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Julia_Matos

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2019

Authentisch, menschlich, detailreich, mit laienkompatiblen Bildnissen

Permanent Record
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Snowden erzählt chronologisch, mit prägnanten Kapitelüberschriften. Dabei setzt er die Geschehnisse, Wahrnehmungen und Gefühle ständig in Relation zu späteren Empfindungen. Diese Reflektionen bilden eine ...

Snowden erzählt chronologisch, mit prägnanten Kapitelüberschriften. Dabei setzt er die Geschehnisse, Wahrnehmungen und Gefühle ständig in Relation zu späteren Empfindungen. Diese Reflektionen bilden eine große Stärke der Biografie.
Es ist ein sympathischer Zug, dass er sich nicht als Übermenschen darstellt. Zu Fehlern, die er z. B. unter dem Deckmantel der Anonymität über’s Internet begangen hat, steht er und betrachtet diese als Teil seiner persönlichen Entwicklung.
Ich halte es für eine gute Wahl des Übersetzers Kay Greiners, mit dem „Du“ zu arbeiten. Hierdurch fühlte ich mich adressiert, konnte mich hineindenken und -fühlen.
Sehr eindringlich und bildhaft finde ich angeführte laienkompatible Gleichnisse. Anspruchsvolle Technik, Funktionsweisen und Prozesse werden hierdurch verständlich und greifbar.

Zu Beginn geht Snowden auf die patriotische Prägung seiner Vorfahren ein und schlägt sodann den Bogen zu seiner Kindheit und Jugend. Sein Vater ermöglicht ihm im Alter von sechs Jahren erste Berührungspunkte mit Computern und do-it-yourself. Dies liest sich süß, witzig und fesselnd. Man nimmt daran teil, wie ihn die Technik anfangs überfordert, dann fordert, zunehmend fasziniert, mit Leidenschaft erfüllt und fortan prägt.
Er beschreibt zudem auf interessante Weise die Entwicklung vom nutzerorientierten zum kommerzorientierten Internet.
Des Weiteren beschreibt er seine Beobachtungen zu den Auswirkungen des 11. September 2001 auf Bevölkerung und Staatsapparat, dessen Zeuge er bei verschiedenen beruflichen Stationen wird. Schlimm muss es gewesen sein, als er begriff, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, dem Staat oder der Gesellschaft zu dienen. Dieser schleichende Prozess, das Gefühl des Zerrissenwerdens, wird eindringlich geschildert. Erstaunlich, dass viele Bedienstete von der Massenüberwachung wussten, aber weggesehen oder zu ihrem eigenen Vorteil missbraucht haben.
Der Mittelteil ist versachlicht und wirkt streckenweise ein bisschen trocken. Das ist aber keine Kritik, sondern eine Feststellung. Snowden erläutert die Strukturen der US-Militär- und Geheimdienstbehörden und angegliederter Privatunternehmen und die Wirkungsweise der vielfältigen eingesetzten Programme. Ich nehme an, dies belegt die umfassende Expertise und gehört für Interessierte so dargestellt, auch wenn ich als Laie diesen hohen Detailierungsgrad nicht benötigt hätte. Deutlich wird im weiteren Verlauf, wenn auf das monatelange zielgerichtete Zusammentragen und Herausschmuggeln der sensiblen Informationen eingegangen wird, dass er große Risiken auf sich genommen hat. Er hätte ein privilegiertes Leben führen können, hat stattdessen idealistisch, mutig und uneigennützig gehandelt.
Als besonders reizvoll und gut nachvollziehbar empfinde ich den Abwägungsprozess, welche Form der Veröffentlichung er wählt (u. a. Bezüge zu Assange und Wikileaks), wo und gegenüber wem er sich offenbart. Spannend sind auch Einblicke zu darauf folgenden Tagen, selbst wenn man das Ergebnis kennt.

Der Fokus der Biografie liegt auf Snowdens Enthüllungen und vor allem dem Weg dahin. Zum Privatleben geht er auf das Kennenlernen von Lindsay ein, ansonsten kommen seine Freundin, Familie und Freundschaften nur beiläufig vor. In diesem Aspekt war phasenweise sogar der Hollywood-Film ergiebiger. Nichtsdestotrotz: Der elementare Beitrag dieser Mitmenschen, Edwards Snowdens Dankbarkeit und seine eigene Menschlichkeit kommen klar zum Ausdruck. Ich mag die uneitle Art und den hervorblitzenden Humor. Darin kann man sich auch selbst wiederfinden. Als bereichernde, packende Ergänzung empfand ich das vorletzte Kapitel, in dem Tagebucheinträge seiner Freundin wiedergegeben werden.

