Cover-Bild Im Herzen die Freiheit
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 17.01.2020
  • ISBN: 9783957346483
Elisabeth Büchle

Im Herzen die Freiheit

Roman.
Bei einem mysteriösen Unfall in den Wirren der Märzrevolution 1849 kommen die Eltern der zehnjährigen Antoinette ums Leben. Daraufhin wird sie quer über den Atlantik zu ihrem Patenonkel nach New Orleans gebracht. Dort erwartet Antoinette eine fremde Familie, eine fremde Umgebung und fremde gesellschaftliche Umstände. Vor allem die Sklaverei stößt auf ihr Unverständnis. Warum sollten Menschen das Recht haben, andere zu ihrem Besitz zu machen?

Jahre später folgt sie ihrem Herzen und schließt sich heimlich einer Gruppe von Sklavenbefreiern an. Doch verhindert sie damit womöglich ihr Liebesglück? Und was ist mit dem Rätsel um den Tod ihrer Eltern? Wird sie jemals erfahren, was damals tatsächlich geschehen ist?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2020

Wunderschöner und authentischer Südstaatenroman

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Während der Märzrevolution 1849 kommen die Eltern der 10jährigen Antoinette ums Leben.
Das Mädchen wird erst zu ihren Großeltern nach Paris gebracht und dann zu ihrem Patenonkel nach New Orleans.
Antoinette ...

Während der Märzrevolution 1849 kommen die Eltern der 10jährigen Antoinette ums Leben.
Das Mädchen wird erst zu ihren Großeltern nach Paris gebracht und dann zu ihrem Patenonkel nach New Orleans.
Antoinette findet sich in einer anderen Welt wieder. Sie ist bei Menschen zu Hause die sie nicht kennt und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihr fremd. Vor allem die Sklaverei stößt sie ab.
So schließt sich Antoinette später auch einer Organisation an die Sklaven hilft in die Freiheit zu kommen.
Elisabeth Büchle hat zahlreiche, sehr erfolgreiche Bücher veröffentlicht.
„Im Herzen die Freiheit“ war ihr Debütroman, der jetzt neu aufgelegt wurde.
Es wird das Leben im Vieux Carré (dem French Quarter) beschrieben so wie man es sich zur damaligen Zeit vorstellt.
Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch rüber.
Besonders Antoinette habe ich gleich ins Herz geschlossen.
Sie reist als 10jähriges Mädchen mit einer Gouvernante und einer Zofe mit dem Schiff nach New Orleans.
Auf dem Schiff freundet sie sich mit Max, einem Jungen der mit seiner Familie im Unterdeck reist an. Schon da versorgt sie die Familie mit Lebensmittel vom Oberdeck.
Das erste was sie wahrnimmt als sie in New Orleans an Land geht ist ein Sklave der gezüchtigt wurde.
Schon hier meint man, dass Antoinette einen körperlichen Schmerz verspürt wenn sie das mitansehen muss.
Antoinette hat ein großes Herz. Auch als junge Frau hilft sie wann immer jemand ihre Hilfe braucht.
Ihr Mädchen, eine etwas tollpatschige Sklavin ist ihr mehr eine Freundin als eine Bedienstete und sie hält ihre schützende Hand über sie.
So schließt sie sich auch einer Organisation an die den Sklaven zur Freiheit verhilft.
Der Leser erfährt einiges über die Gefahren die lauern wenn es heißt eine Gruppe Sklaven von einem Treffpunkt zum nächsten zu bringen, von der Bürgerwehr die die Plantagenbesitzer aufstellen um die Sklavenbefreier zu überführen.
Mit „Im Herzen die Freiheit“ hat Elisabeth Büchle einen wahnsinnig guten und authentischen Südstaatenroman geschrieben. Das Buch hat alles was ein Buch braucht um den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man erlebt das gesellschaftliche Leben, die vielen Feste und die gesellschaftliche Konvention. Man erlebt die Stellung der Frau, die eigentlich nur dazu da ist dem Mann den Haushalt zu führen und Kinder zu gebären. Die wenigsten Mädchen dürfen sich ihren Mann selbst aussuchen.
Auch die weniger schönen Seiten bekommt der Leser hautnah mit, die Sklaverei und die Jagd nach den Menschen die den Sklaven in die Freiheit verhelfen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und unkompliziert so, dass sich die 542 Seiten sehr schnell gelesen haben.
Die Beschreibung der Orte und der Charaktere war so visuell, dass bei mir ein richtiges Kopfkino entstanden ist.
„Im Herzten die Freiheit“ ist ein Roman den ich jedem empfehlen kann und der mindestens 5 Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Das bisher beste Buch von Elisabeth Büchle

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Unter mysteriösen Umständen kommen Antoinettes Eltern 1849 ums Leben. In einer Nacht-und- Nebel-Aktion wird das zehnjährige Mädchen aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und quer über den Atlantik zur ...

