Cover-Bild Das Hotel Nantucket
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 04.04.2025
  • ISBN: 9783455017786
Elin Hilderbrand

Das Hotel Nantucket

Dr. Karolin Viseneber (Übersetzer)

Alte Geheimnisse, neue Skandale und ein Sommer voller Überraschungen.

Sommer in Nantucket. Als Lizbet Keaton herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, ist sie am Boden zerstört. Um sich abzulenken, heuert sie im legendären Luxushotel auf der Insel an, das dem geheimnisumwobenen Xavier Darling gehört. Sie ist fest entschlossen, das Hotel, hinter dem eine glamouröse, aber auch skandalträchtige Geschichte liegt, wieder auf Vordermann zu bringen. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt: Hinter den Kulissen des Luxushotels werden Geheimnisse verborgen und Skandale vertuscht. Und dann ist da noch der Geist von Grace Hadley, die in den Goldenen Zwanziger Jahren Zimmermädchen im Hotel gewesen ist und nun fröhlich durch die Hotelflure spukt. Es wird ein schicksalsträchtiger Sommer für Lizbet, in dem sich entscheidet, ob das legendäre Hotel Nantucket in neuem Glanz erstrahlen wird - oder dem Untergang geweiht ist.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2025

Schöner sommerlicher Roman über ein altes Hotel, seine Geschichte und die Neubelebung

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Lizbet Keaton arbeitet gemeinsam mit ihrem Freund in einem noblen Restaurant auf Nantucket, das seinen Erfolg teilweise auch Lizbet zu verdanken hat. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, ...

Lizbet Keaton arbeitet gemeinsam mit ihrem Freund in einem noblen Restaurant auf Nantucket, das seinen Erfolg teilweise auch Lizbet zu verdanken hat. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, trennt sie sich nicht nur von ihm sondern auch von ihrem Job im Restaurant.
Sie sucht eine neue Herausforderung und wird Geschäftsführerin im legendären Hotel Nantucket. Das alte Luxushotel wurde gerade von dem geheimnisvollen Geschäftsmann Xavier Darling gekauft, komplett renoviert und soll nun neu eröffnet werden. Das große Ziel des neuen Eigentümers ist nicht nur, das Hotel zum führenden Haus auf der Insel zu machen sondern auch von einer bestimmten und wichtigen Bloggerin die ersehnten "5 Schlüssel" als Bewertung zu erhalten, die diese bisher noch nie einem Hotel gegeben hat. Ein Sommer, in dem sich die Zukunft des Hotels und vielleicht auch die von Lizbet entscheidet.

Gleich zu Anfang erleben wir den Start von Lizbet in einem ersten Videocall mit ihrem neuen Chef. Dann erleben wir die Einstellung des wichtigsten Personals wie Rezeptionsmitarbeiterinnen, Hausdame, Zimmerpersonal, Pagen usw.
Ein jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte mit, die kurz angerissen wird. Im Verlauf der Handlung vertiefen sich die einzelnen Geschichten um die Figuren mehr und mehr und gehen in die Tiefe. Das hat mir sehr gut gefallen, denn dadurch geht es in der Handlung nicht nur um das Hotel und seinen Betrieb sondern ganz besonders eben auch um die Menschen, die das Hotel zu dem machen, was es dann ist.
Gleichzeitig erfahren wir viel über das Hotel und seinen Betrieb sowie die Bar mit Restaurant, die allerdings verpachtet ist und von einem bekannten Koch betrieben wird.
Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anzuspornen lobt der Hoteleigentümer wöchentlich eine Prämie von 1000 Dollar für besondere Leistungen aus, die er meist anhand von öffentlichen Bewertungen vergibt, in denen Mitarbeitende besonders erwähnt werden. Das sorgt unter einigen Personen des Personals für Neid aber auch dafür, dass mit „Tricks“ gearbeitet wird.
Und in jedem weiblichen Gast wird die bekannte Hoteltesterin vermutet, wobei natürlich jeder davon ausgeht, dass sie unter einem anderen Namen einchecken wird.
Gut gefallen hat mir auch, dass man so einiges erfährt, was aus Sicht des Hotelpersonals wichtig ist, um den Gästen den Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten und wieviel Arbeit tatsächlich dahinter steckt. Hier hat die Autorin sich ein real existierendes Hotel auf Nantucket zum Vorbild genommen und mit dem dortigen Geschäftsführer und anderen Mitarbeitenden Gespräche geführt.

