Cover-Bild Genesis
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29,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 590
  • Ersterscheinung: 11.11.2024
  • ISBN: 9783769300741
Jonas Schönberger

Genesis

Thriller
"Ein fesselnder Thriller mit dem Inhalt eines exzellent recherchierten Aufklärungsreports"
- Frank Zachmann, internationaler Wirtschaftsbotschafter der Stadt Frankfurt


-Daten sind das neue Gold.-

Der Mensch produziert davon durchschnittlich zwei bis drei Gigabyte. Täglich. Heute ist jeder zum potenziellen Ziel eines digitalen Angriffs geworden. Gläsern. Berechenbar. Bereit, ausgebeutet zu werden.
Innerhalb der Firmenmauern von Google, Meta, Amazon, Apple
und Microsoft plant eine Gruppe skrupelloser Hardliner einen
Coup, um zur mächtigsten Entität in der digitalen Welt zu werden. Währenddessen befinden sich die internationalen Börsen im Sturzflug. Die alte Wirtschaft kämpft, um mit dem Tempo der Kryptoszene Schritt zu halten und dem anhaltenden Vertrauensverlust irgendwie entgegenzuwirken. Auch sie haben ihre eigenen Pläne, um den freien Fall zu stoppen - sie feuern mit allem, was noch übrig ist.
Unbemerkt vom Rest der Welt ist eine Gruppe hochqualifizierter Entwickler im Begriff, die buchstäbliche Revolution zu programmieren. Ihr Plan scheint unaufhaltsam - bis er kurz vor der Veröffentlichung des Codes die Aufmerksamkeit der falschen Leute auf sich zieht.
Während auf der einen Seite die Diplomatie an ihre Grenzen stößt, ist der Krieg an anderer Stelle bereits in vollem Gange. Dabei breitet sich das Unheil längst nicht nur im Internet aus - auch in der realen Welt droht ein brandgefährliches Chaos auszubrechen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Spannender Thriller rund um KI und Datenhandel

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Spannender Thriller rund um KI und Datenhandel

Je mehr sich alles digitale in unser Leben integriert, umso mehr müssen wir lernen. Lernen, was das alles bedeutet, wie wir damit umgehen (müssen) und was ...

Spannender Thriller rund um KI und Datenhandel

Je mehr sich alles digitale in unser Leben integriert, umso mehr müssen wir lernen. Lernen, was das alles bedeutet, wie wir damit umgehen (müssen) und was uns in Zukunft noch bevorstehen könnte. Wie schützen wir uns und unsere Daten? Unsere Familien und unser geistiges Eigentum? All die Fragen stelle ich mir selbst und daher haben mich das Buch und die Idee dahinter sehr angesprochen.

Und darum geht es: In einer Welt, in der Daten das neue Gold sind, plant eine Gruppe Tech-Giganten einen skrupellosen Coup, um die digitale Vorherrschaft zu übernehmen, während die alte Wirtschaft im Chaos versinkt. Gleichzeitig arbeiten Entwickler heimlich an einer revolutionären Technologie – bis ihr Projekt in die falschen Hände gerät und sowohl online als auch in der realen Welt ein gefährlicher Krieg entbrennt. Zu Beginn wird zum Beispiel ein Schiff “lahm gelegt” und von Terroristen in deren Gewalt gebracht. Doch warum? Was wollen Sie?

Der Thriller verbindet also Spannung mit hochaktuellen Themen rund um Datenmacht und Wirtschaftskrisen.
Auch wenn es sich erstmal nach keinem klassischen Thriller anhört, hat mich das Buch doch ganz gut gefesselt. Man muss aber dran bleiben. Es ist kein Buch für zwischendurch. Man muss sich konzentrieren und am besten auch kein anderes nebenbei lesen.

