Cover-Bild Im Rausch des Vergnügens
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Geschichte und Archäologie - Geschichte
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 28.07.2022
  • ISBN: 9783492071154
Ian Mortimer

Im Rausch des Vergnügens

Eine Reise in das England von Jane Austen und Lord Byron | Eine besondere Zeitreise in die Regency: Geschichte spannend erzählt vom SPIEGEL-Bestsellerautor
Karin Schuler (Übersetzer)

»Ian Mortimer hat diese Art von fantasievollen Zeitreisen zu seiner Spezialität gemacht.« Daily Mail

Willkommen im Regency, dem Übergang vom 18. ins 19. Jahrhundert! Ian Mortimer nimmt uns mit in diese kuriose Zeit, die für viele schlichtweg für Übermaß steht. Zwischen der leicht langweilig anmutenden Eleganz des 18. Jahrhunderts und der prüden moralischen Überlegenheit der Frühviktorianer wirkt diese Epoche liederlich, grell, gefährlich, schockierend und anstößig – doch dabei höchst unterhaltsam und anziehend. Es ist das Zeitalter von Jane Austen und den Dichtern der Romantik, der Gemälde von John Constable, der eleganten Kleidung von Beau Brummell und der poetischen Freiheit von Lord Byron. Mortimer zeigt uns, wie sich die Engländer des Regency vergnügt haben, wie sie regiert und gedacht haben, was sie aßen, tranken und trugen, woran sie glaubten und wovor sie Angst hatten – und zeichnet so ein lebendiges Porträt dieser außergewöhnlichen Zeit.

Der Übergang vom 18. ins 19. Jahrhundert, auch Regency genannt, ist geprägt von Ungerechtigkeit. Die Bevölkerung ist stark gewachsen, überall herrscht Armut. Gleichzeitig sind es vielleicht die letzten Jahre, in denen die Menschen gewisse Freiheiten genießen, bevor die strikten moralischen Regeln des Viktorianischen Zeitalters ihren Alltag bestimmen.

Mit Ian Mortimer reisen wir durch vier der aufregendsten und kulturell wichtigsten Jahrzehnte der britischen Geschichte – eine Zeit des Überschwangs, des Nervenkitzels und des unkontrollierten, schlechten Benehmens. Gleichzeitig war es eine Zeit des Umbruchs, die von einem beispiellosen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Wandel geprägt war. Und wie alle Epochen der Geschichte war es ein Zeitalter vieler Widersprüche – immerhin konnte Beethovens donnernde fünfte Symphonie im selben Jahr uraufgeführt werden, in dem Jane Austen die feinfühligen Empfindsamkeiten von Überredung zu Papier brachte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2022

Wissen kompakt und verständlich

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Es ist der Übergang vom 17. ins 18. Jahrhundert, Jane Austen und die Dichter der Romantik schlendern durch die Gassen. Die britische Landschaftsmalerei entsteht, und die Menschen genießen viele Freiheiten, ...

Es ist der Übergang vom 17. ins 18. Jahrhundert, Jane Austen und die Dichter der Romantik schlendern durch die Gassen. Die britische Landschaftsmalerei entsteht, und die Menschen genießen viele Freiheiten, bevor die erdrückende viktorianische Moral schließlich ihren Alltag bestimmt. Einmal mehr nimmt Ian Mortimer uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit – er zeigt, wie die Menschen während der Regency lebten, woran sie glaubten, wovor sie sich fürchteten – und haucht damit dieser unvergleichlich aufregenden Epoche neues Leben ein. (Klappentext)

Dieses Werk ist ein auf sehr verständliche Weise umgesetztes Wissensbuch. Es hat einen lebendigen und auch – ja fast – faszinierenden Schreibstil, so dass man das Buch so schnell nicht mehr aus den Händen legen will. Es vermittelt gut gegliedert und aufgebaut ein kompaktes Wissen, ohne langweilig zu werden. Auch der Umfangreiche Bildteil am Ende des Buches ist anschaulich und lädt zum Verweilen ein. Wer sich für diese Thematik interessiert kommt an diesem Buch sicherlich nicht vorbei. Ich werde es sicherlich noch öfters zur Hand nehmen und vereinzelte Punkte nachzulesen. Klare Empfehlung.

Veröffentlicht am 18.10.2022

Informatives Sachbuch

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Ian Mortimer nimmt uns mit auf eine Reise ins England der Regency Zeit. Dabei ist zu beachten, dass diese Zeitspanne einen Zeitraum von ca. 40 Jahren umfasst, in dem sich ziemlich viel verändert. Von daher ...