Und dann gibt es da noch einen kleineren Handlungsstrang in dem der Geist von Grace eine Rolle spielt, die im Hotel spukt. Sie war in den 1920er Jahren Zimmermädchen im Hotel und kam bei einem Brand ums Leben.
Das Spuken beschränkt sich glücklicherweise auf flackernde Lampen oder Luftzug, unrealistischer wird es nicht. Ich hätte diesen Teil der Handlung nicht gebraucht aber durch ein kleines Mädchen, das mit seiner Mutter und dem kleinen Bruder zu Gast im Hotel ist, bekommt Grace Aufmerksamkeit. Das Mädchen hörte von dem angeblichen Geist und versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, was dann auch wieder recht unterhaltsam war.
Am Ende gibt es mehrere Überraschungen, für die einzelne Figuren sorgen. Die größte davon war für mich die Auflösung, wer denn nun die bekannte Hoteltesterin war und für das Hotel-Personal war die Überraschung wohl genau so groß wie für mich.

Neben den Geschichten um das Hotel und die Figuren gibt es auch noch schöne Beschreibungen von Orten auf der Insel Nantucket, die schon Sommer- und Urlaubsfeeling wecken und von der Autorin, die dort lebt, sehr bildhaft beschrieben werden.

„Das Hotel Nantucket“ ist eine schöne sommerliche Geschichte über ein traditionsreiches Hotel, seinen Betrieb und die Menschen, die dort arbeiten. Details über den Hotelbetrieb, persönliche Schicksale und Geschichten und einige Überraschungen machen den Roman zu einer abwechslungsreichen Lektüre, die mich wirklich gut unterhalten hat!


Fazit: 4 von 5 Sternen



© fanti2412.blogspot.com

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Das Leben in einem Luxushotel unterhaltsam dargestellt

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Endlich soll dieses wunderschöne Haus renoviert und zum Luxushotel aufgerüstet werden. Hier sollen sich die Gäste nicht nur wohl, sondern wie zuhause fühlen. Jeder Wunsch muss ihnen von den Augen abgelesen ...

Endlich soll dieses wunderschöne Haus renoviert und zum Luxushotel aufgerüstet werden. Hier sollen sich die Gäste nicht nur wohl, sondern wie zuhause fühlen. Jeder Wunsch muss ihnen von den Augen abgelesen werden. So stellt sich der Besitzer Xavier Darling die Zukunft des Prachtbaus vor. Und Lizbet Keaton möchte ihm dabei helfen. Schließlich muss sie sich von der Untreue ihres Partners ablenken. Was wäre hier hilfreicher als viel Arbeit?

„Das Hotel Nantucket“ ist ein unterhaltsamer Roman, der über das Leben in einem exquisiten Hotel berichtet. Es gibt etliche Charaktere, die in ihren Eigenarten so ganz besonders sind. Allen Wünschen der Gäste gerecht zu werden, das übersteigt selbst die besten Vorsätze der Mitarbeiter. Und die sind genauso verschieden und einzigartig wie die Besucher.

Der Roman ist nicht ausschließlich auf die Gäste des Hotels gerichtet. Auch die Beschäftigten kommen zu Wort. Ihr Leben ist keineswegs langweilig und trägt zum Unterhaltungswert des Romans bei. Sehr bildhaft und mit etlichen humoristischen Einlagen geschrieben, das gefiel mir gut. Für mich hätte das Buch um einige Seiten gekürzt werden können, aber das Ausführliche stört den Lesefluss nicht. Also gibt es eine ausdrückliche Empfehlung von mir.

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