Es gibt viele verschiedene Stränge und Protagonisten. Und auch wenn die Kapitel selbst schön kurz und übersichtlich sind (was ich sehr schätze) ist es die Handlung keinesfalls. Es wird vieles recht detailreich beschrieben. Da könnte man sicher darüber streiten, ob alles so genau beschrieben werden muss, doch hat es mich persönlich ganz gut abgeholt und noch tiefer in die Geschichte eintauchen lassen. Sie wirken dadurch authentisch, nachvollziehbar, und so als würde man sie aus dem Bekanntenkreis kennen.

Zudem wird man nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt.
Was ich anmerken möchte - ja, die Schrift ist für manche vielleicht etwas zu klein. Doch muss bedacht werden, dass das Buch selbst veröffentlicht wird und kein großer Verlag dahinter steht. Platz ist Geld. Für mich war es jedoch vollkommen ok und ich konnte alles gut lesen.

Für mich war es eine gute Zeit beim Lesen und ich hoffe, da kommt noch mehr von dem Autor.

ISBN: 978-3769300741
Umfang: 590 Seiten
Autor: Jonas Schönberger
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 11.11.24

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Ein beängstigendes Szenario

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Als mich Jonas Schönberger gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, seinen Thriller zu lesen und zu rezensieren, musste ich nachdenken. Ein Tech-Thriller hat bisher noch nicht mein Interesse geweckt. ...

Als mich Jonas Schönberger gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, seinen Thriller zu lesen und zu rezensieren, musste ich nachdenken. Ein Tech-Thriller hat bisher noch nicht mein Interesse geweckt. Aber da meine Neugierde überwog, habe ich zugestimmt.

Es ist unglaublich und beängstigend, wie man die Privatsphäre von Menschen infiltrieren kann. Über all diese Gefahren, Hintergründe und mögliche Lösungen schreibt der Autor in seinem sowohl fiktiven als auch visionären Thriller. Er greift hier ein sehr aktuelles und brisantes Thema auf.

Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Teil 1 ist überwiegend dynamisch und spannungsgeladen geschrieben. Die Kapitel sind kurzgehalten. In diesem Teil legt der Autor das Augenmerk auf ein Containerschiff im nordöstlichen Pazifik. Die gesamte Steuerung der SLS Tokio wird blockiert, was zur Folge hat, dass das Schiff manövrierunfähig ist. Terroristen kapern das Schiff und bringen es in ihre Gewalt.

Sie haben es auf die Ladung abgesehen. Die SLS Tokio ist kein gewöhnliches Containerschiff, sondern ein schwimmendes Rechenzentrum mit riesigen Datenmengen. Aber warum ist ein Containerschiff mit einer solch brisanten Ladung an Bord unterwegs?

Verschiedene komplexe Handlungsstränge sorgen für Verwirrung, da sie scheinbar parallel zueinander laufen, ohne dass man einen Zusammenhang erkennen kann. Häufig wechseln sowohl die Handlungsorte, die Zeiträume und die Perspektiven.

Der zweite Teil ist längst nicht so dynamisch einhergehend mit einem Spannungsabfall. Hier geht es schwerpunktmäßig um drei junge Studenten, die in einer Eliteuniversität in Montreux in der Schweiz studieren. Der hochintelligente amerikanische Student Adam Volt mit einem leichten Asperger-Syndrom erkennt die Gefahr der Cyberkriminalität und will eine Technologie zur Datenhaltung in dezentral verteilten Netzwerken entwickeln. Diese sogenannte Blockchain ist eine Kette, in der die einzelnen Datenblöcke aneinandergereiht werden. Der erste Block in der Kette ist der sogenannte Genesis-Block. Vieles in diesem Teil ist überaus technisch und abstrakt.

