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Veröffentlicht am 05.06.2020

Unsere Zukunft bietet Chancen

Unsere Zukunft
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Ich wurde auf das Buch aufmerksam da die Zukunfts- und Umweltdebatte im Anthropozän derzeit in aller Munde ist.
Jeder hat eine Meinung aber wenige Aussichten werden global betrachtet und umgesetzt.
Ich ...

Ich wurde auf das Buch aufmerksam da die Zukunfts- und Umweltdebatte im Anthropozän derzeit in aller Munde ist.
Jeder hat eine Meinung aber wenige Aussichten werden global betrachtet und umgesetzt.
Ich war neugierig was mir dieses Buch offenbaren würde.

Aus dem Inhalt:

Der Kosmologe und königliche Astronom Martin Rees hat sich mit den derzeit aktuellen Umweltthemen aus seiner Sicht für unsere Zukunft beschäftigt.
Themen wie Klimawandel, die Zerstörung unserer Umwelt, die wachsende Weltbevölkerung und viele mehr werden als Themen aufgegriffen und Möglichkeiten aufgezeigt welche darüber entscheiden in welche Richtung die Menschheit in der Zukunft geht.
Perspektiven und Chancen welche z.B. die Biotechnologie oder Künstliche Intelligenz bieten, welche Veränderungen sie nach sich ziehen und durch ein Aufgreifen durch Politik und Wirtschaft gesteuert werden können.
Der Autor ist ein Optimist und vertritt die Meinung, dass ein gemeinschaftliches Vorgehen unter Einbezug der Wissenschaft, dem Menschheit eine Zukunft bietet.

Meine Meinung:

Mir war klar das dieses Buch seine Lesezeit benötigt, aber ich habe dann doch etwas länger gebraucht.
Einesteils weil ich mir meine eigenen Gedanken dazu machen wollte und auch weil der Autor mit seinem Wissen über Kosmologie bei mir einen bisher wenig beachteten Punkt aufgegriffen hat.
Was mir gut gefallen hat ist das ich keine Verständnisprobleme hatte.
Ebenso gefällt mir, dass hier mal neue Gedanken als die die man sonst so kennt einfließen.
Bei der Frage wie es weitergehen kann eröffnen sich neue Gedankenkonstellationen wenn man etwas zugänglich dafür ist.
Schön ist es das es nicht nur aus der Sicht des Wissenschaftlers ist!
Hier ist eine Symbiose von Natur, Wissenschaft, Technik gefunden die bei mir einen Zugang zu dem Thema gefunden hat.
Die Risiken dabei finden ebenfalls eine Betrachtung.
Da das Buch vor Corona geschrieben wurde, wird einem bei der Betrachtung schon komisch in der Magengegend.
Natürlich nimmt die Kosmologie einen Punkt ein und ich fand die Betrachtung Mensch – Universum mit Blick auf die Zukunft gut.
Bei den philosophischen Passagen also auch Glaubensfragen musste ich schon etwas innehalten denn ich tu mich etwas schwer darüber zu sinnieren ob der Mensch das alles fassen kann oder ob er künstliche Intelligenz benötigt oder ob es Gott gibt.
Das Werk bietet Stoff um miteinander zu diskutieren um somit auch Aufmerksamkeit zu bekommen und das ist bei diesem Thema nötig!
Fazit:
Interessantes und nachvollziehbares wissenschaftliches Buch - absolut lesenswert!
Die Zukunft unserer Welt liegt in unserer Hand und daher empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe 5 Lesesterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 04.06.2020

Eine moderne Feengeschichte – ein guter Einstiegsband

Eichenweisen
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Als Highland Hexen Krimi Fan bin ich irgendwann auf diese Reihe der Autorin aufmerksam geworden.
Und da Irland ebenso eine Faszination ausübt wollte ich mir zumindest den ersten Teil Eichenweisen zu Gemüte ...

Als Highland Hexen Krimi Fan bin ich irgendwann auf diese Reihe der Autorin aufmerksam geworden.
Und da Irland ebenso eine Faszination ausübt wollte ich mir zumindest den ersten Teil Eichenweisen zu Gemüte führen.

Aus dem Inhalt:
Alice wacht aus dem Koma auf und spricht neben ihrer noch eine andere Sprache.
Ebenso hat sie Erinnerungen an eine andere Person und Zeit.
Sie begibt sich auf nach Irland um mehr über diese Erinnerungen herauszufinden.
Und das ist mehr als ein entspannter Reisetrip, denn an jeden Mythen steckt etwas Realität!

