Rosas Tagebuch sorgt für mächtig Verwirrung!
Zum Buch: Die junge Studentin Rosa ist leicht depressiv, seit ihr geliebter Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Darum hinterfragt auch niemand ihren Selbstmord, sie hat sich von einer Brücke ...
Zum Buch: Die junge Studentin Rosa ist leicht depressiv, seit ihr geliebter Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Darum hinterfragt auch niemand ihren Selbstmord, sie hat sich von einer Brücke ins Wasser gestürzt, auch wenn ihre Leiche nie gefunden wurde. Einzig ihr Freund Jar kann nicht glauben, dass Rosa sich ihm nicht anvertraut hätte. Schwierig, dass er Rosa auch immer zu sehen glaubt. Als er an eine Kopie von Rosas Tagebuch kommt, glaubt er noch mehr, dass sie immer noch lebt. Er begibt sich auf eine gefährliche Suche…
Meine Meinung: Das Tagebuch von Rosa offenbart wirre Dinge. Sie sei nach einem Meditations-Retreat vom amerikanischen Geheimdienst angeheuert worden. Seither hat sie eine andere Identität. Doch diese These hält sich nicht, als Jar und seine Freunde Max und Carl weiter forschen. Dafür kommen im Darknet unglaubliche Sachen zutage…
Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich im Laufe des Buches. Das heißt allerdings auch, dass man dranbleiben muss. Die Story hat mir an sich ganz gut gefallen, auch, wenn sie nachher in Sphären abdriftet, die sehr unwahrscheinlich sind. Aber nun gut, das Böse gibt es nun einmal. Was mir gut gefallen hat, ist, dass der Autor sich selber nicht in seiner doch sehr wirren Geschichte verloren hat. Es gibt immer den sogenannten roten Faden.
Das Ende gleicht einem Showdown in einem amerikanischen Film! Ich konnte mir das Setting in dem alten Bunker ganz gut vorstellen!
Mein Fazit: Etwas langatmig, aber man wird für das Weiterlesen auf jeden Fall belohnt. Denn hier ist nichts so, wie es anfangs scheint! Nur ich würde eine Triggerwarnung herausgeben, da die Folterszenen doch sehr ausführlich beschrieben werden.