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Veröffentlicht am 26.07.2021

Spezielle Heldinnen ….und ihrer Definition von Freundschaft

Heldinnen werden wir dennoch sein
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Das schön gestaltete Cover, der Titel und der Klappentext machten mich sehr neugierig.
Ich war gespannt auf das Buch, denn wer hat keine Freundschaften?
Auch ist für mich das jetziger Alter der Protagonisten ...

Das schön gestaltete Cover, der Titel und der Klappentext machten mich sehr neugierig.
Ich war gespannt auf das Buch, denn wer hat keine Freundschaften?
Auch ist für mich das jetziger Alter der Protagonisten und die damalige Zeit Ende der 70er bis Mitte der 80er gut einzuordnen.
Und mir war bisher die Autorin nicht bekannt und ich war durch die positiven Aussagen zu ihrem vorigen Buch sehr interessiert.

Aus dem Inhalt:

Hier wird das Thema Freundschaft von 5 Freundinnen und einigen Jungen also der damaligen Clique angesprochen.
Die Freundinnen sind lange befreundet und haben eine ganz eigene Bindung.
Durch einen tragischen Verlust wurde ihr Leben verändert.
Es wird die Bedeutung von Freundschaft angesprochen und was einmal getroffene Entscheidungen bewirken können und wie lange sie nachhallen.
Als sich auf einem Brunch eine Aussage verbreitet welche den damaligen Verlust wieder in den Mittelpunkt rückt. beginnen 4 der noch lebenden Freundinnen mit einer Aufarbeitung.

Meine Meinung:

Der Einstieg gelang mir gut, denn das Buch ist in einem flüssig zu lesendem Schreibstil verfasst.
Jeder Beteiligte schildert im Wechsel seine Sicht.
Wobei ich der Vergangenheit im Gegensatz zur Gegenwart beim Lesen mehr abgewinnen konnte.
Die Handlung ist verständlich denn ein überraschender Verlust macht ja etwas mit einem.
Die Freundinnen entwickelten sich weiter und es wurde oberflächlicher oder sie entwickelten sich auch von einander weg.
Mir hat gefallen das viel Facetten und Belastungen angesprochen werden.
Klar gehört Verlust. Liebe, Angst oder eine Auseinanderentwicklung von Freundschaften und die damit verbundenen Gefühlslage dazu.
Allerdings muss ich sagen, dass ich etwas mit der Art und Weise der Frauen gehadert habe und so mit den vier Damen nicht ganz warm werden konnte.
Das mag daran liegen, dass meine Vorstellung von Freundschaft und der Umgang eine etwas andere ist.
Der Hintergrund des Verlustes als Erklärung ist in meinen Augen nicht hinreichend ausgearbeitet.
Das offene und recht schnell gestaltete Ende ist nicht ganz mein Fall und ich bin etwas gespalten was das und den Begriff Heldinnen betrifft.
Was mit gut gefallen hat ist die Beschreibung des Zeitgeistes bei allen erwähnten Zeiten.

Fazit:

Das Buch lässt mich nachdenklich zurück.
Trotzdem empfehle ich es Interessierten weiter, denn jeder hat seine eigene Sicht auf bestimmte Dinge.
Gern vergebe ich 3.5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.07.2021

Entschleunigt und bietet einen besonderen Teil Schottlands in einem Buch

Das Tal in der Mitte der Welt
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Da ich Schottland gern mag und bereise war ich auf diesen Roman sehr gespannt.
Auch war ich auf den Autor neugierig da ich selten mal einen Debütroman lese.
Natürlich war das Lob von Nicola Sturgeon ein ...

Da ich Schottland gern mag und bereise war ich auf diesen Roman sehr gespannt.
Auch war ich auf den Autor neugierig da ich selten mal einen Debütroman lese.
Natürlich war das Lob von Nicola Sturgeon ein weiterer Grund welcher mich neugierig auf das Buch gemacht hat!

Aus dem Inhalt:

Hier auf den Shetlands…erliest man die Geschichte eines kleinen Tals welches durch seine dort lebenden Personen prägt und geprägt wird.
Hier wo alles so ist wie es früher war, und doch ein Wandel geschieht still aber merklich.
Und in dem Buch begleitet man die dort lebenden Personen dabei.

