Cover-Bild Northanger Abbey

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Random House Audio
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 09.05.2017
  • ISBN: 9783837139327
Jane Austen

Northanger Abbey

Fritzi Haberlandt (Sprecher), Andrea Ott (Übersetzer)

200. Todestag von Jane Austen im Juli 2017

Catherine Morland ist jung, doch weder hübsch noch vermögend. Männern gegenüber scheu, entwickelt sie erst langsam ihre besondere Anziehungskraft, die das andere Geschlecht verzaubert. Als Satire auf den Schauerroman gedacht, zeigt das Buch Jane Austen auf der Höhe ihrer Kunst. Fritzi Haberlandt liest Jane Austens Roman in einer bezaubernden Mischung aus scheuer Sperrigkeit und zärtlicher Anteilnahme, die einen sofort für die Heldin des Romans gefangen nimmt.

Fritzi Haberlandt passt wie keine andere zu dem Stoff und Jane Austen.

„... ihr Ton trifft die angemessene Mitte zwischen Naivität und Ironie." (Westfalenpost)

(6CDs, Laufzeit: 6h 29)



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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2019

Klassische Kunst

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Northanger Abbey, ein Roman von Jane Austen, ist verfasst worden in den Jahren 1798-1803, allerdings erst veröffntlicht,nach

Austens Tod im Jahre 1817.

Es handelt von Cathrine einem jungen Mädchen aus ...

Northanger Abbey, ein Roman von Jane Austen, ist verfasst worden in den Jahren 1798-1803, allerdings erst veröffntlicht,nach

Austens Tod im Jahre 1817.

Es handelt von Cathrine einem jungen Mädchen aus gutem Hause, das die Möglichkeit bekommt das Leben ausserhalb ihres Landlebens kennenzulernen.

Sie verliebt sich, sie gewinnt Freunde und reist von Bath nach Nordanger Abbey,einem alten Familiensitz in der die Tilneys zu Hause sind.

Ein Buch voller Intrigen,verwirrungen und sentimentalitäten.

Leider konnte ich damit so gar nichts anfangen, auch wenn dies ein Klassiker ist, war mir der Spannungsbogen zu tief und der Wortlaut zu "schmalzig"

Ich habe ewig gebraucht um die Geschichte greifen zu können,scheint halt nicht mein Genre zu sein

Veröffentlicht am 21.02.2019

Romanheldin wider Erwarten

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„Niemand, der Catherine Morland als Kind gekannt hatte, wäre auf den Gedanken gekommen, dass sie zur Romanheldin bestimmt sei.“ So beginnt Jane Austens (1775 – 1817) postum erschienener Roman „Northanger ...

„Niemand, der Catherine Morland als Kind gekannt hatte, wäre auf den Gedanken gekommen, dass sie zur Romanheldin bestimmt sei.“ So beginnt Jane Austens (1775 – 1817) postum erschienener Roman „Northanger Abbey“, der mit Motiven des von der Protagonistin so geliebten Schauerromans spielt.

Catherine Morland verbringt ihre ersten Lebensjahre als viertes von zehn Kindern eines Geistlichen und seiner Frau in einem Pfarrhaus auf dem Land. Mit 15 Jahren verbessert sich nicht nur ihr unscheinbares Äußeres, aus dem ehemals ungestümen Mädchen wird eine Büchernärrin, die Helden-, Liebes- und vor allem Schauerromane verschlingt. Mit Hilfe der Bücher träumt Catherine sich weg aus ihrem abgeschiedenen, ereignislosen Leben hinein in eine Welt aus Leidenschaft und Abenteuer. Als sich ihr dank eines befreundeten Ehepaars die Möglichkeit zu einem Aufenthalt im exklusiven Bath bietet, greift sie dankbar zu. Zwei junge Frauen dienen sich ihr als Freundinnen an und zwei junge Männer werben um sie, doch dem unerfahrenen Mädchen mangelt es zunächst an der erforderlichen Menschenkenntnis. Während ihr Bauchgefühl sich in Bezug auf die jungen Männer als richtig erweist und sie den gutaussehenden jungen Geistlichen Henry Tilney von Beginn an dem aufdringlichen Schwätzer John Thorpe vorzieht, muss sie bei der Wahl der Freundin schmerzliche Erfahrungen machen. Als Henry Tilney, seine Schwester Eleanor und ihr Vater General Tilney sie auf den Familiensitz Northanger Abbey einladen, freut sie sich einerseits auf einen Ort ähnlich denen ihrer geliebten Schauerromane, andererseits auf das Zusammensein mit Henry. Doch zunächst kommt alles anders. Die herrliche Abtei mit ihren gotischen Flügeln birgt keineswegs das von Catherine vermutete düstere Familiengeheimnis und nach vergnügten Tagen schickt der General sie unvermittelt und ohne Begründung nach Hause. Doch Jane Austen wäre nicht Jane Austen, wenn es nicht doch noch zu einem Happy End käme...

Obwohl mir „Emma“ und „Stolz und Vorurteil“ bezüglich ihrer Liebesgeschichten noch etwas besser gefallen, ist doch kein anderer von Jane Austens Romanen so hochironisch wie „Northanger Abbey“. Sowohl die angenehm modern wirkende Übersetzung von Andrea Ott als auch die Sprecherin Fritzi Haberlandt betonen diesen humorvollen Stil, so dass ich beim Zuhören großen Spaß vor allem an der Sprache hatte. Schade, dass das Hörbuch in sechseinhalb Stunden nur eine gekürzte Fassung des Romans umfasst und es darüber hinaus kein Booklet gibt. Ich hätte Fritzi Haberlandt, die Catherines anfängliche Naivität und ihre beeindruckende Entwicklung sehr glaubhaft vermittelt, gerne auch länger zugehört.