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16,00
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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 10.06.2020
  • ISBN: 9783462053524
John O'Connell

Bowies Bücher

Literatur, die sein Leben veränderte
Tino Hanekamp (Übersetzer), Luis Paadín (Illustrator)

»David Bowie, was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?« »Lesen«.

Drei Jahre vor seinem Tod erstellte David Bowie eine Liste mit einhundert Büchern, die sein Leben verändert haben – eine Liste, die einer besonderen Autobiografie gleichkommt. David Bowie hat Literatur geliebt. Er hat immer und überall gelesen, über Bücher gesprochen und sie sogar rezensiert. Unter den einhundert Werken, die ihm am wichtigsten waren, sind »Madame Bovary«, »Clockwork Orange«, »Flauberts Papagei« und »Nachdenken über Christa T«. Manche gehören zum klassischen europäischen Kanon, andere sind nur Eingeweihten bekannt – sie alle haben ihn inspiriert und zu dem gemacht, der er war. John O’Connell stellt diese Bücher in hundert kurzen Essays vor; jeder von ihnen wirft einen neuen Blick auf den Menschen und Künstler David Bowie, auf seine Arbeit und die Zeit, in der er lebte. »Bowies Bücher« ist so nicht nur eine ungewöhnliche Liste mit Büchern, die sich zu entdecken lohnen, sondern auch eine unterhaltsame Art, einen der größten Künstler der vergangenen Jahrzehnte neu kennenzulernen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2021

Der Künstler in all seinen Facetten

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Als größten Fan schlechthin von David Bowie würde ich mich nun nicht bezeichnen. Da gibt es sicherlich andere Liebhaber, die diesen Titel mehr als verdient hätten. Aber das Leben dieses doch extravaganten ...

Als größten Fan schlechthin von David Bowie würde ich mich nun nicht bezeichnen. Da gibt es sicherlich andere Liebhaber, die diesen Titel mehr als verdient hätten. Aber das Leben dieses doch extravaganten Künstlers kennenzulernen – ja, das hat mir sehr imponiert. David Bowie hat ja schon allein bei mir ein Stein im Brett, weil er mit Queen diesen unheimlich tollen Song „Under Pressure“ interpretiert hat. Und so habe ich auch automatisch David Bowie mit auf meiner Lieblingsliederliste. Eine Autobiografie über einen Künstler zu lesen ist dann noch mal etwas ganz Besonderes. Schon allein, dass ich jetzt weiß, dass David „Bowie“ gar nicht sein bürgerliche Name war – irgendwie verbindet mich so etwas indirekt mit den Stars. Doch nun ist „Bowies Bücher: Literatur, die sein Leben veränderte“ von John O'Connell ganz anders als eine abhandelnde Biografie über einen Menschen. Der Autor John O'Connell hat die für David Bowie einhundert wichtigsten Bücher analysiert, interpretiert und entsprechend für uns Leser aufbereitet, warum sie denn für David Bowie so wichtig gewesen sein könnten. Natürlich lernen wir so unheimlich viel über den Künstler an sich. Über seine Freunde. Über seine Familie. Über seine Vorlieben, seine Ängste, seine Exzesse. Und ganz nebenbei lernen wir auch etwas über Literatur. Altertümliche Literatur, die sogar bis vor die Zeit vor unserer Zeitrechnung reicht bis hin zu modernen Büchern. Ich bin jedenfalls total beeindruckt über diese Menge an Recherchen, die der Autor betrieben haben muss. Leicht wissenschaftlich haucht „Bowies Bücher: Literatur, die sein Leben veränderte“ an, an manchen Stellen wird auch etwas Vorwissen zu den analysierten Büchern erwartet, welches ich im Prinzip nicht hatte. Und dennoch kann ich so unheimlich viel mitnehmen und sehe den Künstler David Bowie dann noch einmal in einem anderen Licht. Ich höre seine Songs ganz anders und erinnre mich dabei an die Textpassagen im Buch.

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Inspirierend

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Natürlich kennt man David Bowie, der Mann war ein Multitalent. Selbst wenn man seine Musik nicht unbedingt mag, fällt einem ein Song von ihm ein, oder man kennt einen Film mit ihm, oder hat wenigstens ...

Natürlich kennt man David Bowie, der Mann war ein Multitalent. Selbst wenn man seine Musik nicht unbedingt mag, fällt einem ein Song von ihm ein, oder man kennt einen Film mit ihm, oder hat wenigstens sofort ein Bild seiner prägnanten Erscheinung im Kopf. Das ich mal etwas mit Bowie gemeinsam haben könnte, hätte ich nie gedacht, aber so ist es. Bowie liebte Bücher, er zelebrierte sie, hatte ständig welche dabei, in seiner mobilen Reisebibliothek hatten 1500 Werke platz und wir sprechen ihr nicht von eBooks, sondern von echten Büchern. Bowie las unglaublich weit gefächert, oft angepasst an seine aktuelle Lebenssituation und er hat unglaublich viel Inspiration aus Büchern gesammelt und in seiner Kunst verarbeitet.