Meine Meinung:

Man wird in diesem Buch sehr schon in die Geschichte geführt, dass man sich irgendwann fragt was Geschichte oder Realität ist,
Ich war sofort in der Handlung eingebunden und wollte wissen wie es weitergehrt.
Daher wollte ich es kaum aus der Hand legen!
Durch den gut zu lesenden Schreibstil habe ich das Buch schnell durchgelesen.
Eigentlich bin ich mehr der Realität zugeneigt und besitze weniger den Hang zu Märchen, aber hier ist es absolut gelungen mich zu begeistern.
Die Ideen welche einen beim Lesen überkommen werden durch überraschende Wendungen über den Haufen geworfen.
Etwas zu lang hat mir der Aufbau der Handlung gedauert.
Alles in Allem eine gute Lektüre welche einen in eine andere Welt zaubert und trotzdem das Band zur Realität behält.
Natürlich ist es interessant zu erfahren wie sich die Folgebände gestalten.
Diese werde ich mir bestimmt noch zum Lesen besorgen!

Fazit:
Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4,5 Lesesterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Historischer Roman einer vergangenen aber interessanten Zeit

Die Frauen vom Alexanderplatz
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Ich mag Berlin und auch die Historie.
Aus diesem Grund wurde ich auf den Titel aufmerksam und wollte mehr erlesen.
Ebenso war mir die Autorin bisher unbekannt.

Aus dem Inhalt:

In Berlin im Jahr 1918 ...

Ich mag Berlin und auch die Historie.
Aus diesem Grund wurde ich auf den Titel aufmerksam und wollte mehr erlesen.
Ebenso war mir die Autorin bisher unbekannt.

Aus dem Inhalt:

In Berlin im Jahr 1918 ist man durch die Ereignisse des 1. Weltkrieges geprägt und die Novemberrevolution ist aktiv.
Dort begegnen sich Benno und Vera und verlieben sich ineinander.
Allerdings gibt es noch Fritzi die Jugendliebe von Benno welche auf der Suche nach ihm ist und ihn zurückhaben möchte.
Auch kommt Hanna nach Berlin um ihre Träume zu erfüllen.
Die Frauen träumen den Traum einer besseren Zukunft – doch wird sich dieser Traum erfüllen?

Meine Meinung:

Das Buch versetzt einen in ein Berlin welches durch die Geschichte geprägt ist.
Ich war sofort mittendrin im Geschehen und hatte direkte Bilder vor Augen.
Auch wenn mir im Ganzen etwas mehr Lokalkolorit gefehlt hat und der Alexanderplatz in der Handlung recht wenig Bezug hatte.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und das zieht sich durch das gesamte Buch.
Auch die abwechselnden Erzählstränge fand ich gut gelungen.
Eine ist Zeit wo es Frauen in ihrer Rolle eh schon schwer hatten und nun nach dem Krieg für Selbstverwirklichung kaum eine Lobby haben.
Alle müssen sich mit veränderten Umständen auseinandersetzen.
Bei den Tiefen zu den Charakteren wäre noch etwas mehr Hintergrund und Emotion möglich gewesen.
Der Blick auf die Frauen aus den unterschiedlichen sozialen Schichten und ihre Bemühungen ihr Leben zu gestalten hat mit trotzdem gefallen.
Auch der Ausblick am Ende ist gut gelungen und es wäre eine Möglichkeit einer Fortsetzung gegeben.

Fazit:

Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4 Lesesterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Ein toller Roman aus einer anderen Zeit – toller Fortsetzungsroman

Die Fotografin - Die Welt von morgen
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Ich wurde auf diesen Roman aus dem Blanvalet Verlag aufgrund des sehr schönen Buchcovers und meines Leseinteresses aufmerksam.
Romane mit starken Menschen welche ihren Weg gehen in einer anderen Zeit finde ...

Ich wurde auf diesen Roman aus dem Blanvalet Verlag aufgrund des sehr schönen Buchcovers und meines Leseinteresses aufmerksam.
Romane mit starken Menschen welche ihren Weg gehen in einer anderen Zeit finde ich immer spannend zu lesen.
Auch war mir die Autorin Petra Durst- Benning bisher unbekannt.

Aus dem Inhalt:

Mimi Reventlow nimmt nach dem Tod ihres Onkels ihre Tätigkeit als Wanderfotografin wieder auf.
Und dabei ist sie in Begleitung von dem Gastwirtssohn Anton welcher ihr Geschäftspartner wird.
Nach ihrem Aufenthalt in einer ländlichen Umgebung reizt das großstädtische Berlin.
Anton hat mit einer Idee ein guter Start während Mimi auf berufliche Schwierigkeiten stößt.
In der Zeit haben mehr und mehr Menschen eigene Möglichkeiten zu fotografieren.
Doch Mimi wäre nicht sie selbst wenn sie nicht als Macherin Wege finden würde diese Situation zu meistern.
Aber das ist nicht die einzige Herausforderung die das Leben stellt!