Adam Volt weiht seine Kommilitonen Junichiro Hisoka und Vadim Orlov ein und bittet sie um Unterstützung, da er für Testzwecke mehr Rechenleistung benötigt. Das stellt sich allerdings im weiteren Verlauf als eine toxische Verbindung heraus. Denn sowohl der Vater des Japaners als auch der Onkel des Russen verfolgen andere Ziele, da sie Kenntnisse von den gestohlenen Daten haben. Kazumasa Hisoka leitet ein großes Softwareunternehmen und Dimitri Orlov möchte mit unsauberen Methoden an möglichst viel Kapital gelangen. Sie haben kein Interesse an einem Programm für Datensicherheit.

Der dritte Teil befasst sich u.a. mit der Vorgeschichte zur feindlichen Übernahme der SLS Tokio, die wir in Teil 1 erfahren haben. Es kommt zu heftigen Kämpfen zwischen den Terroristen und der Besatzung, in deren weiterem Verlauf die SLS Tokio samt Besatzung sinkt, es gibt keine Überlebenden. Zuvor hat man die Daten auf Server außerhalb des Schiffes übertragen.

Die gestohlenen Daten werden meistbietend an Broker versteigert. Dazu werden insgesamt 20 Datenpakete geschnürt, die Millionenerträge einbringen. Es geht darum, radikale und weltweite Veränderungen im digitalen Bereich, in der Politik, der Wirtschaft, der Gesellschaft und den Medien zu erzielen. Des Weiteren ist dieser Teil von wilden Verfolgungsjagden geprägt.

Fazit

Ein solch umfangreiches Werk mit 586 Seiten und in einem sehr kleinen Schriftsatz verfasst, stellt beim Lesen eine Herausforderung dar. Man kann es nur erahnen, welch immenser Zeitaufwand und Recherche in diesem Werk steckt.
Diesen Tech-Thriller, der Kreise bis in die Politik zieht, kann man durchaus als eine dystopische Erzählung wahrnehmen. Hier wird eine nicht wünschenswerte Gesellschaftsordnung dargestellt, die so hoffentlich nie eintritt.
Zu viele Figuren mit unterschiedlichen Perspektiven wurden in die Handlung gepackt, was das Buch unübersichtlich erscheinen lässt. Hier wäre weniger mehr gewesen. Alles in allem konnte mich das Setting nicht ganz überzeugen. Daher gibt es von mir drei von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Genesis

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„Genesis“ von Jonas Schönberger ist ein Thriller, der mit einer faszinierenden Grundidee startet. Die Geschichte behandelt ein packendes Szenario, in dem Wissenschaft, Macht und die dunklen Abgründe der ...

„Genesis“ von Jonas Schönberger ist ein Thriller, der mit einer faszinierenden Grundidee startet. Die Geschichte behandelt ein packendes Szenario, in dem Wissenschaft, Macht und die dunklen Abgründe der Menschheit aufeinandertreffen. Schönberger versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen und komplexe Themen aufzugreifen, die zum Nachdenken anregen.

Allerdings gibt es Punkte, die meinen Lesespaß etwas getrübt haben. Der Plot wirkt an einigen Stellen zu überladen, als wollte der Autor zu viele Ideen auf einmal unterbringen. Dadurch verliert die Handlung manchmal an Klarheit und Spannung. Zudem bleiben einige Charaktere eher blass und scheinen mehr als Mittel zum Zweck, um die Geschichte voranzutreiben, als dass sie wirklich tiefgehend entwickelt werden.

Was mich besonders gestört hat, waren die abrupten Szenenwechsel und der manchmal stockende Erzählfluss. Dadurch fiel es mir schwer, ganz in die Geschichte einzutauchen, und ich musste mich stellenweise durch das Buch kämpfen. Auch der Druck des Buches ist ein kleiner Kritikpunkt – die Schrift ist etwas zu klein, was das Lesen anstrengend machen kann. Dazu kommt, dass der Schreibstil sehr anspruchsvoll ist, was Konzentration erfordert und es schwierig macht, das Buch in einem Rutsch zu lesen.