Unter mysteriösen Umständen kommen Antoinettes Eltern 1849 ums Leben. In einer Nacht-und- Nebel-Aktion wird das zehnjährige Mädchen aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und quer über den Atlantik zur ihrem Patenonkel nach New Orleans gebracht. Doch nicht nur die fremde Umgebung macht Antoinette zu schaffen, sondern auch der Umgang mit den Menschen, die eine andere Hautfarbe haben. Warum macht man diese Menschen zu Sklaven? Warum dürfen sie nicht in Freiheit leben?
Getrieben von dieser Frage folgt sie Jahre später ihrem Herzen und wird Mitglied einer Untergrundbewegung, die die Sklaven befreit. Doch nicht nur die nächtlichen Aktionen bedeuten für sie große Gefahr, denn der Tod ihrer Eltern wirft immer noch seine Schatten auf ihr Leben…

Wow, wow, wow – Elisabeth Büchle hat mit „Im Herzen die Freiheit“ in meinen Augen das bisher beste Buch veröffentlich, was ich bisher von ihr gelesen habe.
Mit der kämpferischen, freiheitsliebenden und auf Gott vertrauenden Antoinette hat sie eine bezaubernde und gesellschaftskritische Figur zum Leben erweckt, die sich den herrschenden Konventionen der Südstaaten mutig entgegenstellt und wagemutig ihr Leben riskiert. Wie sie sich für die Freiheit und Gleichberechtigung der versklavten Menschen einsetzt, ist einfach bewundernswert und ihr zolle ihr meinen ganzen Respekt für ihr Leidenschaft, ihren Mut und ihren Glauben an Gott.
Die Geschichte ist raffiniert angelegt, geizt nicht mit unvorhergesehenen Wendungen, entführt in die schillernde Welt der reichen angesehenen Südstaatler mit all ihren Bällen, Festen und Empfängen und man hört regelrecht die vielen rüschenbesetzten Unterröcke rascheln, wenn Antoinette sich mit ihrem Freigeist durch die feine Gesellschaft bewegt. Sie ist sehr reif für ihr Alter, klug und abenteuerlustig, scheut nicht davor zurück, ihr Leben zu riskieren, um andere Leben zu retten. Sie ist mir im Verlauf des Buches zu einer echten Freundin geworden, die ich gerne bei ihren Vorhaben unterstütz habe.
Elisabeth Büchle versteht es vortrefflich, den Leser regelrecht in die Seiten hineinzuziehen und so der aufregenden Geschichte mit angehaltenem Atem zu folgen. Man steht immer wieder selbst vor der Frage, wem man vertrauen kann und wen man besser meiden sollte.
Die Szenen sind sehr vielfältig angelegt, bieten dem Leser taktisch kluge Schachzüge im Wechsel mit Nervenkitzel und Anspannung, dann wieder gibt es ruhigere Sequenzen mit rauschenden Festen, Herzklopfen und Schmetterlingen im Bauch. Man ist unweigerlich mittendrin im Geschehen, verfolgt aufgeregt die nervenaufreibenden Szenen bei Nacht in den sumpfigen Gebieten der Bayous, hofft, dass alles ein gutes Ende nehmen wird, lacht und feiert mit Antoinette und ihren Freunden, leidet mit den Unterdrückten und betet für die Verstorbenen.
Das Buch strotzt nur so vor Spannung und guten Ideen, die sich dank der akribischen Recherche der Autorin zu einer atmosphärisch dichten Erzählung verweben, die nie an Dramatik und aufregenden Höhepunkten verliert.
Ein echter Pageturner, der mit liebevoll in Szene gesetzten Charakteren punktet, der die Zeit der Sklaverei und ihrer Gegner lebendig werden lässt und der mit einem großen Herzen voller Freiheit und dem Glauben an Gott den Leser begeistert.
Schon jetzt ein Highlight im gerade begonnen Buchjahr 2020 !

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