Meine Meinung:

Ich war sehr neugierig auf das Buch, welches nun mittlerweile der 3. Teil ist.
Und um es gleich vorwegzunehmen: ich hatte keine Schwierigkeiten mich auf Mimi oder die anderen Charaktere oder Situationen einzustellen, da kleine Rückblenden für ein gutes Verständnis beigetragen haben.
Auch passt das Cover sehr gut zum Buchinhalt!
Schon von der ersten Seite war ich von der Handlung gepackt und von den sehr gut zu lesenden Schreibstil!
Ich flog nur über die Seiten.
Ich hatte Kopfkino und das gefällt mir bei Büchern immer sehr!
Mimi gefällt mir sehr gut da sie wandlungsfähig ist, nicht aufgibt und ihren Weg versucht zu meistern.
Das war in der damaligen Zeit mit der Stellung der Frau mit Sicherheit eine große Herausforderung.
Auch gefällt mit bei allen Charakteren die ungeheure Vorstellbarkeit und das macht sie einem sehr nah.
Die Handlung ist rund und unterhaltsam und unerwarteten Ereignissen und man bekommt einen guten Einblick in die damalige Zeit.
Eines gefällt mir nicht….der Cliffhanger am Ende. ;o)
Denn es wird einen weiteren Band geben auf den ich mich jetzt schon sehr freue!
Die Wartezeit verkürze ich mir indem ich die Vorgängerbände.

Fazit:

Das Buch hat alles was ein historischer Roman beinhalten sollte!
Ich empfehle das Buch sehr gern weiter und vergebe 5 Lesesterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2020

Netter Cosy Krimi - allerdings nicht wie erwartet

Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod
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Schon lange stand der Wunsch ein Hamsih MacBeth zu lesen.
Als ich das Cover sah wurde ich sehr neugierig habe ich doch in Schottland so einen Hirsch direkt vor der Nase- ok der Apfel fehlte damals.
Aber ...

Schon lange stand der Wunsch ein Hamsih MacBeth zu lesen.
Als ich das Cover sah wurde ich sehr neugierig habe ich doch in Schottland so einen Hirsch direkt vor der Nase- ok der Apfel fehlte damals.
Aber es soll ja zum Inhalt passen ;o)
Nun endlich hat es geklappt.

Aus dem Inhalt:

Im Tommel Castle Hotel dem ursprünglichen Herrenhaus von Priscillas Vater quartiert sich eine Partneragentur mit 8 ihrer Kunden für ein Wochenende ein.
Das Ziel ist es für jeden einen passenden Partner/in für den ausgesuchten Kreis zu finden.
Diese gehofft zueinander passenden Personen teilen leider die Gedanken der Agenturcheffin Maria nicht wirklich.
Obendrein ist Maria nicht gerade erfreut als ihre Teilhaberin Peta, welche sie gern aus der Agentur gekauft hätte, auftaucht.
Peta meint als Teilhaberin wäre es berechtigt wenn sie selbst Begehrlichkeiten bezüglich eines Mannes anmeldet.
Doch ihr spezielles Wesen macht es ihrer Umgebung nicht gerade leicht.
Und schon bald ist ein Opfer zu beklagen.
Für Hamish und Priscilla verläuft diese Zeit nicht wie erhofft!

Meine Meinung:

Das es sich hiermit um den bereits 8. Teil handelt war mir bewusst und ich nehme mal voraus das absolut nicht störend war der Handlung zu folgen da jede Handlung abgeschlossen ist.
Als Hamish Neuling ist das auch gut so.
Wer allerdings mehr zu den Charakteren wissen möchte welche die Bücher durchziehen dem seien die anderen Vorgängerbücher empfohlen.
Der Schreibstil ist gut zu lesen und man hat das Buch schnell durch.
Besonders schön finde ich an jedem Kapitelbeginn die Schriftstellerzitate.
Die Handlung ist erkennbar etwas her, aber es erklärt sich, wenn man weis das das Buch 1993 schon erschienen ist.
Heute würde man wohl weniger eine Partneragentur nutzen. :o)
Die Charaktere sind alle speziell und es ist alles dabei…vom Normalo bis zum blaublütigen Adel.
Und da kann man unterschiedlicher Meinung sein, denn einige sind arg überspitzt gezeichnet.
Zum Beispiel ein hemmungsloses Opfer und der Umgang der Anderen mit dessen Ableben.
Die Auflösung erklärt sich mir nicht gut - also ist für mich nicht unbedingt logisch.
Aber das ist Glaubenssache des Lesers.
Etwas vermisst habe ich spannende Wendungen, allerdings die Handlung plätscherte nur vor sich hin.
Leider ist mir Hamish auch etwas zu blass dargestellt.
Da werde ich mir einmal die anderen Bände zu Gemüte führen um mal zu vergleichen.

Fazit:
Ich hatte einen entspannten Cosy Krimi erwartet und das wurde geliefert.
Allerdings finde ich die Handlung irgendwie zu skurril und die Charaktere zu gewöhnungsbedürftig.
Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

  • Cover
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil