorstellen, warum jemand nach ihrem Leben trachten sollte. Ablenkung findet sie im Hospital. Auf unerklärliche Weise verschwinden dort Medikamente und Verbandsmaterial. ein Rätsel, das Maggie gewillt ist zu lösen.

Das Buch war packend zu lesen. Zum einem gibt es eine spannende Krimihandlung . Ich bin lange im Dunklen getappt, wo das Motiv liegen könnte. Maggie selbst ist eine sympathische Persönlichkeit, die ihre Arbeit als Berufung sieht und nicht als Job. Zusätzliches Gewicht erhält ihre Arbeit, weil sie sich ihren Stammesangehörigen verpflichtet fühlt, die gegenüber Weißen - oft zu recht - ein tiefsitzendes Misstrauen hegen.

Gut gefallen hat mir, dass ich Maggie auch bei ihrer täglichen Arbeit begleiten konnte und erfahre, welchen Herausforderungen sie sich stellen muss. Für mich der am meisten faszinierende Aspekt im Buch war der Schauplatz in der Reservation und ihre Bewohner. Ich erhalte Einblicke in ihre Kultur, ihre Denkweise und ihre zum Teil erbärmlichen Lebensumstände. Auch heute noch ist das Verhalten der weißen US-Bevölkerung gegenüber den indigenen Einwohnern kein Ruhmesblatt. Um das Bild abzurunden, schildert die Autorin die Landschaft anschaulich und in farbigen Bildern.

Für mich war der Krimi ein rundum gelungenes Lesevergnügen.

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