Meine Meinung:

Das Buch entschleunigt den Leser/in und das schon von der ersten Seite an und das obwohl die Schreibweise sehr gut und flüssig zu lesen ist.
Für jemanden wie mich war das zuerst eine enorme Herausforderung.
Zumal ich auf den ersten Seiten wohl auch sehr zart beseitet war.
Aber erst einmal in der Handlung angekommen, wollte ich schon mehr über die Protagonisten erfahren.
Diese empfand ich alles als vorstellbar, interessant und speziell, denn wenn sie alle unterschiedlich leben und neu hinzukommen oder immer da waren- ob Gutes oder nicht so Gutes- eines verbindet sie…das Tal.
In dem Tal stehen nicht viele Häuser aber in jedem wohnt Geschichte und somit das Leben in seiner Gänze.
Und auch wenn ich geneigt bin eine Meinung zu haben, ist man beim Lesen und der Beschreibungen auf sich gestellt denn der Autor schafft es keine Wertung abzugeben, sondern einen teilhaben zu lassen.
Auch erkennt man gut was wirklich im Leben zählt- ein menschlicher Reichtum.
Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Gegend und ich hatte das Gefühl schon einmal sehend dort gewesen zu sein.
Auch die Rückblicke fand ich sehr gut geschildert.
Nur die Datierung habe ich nicht so recht nachvollziehen können da es sich um kein Jahr oder einen für mich greifbaren speziellen Zeitraum handelt.
Aber für mich ist das auch nicht wichtig da die Botschaft eine andere ist.
Ein gelungener Roman welcher ohne Spannungsbogen eine wunderbare Geschichte erzählt.
Fazit:

Auch wenn ich es erst schwer hatte beim Ankommen, wollte ich eigentlich nicht wieder weg.
Das Buch hat mich gefangen und daran erinnert was wirklich zählt.
Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 01.07.2021

Nicht ganz so wie erwartet aber eine trotzdem unterhaltsame Suche

All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten (All Our Hidden Gifts 1)
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Ich fand den Titel und die Beschreibung und das es sich hier um ein Jugendbuch handelt sehr interessant und war dementsprechend neugierig.
Die Autorin ist Journalistin und Autorin und war mir bis dato ...

Ich fand den Titel und die Beschreibung und das es sich hier um ein Jugendbuch handelt sehr interessant und war dementsprechend neugierig.
Die Autorin ist Journalistin und Autorin und war mir bis dato unbekannt.
Auch aus diesem Grund war ich interessiert.

Aus dem Inhalt:

Maeve ist speziell und das ist nicht einfach wenn man in einer Familie voller Genies lebt.
Speziell wie sie ist spielt das Schicksal ihr im Schulkeller Tarotkarten in die Hände.
Und hier kommt ihr Talent zum Vorschein.
Allerdings ist wo Licht ist, ist auch Schatten und als Maeve ihrer Freundin Lily ungefragt die Karten legt und Lily hinterher spurlos verschwindet muss Meave zeigen was sie kann, denn hier sind spezielle Kräfte am Werk.

Meine Meinung:

Das Cover empfinde ich schön gestaltet und es passt zum Buchthema.
Ich war sofort in der Handlung und hatte eine gute Vorstellung nach dem Einstieg.
Natürlich ist die Handlung auch interessant und ich bin gern dabei geblieben da ich ja wissen wollte was steckt hinter allem und wie entwickelt es sich um Lily.
Maeve und die anderen Protagonisten sind vorstellbar, interessant gezeichnet und polarisieren in die eine oder andere Richtung.
Wobei ich es gut fanf das Maeve nicht zu erwachsen erschien denn es ist ja ein Jugendbuch.
Gern mochte ich Fiona als Charakter weil sie sich als gute Freundin entwickelt.
Leider entwickelte sich die Handlung des Buches nicht so wie es erhofft hatte, denn die Spannung um Lilys Verschwinden lies nach und das Lesen war mir erschwert da einige Nebenthemen aufgemacht werden, welche ich zu viel empfand.
Auch wenn die Nebenthemen ihre Bedeutung haben sind hier in dem Buch etwas zu gebündelt und übernehmen zu viel Raum.
Auch wenn die Liebe eine Rolle spielt ist sie für mich gewöhnungsbedürftig geschildert.
Der Schreibstil indem Maeve als Erzählerin agiert ist flüssig und gut zu lesen.
Das Ende ist ok und es bietet die Möglichkeit einer Fortsetzung.

Fazit:

Das Buch ist anders als erwartet und daher empfehle ich das Buch Interessierten weiter, welche mit diesem Fantasy Jugendroman und Nebenthemen keine Probleme haben.
Ich vergebe 3.5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 29.05.2021

Ein umfassender Einblick in eine andere Welt

Arab
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Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden da ich so gut wie Nichts über diesen Kulturkreis weis.
Auch wenn man andere Personen dazu befragt erkennt man schnell, dass das Wissen begrenzt ist.
Grund genug ...

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden da ich so gut wie Nichts über diesen Kulturkreis weis.
Auch wenn man andere Personen dazu befragt erkennt man schnell, dass das Wissen begrenzt ist.
Grund genug sich dieses Buch genauer anzusehen.
Der Autor ist seit vielen Jahren in der arabischen Welt zuhause und das machte mich umso mehr neugierig.