In Ausführungen zu Jahren im Exil, zum Status Quo und einem Ausblick hält sich Snowden bedeckt. Hierzu werden nur 3,5 Seiten geliefert, mit geringem Erkenntnisgewinn. Soll wohl heißen: Es lebe die Gedankenfreiheit, und es gilt, wachsam zu bleiben und sich auf vielfältigen Wegen informiert zu halten. Übrigens: Zu aktuellen politischen Geschehnissen (z. B. Trump, Hongkong) äußert sich Snowden verständlicherweise als Asylsuchender nicht explizit. Nichtsdestotrotz dürfte im größeren Kontext seine Meinung bei allen findigen Lesern angekommen sein.

Auch wenn die Fokussierung nicht ganz meinem Geschmack entspricht und das Allermeiste bereits bekannt ist, fünf Sterne für die packende, hochinteressante und flüssig lesbare Biografie eines der wichtigsten Freiheitskämpfer unserer Zeit.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Großartiges Finale: ideenreich, unerwartet, lustig, packend

Nebula Rising 4
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Band 4 von 4 ist ein echtes Thariot-Original. Man liebt ihn oder man hasst ihn.

Die Charaktere sind in vielen Fällen überzeichnet, eben sehr speziell, und dabei ungekünstelt, ehrlich, direkt und (zumindest ...

Band 4 von 4 ist ein echtes Thariot-Original. Man liebt ihn oder man hasst ihn.

Die Charaktere sind in vielen Fällen überzeichnet, eben sehr speziell, und dabei ungekünstelt, ehrlich, direkt und (zumindest mittelfristig) zum Liebhaben. Sie sind anhand des prägnanten Gedanken- und Sprachmusters leicht zu identifizieren und bleiben mir dauerhaft im Gedächtnis. In Emma konnte ich mich diesmal besonders gut hineinfühlen. Kenan und Jonah, immer politisch inkorrekt drauf, sorgen auf derbe Weise für gute Laune. Auch wenn ich mich wohl an die menschlichen Kollateralschäden, wie sie in der SF gängige Praxis sind, nie ganz gewöhnen werde. Nebula, Kono und Liz entführen in aufregende, andersartige Welten. Auch diesmal lässt es sich Thariot nicht nehmen, im finalen Band noch eine neue Hauptfigur zu etablieren. Trotz dieser späten Einführung erlebe ich auch Nerd/Intelligenzbestie Roger als reizvollen Charakter mit Persönlichkeit und glaubhaften Hintergründen und Motiven. Toll und immer wieder erwähnenswert ist der trockene Humor. Beispiel: „Ansonsten kannte Carl den General als rücksichtsloses und geldgieriges Arschloch. Mit ihm konnte man sehr gut arbeiten.“ Cool sind auch unauffällige Anekdoten, die von einer gewissen Detailverliebtheit zeugen, z. B. das Dackel-Poster.

Dankenswerterweise war die Wartezeit seit dem zweiten und dritten Band nicht allzu lang und der werte Autor hat Erinnerungsstützen im Text eingebaut. Angesetzt wird wieder sieben Jahre später an unterschiedlichsten Orten. Die Handlung ist schwer vorhersehbar. Dabei empfinde ich jede einzelne Perspektive als megaspannend, mit vielen Wendungen und Überraschungen.

Die technischen und naturwissenschaftlichen Beschreibungen habe ich als Laie nachvollziehen können. Von der Umgebung habe ich ein lebhaftes Bild bekommen.

Was erneut nicht fehlt, sind Denkanstöße und Botschaften für geneigte Leser. Freiheit im weitesten Sinne fällt als Motiv aller Thariot-Romane auf. Es werden Chancen und Risiken der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz aufgezeigt. Und nicht zuletzt, wie erstrebenswert es ist, der Klimakrise zu begegnen und eine Erde zu bewahren, in der Flora, Fauna und nachfolgende Generationen einen schönen Ort zum Leben vorfinden.

Man möchte immer weiterlesen, wissen, wie es weitergeht und ist andererseits traurig, dass immer weniger Buch übrig ist. Das Ende hat mich dann auch überzeugt. Wenn man das so wahrnimmt, sind fünf Sterne fällig. Auf weitere Werke freue ich mich schon sehr.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Actionreiche, dramatische, derbe Fortsetzung

Nebula Rising 3
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Band 3 von 4 ist ein typischer Thariot-Roman. Es sind erneut 7 Jahre gegenüber dem Vorgängerband vergangen. Die bereits bekannten Charaktere sind noch enger miteinander verbunden. Mit Isaac wird eine neue ...

Band 3 von 4 ist ein typischer Thariot-Roman. Es sind erneut 7 Jahre gegenüber dem Vorgängerband vergangen. Die bereits bekannten Charaktere sind noch enger miteinander verbunden. Mit Isaac wird eine neue Figur präsentiert, der man in ähnlicher Form bereits in anderen Thariot-Werken begegnet ist, die aber deshalb besonders reizvoll ist, weil sie auf das Gesamtgebilde ein neues Licht wirft.
Jonah und Kenan mit ihrer frechen Schnauze drücken der Reihe ihren Stempel auf. Nicht nur sprachlich sind Fäkalien mit im Spiel. Mir persönlich zu detailliert und ohne die Geschichte voranzubringen. Gefühlt rutscht die Handlung oft vom titulierten Genre Hard-Sci-Fi-Thriller in das Genre Sci-Fi-Action-Pulp ab. Teils kreative Kämpfe und abenteuerliche Flucht nehmen viel Raum ein. Einige Wiederholungen, Selbstverständlichkeiten und Actionszenen waren mir sprachlich zu langgezogen. Beispiele: „Wenn er doch nur etwas sehen könnte. Was er nicht konnte.“ „Wenn es denn funktionieren würde, was es nicht tat.“ Einen Stern in der Bewertung ziehe ich ab, weil mir in der Charakterzeichnung und Handlung der Wow-Effekt gefehlt hat, den ich ansonsten stets vorfinde. Nichtsdestotrotz war es lustig, spannend und ich fühlte mich über die gesamte Länge super unterhalten.
Die Gedanken- und Gefühlswelt Nebulas finde ich befremdlich. Es sei dem Autor aber verziehen, dass er sich schwer in ein auf einem Dschungelplaneten aufgewachsenes, auch für sein eigenes Umfeld sonderbares 14-jähriges Mädchen hineinversetzen kann.
Grenzen zwischen dem klassischen Menschsein, digitalisiertem Bewusstsein und künstlicher Intelligenz verwischen, was interessante Gedankenspiele ermöglicht.
Fairerweise lässt uns Thariot nicht am denkbar dramatischsten Punkt verhungern. Einige Handlungsstränge lassen am Ende eine Verschnaufpause zu, andere bleiben offen. Gebaut wird eine Brücke zum Abschlussband, von dem ich erwarte, dass er zeitlich direkt anschließt. Ich freue mich drauf.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Fulminante Space-Sci-Fi-Thriller-Fortsetzung, nichts für schwache Nerven

Nebula Rising 2
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Was bisher geschah (massive Spoiler zum Auftaktband):
Lebenswerter Lebensraum ist knapp. Die Zeitdilatation von lichtschnellen Raumreisen zerreißt Familien. Unbestechliche Künstliche Intelligenzen wahren ...

Was bisher geschah (massive Spoiler zum Auftaktband):
Lebenswerter Lebensraum ist knapp. Die Zeitdilatation von lichtschnellen Raumreisen zerreißt Familien. Unbestechliche Künstliche Intelligenzen wahren den Frieden. Obenauf ist, wer Macht und Geld hat.
Space Marine Kenan, 19, findet im Jahr 4424 einen Planeten ähnlich der Erde zu Urzeiten und reich an Bodenschätzen, die das Problem der Zeitdilatation lösen können. Die ersten Siedler und eigentlichen Eigentümer werden ausgelöscht.
Kono, Künstliche Intelligenz, Femme Fatale und Inbegriff der Dekadenz, Machtgeilheit und Skrupellosigkeit, verwaltet fortan diesen Planeten namens Nebula. Polizistin Felicitas, 28, wird im Jahr 4343 im Draconis System gegen ihren Willen geschwängert mit einem Kind, das einen genetischen Datenspeicher mit sog. SEC-18 Codes beherbergt, fähig die gesamte virtuelle Welt aus den Angeln zu heben. Jonah, 27, aus dem Keid System im Jahr 4372, Kenans Bruder, ständig in der Bredouille und in Geldnot, verfolgt Felicitas' Raumschiff bis nach Nebula. Seine ihn unterstützende kleine Schwester Liz, eine begnadete Hackerin, lässt Jonah zurück. Felicitas stirbt bei der Geburt. Leia, eine der letzten Überlebenden des Genozids auf Nebula, nimmt das Mädchen als ihres an, nachdem sie ihren leiblichen Sohn verloren hat. Und gibt ihr ebenfalls den Namen Nebula. Kenan stirbt bei der Rettung der beiden.

