Atemlos und tiefgründig — ein Thriller, der unter die Haut geht
Christian Jaschinskis „STARCK und die zweite Frau“ hat mich von der ersten Seite an gepackt: der Ex-Staatsanwalt Andreas Starck, der weiter um seine Rehabilitation und die Nähe zu seiner Tochter Greta ...
Christian Jaschinskis „STARCK und die zweite Frau“ hat mich von der ersten Seite an gepackt: der Ex-Staatsanwalt Andreas Starck, der weiter um seine Rehabilitation und die Nähe zu seiner Tochter Greta kämpft, ist eine Figur mit Ecken, Kanten und viel Herz — perfekt gezeichnet und glaubwürdig in einem Netz aus Korruption, Rache und Familiengeheimnissen.
Der Plot treibt in hohem Tempo durch Europa, ohne dass die psychologische Tiefe zu kurz kommt: Neben rasanten Szenen findet sich Platz für berührende Vater-Tochter-Momente und überraschende, gut gesetzte Wendungen. Jaschinskis Sprache ist klar, die Dialoge knackig — genau die Mischung, die ein moderner Thriller braucht.
Als Band 2 der Starck-Reihe knüpft dieses Buch gelungen an den ersten Teil an, bietet aber zugleich genügend Eigenständigkeit, um auch Newcomern sofort Zugang zu gewähren. Die Konstruktion der Verschwörung, die Bedrohung von verschiedenen Seiten und die Figurenkonstellationen sorgen für dauerhafte Spannung bis zur letzten Seite.