Cover-Bild Projekt Y
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: BVK Buch Verlag Kempen GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Dystopische und utopische Literatur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 28.10.2025
  • ISBN: 9783965204454
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Jana Reisch

Projekt Y

Roman
30 %. Das ist nicht nur eine Zahl – es ist ein Alarmsignal!

Die extreme Rechte wird stärker, die Demokratie wankt. Als ein breites Bündnis mutiger Menschen eine parteiunabhängige Gegenbewegung gründet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – und gegen die Angst. Doch wie viel Last kann ein Einzelner schultern? Wo liegt die Grenze zwischen Verantwortung und Selbstaufgabe? Und wie weit darf Widerstand gehen, um das Richtige zu schützen?

Ein hochaktueller Roman über Demokratie, Zivilcourage und politisches Erwachen. Mitreißend, nachdenklich und vielstimmig erzählt: Durch Tagebucheinträge, Chatnachrichten und weitere Perspektiven entsteht ein Mosaik der Gegenwart – intensiv und erschreckend realitätsnah!

Aus dem neuen Label BVK impulse – lebensnahe Bücher für Jugendliche und Erwachsene, die gerne mitfühlen, mitdenken, mitwachsen. Für alle, die das Lesen nie loslässt!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2026

Sehr wichtiges und berührendes Buch

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Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich finde das Thema Demokratie gerade in anbetracht der aktuellen Lage auf der Welt sehr wichtig und es wurde im Buch toll gezeigt. Der Aufbau in kurzen Kapiteln ...

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich finde das Thema Demokratie gerade in anbetracht der aktuellen Lage auf der Welt sehr wichtig und es wurde im Buch toll gezeigt. Der Aufbau in kurzen Kapiteln aus verschiedenen Sichtweisen, teilweise auch mit Tagebucheinträgen oder Briefen, ist super gelungen und passt perfekt, um die Sichtweisen aller Personen nachvollziehen zu können. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und hat mich definitv zum nachdenken angeregt. Gerade für jüngere Leser (ab ca. 16 Jahren würde ich sagen) ist es sehr ansprechend, da die Rollen der jugendlichen Personen teilweise auch in aktuellerer Jugensprache sprechen/ denken. Alles in allem ein sehr gelungenes Werk, dass ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann!

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Erschreckend nah an unserer Realität

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Selten fiel es mir so schwer, ein Buch zu rezensieren. Das Thema ist so wichtig und in den Grundzügen auch gut umgesetzt. Jana Reisch zeichnet in Projekt Y, erschienen im BVK Buch Verlag Kempen GmbH im ...

Selten fiel es mir so schwer, ein Buch zu rezensieren. Das Thema ist so wichtig und in den Grundzügen auch gut umgesetzt. Jana Reisch zeichnet in Projekt Y, erschienen im BVK Buch Verlag Kempen GmbH im Oktober 2025, ein düsteres Szenario, das jedoch durchaus realistisch und möglich ist. Die Autorin hat sich intensiv mit dem aktuellen politischen Rechtsruck befasst und die Gefahren deutlich aufgezeigt.

In einem nicht näher definierten Land, zu einer bewusst nicht benannten Zeit wird eine Politikerin, die sich laut für Demokratie und Grundrechte aller einsetzt - nicht für eine bestimmte Partei oder ein Wahlprogramm - auf offener Bühne erschossen. Es formiert sich Widerstand gegen die rechten Strömungen

Insgesamt hätte der Roman etwas gestrafft werden können. Zudem ging mir insbesondere die Sprache der Tagebucheinträge ziemlich auf die Nerven. Diese Passagen klingen leider immer ziemlich gewollt jung. Also ein Text, den ein erwachsener Mensch so verfasst hat, als stamme er von einem Jugendlichen.

Einen weiteren Kritikpunkt sehe ich für mich darin, dass in mehreren Kapiteln immer wieder zunächst nur von “die Frau” oder “der Mann” gesprochen wird und ich schließlich aus dem Kontext erraten muss, um wen es gerade geht. Ich verstehe durchaus, die Intention der Autorin auf diese Weise Spannung aufzubauen und die Leserschaft zum Mitdenken zu animieren, doch für mich stört es den Lesefluss.

Aufgrund der Relevanz des Themas und der Warnung vor diese realistischen Zukunftsversion 4/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Demokratie unter Beschuss

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Das Buch "Projekt Y" von Jana Reisch beleuchtet auf 512 Seiten ein Szenario, welches hierzulande leider schon Gegenwart ist : die extreme Rechte wird stärker und die Demokratie kann ihrem Namen nicht mehr ...

Das Buch "Projekt Y" von Jana Reisch beleuchtet auf 512 Seiten ein Szenario, welches hierzulande leider schon Gegenwart ist : die extreme Rechte wird stärker und die Demokratie kann ihrem Namen nicht mehr richtig gerecht werden. Viele Charaktere im Buch wie Liora Kwonley oder der Schüler Delko Garciaev stehen diesen Tendenzen mutig und beständig entgegen und riskieren sogar ihr Leben für ihre Gesinnung. Andere wie der Lehrer Brevin Liangheart oder die Polizeipräsidentin der Hauptstadt Keta Iljamann müssen den Zwiespalt zwischen ihrer Rolle in der Gesellschaft und als womöglich abweichend denkendes Individuum ausbalancieren, was mal besser oder schlechter gelingt. Sehr gut gefallen hat mir auch die Darstellung verschiedener Ereignisse durch verschieden gelagerte Presseorgane. Hier konnte man sehen wie man einen Vorfall extrem in eine Richtung manipuliert darstellen kann, auch um Leute zu diffamieren oder Menschen im eigenen Sinne zu beeinflussen. Auch der doch auch trotz allem positiv gestimmte Ton des Buches hat mir sehr zugesagt.
Nun komme ich zu ein paar kleinen Kritikpunkten. Im Ganzen finde ich, man hätte die Geschichte vielleicht etwas komprimieren können, ohne das dabei wichtige Leitlinien oder Aspekte verloren gegangen wären. Des weiteren kam ich nicht immer so gut mit den Zeitsprüngen und den eingeschobenen Schriften und Texten/Briefen zurecht, weil ich die manchmal nicht richtig entziffern konnte (die gedruckte Schreibschrift). Zuweilen hat ich auch das Gefühl, dass das Buch ein bisschen von einer eher akademischen/gutbürgerlichen Warte aus erstellt wurde, was auf mich ein bisschen belehrend herüberkam.
Insgesamt finde ich "Projekt Y" ist ein wichtiger Beitrag zu einer notwendigen Debatte, wie wir Demokratie verstehen und ihre Werte schützen wollen. Jeder Einzelne wird hier dazu aufgerufen, an einer Gesellschaft mit Toleranz, Individualität und Gleichberechtigung mitzuarbeiten. Denn von nichts kommt ja bekanntlich nichts.

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