Cover-Bild Heaven's Gate
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783257616026
Daniel Faßbender

Heaven's Gate

Ein Fall für Caruso

Nach Monaten des bittersüßen Nichtstuns auf der philippinischen Insel Surogao steht Caruso, ehemaliger deutscher Profisurfer und Privatdetektiv, tief in der Kreide. Da kommt die schöne Spanierin sehr gelegen, die ihn beauftragt, ihren verschwundenen Sohn wiederzufinden. Die Insel, ein Paradies für Wellenreiter und Touristen auf Selbstsuche, ist ein heißumkämpfter Umschlagplatz für Drogen. Schnell führen seine Ermittlungen Caruso in einen Abgrund aus Gewalt und Korruption und zu mehr als einem verlorenen Sohn.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Ein surfender Detektiv

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Angezogen von Cover und Klappentext, habe ich mich sehr gefreut, das erste Abenteuer von unserem Surfenden Detektiven Caruso lesen zu können.
Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich habe ...

Angezogen von Cover und Klappentext, habe ich mich sehr gefreut, das erste Abenteuer von unserem Surfenden Detektiven Caruso lesen zu können.
Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich habe mich sehr schnell ins Buch eingefunden und bin gerade zu durch die Kapitel geflogen.
Wir haben hier nicht den Klassischen Ermittler/Polizisten, der sich um einen Fall kümmert, sondern einen ehemaligen Surfer, der sich zur Ruhe gesetzt hat und sich nun sein Geld durch die Arbeit als Privatdetektiv verdient und in seiner Freizeit versucht jede Welle zu erwischen.
Als Caruso mit einem neuen Fall betraut wird, stellt man schnell fest, dass es nicht mit Rechten Dingen zu geht und sowohl Caruso, als auch seine Auftraggeberin bald in Gefahr schweben.
Gut gefallen haben mir die Abwechselnden Kapitel aus verschiedenen Sichtweisen, so wurde die Spannung weiter aufgebaut und man konnte sich richtig gut in das Geschehen hineinversetzten.
Für mich ein absolut gelungenes Buch, dass ich sehr gerne weiterempfehle! Natürlich hoffe ich auf eine baldige Fortsetzung mit einem neuen Fall für Caruso!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Fesselnd

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„Heaven’s Gate“ hat mich direkt zu Beginn gefesselt. Die ausführliche Beschreibung der Surfszene zieht sich glücklicherweise nicht durch das ganze Buch, sodass es nicht langatmig, sondern sehr schnell ...

„Heaven’s Gate“ hat mich direkt zu Beginn gefesselt. Die ausführliche Beschreibung der Surfszene zieht sich glücklicherweise nicht durch das ganze Buch, sodass es nicht langatmig, sondern sehr schnell spannend wird. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten. Nach ungefähr einem Sechstel wird die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt, wobei Caruso der Haupterzähler bleibt. Die Personen an sich sind authentisch, abwechslungsreich und faszinierend. Auch wenn ich mich auf den Philippinen nicht auskenne, wirken die Probleme und das Verhalten der Personen vor Ort auf mich sehr authentisch. Etwas überflüssig finde ich die immer wieder aufkeimende Vorgeschichte Carusos, welche gegen Ende relativ kurz abgehandelt wird und für mich nur begrenzt nachvollziehbar war. Aus meiner Sicht hätte man dies problemlos weglassen können. Andererseits ist es auch positiv, dass sie so kurz abgehandelt wurde, da die Haupterzählung dadurch mehr Raum erhalten hat. Die Hauptgeschichte ist einer der spannendsten Krimis, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Er regt zum Miträtseln an und enthält spannende Wendungen.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Work Later, Drink Now!

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„Heaven's Gate: Ein Fall für Caruso“ ist das Krimi-Debüt von Daniel Faßbender, das ich mit Freude gelesen habe. Das Buch hat mich an den Actionfilm „Gefährliche Brandung“ mit Patrick Swayze aus dem Jahr ...


„Heaven's Gate: Ein Fall für Caruso“ ist das Krimi-Debüt von Daniel Faßbender, das ich mit Freude gelesen habe. Das Buch hat mich an den Actionfilm „Gefährliche Brandung“ mit Patrick Swayze aus dem Jahr 1991 erinnert. Worum geht es?
Vor Monaten strandete Caruso auf der philippinischen Insel Surogao. Der ehemalige Surflehrer vertreibt sich die Zeit mit Wellenreiten, Alkohol und Nichtstun. Auch an seinen Diensten als Privatdetektiv scheint niemand interessiert zu sein, bis ihn eines Tages die schöne Spanierin Ángel bittet, ihren verschwundenen Sohn Juan, genannt John John, zu finden. Caruso verbeißt sich in den Fall und gerät mehr als einmal in Lebensgefahr…
„Heaven's Gate“ ist ein sprachlich frischer, frecher Krimi, durchgehend spannend. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich in der Ich-Perspektive aus Sicht von Caruso, dessen wirklichen Namen man nicht erfährt.
Die Mischung aus Sonne, Surfen, Gewalt und Korruption sowie ein lakonischer Ermittler, der sich immer wieder in einem Netz aus Alkohol, schönen Frauen und Gefahren verfängt, hat mir auf Anhieb gefallen: Authentischer Surfer-Sprech und spannende Krimihandlung.
»Wellen, Testosteron, schöne Menschen, wenig Kleidung. Surogao bietet schlechte Bedingungen für vernünftige Entscheidungen.« muss Caruso feststellen, der seine ganz eigene Art von trockenem Humor besitzt: Ich kaufte mir ein Bier, um den Rum in meinem Körper zu verdünnen.

