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Veröffentlicht am 14.02.2020

4 Jahre Kanada Erkundungen - unbedingt lesenswert

Toronto
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Als ich den Buchtitel entdeckt habe, war ich sofort interessiert!
Ist mein längerer Kanada Aufenthalt schon etwas her und ich war neugierig, ob die Aufzeichnungen mit meinen Erlebnissen ähnlich sind.
Auch ...

Als ich den Buchtitel entdeckt habe, war ich sofort interessiert!
Ist mein längerer Kanada Aufenthalt schon etwas her und ich war neugierig, ob die Aufzeichnungen mit meinen Erlebnissen ähnlich sind.
Auch kannte ich den Autor bisher nicht und das macht mich immer neugierig!

Aus dem Inhalt:

Marc Degens Frau bekommt die Möglichkeit beruflich einige Jahre nach Kanada zu gehen.
Zum Glück kann er als Schriftsteller überall arbeiten und so heisst es: Auf nach Kanada.
Start und Endpunkt ist Toronto.
Vier Jahre verbringt er dort und lässt uns an seinen schönsten und interessantesten Erlebnissen teilhaben.
Und diese sind vielfältig.
Auch Musikliebhaber, Buchshopstöberer und Twin Peaks Freunde kommen nicht zu kurz!

Meine Meinung:

Neben der Einleitung ist das Buch in 5 größere Abschnitte unterteilt welche wiederum in kalendarischer Reihenfolge beschrieben sind.
Der Lesefluss war bei mir ununterbrochen gegeben, da sich seine Erfahrungen sehr gut nachvollziehen ließen, für mich sehr kurzweilig waren, und sie sich in einem Rutsch lesen ließen.
Ähnlich einem Reisetagebuch ohne als schnöder Reisebericht abgehandelt zu werden.
Man erfährt von den Besonderheiten und den Schönheiten Kanadas, den territorialen Unterschieden, welche einem staunen lassen.
Selten zitiere ich einen Autor, aber in diesem Fall möchte ich eine Ausnahme machen!
Um es in den Worten von Marc Degens zu sagen:

„Wahrscheinlich haben die kanadische Freundlichkeit und das permanente höfliche Entschuldigen mich überempfindlich und unbrauchbar für das Leben in Berlin gemacht“

Genau dieses Gefühl kenne ich gut, da auch ich ähnliche Kanada Erfahrungen habe.
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt!
Durch die Schilderungen wurde ich getragen von schönen Erinnerungen und dufte Vieles neu entdecken.
Ich habe direkt Lust darauf bekommen viele erwähnte Dinge zu erkunden.
Getreu dem Motto: nach Kanada ist vor Kanada.

Wer mehr darüber erfahren möchte:

Autorenseite: http://marc-degens.de/toronto-aufzeichnungen-aus-kanada/

Instagram: https://www.instagram.com/explore/tags/kanadischeaufzeichnungen/

Fazit:

Nicht nur für Kanada Kenner, sondern für alle Interessierten lesenswert!
Daher empfehle ich das Buch sehr gern weiter und vergebe 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 13.02.2020

Amüsante Weihnachten bei Renate

Die Reste frieren wir ein
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Das Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und ich war sehr neugierig, denn ich habe bisher nur ein Buch aus dieser Reihe gelesen.
Und ich war sehr gespannt, auch wenn ich das Buch nun nach der ...

Das Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und ich war sehr neugierig, denn ich habe bisher nur ein Buch aus dieser Reihe gelesen.
Und ich war sehr gespannt, auch wenn ich das Buch nun nach der „Saison“ gelesen habe.

Aus dem Inhalt:

Die fiktive Dame Renate Bergmann hat mittlerweile 82 Weihnachten erlebt.
Jedes Weihnachtsfest war besonders, aber alle prägend.
Und so lässt sie in diesem Buch den Leser an ihren Weihnachtshighlights teilhaben.
Da ist so Einiges dabei…armer Adel mit Tupperdose oder Nachkriegsweihnachten und vieles Anderes….

