Cover-Bild Liebe in Zeiten des Hasses
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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon Digital
  • Themenbereich: Kunst
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Ersterscheinung: 27.10.2021
  • ISBN: 9783732418992
Florian Illies

Liebe in Zeiten des Hasses

Chronik eines Gefühls 1929–1939
Stephan Schad (Sprecher)

Als Jean-Paul Sartre mit Simone de Beauvoir im Kranzler-Eck in Berlin Käsekuchen isst, Henry Miller und Anaïs Nin wilde Nächte in Paris erleben, F. Scott Fitzgerald und Frida Kahlo sich in leidenschaftliche Affären stürzen, fliehen Bertolt Brecht und Helene Weigel ins Exil. Genau das ist die Zeit, in der die Nazis die Macht in Deutschland ergreifen, Bücher verbrennen und die Gewalt gegen die Juden beginnt.
1933 enden die »Goldenen Zwanziger« mit einer Vollbremsung. In einem virtuosen Epochengemälde führt Florian Illies uns zurück in ein Jahrzehnt berstender politischer und kultureller Spannungen. Eine mitreißend erzählte Reise in die Vergangenheit, die sich wie ein Kommentar zu unserer verunsicherten Gegenwart liest: Liebe in den Zeiten des Hasses.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei LBS1987 in einem Regal.
  • LBS1987 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2021

Spannender Einblick in eine düstere Zeit

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Ich mochte schon die beiden Bücher "1913" und "1913- was ich noch erzählen wollte" schon unglaublich interessant und spannend. Der Ansatz, das Lebensgefühl einer Zeit anhand von Briefen, Tagebucheinträgen ...

Ich mochte schon die beiden Bücher "1913" und "1913- was ich noch erzählen wollte" schon unglaublich interessant und spannend. Der Ansatz, das Lebensgefühl einer Zeit anhand von Briefen, Tagebucheinträgen etc. von Künstlern, Schriftstellern und anderen Personen einzufangen, ist für mich sehr gelungen. Die Recherchearbeit, die dahinter steckt, ist für mich beeindruckend. Dieses Mal geht es nicht nur um ein Jahr, sondern gleich einen Zeitraum mehrerer Jahre - nämlich vom Ende der Weimarer Republik bis zum Anfang des zweiten Weltkriegs. Es geht um Liebe und Beziehungen, um Irrungen und Wirrungen einer Zeit und einer Generation, die noch die Wunden eines Krieges mit sich trägt, als der nächste schon beginnt. Hervorragend gelesen ein großer Genuss!

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Veröffentlicht am 29.10.2021

Ein bewegtes Jahrzehnt

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Florian Illies ist ein begnadeter Erzähler und ein großer Kenner. Ich habe schon einige seiner Bücher gelesen und dieses hier nun gehört und mein Kopf ist noch ganz voll von den neuen Informationen über ...

Florian Illies ist ein begnadeter Erzähler und ein großer Kenner. Ich habe schon einige seiner Bücher gelesen und dieses hier nun gehört und mein Kopf ist noch ganz voll von den neuen Informationen über dieses so ereignisreiche Jahrzehnt. Es beginnt im Jahr 1929 noch ganz begeistert. Bis der Schwarze Freitag kommt. Aber auch da sind die Nationsozialisten und das Dritte Reich und seine Bedrohungen für Künstler noch in weiter Ferne. Es ist hilfreich, wenn man schon - zumindest ein wenig - Vorkenntnisse hat über die Künstler dieser Zeit, über Berlin, New York, Paris und Südfrankreich, wo sie sich immer wieder treffen. Wir lernen hier so viele Menschen kennen und treten ein in ihr Privates, in ihre - zum Teil wechselnden - Beziehungen. Begleiten Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir bei ihrem ersten Treffen und die folgenden Jahre, immer wieder auch die Mitglieder der Familie Mann, aber auch Zelda und Scott Fitzgerald, Gottfried Benn, Erich Maria Remarque, Otto Dix, Marlene Dietrich und so viele mehr. Ein Buch, das neugierig macht auf diese schillernden, illustren, deprimierten, lebensfrohen, ängstlichen,... Künstlerinnen und Künstler. Denn hier ist es wie ein Kaleidoskop und sie schwirren immer wieder vorbei. Stephan Schad trägt das Hörbuch wunderbar vor und ich habe ihm sehr gerne zugehört.