Ein Highlight sind die dicken Seiten, die sich hochwertig anfühlen und das Leseerlebnis haptisch angenehm machen. Trotz der Kritikpunkte schafft es Schönberger, mit überraschenden Wendungen und einem soliden Spannungsbogen zu punkten. „Genesis“ ist ein Buch, das durchaus unterhält, aber für mich nicht das volle Potenzial ausschöpft. Für Fans von Thrillern mit einem Hauch von Wissenschaft und Verschwörung ist es dennoch einen Blick wert.

Veröffentlicht am 17.11.2024

Ein Thriller, der sich selbst im Weg steht

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Zitat:

„Nein, Daten sind das neue Gold. Ihre und meine. Daten sind die harte Währung des Internets. Daten SIND das Internet.“

So hat es mir gefallen:

Wer mich kennt, weiß, dass mein Herz für Polit- ...

Zitat:

„Nein, Daten sind das neue Gold. Ihre und meine. Daten sind die harte Währung des Internets. Daten SIND das Internet.“

So hat es mir gefallen:

Wer mich kennt, weiß, dass mein Herz für Polit- und Tech-Thriller schlägt, und in Genesis steckt sogar beides. Die Ausgangslage des Buches ist hochaktuell und spannend. Schönberger greift Themen auf, die uns täglich umgeben: die Manipulation durch Tech-Giganten, Datenklau und Cybersicherheit. Mit diesem Plot dürfte doch alles für einen Knaller angerichtet sein, oder?

Der erste große Schwachpunkt offenbart sich bereits bei den Figuren. Schönberger füllt seine Geschichte mit einer schieren Anzahl an Figuren, die aber kaum Tiefe entwickeln. Zu viele Namen, zu viele Perspektiven. Obwohl erkennbar ist, dass einzelne Figuren näher beleuchtet werden, bleibt der Versuch meist oberflächlich. Bis zum Ende des Buches war mir das Schicksal der Figuren völlig egal. Thriller leben von der Entwicklung und Tiefe der Figuren – dieser Schwachpunkt ist ein fataler Fehler.

Ein weiterer Schwachpunkt ist das Pacing. Genesis ist in drei Teile aufgeteilt. Der erste Abschnitt ist dynamisch und spannend und macht Lust auf mehr. Doch schon der zweite Teil bremst das Tempo massiv aus. Hier widmet sich der Autor der Vertiefung seiner Figuren und der Hintergrundgeschichte, was für mich aber nur minimal gelang. Der Mittelteil fühlt sich oft langatmig und zäh an, und die Spannung, die der Einstieg aufgebaut hat, verpufft völlig. Mein Interesse ließ spürbar nach. Der dritte Teil bringt das große Finale. Hier zieht der Autor nochmal sämtliche Register, und die Handlung nimmt wieder an Fahrt auf. Doch der Spannungsabfall aus dem mittleren Teil wiegt schwer, und obwohl das Ende einiges rettet, bleibt ein fader Beigeschmack von dem, was hätte sein können. Als Thriller kann Genesis sein Versprechen nicht einlösen.

Genesis ist ein Buch, das viel will – vielleicht auch einfach zu viel. Schönberger scheitert daran, die vielen Handlungsstränge und Figuren zu einer kohärenten und fesselnden Geschichte zu verknüpfen. Der Plot hat enormes Potenzial, aber der Autor verliert sich in der Fülle seiner Ambitionen. Weniger Figuren und ein strafferer Plot hätten dem Thriller gutgetan. Und wer weiß, vielleicht wäre es der Kracher des Jahres geworden. Für die akribische Recherche und auch den gelungenen Schreibstil ziehe ich meinen Hut, doch das allein reicht natürlich nicht aus, um das Buch auf eine höhere Wertung zu heben. Genesis ist lesenswert für Fans des Genres, die sich vor allem rund um die Thematik Cybersicherheit und Datenmissbrauch interessieren, müssen aber an einigen Stellen mit Abstrichen rechnen. Ein solides Buch, das an seinen großen Visionen und Ambitionen stolpert.

6/10

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