Jon O'Connel hat in diesem Buch eine Liste Bowies bearbeitet, die dieser drei Jahre vor seinem Tod erstellt hatte, eine Liste mit einhundert Büchern, die sein Leben verändert haben. Die Bücher dieser Liste werden in kurzen Essays vorgestellt, meinst nur zwei, drei Seiten lang, aber doch voller Informationen. Man erfährt etwas über das Buch, den Autor, wie Bowie zu dem Buch kam, wann er es etwa gelesen hat und auch in welcher Weise es Einzug in seine Arbeit fand, welche Inspiration er daraus gezogen hat. Und das macht für mich den Reiz dieser Sammlung aus, über das jeweilige Buch bekommt der Leser einen Einblick in Bowies Leben, das Buch ist also auf besondere Weise auch eine Autobiografie.

Der Autor versteht sein Handwerk, ist er doch von Beruf Journalist, man liest die kleinen Abhandlungen mit viel Freude, der Stil ist leicht und fließend, trotz der enthaltenen Informationen wirkt der Text nicht dröge, oder wie eine pure Aufzählung von Fakten. O'Connell hat Bowie selbst einmal interviewt und bringt so auch viel von der Persönlichkeit des Künstlers mit unter.

Vorangestellt ist im Buch eine kurze Einleitung, dann folgen die einhundert Bücher. Fast zu jedem Buch gibt es eine Illustration von Luis Paadin, am Ende gibt O'Connell noch einen weiterführenden Tipp, welche Musik Bowies zum Buch passt und was man noch an Lektüre zum Thema, oder dem jeweiligen Autor lesen kann, ebenso findet sich ein Hinweis zu Verlag und Jahr, aus dem das Buch stammt. Die Liste enthält im Übrigen auch Comics, Bildbände zum Thema Kunst, oder Sachbücher über Musik, die Bandbreite ist erstaunlich, aber für einen so rastlosen Geist wie David Bowie auch irgendwie passend.

Nicht alle Bücher, oder Autoren von Bowies Liste waren mir bekannt und unser gemeinsamer Lieblingsautor, Stephen King, ist nicht auf ihr vertreten. Allerdings findet sich Einiges, das ich bereits gelesen habe und natürlich ist das ein, oder andere Buch auch auf meiner Liste mit - unbedingt noch lesen- gelandet. Das Buch ist also nicht nur für Fans des Künstlers Pflichtlektüre, sondern auch für alle Lesebegeisterten, den es bietet eine unglaubliche Menge an Inspiration.

Autobiografie und Nachschlagewerk in einem, sehr besonders und unterhaltsam!

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen; ich sitze Bowie gegenüber...

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„Ich freue mich riesig, als ich heute morgen endlich dieses Buch in den Händen halten kann!, BOWIES BÜCHER; Literatur, die sein Leben veränderte, versprach es mir. Auch das beiliegende Plakat klappe ich ...

„Ich freue mich riesig, als ich heute morgen endlich dieses Buch in den Händen halten kann!, BOWIES BÜCHER; Literatur, die sein Leben veränderte, versprach es mir. Auch das beiliegende Plakat klappe ich gleich auf und schaue es mir an.
WIR lesen; ich und dieser David Bowie, dort auf dem Plakat.
Während ich mir einen geeigneten Ruheplatz zum Lesen suche, schlage ich mitten im Buch einige Seiten auf; lese, was mir dort entgegen geschrieben wird:
„Ein exzentrischer Künstler, der überall dort, wo er war, gelesen hat, Drogen konsumierte und mit der Kamera draufhielt, wenn er etwas verarbeiten musste!“.
Die Liste seiner Bücher ist lang, die er liest und die sein Leben geprägt haben. Einige Bücher davon habe auch ich gelesen und einige Prominente, die es bekannt gegeben haben, was sie schon als Buch in den Händen hielten.
Neugierig lese ich die ersten Kapitel. Ich kann es nicht lassen, seinen Spuren zu folgen.
Doch schon nach einiger Zeit wird mir klar, dass wir schon lange seinen Spuren folgen. Er hat bewusst UNSERE Spuren gesucht, ist hinein getreten und hat spüren wollen, was wir empfunden haben. Und doch hat er immer wieder dort Spuren hinterlassen, wo wir seine Spuren gebraucht haben.
Er hat uns Kunst gelehrt, seine eigene Sprache entwickelt und Worte einfach für sich umfunktioniert. Seine Werke sowohl musikalisch als auch bildhaft sind bis heute unvergessen und auch seine Musik müssen wir mehrfach hören, um sie eindeutig zu verstehen.
Doch können wir David Bowie überhaupt verstehen? Überall hat er Meilensteine gesetzt. Er wollte, dass wir ihm begegnen, ohne selbst gesehen zu werden! Er war ein Meister der musikalischen Magie, eine mystisches Sequel, was einen Moment lang die Welt geprägt hat und doch ist es immer noch da!

Fazit: Die Hinweise des Autors zum Weiterhören und Weiterlesen fand ich fantastisch. Wir tauchen ein in eine Welt, die er uns sowohl über das Lesen vermittelt als auch über das Mithören. Man kommt in den Genuss des David Bowie, so wie er es sich vielleicht auch gewünscht hätte. Man taucht in einen Körper ein, der schon gegangen ist und doch von unserer Seele Besitz ergreift! Ein weiteres tolles Buch eines David-Bowie-Verehrers, wie er ihn sich sicherlich gewünscht hätte!

Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und werde mir gleich jetzt noch einmal seine LP auf den Plattenteller legen, sie kratzen lassen und anschließend seinen Film „Labyrinth“ ansehen, indem er in eine Rolle schlüpfte, die mein Leben geprägt hat und ich den ersten Schritt in sein Leben eintrat!
Eine Hommage an David Bowie...

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