Cover-Bild Toyboy
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Kein & Aber
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 14.02.2025
  • ISBN: 9783036995267
Jonas Theresia

Toyboy

Escort, Camshows, Pornos – Levin macht seinen Körper zu Geld, etwas anderes hat er nie gelernt. Eigentlich wollte er in LA Model werden, doch seine Karriere bewegt sich nun, da er wieder zu Hause ist, in eine andere Richtung. Auch Levins privates Umfeld ist angesichts seiner Entscheidungen verärgert, vor allem sein Bruder Gregor. Der ist den ganzen Tag online, befehligt virtuelle Soldaten und kämpft gleichzeitig gegen die eigenen Dämonen, dabei waren sie sich früher so nah. Levin setzt nochmals alles aufs Spiel: Ein waghalsiger Plan soll das Vertrauen seines Bruders zurückgewinnen, doch bringt am Ende alle in große Gefahr.
Ein bewegendes, melancholisches und humorvolles Debüt über Körper, Selbstbestimmung und den Versuch, in einer auseinanderfallenden Welt echte Nähe herzustellen.

Weitere Formate

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Blubie in einem Regal.
  • Blubie hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2025

Tolles Debut

0

Was ich an vielen Romanen regelrecht hasse, sind die ausufernden Beschreibungen von Personen und Szenarien. Erstens entsteht dadurch selten ein guter Zugang oder Nähe und zweitens stören diese Beschreibungen ...

Was ich an vielen Romanen regelrecht hasse, sind die ausufernden Beschreibungen von Personen und Szenarien. Erstens entsteht dadurch selten ein guter Zugang oder Nähe und zweitens stören diese Beschreibungen häufig die eigene Vorstellungskraft, die ein gutes Buch beim Leser auslöst. Jonas Theresia löst dies in seinem Debutroman „Toyboy“ auf meisterhafte Weise: Er benötigt keine elaborierten Beschreibungen, sondern kann den Leser in relativ kurzen Sätzen und mit relativ einfachen Worten sofort „abholen“ und in die Geschichte eintauchen lassen. Man fühlt mit dem Protagonisten Levin und seiner Perspektivlosigkeit und seiner sozialen Inkompetenz, und immer wieder fühlt man sich (wie auch Levin) regelrecht unwohl. Gleichzeitig vermag es Jonas Theresia aber auch, durch skurrile Situationen und humorvolle Untertöne immer wieder Kontrapunkte zu setzen und diese Balance geschickt zu halten. Dabei ist „Toyboy“ einerseits voll von Seitenhieben und gesellschaftlichen Themen, ohne sie zu moralisierenden oder gar läuternden Exkursen zu entwickeln und sich darin zu verlieren. So kann man jedes Kapitel einzeln für sich als eigene kleine Geschichte lesen (und reflektieren) – andererseits hat „Toyboy“ auch eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann … und ein Ende, das wirklich berührt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2025

Ein Buch für jüngere Leser*Innen

0

Dieses Buch und ich haben nicht zueinander gefunden. Schade eigentlich, denn der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht und der Schreibstil war ganz wunderbar. Allerdings hab ich mich während des ...

Dieses Buch und ich haben nicht zueinander gefunden. Schade eigentlich, denn der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht und der Schreibstil war ganz wunderbar. Allerdings hab ich mich während des Lesens immer älter gefühlt und mich gefragt, ob ich mit meinen "Ende Fuffzich" irgendwie noch zum Zielpublikum gehöre.
Ich habe ernsthaft versucht mich in die Problematik der ProtagonistInnen reinzuversetzen, es gelang mir irgendwann einfach nicht mehr und ich habe innerlich begonnen die Augen zu verdrehen... eben wie man dies als älterer ungeduldiger Mensch ständig lamentierenden Jugendlichen gegenüber so macht. Nicht weil ich unempathisch wäre, oder mir permanent denken würde, dass da gar keine echten Probleme wären... sie waren für mich schlicht und ergreifend grundlos, weil für mich der Kontext fehlte. Was war in der Vergangenheit passiert? Ich möchte als Leser schon verstehen können, warum Protagonisten so oder so agieren.
Dazu kommen noch die vielen Internet/Social Media Begriffe und Probleme. Ich bin viel im Internet unterwegs und vor allem auf Social Media und hatte da keine Verständnisprobleme. Ich könnte aber mir vorstellen, dass ältere Leser
Innen, die mit Social Media nichts am Hut haben, völlig damit überfordert sind zu verstehen worum es geht.
So gesehen, war das Buch einfach nichts für mich und ich nicht die richtige Leserin für das Buch. Ein deutlich jüngeres Publikum wird diesen Roman sicherlich sehr ansprechend finden, und sich vielleicht sogar gut selbst darin entdecken können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere