Cover-Bild Kassing 1996
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Wortschatten Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 210
  • Ersterscheinung: 27.01.2023
  • ISBN: 9783969640340
Jan-Michael Rogalla

Kassing 1996

Ein Horror-Roman in drei Akten
Minnesota, USA, 1996. Ein grausamer Mordfall erschüttert den Bundesstaat. Eine Familie, getötet von der eigenen Mutter. Schizophrenie und Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom lautet die offizielle Diagnose. Doch je weiter sich die Ermittlungen aufrollen, umso merkwürdiger gestalten sich die Vorkommnisse im Haus der Kassings.

Denn etwas ist in dem vereinsamten Haus – und es labt sich an der Angst.

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Lesejury-Facts

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  • ech68 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2023

Spannend bis zur letzten Seite

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1996 ereignete sich in Minnesota ein grausamer Mordfall. Von der eigenen Frau werden der Vater sowie die Kinder getötet. Bei der Mutter wird die Diagnose eines Münchhausen-Stellvertreter-Syndroms sowie ...

1996 ereignete sich in Minnesota ein grausamer Mordfall. Von der eigenen Frau werden der Vater sowie die Kinder getötet. Bei der Mutter wird die Diagnose eines Münchhausen-Stellvertreter-Syndroms sowie einer Schizophrenie gestellt. Durch weitere Recherchen kommen immer merkwürdigere Vorkommnisse im Haus der Kassing zu tage. Mehr möchte ich nicht verraten.

Das Cover passt. Der Schreibstil hat mir gefallen. Die Protagonisten werden perfekt dargestellt, sodass man sich in sie hineinversetzen kann. Von Beginn an baut sich eine Spannung auf, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Man erfährt einiges über das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom und ist schockiert über das Ausmaß, welches es bei einer entsprechenden Person annehmen kann. Im 3. Akt ist mir Sheva sehr ans Herz gewachsen, sodass ich sehr mit ihr gelitten habe.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Bücher von dem Autor.

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Veröffentlicht am 23.10.2023

Gelungener Horrorroman, dem es auch ohne große Effekte gelingt, Grauen zu erzeugen

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Bei seinem Debüt gelingt dem Autor Jan-Michael Rogalla gleich ein spannender Horrorroman in drei Akten. Dabei verzichtet er weitestgehend auf große Effekte, erzeugt aber dennoch eine ordentliche Portion ...

Bei seinem Debüt gelingt dem Autor Jan-Michael Rogalla gleich ein spannender Horrorroman in drei Akten. Dabei verzichtet er weitestgehend auf große Effekte, erzeugt aber dennoch eine ordentliche Portion Grusel. Komplett überzeugen konnte er mich dabei zwar nicht, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten.

Im Jahr 1996 erschüttert ein grauenhafter Mordfall den US-Bundesstaat Minnesota. Eine Mutter tötet ihren Mann und ihre zwei Kinder auf brutale Art und Weise und lebt mit den Leichen weiter im Haus der Familie, bis die Taten eher zufällig entdeckt werden. Psychologische Untersuchungen führen bei der Frau zur Diagnose Schizophrenie in Verbindung mit einem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom. Doch einige Jahre später erscheinen die Vorgänge im Haus Kassing plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Mit einem packenden Schreibstil und einer sehr bildhaften Sprache treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran, baut schnell einen unterschwelligen Grusel auf und lässt uns erst ganz zum Schluss einen Blick auf das gesamte Grauen werfen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen.

Im ersten Akt lernen wir zunächst Reverend Camden kennen, der einen tragischen Verlust erleidet und schwer daran trägt. Seine Verbindung zum Fall Kassing enthüllt sich dabei erst spät. Im zweiten Akt übernimmt dann Richard James Patrick das Ruder. Er untersucht den Mordfall und bekommt Zweifel an der offiziellen Version. Seine Nachforschungen ziehen ihn immer tiefer in das Grauen hinter den Morden hinein. Den Schlussakt bestreitet dann die Geisterjägerin Maxine alias Sheva, die einen zunächst harmlos klingenden Auftrag übernimmt, hinter dem aber doch deutlich mehr steckt.

Wer auf spannende Horrorgeschichten steht, die ohne große blutige Effekte auskommen, wird hier gut bedient und unterhalten.

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