Meine Meinung:

Wer bisher ein Buch von Renate Bergmann gelesen hat weis in etwas was ihn erwartet.
So ist es auch hier!
In gewohnter Bergmannscher Art und Weise wird in lustiger, amüsanter und auch nachdenklicher Art und Weise an das Weihnachtsfest erinnert.
Die Leseweise ist sehr entspannt, da sie redet als sei ihr der Schnabel gewachsen.
Die geschilderten Charaktere mit ihrer Alltagskomik sind gut vorstellbar.
Wer etwas älter ist, wird in einigen Zeiten so einige Dinge wiedererkennen.
Oftmals musste ich schmunzeln was Renate da so für Sprüche lässt!
Die Erzählungen der Twitter Oma haben es einfach in sich.
Aber mal ehrlich: Ist Weihnachtszeit nicht tatsächlich Dehnbundzeit?

Fazit:
Amüsant und kurzweilig zu lesen für jeden Leser!
Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4,5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Interessante Fälle aus der ehemaligen DDR

Kindstod
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Als ich das Cover sah war ich sehr interessiert.
War ich doch zu DDR Zeiten nicht so aufgeklärt über Kriminalfälle.
Daher fand ich es sehr interessant das Buch zu lesen.
Und der Autor war mir nicht bekannt, ...

Als ich das Cover sah war ich sehr interessiert.
War ich doch zu DDR Zeiten nicht so aufgeklärt über Kriminalfälle.
Daher fand ich es sehr interessant das Buch zu lesen.
Und der Autor war mir nicht bekannt, daher war meine Neugier groß!

Aus dem Inhalt:

In dem Buch werden 3 reale Kriminalfälle aus seiner Dienstzeit in denen er aktiv involviert war und welche sich zu DDR Zeiten abgespielt haben erzählt.
Hauptthemen sind: Hochstapelei, Tod und Entführung.
Der Autor Ralf Romahn war Oberstleutnant bei der Volkspolizei und ab 1990 Kriminaloberrat.

Meine Meinung:

Ich mag gern über reale Fälle lesen.
Und da es in der DDR ja kaum Verbrechen außer denen im Polizeiruf 110 gab,(Ironie aus), war ich sehr gespannt.
In einen sehr gut zu lesenden Schreibstil bringt der Autor einem die Fälle näher.
Man erfährt etwas über die Denkweise und das Private aus dem Leben des Ermittlers Romahn und die Arbeitsweise zu seiner Zeit.
Ebenso treten die sprachlichen Unterschiede zwischen Ost und West zu Tage.
Ich bin nur so durch die Zeilen geflogen.
Auch hat mir gut gefallen das aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen Täter, Opfer und Tatorte verfremdet wurden, so dass man heute noch keine Rückschlüsse ziehen kann.
Ebenso gefiel mir auch festzustellen, dass eine Resozialisierung Früchte tragen kann.
Dies ist schon das 3. Buch aus der Feder des Autors und ich bin sehr neugierig auf die 2 Vorgängerbände geworden!

Fazit:

Ein interessantes und gut zu lesendes Buch welches ich sehr gern weiterempfehle und mit 5 Sternen bewerte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 08.02.2020

Ein unterhaltsames Hörbuch welches nicht ganz an die Vorgängerbücher heran reicht

Kalter Zwilling
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Da ich ein großer Fan von Catherine Shepherd und den Zons Thrillern bin, war ich natürlich sofort von dem Hörbuch begeistert.
Der Titel klingt ja schon spannend.

Aus dem Inhalt:

Im Jahr 1496 wird Elisa ...

Da ich ein großer Fan von Catherine Shepherd und den Zons Thrillern bin, war ich natürlich sofort von dem Hörbuch begeistert.
Der Titel klingt ja schon spannend.

Aus dem Inhalt:

Im Jahr 1496 wird Elisa wird von einer Hexe verflucht.
Durch eine Mutprobe mit ihrer Schwester stiehlt sie der Heye ein Ei und überträgt einen Fluch auf ihre Blutlinie.
Jeder ihrer 7. Generation wird ungleiche Zwillinge gebären.