Aus dem Inhalt:

Hier erfährt man über die 3000 jährige Geschichte von den Ursprüngen bis heute.
Eine Zeitreise die von Aufstieg und Fall und einem Wiederaufstieg einer uns bisher zu wenig beleuchteten Kultur.
Welche im heute durch eine Zerrüttung nicht mehr in voller Gänze vereint ist.

Meine Meinung:

Da ich nicht so in dieser Materie stecke war ich beeindruckt wir früh dieses Werk in der Betrachtung startet.
Man wird nach dem Vorwort durch die Geschichte geführt welche die folgende zeitliche Hauptaufteilung des Autors (beginnend im 9 Jahrhundert vor Christus bis heute) beinhaltet: Aufstieg, Revolution, Dominanz, Niedergang, Finsternis und Wiederaufstieg.
Der Schreibstil gefüllt mir gut da er eingängig und nachvollziehbar mit leichtem Humor gewürzt ist.
Da verzeiht man einige entgangene Fehler bei der Lesekorrektur.
Zitate ergänzen sinnvoll und geben einen tiefen wenn auch in meinen Augen nicht immer positiven Einblick.
Im Grunde gibt es „die arabische Mentalität“ eigentlich nicht da sie unterschiedlich geprägt ist.
Und genau in diesen Punkten wirkt auch der Einfluss des Islams nach.
Auch finde ich die Ausführungen zu der arabischen Sprache sehr interessant und lesenswert da der Grat von Modernisierung und Rückkehr in die Vergangenheit schmal ist.
Und auch wenn es sich interessant liest finde ich noch nicht, dass ich nach dem Lesen des Werkes den Nahen Osten vollständig verstehe, aber es hat mir viele Dinge wesentlich näher gebracht.
Gefehlt haben mir Karten oder andere Darstellungen.

Fazit:

Interessant und unterhaltsam zu lesen.
Für einen reinen Einstieg in dieses Thema eventuell etwas zu viel.
Daher sind ein paar geschichtliche Vorkenntnisse eines Lesers nicht unbedingt falsch.
Ich vergebe sehr gern eine Leseempfehlung für jeden Interessierten und bewerte das Werk mit 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 29.05.2021

Ein Lebensportrait dieser speziellen eigenwilligen Person

Die exzentrische Lebensgeschichte des Künstlers und Verbrechers Benvenuto Cellini
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Durch Italienbesuche war mir der Name Cellini sehr bekannt.
Als mir dann dieses Buch von Herrn Neumahrs ins Auge fiel wollte ich schon gern etwas mehr erfahren.
Auch kannte ich bisher keine Biografie von ...

Durch Italienbesuche war mir der Name Cellini sehr bekannt.
Als mir dann dieses Buch von Herrn Neumahrs ins Auge fiel wollte ich schon gern etwas mehr erfahren.
Auch kannte ich bisher keine Biografie von Benvenuto Cellini.

Inhalt

Hier liegt eine Biografie dieses exentrischen und aber begnadeten Künstlers, welcher und einen weiten künstlerischen Borgen in Europe gezogen hat und seinen 450. Todestag begeht, vor.
Die eigene Biografie von Cellini kratzte oft an Grenzen der künstlerischen Freiheit
Aus diesem Grund begab sich der Autor auf eine Spurensuche für diese Biografie.

Meine Meinung:

Über Cellini gibt es ja viele Aussagen dennoch war es interessant über ihn zu lesen.
Diese Biografie umfasst die Zeit von der Geburt bis zu den letzten Lebensjahren.
In meinen Augen beherrschte dieses Genie den Wahnsinn auch da er seiner Zeit voraus war.
Ein Mensch welcher trotz seiner großen Schaffenskraft und Ideen als Goldschmied und Bildhauer unangepasst seine Meinung vertrat wurde damals nicht unbedingt gehuldigt und so häuften sich Feinde an.
Doch wie beseitigt man seine Feinde damit sie einem nicht hindern?
Und jemand welcher des Mordes angeklagt wurde, schon mal im Kerker saß und andere Dinge beging würde heute wohl als Schwerverbrecher gehandelt werden.
Der Schreibstil ist eher ein Sachbericht und daher liest sich das Buch für mich leider nicht so entspannt wie erhofft, das hat mir etwas mehr Zeit gekostet.
Ich hatte die Hoffnung etwas mehr von dem lebendigem oder der Dynamik welche Cellini anhaftete zu erlesen.
Das hat sich leider nicht so ganz erfüllt.
Die Schilderung der damaligen Zeit ist gelungen.
Die vorhandenen Abbildungen finde ich als Ergänzung recht gut.

Fazit:

Die Lebensgeschichte ist spannend und speziell zugleich, darum gebe ich eine Leseempfehlung für Interessierte.
Gern vergebe ich 4 von 5 Sternen

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