Cover-Bild The Wall - Ewige Nacht
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Belle Epoque Verlag
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 312
  • Ersterscheinung: 12.10.2019
  • ISBN: 9783963570193
Joshua Tree

The Wall - Ewige Nacht

Vor der Küste Sulawesis birgt ein indonesischer Fischer einen seltsamen Gegenstand aus den Tiefen. Einige Tage später versinkt die Erde in vollkommener Dunkelheit. Ein unbekanntes Phänomen sperrt die Sonne und den Sternenhimmel aus und die Welt versinkt im Chaos. Inmitten einer zusammenbrechenden Zivilisation wird CIA-Agentin Rodea Stone nach Sulawesi geschickt, um das Artefakt zu finden, und gerät dabei auf die Spur einer Wahrheit, die die Grenzen ihrer Vorstellungskraft zu sprengen droht. Zeitgleich versucht der Physiker Montgomery Reed am Gravitationswellenobservatorium LIGO verzweifelt, endlich erfolgreich Kontakt mit der Mondbasis Unity aufzunehmen, da er dort die letzte Hoffnung für die Menschheit vermutet.

The Wall - Ewige Nacht schildert ein schicksalhaftes Ereignis, das die Erde und all seine Bewohner verändert. Doch jedes Schicksal besitzt zwei Seiten. In The Wall - Ewiger Tag von Brandon Q. Morris lernen Sie die andere Seite kennen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2020

Eine spannende Geschichte mit einem guten Plot

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»The Wall – Ewige Nacht« nahm mich auf eine gefährliche Jagd durch die Dunkelheit mit, um die Menschheit zu retten. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das ...

»The Wall – Ewige Nacht« nahm mich auf eine gefährliche Jagd durch die Dunkelheit mit, um die Menschheit zu retten. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet und doch hat es etwas, dass den Blick anzieht. Mich als Science-Fiction Fan hat es neugierig gemacht. Die einfache Gestaltung zieht den Blick an und hat eine tolle Wirkung.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Die Erde versinkt unerwartet in völliger Dunkelheit. Chaos bricht aus, weil Kommunikation und der Schutz der Menschen nicht mehr möglich sind und Lebensmittel rar werden. Die Länder sind auf sich allein gestellt. Bei der CIA hört man von einem seltsamen Artefakt, dass für das Geschehen verantwortlich sein könnte. Die Agentin Rodea Stone soll dieses bergen. Doch das ist in völliger Dunkelheit gar nicht so einfach. Der Physiker Montgomery Reed wird zeitgleich rekrutiert um mit seinen Forschungskenntnissen zu den Gravitationswellen herauszufinden, warum die Erde kein Sonnenlicht erreicht und Kontakt mit der Raumstation aufzunehmen. Allerdings verhindert die Dunkelheit ein vorankommen. Gelingt es beiden ihre Missionen zu einem Erfolg zu bringen? Wenn nicht wird die Menschheit aussterben…

Meine Meinung zum Inhalt:
Die Grundidee von Joshua Tree, die Welt in völliger Dunkelheit versinken zu lassen, fand ich richtig gut. Er hat darum einen richtig guten Science-Fiction Thriller gesponnen. Sein Schreibstil konnte mich, wie so oft, überzeugen. Die Geschichte ist spannungsgeladen und flüssig geschrieben.

Der Handlungsstrang um Montgomery Reed war voller überraschender Wendungen. Abrupt wurde er aus dem Geschehen gerissen und musste sich in der Dunkelheit der Welt zurechtfinden. Somit entstand eine besondere Art von Nervenkitzel, weil ich nicht wusste, ob er und seine Begleiter es schaffen werden. Irgendwie muss die Welt ja gerettet werden.

Rodea Stones Handlungsstrang konnte mich hingegen nicht komplett überzeugen. Ihre Missionen waren richtig gefährlich und auch spannend. Aber irgendwie ging alles zu „glatt“. Das machte die Geschichte zeitweise ein ganz klein bisschen vorhersehbar. Doch dann kam ein schreckliches Ereignis, dass mich das vergessen ließ. Ich war sehr geschockt über ihre Entdeckungen. Somit beeinflusste das mein Leseerlebnis in keinster Weise, weil die Geschichte trotzdem spannungsvoll war.

Richtig gut fand ich auch, dass sich der Autor Gedanken darüber gemacht hat, wie es der Erde ergeht, wenn es kein Licht mehr gibt. Ich muss gestehen, dass ich die physikalischen Sachen und Beschreibungen nicht alle verstanden habe. Aber das liegt wohl daran, dass ich mit Physik schon in der Schule nicht gut klar kam. Die Ausarbeitung des Autors war sehr detailgetreu. Dadurch konnte ich mich richtig gut in die Welt hineinversetzen.

Der Spannungsbogen war immer gegeben, wenn gleich er zu Beginn etwas ruhiger war. Das war allerdings nur die Ruhe vor dem Sturm. Es hat mich schon überrascht, welch kleinen Anteil die im Klappentext angesprochene Kommunikation mit der Welt außerhalb der Barriere hatte. Die Protagonisten sind diesmal nicht so intensiv ausgearbeitet. Trotzdem hatten sie für mich Persönlichkeit. Gerade bei Montgomery war es am besten zu spüren. Rodea ging sehr berechnend bzw. eher gefühlskalt. Doch sie zeigte später auch ihre gefühlsvolle, menschliche Seite.

