Cover-Bild Das Hotel Nantucket
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 04.04.2025
  • ISBN: 9783455017779
Elin Hilderbrand

Das Hotel Nantucket

Karolin Viseneber (Übersetzer)

Alte Geheimnisse, neue Skandale und ein Sommer voller Überraschungen.Sommer in Nantucket. Als Lizbet Keaton herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, ist sie am Boden zerstört. Um sich abzulenken, heuert sie im legendären Luxushotel auf der Insel an, das dem geheimnisumwobenen Xavier Darling gehört. Sie ist fest entschlossen, das Hotel, hinter dem eine glamouröse, aber auch skandalträchtige Geschichte liegt, wieder auf Vordermann zu bringen. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt: Hinter den Kulissen des Luxushotels werden Geheimnisse verborgen und Skandale vertuscht. Und dann ist da noch der Geist von Grace Hadley, die in den Goldenen Zwanziger Jahren Zimmermädchen im Hotel gewesen ist und nun fröhlich durch die Hotelflure spukt. Es wird ein schicksalsträchtiger Sommer für Lizbet, in dem sich entscheidet, ob das legendäre Hotel Nantucket in neuem Glanz erstrahlen wird - oder dem Untergang geweiht ist.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

Wohlfühlroman mit Geist "Grace"

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Lizbet ist auf Nantucket Island verwachsen, da aufgewachsen und nie ganz weggewesen. Ihr Partner betrügt sie und so verlässt sie das gemeinsam hochgezogene Restaurant, das vor allem durch ihre Ideen besonders ...

Lizbet ist auf Nantucket Island verwachsen, da aufgewachsen und nie ganz weggewesen. Ihr Partner betrügt sie und so verlässt sie das gemeinsam hochgezogene Restaurant, das vor allem durch ihre Ideen besonders wurde.

Ein altes Hotel auf der Insel wird wieder aufgebaut und soll wieder als Hotel laufen. Allerdings hält sich hartnäckig das Gerücht, es würde dort spuken. Und das stimmt sogar, denn Grace ist bei einem Zimmerbrand vor 100 Jahren ums Leben gekommen und hat noch Wünsche. Als Lizbet als Managerin eingestellt wird und sich um weiteres Personal und künftig auch um Gäste kümmert, mischt sie teilweise kräftig mit. Das verleiht einigen Geschichten, die sich so wie nebenher entwickeln, eine besondere Würze.

Zwischenmenschliches spielt bei Elin Hilderbrands Romanen immer eine große Rolle. Und so ist es auch dieses Mal. Der Inselklatsch läuft am Rande mit, eine Angestellte verhält sich sonderbar und prostituiert sich nebenbei. Lizbet hat einen seltsamen Chef und kommt nicht hinter sein Geheimnis, aber Lesende schon und auch das prickelt angenehm. Man kann den Roman gut lesen, die Figuren sind größtenteils sympathisch und die widerlichen Typen mischen das Ganze ein wenig auf. Rundum geglückter Wohlfühlroman!

Veröffentlicht am 25.12.2025

Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. - Niccolò Machiavelli

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Zusammen mit ihrem langjährigen Freund führt Lizbet Keaton ein Nobelrestaurant auf Nantucket. Doch als sie herausfindet, dass er sie schon lange nach Strich und Faden betrügt, kündigt sie nicht nur die ...

Zusammen mit ihrem langjährigen Freund führt Lizbet Keaton ein Nobelrestaurant auf Nantucket. Doch als sie herausfindet, dass er sie schon lange nach Strich und Faden betrügt, kündigt sie nicht nur die Beziehung, sondern auch ihren Job. Ein Neuanfang muss her, der sich schon bald anbietet als Geschäftsführerin in dem altehrwürdigen Luxushotel Nantucket, welches von dem geheimnisumwobenen Geschäftsmann Xavier Darling nach dem Kauf aufwendig renoviert und nun neu eröffnet wurde. Bedingung für Liz' bei Einstellung ist, das Hotel zur Nummer 1 auf der Insel zu machen und zudem auf einem bekannten Hotelblog 5 Schlüssel als Bewertung zu bekommen. Bisher hat diese Bewertung noch kein einziges Hotel auf der Welt erhalten. Liz hat alle Hände voll zu tun, anständiges Personal einzustellen und ihren Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Dabei konmt sie manchem Geheimnis auf die Spur. Gleichzeitig wabert der Geist von Grace Hadley durchs Hotel, die in den 20er Jahren als Zimmermädchen bei einem Brand ums Leben kam. Wird es Liz gelingen, die 5 Schlüssel-Bewertung zu erreichen?