Nun zur Fortsetzung:
Ich habe als Beta Leser fungiert. Meine ehrliche Meinung ist hierdurch nicht beeinflusst. Diese sieht wie folgt aus:
Ein paar Seiten brauchte ich, um in die Geschichte um Jonah, Kenan, Kono, Felicitas und Nebula reinzukommen, weil es in Sprache und Handlung sehr militärisch, derb und überzeichnet losgeht. Also nichts für Zartbesaitete. Aber was erwartet man auch anderes bei einem Thariot!? Dann wurde ich mitgerissen, und die Geschichte ließ mich bis zum Schluss nicht mehr los. Ein abenteuerlicher Space-Sci-Fi-Thriller in der fernen Zukunft und in fremden (realen wie virtuellen) Welten. Mit alten Bekannten sowie reizvollen neuen Charakteren, die herrlich zum Spekulieren und Rätseln anregen. Mit allem was dazu gehört, aber so noch nie zuvor gelesen: Krimi-Feeling, Mordermittlungen, Verrat und Lügen, Gerichtsverfahren, Rebellion, Jagd mit futuristischer, plastisch dargestellter Technik. Unerbittliche Kämpfe um Geld, Macht, Glaube, Umwelt, Freundschaft, Liebe, geschlagen mit und ohne Waffen, mit und ohne Intrigen. Kämpfe rund um Identität. Cool, blutig, derb, bildhaft. Dramatik gepaart mit zynischem Humor und Situationskomik. Reich an Action, aber auch etwas für's Herz. Der Erzählstil mit sprachlich unterschiedlich gestalteten Perspektiven und rund um Kapitel-Sprünge in Raum und Zeit, deren Sinn sich nach und nach zusammenfügt, bildet für mich erneut einen großen Pluspunkt. Toll, dass charakterlich vielfältige Grauschattierungen ausgedrückt werden. Man meint manchmal, Figuren abstempeln zu können und wird ständig angehalten, diese Meinung zu hinterfragen.
Dopplungen aufgrund der wechselnden Perspektiven tendieren gen Null, die Story schreitet zügig voran.
Ich hatte Vergnügen mit meinem Kopfkino, das Assoziationen zu unterschiedlichsten Werken wie z. B. Avatar - Aufbruch nach Pandora, Der mit dem Wolf tanzt, Ready Player One, Das Parfum hervorbrachte.
Cool auch, Querverweise zu anderen Thariot-Werken (Ich.Liebe., Der Fliegenmacher) zu identifizieren.
Das Ende kommt fairerweise ohne Cliffhanger aus. Theoretisch wäre es sogar möglich, mit Band 2 auch mit der Reihe abzuschließen. Aber wer will das schon?! Band 3 und Abschlussband 4 sind für 2019 angekündigt. Ich freue mich drauf.
Wenn man von KIs und trockenem Humor danach noch nicht genug hat, empfehle ich Poseidon von Thor Ansell.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Band 1 von 2: Spannender Verschwörungs- und Agenten-Thriller

Das Artefakt
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Am ehesten vergleichbar mit „Das Fossil“, aber überwiegend im Mittel- und Nordamerika der Gegenwart verortet (kein SF, aber Mystery-Faktor) und stilistisch einfacher gehalten.
Erzählt wird chronologisch ...

Am ehesten vergleichbar mit „Das Fossil“, aber überwiegend im Mittel- und Nordamerika der Gegenwart verortet (kein SF, aber Mystery-Faktor) und stilistisch einfacher gehalten.
Erzählt wird chronologisch aus zwei Perspektiven: Maschinenbau-Student Marcus und FBI-Agentin Maya.
Marcus wirkt oft dümmlich. Ein Charakter seines Intellekts müsste in Ruhephasen reflektierter planen können, um glaubhaft zu wirken. Dies ist ein hinnehmbarer Umstand, weil durch entstehende Krisen viel Lesevergnügen erzeugt wird. Die Entwicklung seiner Figur möchte ich lobend hervorheben.
Maya nehme ich ihre Ausbildung ab. Ihr fehlt ein bisschen das Individuelle, um sie im Gedächtnis zu behalten. Umso mehr freue ich mich über Interaktionen mit Thor, einem Special Agent im wahrsten Sinne.
Verstecken, Flucht und Schießereien werden detailreich beschrieben. Hier hätte es für meinen persönlichen Geschmack Raum für Kürzungen gegeben. Glücklicherweise wird die Handlung nicht nur von solchen Actionsequenzen getragen, sondern auch durch Analytik und Kombinationsgabe vorangetrieben.
Unterschiedliche Gruppierungen sind involviert und man sammelt stückchenweise Hinweise über deren Hintergründe und Motive. Spannung und Atmosphäre sind reichlich vorhanden. Ich hatte lebhafte Vorstellungen vom Umfeld der Geschehnisse, habe mich hineinfühlen, rätseln und mitfiebern können.
Das Ende ist offen. Auch wenn es nicht mein bevorzugtes Genre ist, das Konstrukt komplexer gestaltet sein könnte und ich eine Verortung außerhalb Amerikas bevorzugen würde (FBI finde ich ziemlich „ausgelutscht“), freue ich mich auf Band 2. Gut möglich, dass die Handlung noch internationaler und ausschweifender wird.
Ergänzt wird der Roman ab 98 % mit einem sympathischen Nachwort sowie hilfreichem Glossar und Personenverzeichnis.