Überaus fesselnd
Lynn ist eine junge Frau und gehört zum Stamm der Navajo. Außerdem ist sie auch eine gute Freundin von Maggie Yellow Cloud. Als sie mit ihrem Hengst Sequoias unterwegs ist, wird das Pferd sehr unruhig. ...
Lynn ist eine junge Frau und gehört zum Stamm der Navajo. Außerdem ist sie auch eine gute Freundin von Maggie Yellow Cloud. Als sie mit ihrem Hengst Sequoias unterwegs ist, wird das Pferd sehr unruhig. Es reagiert nicht mehr auf die feinen Hilfen der Reiterin. Irgendetwas hat ihn erschreckt. Sehr schnell sieht Lynn, warum und kann es nicht fassen. Zwei Männer wollen sie und ihren Hengst in den Tod treiben. Dabei ist einer von ihnen sogar ein Mitglied ihres Stammes. Warum handeln die Männer so brutal? Was haben sie zu verbergen?
Der zweite Band um Maggie Yellow Cloud beginnt spannend. Zunächst ist absolut nicht klar, worum es geht. Maggie hat große Sorgen um ihre kleine Nichte und ihr Kollege Simon ist verliebt. Dunkle Machenschaften müssen aufgeklärt werden. Schlimm ist, dass selbst Ärzte sich nicht vor der Sucht nach Reichtum verschließen können. Es stellt sich die Frage, ob und wie Maggie ihrer kleinen Nichte helfen kann. Klar ist, dass sie nie Rücksicht auf ihre Gesundheit nimmt.
Auch der zweite Band mit Maggie als Hauptperson fesselte mich. Es ist dabei nicht ausschließlich die Story. Für mich viel interessanter sind die Ausführungen über das Leben der Ureinwohner Amerikas. Unglaublich, dass sie noch immer unterdrückt werden. Ihre Jugend kaum eine Perspektive hat und sie von vielen Weißen als Menschen 2er Klasse angesehen werden. Wer den ersten Band nicht kennt, sollte ihn vorher lesen. Nur so kann er den Fortgang der Geschichte umfänglich nachvollziehen.