In der Gegenwart wird Bergmann zur Leiche einer Prostituierten gerufen.
Am Tatort findet sich eine Visitenkarte seines Kollegen.
Diese lässt er verschwinden – mit Folgen der Suspendierung.
Aber immer mehr Leichenfunde zwingen seinen Chef zur Umkehr.

Meine Meinung:

Ich liebe die Zons Thriller.
Frau Shepherd versteht es meisterlich beide Zeitebenen so gut miteinander zu verknüpfen das man gar nicht aufhören möchte der Handlung zu folgen.
Aber in diesem Fall ist es ihr meines Erachtens nicht so gut gelungen.
Ich hatte nicht das Gefühl das es rund ist, obwohl ich Mystik normalerweise recht gern mag.
Das liegt wahrscheinlich auch am Ende der Handlung welches mich nicht so gefesselt hat und Fragen offen gelassen hat.
Auch gab es einige Längen in der Handlung und das kenne ich nicht so.
Der Erzählstil ist gut aufzunehmen und die Erzählstimme von Herrn Berger finde ich richtig gut und passend.
Der Kommissar Bergmann ist ein vorstellbarer und sympathischer Ermittler, andere Zeitgenossen polarisieren aber auch.
Trotzdem freu ich mich jetzt schon auf weitere Werke aus Zons!

Fazit:
Dieser Thriller ist unterhaltsam mit Schwächen und daher vergebe ich in diesem Fall mal keine gewohnten Sterne.
Trotzdem ist er ein guter Thriller und 4 Sterne wert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Ein interessantes Ermittler Duo im viktorianischen England

Der Zug aus Enfield
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Ich wurde durch das Cover des Buches neugierig.
Dieses ist gut gestaltet und gefällt mir sehr.
Auch mag ich gern historische Bücher und wenn es Krimis sind, umso besser ;o)
Der Klappentext tat sein Übriges ...

Ich wurde durch das Cover des Buches neugierig.
Dieses ist gut gestaltet und gefällt mir sehr.
Auch mag ich gern historische Bücher und wenn es Krimis sind, umso besser ;o)
Der Klappentext tat sein Übriges und der Autor war mir bisher unbekannt- noch ein weiterer Grund das Buch kennen zu lernen!

Aus dem Inhalt:

Inspektor Edwards sucht einen Entflohenen Straftäter und Celeste sollte ihn unterstützen.
Dieser bleibt unauffindbar.
Dann geschieht ein Mord und Sergeant Fulton wird lebensgefährlich verletzt.
Edwards wird durch einen Zugüberfall gebunden und Celeste von Fulstons Verlobten gebeten den Mörder zu finden.
Celeste verschiebt ihre Rückreise nach Chicago um bei den Ermittlungen zu unterstützen.
Schnell merken Edwards und Celeste das beide Fälle zusammenhängen und sie beginnen zusammen zu arbeiten.
Und das wird kein Spaziergang denn die Gegner sind zu allem entschlossen!

Meine Meinung:

Zu diesem Buch gibt es einen Vorgängerband welcher erklärt, dass sich Celeste und Edwards kennen und schon miteinander ermittelt haben.
Das erkennt man im Lesefluss.
Diesen kenne ich nicht und ich konnte der Handlung auch so gut folgen.
Das ungleiche Duo finde ich gut angelegt und vorstellbar.
Ihre Art und persönliche Note miteinander umzugehen hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist bildlich so, dass man sich die Umgebung gut vorstellen kann und entspannt zu lesen.
Es gibt Wendungen und somit wurde es wenig langatmig und ich war meist im Lesefluss.
Das Ende ist schlüssig und actionreich.

Fazit:
Ich fühlte mich gut unterhalten und freu mich auf neue spannende Fälle mit dem Duo!
Natürlich auch auf eine persönliche Weiterentwicklung der Beiden und empfehle das Buch gern Lesern welche historische Krimis mögen und vergebe gern 4,5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere