Cover-Bild Ein anderes Leben
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 30.10.2024
  • ISBN: 9783839821275
Caroline Peters

Ein anderes Leben

Caroline Peters (Sprecher)

Ein sehr persönliches Hörbuch, kraftvoll, berührend und von hinreißendem Humor .

Wer war Hanne? Diese Frau, die so oft aus der Rolle fiel, immer mit Gedichten im Kopf, über die sie den Haushalt vergaß, die ihren Platz suchte zwischen Familie, den Erwartungen an sie und dem Wunsch, Dichterin zu werden – und nur selten für sich sein konnte?

Viele Jahre nach Hannes Tod blickt die Tochter zurück auf das Leben ihrer Mutter, auf die eigene Kindheit im Rheinland der Siebziger und Achtziger, in der Hanne dafür sorgt, dass der Alltag immer etwas anders ist als üblich. Ein Leben zwischen Bürgerlichkeit und Boheme: mit Champagner und Puschkin am Sonntagmorgen im Bett, Besuche nach der Schule in der Institutsbibliothek, wo die Mutter aushilft und mit verschüchterten Studenten flirtet, Pokern unterm Weihnachtsbaum, abenteuerlichen Fahrten in der Ente – bis sich Hanne eines Tages entscheidet, Mann und Tochter zu verlassen und ihr Leben allein von vorn zu beginnen.

Mit großer Einfühlsamkeit und Leichtigkeit erzählt Caroline Peters von den Fragen einer Tochter an die verstorbene Mutter und an sich selbst – und davon, was es heißt, eigene Wege zu gehen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2024

„Ich hasse Aufträge aller Art“

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„Ich hasse Aufträge aller Art“ sagt Caroline Peters bei passender Gelegenheit. So ein bisschen die Widerspenstige, die gezähmt werden will, das ist die Autorin und ihr Buch-Ich. Sie liest dieses Familienbuch ...

„Ich hasse Aufträge aller Art“ sagt Caroline Peters bei passender Gelegenheit. So ein bisschen die Widerspenstige, die gezähmt werden will, das ist die Autorin und ihr Buch-Ich. Sie liest dieses Familienbuch auch selbst und das ist wirklich das Allerbeste, was diesem Buch passieren konnte.
Das Buch könnte auch den Titel „Hanna und ihre Töchter und deren Väter“ haben. Caroline Peters berichtet aus der Sicht der jüngsten Tochter aus Hannas letzter Ehe. Die zwei Schwestern sind wesentlich älter und so kommt es, dass die Jüngste auch die Trennung ihre Eltern im noch jugendlichen Alter erlebt. Sie bleibt beim Vater, kümmert sich später auch um ihn bis zu seinem Tod. Ihre Geschichte nimmt seinen Ausgang bei der Beerdigung ihrer Mutter, mit ironischen, traurigen, amüsanten und ernsten Rückblicken. Hanna, die Mutter, ist bei fast allen der Dreh- und Angelpunkt, mit allen ihren Marotten und Schrullen. Obwohl sie bestimmt nicht dem idealen Muttertyp entspricht, sie ist ein echtes Unikum. Wer selbst Kinder von verschiedenen Vätern hat, findet endlich einmal eine echte Patchworkfamilie in der heutigen Literatur, die absolut echt wirkt und es wahrscheinlich auch ist. Autofiktionale Romane machen Spaß, wenn sie so liebenswert und humorvoll herüberkommen.
Fazit: ich empfehle dieses Hörbuch aus ganzem Herzen. Unbedingt 5 Sterne.

EinanderesLeben

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Spannende Grundlage, aber recht verwirrend erzählt

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Zum Hörbuch: Ich finde es immer sehr schön, wenn die Autor*innen selbst das Hörbuch einsprechen - das gibt dem Hörerlebnis einen persönlicheren Touch. Caroline Peters hat eine angenehme Stimme mit schöner ...

Zum Hörbuch: Ich finde es immer sehr schön, wenn die Autor*innen selbst das Hörbuch einsprechen - das gibt dem Hörerlebnis einen persönlicheren Touch. Caroline Peters hat eine angenehme Stimme mit schöner Varianz, der ich gerne zugehört habe. Verschiedene Emotionen und Figuren hat die Sprecherin wirklich greifbar umgesetzt.

Zum Buch selbst: Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um in die Handlung hineinzufinden und ehrlicherweise habe ich bis zum Schluss keinen guten Überblick über die ganzen Figuren gehabt. Die vielen Namen und Verbindungen haben mich sehr verwirrt. Das hat es mir auch ziemlich schwer gemacht, emotionale Verbundenheit zu ihnen aufzubauen.

An sich finde ich die Idee, die Geschichte der eigenen Mutter im Rückblick zu erkunden, wirklich spannend und habe mit der Protagonistin auf ihrer Suche nach bestimmten Wahrheiten und Erkenntnissen mitgefühlt. Gern mochte ich dabei auch den subtilen Alltagshumor, mit dem die erzählende Tochter über Vergangenes reflektiert.

Doch insgesamt konnte mich das Buch nicht erreichen. Es gab einige gute Szenen, die ich als tiefgründig empfunden und über welche ich gern noch viel mehr erfahren hätte. Die ganze Vergangenheit rund um eine Fluchtgeschichte und Dinge, über die nicht eben gesprochen wurde, aber auch um allgegenwärtigen Sexismus fand ich wirklich interessant, doch viel zu schnell waren die meisten Szenen wieder verpufft. Und vor allem emotional konnte ich mit den Figuren wenig anfangen. Manchmal tat mit Hanne in ihrer Situation leid, doch dann fand ich sie im Umgang mit ihren Kindern wieder einfach nur schrecklich.

Der Roman hat eine gute Grundlage und die potenziellen autobiografischen Züge der Geschichte sind spannend. Doch die Figurenlast und Zeitsprünge haben mich eher verwirrt, eine emotionale Tiefe fehlte mir. Deshalb wird mir das Buch nicht in Erinnerung bleiben.

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