Fazit: Frischer Wind am deutschen Krimi-Himmel. Gerne mehr davon!

Veröffentlicht am 01.03.2026

Gute Unterhaltung

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Zum Inhalt:
Caruso, der ehemalige Profisurfer und Privatdetektiv braucht dringend Geld. Da kommt der Auftrag der schönen Spanierin wie gerufen. Sie beauftragt ihn, ihren verschwundenen Sohn wiederzufinden. ...

Zum Inhalt:
Caruso, der ehemalige Profisurfer und Privatdetektiv braucht dringend Geld. Da kommt der Auftrag der schönen Spanierin wie gerufen. Sie beauftragt ihn, ihren verschwundenen Sohn wiederzufinden. Die Insel, die nicht nur ein Surferparadies ist, ist auch ein heißumkämpfter Drogenumschlagplatz. Die Ermittlungen führen Caruso schnell in einen Abgrund von Gewalt und Korruption.
Meine Meinung:
Eigentlich ist Caruso wohl so etwas, was man eine gescheiterte Persönlichkeit nennen würde, denn er dümpelt eigentlich nur rum und macht auch nur etwas, wenn er dringend Geld benötigt. Caruso ist auch nicht eben jemand, der einem gleich sympathisch ist. Neben der spannenden Geschichte um die Suche nach dem Sohn von Angel erfährt man auch viel über die Surferszene und den wirklich nicht tollen Verhältnissen auf der nur scheinbaren Trauminsel, dass hilft einem natürlich auch bei der Vorstellung der Gegebenheiten der Insel. Das Buch ist gut geschrieben und hat mich gut unterhalten.
Fazit:
Gute Unterhaltung

Veröffentlicht am 25.02.2026

Von Caruso, dem surfenden Privatdetektiv

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„Sie stellt sich als Ángel vor, Ángel Guzmán Gaviria, und sie vermisst ihren Sohn Juan. Alle nennen ihn nur John John.“ Bei der Polizei war sie nicht, denn „Choco Mucho ist ein feiner Kerl, aber ein lausiger ...

„Sie stellt sich als Ángel vor, Ángel Guzmán Gaviria, und sie vermisst ihren Sohn Juan. Alle nennen ihn nur John John.“ Bei der Polizei war sie nicht, denn „Choco Mucho ist ein feiner Kerl, aber ein lausiger Bulle.“ Nun, ich erfahre noch so einiges mehr von ihm und von der Arbeitsweise der Polizei hier, auf der philippinischen Insel Surogao. Chocos Faulheit heißt für Caruso, dass er so dann und wann einen Auftrag erhält, wenngleich dieser nicht viel einbringt, ihn aber so einigermaßen am Leben erhält, er krebst sozusagen permanent am finanziellen Limit. Die Miete, die Drinks und noch so einiges kosten – da kommt ihm diese Suche nach dem verschollenen Sohn gerade recht, zumal Ángels Vorschuss sich sehen lassen kann.

Caruso ist ein ehemaliger Profisurfer, der hier als Privatdetektiv unterwegs ist - sofern er einen Auftrag hat. Ich würd ihn eher als verkrachte Existenz beschreiben, der dem süßen Nichtstun frönt. Dramatisch geht´s los, als er einige Surfer dabei beobachtet, wie sie diese Welle unterschätzen und er selbstlos eingreift. Es sind Russen. Und sie sehen dies komplett anders. Eine gebrochene Nase spricht Bände, Caruso muss dafür bestraft werden. Schon allein das Cover spricht für sich, die Riesenwelle macht Laune und erweckt schon Betrachten eine unbändige Lust (nach Meer) nach mehr.

In erster Linie aber heißt es, John John aufzuspüren. Dabei nimmt Caruso die Hilfe von Yahoo an, einem Filipino und begnadeten Hacker, auch andere mischen kräftig mit. Was allerdings Diego in Hannover mit dem Ganzen zu tun hat, wird später klar, momentan aber scheint seine Geschichte eine ganz eigene zu sein.

Die wendungsreiche Story gewährt neben der Detektivarbeit einen tiefen Einblick ins Surferparadies, das für die Einheimischen gar nicht so paradiesisch daherkommt. Man spürt ihr karges Dasein, ihren täglichen Existenzkampf. Über Drogen und Alkohol, Gewalt und Korruption, Polizeiwillkür bis hin zu Mord ist alles dabei. Ganz anders das Ministerium für Tourismus, das die Inselkampagne mit dem Slogan „Welcome to Paradise. Welcome to Surogao“ startet.

Um zu Caruso zurückzukommen – er ist nicht gerade ein Sympathieträger, auch ist er keiner dieser herkömmlichen Detektive, eher schon ein abgehalfteter ehemaliger Profisurfer, der dennoch einen gewissen Charme besitzt und diesen bei Bedarf auch einzusetzen weiß.

„Heaven’s Gate“ ist ein gut geschriebener, ein kurzweiliger und spannender Krimi mit einem Anti-Helden, von dem es vielleicht noch mehr zu berichten gibt. Ich wär dabei.

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