Cover-Bild Hovokk
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 372
  • Ersterscheinung: 24.04.2018
  • ISBN: 9783746719023
Giuseppe Alfé

Hovokk

So lange Brent Carpico zurückdenken kann, plagt ihn eine undefinierbare Furcht, die tief in seinem Bewusstsein verankert ist. Selbst als kampferprobter Lieutenant der Astrotroops, der Bodenarmee der Streitkräfte des interstellaren Völkerbundes „Hexagon“, erschüttern ihn wiederkehrende Albträume, die aus seiner Jugend zu rühren scheinen. Was der Grund hierfür sein könnte, schwant ihm erst, als er bei einer Mission zum ersten Mal paranormale Fertigkeiten entdeckt, über die er verfügt. Woher stammen die Kräfte, die das starke Interesse seiner Vorgesetzten wecken? Und was ist ihm als Waisenkind in den Wirren der Maschinenkriege widerfahren?
Von seinem Oberkommando in dieser Frage bedrängt, sieht Brent sich gezwungen, nach einem chaotisch ablaufenden Kampfeinsatz zu desertieren. Bei diesem Vorhaben unterstützt ihn die Truppenärztin Polianna Reed. Begleitet werden sie von dem Mädchen Rona, deren Eltern auf dem Planeten Markkis I, der Heimatwelt der kriegerischen „Markkya“, als Siedler lebten und bei dem Kampfeinsatz ums Leben kamen. Ihre gemeinsame Flucht verschlägt sie in die Wildnis von Markkis I, wo sie von den Einheimischen aufgenommen werden und eine völlig neue Welt kennenlernen. Die Idylle ihres neuen Zuhauses gerät in Gefahr, als Brents Vergangenheit ihn wieder einholt…

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2020

Interessante Geschichte über fremde Welten

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Brent ist ein erfolgreicher Soldat der Astrotroops – einer Raumschiffeinheit, die gegen gewaltsame fremde Gruppierungen kämpft, um das Hexagon, einen Zusammenschluss mehrerer Völker zu schützen. Als bei ...

Brent ist ein erfolgreicher Soldat der Astrotroops – einer Raumschiffeinheit, die gegen gewaltsame fremde Gruppierungen kämpft, um das Hexagon, einen Zusammenschluss mehrerer Völker zu schützen. Als bei einem seiner Kämpfe übernatürliche Fähigkeiten zutage kommen, ist er überrascht und schockiert. Auch seine Kameraden können ihre Missgunst und ihre Furcht nicht verbergen. Auf ihn beginnt eine Jagd. Bei einem nächsten Einsatz wittert er die Chance, aus seiner Welt auszubrechen. Die Ärztin Polianna, eine ältere Bekannte von Brent, möchte ihn unterstützen und mit ihm fliehen – dass dabei auf beiden Seiten tiefergehende Gefühle eine Rolle spielen, wird ihnen erst später klar. Schaffen die beiden es, erfolgreich aus dieser Welt auszubrechen? Und wagen sie einen Neuanfang? Akzeptiert man sie auf einem anderen Planeten?

Der Einstieg in das Buch gestaltete sich schwierig. Der Schreibstil war zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Es wurden viele Namen von Völkern und von einzelnen Personen, zum Teil mal mit Vor- und dann wieder mit Nachnamen genannt, aufgeführt, die für Verwirrung gesorgt haben. Manchmal war es nötig, die Sätze mehrfach zu lesen, um den Inhalt vollständig erfassen zu können.
Doch im Laufe der Geschichte wurde es einfacher, man gewöhnte sich an den Schreibstil und konnte der Handlung besser folgen.
Die Protagonisten wurden greifbarer und entfalteten ihre eigene Persönlichkeit und ihren eigenen Charme. Der Leser konnte immer öfter mit ihnen mitfühlen und ihre Emotionen spüren und zudem die Beweggründe ihrer Handlungen besser verstehen.
Die Handlung enthielt einige Überraschungen und wurde nie langweilig oder eintönig.
Durch den sehr detaillierten Schreibstil ist es möglich, einen sehr genauen Einblick in die Lebenswelt der verschiedenen Völker und in die Handlung zu erhalten.

Das Buch ist inhaltlich in mehrere Teile geteilt. Die Aufteilung wird beim Lesen deutlich. Im ersten Teil und auch zwischendurch kommen zum Beispiel immer wieder kriegerische Handlungen in den Fokus. Brutalität wird dabei nicht kleingehalten. Dies muss man beachten, wenn man sich für diese Geschichte entscheidet.

Alles in allem ist dieses Buch sicherlich empfehlenswert für Science-Fiction-Liebhaber. Man darf keine Abscheu vor kriegerischen Szenen haben und muss sich auf die Welten der fremden Planeten einlassen. Dann kann man eine abenteuerliche Reise mit Brent und seiner Familie erleben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 19.08.2018

Interessante Mischung aus Space Opera und Fantasy

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Zu Beginn erleben wir den Leutnant Brent Carpico in einem Kampfeinsatz.
Die feindlichen Kertekk, eine aggressive Untergruppe der ansonsten recht friedlichen Markkya, haben die Sternenbasis Nativia eingenommen ...

Zu Beginn erleben wir den Leutnant Brent Carpico in einem Kampfeinsatz.
Die feindlichen Kertekk, eine aggressive Untergruppe der ansonsten recht friedlichen Markkya, haben die Sternenbasis Nativia eingenommen und die Astrotroops sollen sie nun zurückerobern.
Während des zunächst recht erfolglosen, blutigen Kampfes entwickelt Brent paranormale Fähigkeiten, die zur erfolgreichen Rückeroberung führen. Wieder an Bord der Kampfschiffes kann er sich zunächst an die Endphase des Kampfes und seine Taten nicht erinnern.
Die Bordärztin Polianna Reed warnt ihn, dass seine Vorgesetzten ihn und seine Fähigkeiten intensiv untersuchen wollen. So flieht er mit ihr während eines Kampfeinsatzes auf dem Planeten Markkis, wobei die beiden noch die 8jährige Rona, die während des Kampfes ihre Eltern verlor, mitnehmen.
Zunächst finden sie Unterschlupf bei den friedfertigen Eingeborenen von Markkis I, doch bald entwickeln sich auch hier Brents , der von den Einheimischen den Namen Hovokk bekam , Fähigkeiten zur Gefahr.
Während der Beginn überwiegend aus Kampfhandlungen besteht, entwickelt der Autor im weiteren Verlauf eine sehr fantasievolle Welt mit beeindruckender Kultur.
Die Hauptakteure sind sehr sympathisch, man fühlt und leidet mit dieser kleinen quasi Familie mit.
Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, bis auf eine aus Großbuchstaben bestehende Konversation während des Kampfeinsatzes zu Beginn, die etwas anstrengend zu lesen war.
Ein wenig vermisst habe ich ein Personenverzeichnis für die besonders zu Beginn etwas verwirrende Namensvielfalt und ein Glossar, das z.B. die oft erwähnten Maschinenkriege und diverse andere Begriffe erläutert.
Das offene Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die ich gerne lesen würde.

Veröffentlicht am 09.06.2018

Spannende Geschichte mit starken Charakteren

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m Rahmen einer Leserunde habe ich das Taschenbuch Hovokk von neobooks gewonnen. Das Buch hat 372 Seiten und ich war sehr überrascht mit welchem Tempo das ganze Buch förmlich loslegt.


Das Cover in kräftigem ...

m Rahmen einer Leserunde habe ich das Taschenbuch Hovokk von neobooks gewonnen. Das Buch hat 372 Seiten und ich war sehr überrascht mit welchem Tempo das ganze Buch förmlich loslegt.


Das Cover in kräftigem rot und das warten auf das Buch hat sich gelohnt, so viel vorweg.

Brent Carpico dient bei den Streitkräften des Völkerbundes "Hexagon" als Astrotrooper. Als die Kertekk, Bewohner eines Teils des Planten Marrkis 1 einen Aufstand proben und eine Sternbasis erobern, wird er mit ausgesuchten Teams, dazu eingesetzt, die Zentrale zurück zu erobern. Bei seiner Mission, muss er feststellen, dass er anscheinend über Fähigkeiten verfügt, die sonst niemand zu besitzen scheint und überlebt das Chaos. Seine Vorgesetzten sind allerdings darüber sehr Mißtrauisch geworden und er muss mit der Psychologin Polianne in die Wildnis von Markkis 1 flüchten...

Das Buch beginnt in einem atemberaubenden Tempo und die ersten Kapitel fliegen förmlich beim lesen, da die Geschichte einen komplett mitreisst. Dann ändert sich das Tempo und nach der Flucht entwickelt sich die Geschichte zu einer sehr schönen Planetenstory mit fremden Gebräuchen, Sprachen und dem einleben in eine komplett neue Gemeinschaft, die jedoch auch für sehr viele Spannungen sorgt. Der Erzählstil ist flüssig und das Buch war zu schnell vorbei und hat jede Menge potential für eine Fortsetzung!
Kann aber auch gut und gerne alleine für sich stehen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wobei der Spannungsbogen und das Tempo im 2.Teil des Buches ein wenig nachlassen, doch auch hier ist das jammern auf hohem Niveau. Abzug nur deshalb, weil noch einiges an Potenzial möglich gewesen wäre. Alleine schon der Ausbau der speziellen Fähigkeiten und wie es überhaupt dazu kommt, wären noch weitere 100 Seiten .Die Charaktere sind allesamt gut dargestellt und die Sympathieträger finden sich sofort und auch Brent mit seinen Schwächen und seinen teils wirren Gedanken , wird absolut überzeugend und menschlich dargestellt.


Das Buch ist eine klare Kaufempfehlung und sicherlich nicht nur für Freunde des Scifi , sondern auch für Fantasy Begeisterte sehr lesenswert.