Ian Mortimer nimmt uns mit auf eine Reise ins England der Regency Zeit. Dabei ist zu beachten, dass diese Zeitspanne einen Zeitraum von ca. 40 Jahren umfasst, in dem sich ziemlich viel verändert. Von daher muss man immer beachten, in welcher Zeit genau man sich befindet.

Das Buch umfasst eine breite Auswahl an Themengebieten. Man lernt alles über das damalige Gesellschaftssystem, die Unterschiede zwischen London, anderen Städten und dem Leben auf dem Land. Das Essen, das Wohnen und auch die medizinische Forschung sind Themen, die der Autor aufs genaueste beleuchtet.

Das Buch ist auf jeden Fall ein Quell des Wissens über diese Zeit. Man bekommt doch ein gutes Gespür für das Leben. Allerdings ist es kein Buch zum am Stück lesen, dafür sind es dann doch zu viele Informationen. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht immer wieder darin zu blättern. Sicher ist es auch ein gutes Nachschlagewerk, wenn man sich mit Büchern aus und über diese Zeit beschäftigt. Der Ausführliche Bildteil am Ende gibt auch noch einen guten Eindruck.

Von daher kann ich das Buch durchaus empfehlen, es gibt einen sehr detaillierten Einblick in die Zeit Jane Austens.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Jane Austen eine Märchentante?

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Wenn ich mir eine vergangene Epoche aussuchen könnte, zu der ich gern gelebt hätte, wäre es wohl die Regency Zeit. Dem geschuldet sind vor allem Jane Austen Romane, denn mir gefällt der dort beschriebene ...

Wenn ich mir eine vergangene Epoche aussuchen könnte, zu der ich gern gelebt hätte, wäre es wohl die Regency Zeit. Dem geschuldet sind vor allem Jane Austen Romane, denn mir gefällt der dort beschriebene Lifestyle. Außerdem erschien mir die Zeit immer sauberer als das Mittelalter und nicht so gefährlich wie das 19. Jahrhundert.

Natürlich ist mir bewusst, dass man durch alle Jahrhunderte hinweg nur die Chance auf ein angenehmes Leben hatte, wenn man wenigstens zur gehobenen Mittelschicht gehörte. Aber war die Regency Zeit insgesamt wirklich so rein und ordentlich wie es immer den Anschein hat?
Ian Mortimer hat die Zeit zwischen 1789 und 1830 was die Lebensweise angeht, komplett auseinander genommen und die Erkenntnisse daraus, werden wohl viele überraschen.

Es ist nicht mein erstes Buch des Autors, ich habe bereits sein Zeitreise-Handbuch zum Mittelalter gelesen und fand es unheimlich trocken und nicht gerade unterhaltsam, obwohl es sehr informativ war. Vielleicht war einfach nur nicht meine Epoche, denn die englische Regency Zeit konnte mich in beinahe allen Kategorien fesseln, die wie folgt heißen:

❃ Die Landschaft, durch die Sie reisen

❃ London – Das Herzstück des Königreichs

❃ Die Bevölkerung und deren Gesellschaftsordnung

❃ Das Wesen der Menschen zu Jane Austens Zeit

❃ Grundlegende Aspekte des Alltags

❃ Wie Sie sich kleiden

❃ Wie Sie durch das Königreich reisen

❃ Wo Sie Unterkunft finden

❃ Was Sie essen, trinken und rauchen

❃ Von Hygiene, Krankheit und Medizin

❃ Von Recht und Ordnung

❃ Was Sie zum Zeitvertreib unternehmen können

In der Mitte des Buches findet sich wieder eine Sammlung von farbigen Abbildungen. Sie zeigen erwähnte Orte, Begebenheiten und Personen und helfen sehr dabei, sich bestimmte Dinge vorzustellen.

Verschiedene Persönlichkeiten werden öfters zitiert, weil sie ihre Erlebnisse durch Tagebücher oder Briefe festgehalten haben. Dazu zählen vor allem Anne Lister und Fürst Pückler-Muskau.

Besonders gefallen hat mir auch der humoristische Unterton, mit dem Autor selbst die erschütterndsten Ereignisse etwas entschärft.

Was hat mich das Buch also gelehrt? Die Regency Zeit war bei weitem nicht so romantisch, wie wir es von Jane Austen kennen und die gesellschaftlichen Unterschiede größer als je zuvor. Zu dieser Zeit zu leben war wirklich nur erstrebenswert, wenn man Geld und Ansehen besaß.

Ich frage mich, was man in 200 Jahren wohl über unsere Zeit schreiben wird.

Das Buch hat mich in großen Teil sehr gut unterhalten, aber manche Abschnitte, gerade gegen Ende, waren mir dann zu sehr in die Länge gezogen und nur mäßig interessant für mich. Aber das ist Geschmackssache.

Ich vergebe prächtige 4 Sterne!

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