Elin Hildebrand hat mit „Das Hotel Nantucket“ einen sehr unterhaltsamen, leichten Sommerroman vorgelegt, der den Leser in Urlaubsstimmung bringt, die Sonne auf der Haut spüren lässt und ihm einige skurrile Charaktere präsentiert, die einen zweiten Blick lohnen, während man hinter die Kulissen des Hotelbetriebs schaut. Der flüssige, bildhafte Erzählstil saugt den Leser schnell in die Handlung hinein. An der Seite der unterschiedlichsten Protagonisten darf er nicht nur einige Geheimnisse entdecken, sondern erfährt auch einiges über ihre Wünsche und Träume. Liz war jahrelang mit ihrem Freund in einem gepachteten Restaurant erfolgreich, der Betrug ist für sie gleichzeitig ein Tritt in den Hintern, sich noch einmal auf die Karriereleiter zu wagen und neu durchzustarten. Ihre neue Wirkungsstätte erstrahlt zwar in noblem Glanz, birgt jedoch einen uralten Skandal, zudem sind ihre neuen Angestellten alles andere als offene Bücher. Sie haben so manches Geheimnis, einige sind moralisch fragwürdig, andere einfach nur verständlich. Aber auch die angereisten Gäste mit ihren Marotten und Ansprüchen lassen den Leser ab und an den Kopf schütteln. Der Autorin gelingt es wunderbar, jeden ihrer Charaktere mit menschlichen Eigenschaften zu versehen, so dass der Leser diese regelrecht vor dem inneren Auge sehen kann. Aber auch das Hotel sowie die Insel Nantucket selbst sind sehr farbenfroh und realistisch beschrieben, der Leser fühlt sich sofort dorthin versetzt. Die Handlung selbst ist tiefgründig und beschert dem Leser so manchen Überraschungsmoment durch unvorhergesehene Wendungen.

Die Charaktere wirken lebendig, menschlich und überzeugen den Leser mit ihren Eigenarten sofort. Liz ist kompetent, pragmatisch und geschäftstüchtig. Sie steht unter enormem Druck, das Hotel zu einem Erfolg zu machen. Dabei ist sie auf ihre Angestellten angewiesen, denen sie vertrauen muss. Einige von ihnen führen etwas im Schilde und sind sehr geschickt darin, andere hinters Licht zu führen. Andere sind leise, zuvorkommend und sehr tüchtig, wirken aber manchmal auch verunsichert oder eingeschüchtert. Jeder ist ein Rädchen im großen Hotelgetriebe, die ineinander greifen müssen, um zu funktionieren. Besonders hervorzuheben sind Magda, Zeke, Adam, Chad und Alessandra. Der Leser kann seine Sympathien gut verteilen und fühlt sich unter ihnen wohl.

„Das Hotel Nantucket“ beamt den Leser auf die Insel in Massachusetts und lässt ihn einen Sommer lang eine tiefgründige Geschichte mit vielen Facetten erleben, die am Ende sogar noch eine große Überraschung birgt. Verdiente Leseempfehlung für diese sommerliche Lektüre!

Veröffentlicht am 03.05.2025

Tolle leichte Geschichte!

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Ich hätte sie mir besser für gutes Wetter aufheben sollen!

Mit leichter Feder erzählt Elin Hilderbrandt von Intrigen, geheimen LIebschaften, unkonventionellen Geldbeschaffungsmaßnahmen und Geheimnissen. ...

Ich hätte sie mir besser für gutes Wetter aufheben sollen!

Mit leichter Feder erzählt Elin Hilderbrandt von Intrigen, geheimen LIebschaften, unkonventionellen Geldbeschaffungsmaßnahmen und Geheimnissen. Aber auch von Zusammenhalt und Freundschaft. Kurz: das Hotel Nantucket wird als Mikrokosmos dargestellt, in dem das Leben tobt, und das unterhält bestens. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, ein Mäuschen zu sein, das alle und alles in diesem Hotel heimlich beobachtet. Ein Sommerroman, der wie ein frischer Windhauch um die Ecke kommt. Lesenswert und amüsant!

Veröffentlicht am 20.05.2025

War ganz nett

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Die Geschichte war ganz nett, aber hat mich nicht besonders berührt. Es gab keinen großen Spannungsbogen, keine echten Überraschungen. Alles plätscherte ein bisschen vor sich hin. Das Buch liest sich leicht, ...

Die Geschichte war ganz nett, aber hat mich nicht besonders berührt. Es gab keinen großen Spannungsbogen, keine echten Überraschungen. Alles plätscherte ein bisschen vor sich hin. Das Buch liest sich leicht, aber es bleibt nicht viel hängen. Außerdem waren es zu viele Charaktere, so dass ich manchmal auch den Überblick verloren habe. 🙊

Was ich toll fand:
Am Ende des Buches gibt es richtig schöne Empfehlungen für den Ort Nantucket, wie Cafés, Buchläden und Strände. Das hat mir echt gut gefallen. Besonders süß fand ich die Info, dass jedes Jahr im Juli ein Book Festival dort stattfindet. Solche liebevollen Einblicke machen das Setting noch greifbarer und lebendiger. Auch wenn mich die Geschichte selbst nicht komplett überzeugt hat, fand ich diesen persönlichen Touch richtig charmant

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