Mein Fazit:
Joshua Trees neuer Science-Fiction Thriller konnte mich mit einer spannenden Geschichte und einem guten Plot überzeugen. Die Handlungsstränge sind durchgehend spannungsgeladen, obwohl der von Rodea ein klein wenig vorsehbar war. Meine Leseerlebnis beeinträchtigte das überhaupt nicht, weil ich trotzdem mitfiebern konnte. Die Geschehnisse rund um die Dunkelheit wurden sehr gut ausgearbeitet. So waren die Konsequenzen zu sehen und zu spüren, wodurch es real wurde. Die Wendungen brachten Schwung und Thrill in die Geschichte. Ich bin wirklich gespannt, was denn nun der Grund für das alles ist und freue mich auf die Fortsetzung. Das Ende ist rund und doch ist meine Neugier groß.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Ich durfte das Buch vorablesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 01.11.2019

Band 1: Aufregend, dystopisch, spannend

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„Science Fiction“ steht drauf und lässt sich logisch herleiten. Kapitelweise wechselnd schlüpft man in den Bewusstseinshorizont von drei Figuren im mittleren Alter. Dabei sorgt der indonesische Fischer ...

„Science Fiction“ steht drauf und lässt sich logisch herleiten. Kapitelweise wechselnd schlüpft man in den Bewusstseinshorizont von drei Figuren im mittleren Alter. Dabei sorgt der indonesische Fischer und Familienvater Made für Mystery-Faktor, während sich die Erlebnisse des Physikers Montgomery einerseits wie ein Wissenschafts- und anderseits wie ein Survival-Thriller anfühlen. Die Rolle der CIA-Agentin Rodea geht über einen klassischen Agenten-Thriller hinaus, da sie Gefühle zeigt und sich ihr Job im Zwiespalt mit ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter bewegt.
Die Handlungsstränge haben eine Verbindung, bewegen sich in dystopischem Setting und sind verortet in den Jahren 2035 und 2036.

Die Einblicke in verschiedene Lebenssituationen, Gedanken- und Gefühlswelten habe ich gemocht. Sie sorgen für Abwechslung und Spannung und animieren zum Miträtseln. Der Autor begnügt sich damit, bestimmte Ereignisse auch einfach mal kurz zusammenzufassen, sodass es nah am Menschen und nie langatmig wird.
Für mich bietet die Sichtweise der sowohl verletzlichen als auch taffen Rodea am meisten Identifikationspotenzial. Bei ihr konnte ich besser mitfiebern als beim furchtsamen Made und beim analytisch denkenden Montgomery. Auch dass der 6-jährige Sohn, der Ehemann und die Chefin von Rodea eine Persönlichkeit aufweisen, hat sicherlich dazu beigetragen. Andere Familienmitglieder und sonstige Nebenfiguren bleiben blass.

Autor Joshua Tree erzeugt Atmosphäre. Auswirkungen des im Mittelpunkt stehenden Phänomens auf Flora, Fauna und die menschliche Lebensart werden realistisch erlebbar gemacht und argumentativ unterfüttert. Das i-Tüpfelchen wäre es gewesen, wenn Innovationen der 2020/30er-Jahre bzw. der Verlust dessen noch mehr zum Ausdruck gekommen wären, gerade in Bezug auf junge Menschen, die es gar nicht anders kennen.
Von den wissenschaftlichen und technischen Erklärungen habe ich als Laie zwar nicht alles verstanden, aber doch einen brauchbaren Überblick erhalten und in Summe eine ganze Menge dazugelernt. Sollte ich jemals in eine ähnliche Lage geraten, fühle ich mich nun besser gewappnet.

Hilfreich für das Verständnis (auch für Neulinge in diesem Genre) ist das stilistische Rundherum: Gut durchkorrigiert, angeführt sind Name, Datum und Ort zum Beginn eines jeden Kapitels, es gibt ein Glossar u. a. mit Abkürzungen, ein Personenverzeichnis und ein Nachwort.

Der Roman endet bei 88 %. Der Ausgang hat mich zufriedengestellt. Das Szenario wirkt abgerundet. Eine elementare Frage bleibt offen und macht - wie auch die weitere Entwicklung liebgewonnener Figuren - neugierig auf die Fortsetzung. Ich finde, der Klappentext sollte ankündigen, dass es weitere Teile gibt. Notfalls wäre es möglich, sich eigene Antworten zu ersinnen und die Reihe damit abzuschließen.
Fazit: Ein dystopischer Thriller mit Anspruch, flüssig zu lesen, mit Denkanstößen und hohem Unterhaltungswert.
Autorenkollege Brandon Q. Morris beleuchtet mit „The Wall: Ewiger Tag“ den gleichen Zeitraum außerhalb der Barriere. Ob ich diese optionalen Perspektiven ergänzend lese, habe ich noch nicht entschieden.