Cover-Bild Vernichtung 1
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Belle Epoque Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Außerirdische
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 05.12.2019
  • ISBN: 9783963571756
Joshua Tree

Vernichtung 1

Die Ankunft
In der Neujahrsnacht 2019 tauchen unbekannte Flugobjekte über Europa auf und entfachen ein Inferno der Gewalt - untereinander. Das Trümmerstück eines der Raumschiffe geht auf Athen nieder und verwandelt die Innenstadt in einen rauchenden Krater. Der zerstörte Rest der ehemaligen Metropole wird vom Militär zur Sperrzone erklärt und abgeriegelt. Inmitten der wenigen Überlebenden, die um Nahrung, Medikamente und sauberes Wasser kämpfen, kümmert sich Nikos um seine Freundin Maria, nur um bald herausfinden zu müssen, dass es zur Abwendung eines schleichenden Todes nur einen Ausweg aus der Hölle von Athen gibt: Das Wrack des Alienschiffes, das wie ein kilometerhoher Splitter aus dem Einschlagkrater ragt. Seltsame Lichter bei Nacht, Anomalien in seiner Nähe und unheimliche Wetterphänomene lassen nur einen Schluss zu: Der Splitter birgt Geheimnisse aus den Tiefen des Alls - Geheimnisse, die über die Zukunft der Menschheit entscheiden können.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2020

Ein absolutes Meisterstück des Autors!

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Das neue Buch des Autors wurde zu einem neuen Jahreshighlight von 2019 für mich. Es hat Tiefgang und gleichzeitig viel Action. Genaueres erfahrt ihr, wie immer, unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Dieses ...

Das neue Buch des Autors wurde zu einem neuen Jahreshighlight von 2019 für mich. Es hat Tiefgang und gleichzeitig viel Action. Genaueres erfahrt ihr, wie immer, unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Dieses Cover ist einfach nur gigantisch cool! Es ist mein Lieblingscover von Joshua Tree. Der Splitter wurde wahnsinnig gut in Szenen gesetzt. Gleichzeitig herrschten eine Weltuntergangsstimmung und eine düstere Atmosphäre. Das Cover rockt!

Meine Meinung zum Inhalt:
Nach Beenden dieses Buches war ich einfach nur begeistert! Für mich ist dieses Buch ein wahres Meisterstück des Autors geworden. Sein bildgewaltiger und wortgewandter Schreibstil hat mich in das Geschehen entführt und mich kaum mehr herausgelassen.

Besonders die erste Hälfte las sich so rasant, dass ich gar nicht merkte, wie die Kapitel an mir vorübergingen. Ich war vollkommen von dem Geschehen und dem Überlebenskampf gebannt. In Nikos konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und bangte um ihn. Die Intensität hat meine Aufmerksamkeit gefesselt. Erst als der erste Teil zu Ende war, konnte ich eine Pause machen. Was übrigens gut war, denn ich musste auch schlafen. 😉

Es war beeindruckend, dass die Ereignisse so realistisch beschrieben waren. Naja, vielleicht auch ein wenig beängstigend. Für mich ist dieses Buch eine dystopische Science-Fiction Geschichte mit enorm viel Spannung. Allein schon was durch den Splitter geschah, war gewaltig.

Auch die zweite Hälfte las sich schnell und flüssig. Es kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Das Setting passte zum Geschehen und die neuen Personen sind sehr facettenreich dargestellt. Den zweiten Teil habe ich in einem Rutsch in ungefähr 2,5 Stunden gelesen. In kürzester Zeit passierte unglaublich viel und erhöhte die Spannung. Action gab es ebenso sehr viel. Die Szenen waren teilweise atemberaubend. Trotzdem gab es kurze emotionale Szenen und die Protagonisten kamen nicht zu kurz. Das Ende war ein wunderbarer Abschluss, gleichzeitig schaue ich erwartungsvoll dem nächsten Band entgegen.

Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass der Autor Botschaften übermitteln wollte, unter anderem: Es lohnt sich für etwas zu kämpfen, Soldaten sind auch Menschen mit vielen Emotionen, der Wille kann Berge versetzten.

Mein Fazit:
Joshua Tree hat mit diesem Buch, meiner Meinung nach, ein Meisterstück verfasst. Es ist actionreich, durchdacht, intensiv ausgearbeitet und hat Protagonisten mit facettenreichen Persönlichkeiten. Diese kommen trotz der Action (vor allem im zweiten Teil) nicht zu kurz. Ich kann sagen, dass dieses Buch zu einem Jahreshighlight 2019 von mir wurde! Außerdem freue ich mich riesig darauf, die „weiße Seite“ von Pascal Wokan und eine spätere Fortsetzung zu lesen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Ich durfte das Buch vorablesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 14.11.2019

Mitfiebern im dystopischen Athen und bei Alien-Mission im afrikanischen Dschungel

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Neben der Signal-Reihe ist dies bisher das Beste, was ich von Joshua Tree gelesen habe.
Die erste Hälfte wird erzählt aus der Perspektive des Erziehers Nikos im dystopischen, abgeriegelten Athen. Ich empfand ...

Neben der Signal-Reihe ist dies bisher das Beste, was ich von Joshua Tree gelesen habe.
Die erste Hälfte wird erzählt aus der Perspektive des Erziehers Nikos im dystopischen, abgeriegelten Athen. Ich empfand das als sehr atmosphärisch, wie in einem guten Apokalypse-, Endzeit- oder Zombie-Thriller. Es wurden bei mir z. B. positiv gemeinte Assoziationen zu Maze Runner und 28 Weeks Later hervorgerufen, wobei ich nicht um die Grübelei herumkam, ob ich einigen Menschen hier Zombies vorgezogen hätte … Strapazen werden einfühlsam beschrieben. Ich habe mit Freude gerätselt und war vor allem dank der sympathischen, authentischen Gefühle und Gedanken des Protagonisten und der realistischen, greifbaren Umgebung emotional voll dabei, habe mitgelitten, mitgehofft und mich gefragt, wie ich mich verhalten würde.
Stark und prägnant sind philosophische Exkurse eingebettet, z. B. „Jeder Mensch besaß eine solche Grenze, die eine Trennwand zwischen dem, was sich zu leben lohnte, und dem, was das Leben zu etwas Unaushaltbarem machte, darstellte.“
In der zweiten Hälfte wird linear weitererzählt, anderenorts rund um ein militärisches Fünfergespann plus Zivilist auf Erkundungs- und Kampfmission. Das Team versteht sich auf familiär anmutenden Zusammenhalt und derben Witz, der auf die Lachmuskeln geht (besonders „Uffe“) und ins Herz trifft. Viel mehr als Materialschlacht. Joshua Tree versteht sich auf Stilmittel, die zum Ende hin Tempo und Spannung anziehen. Die bildmalerische Sprache bis hin zu Geräuschen generiert dabei allerbestes Kopfkino.
Trotz der ungewöhnlichen Idee und der exotischen Schauplätze gewinne ich den Eindruck, dass es sich in der Realität tatsächlich so abspielen könnte.
Wie vom Autor gewohnt, sei es dennoch lobend erwähnt: Es gibt Nachwort, Glossar und Personenverzeichnis. Ich bestätige, dass spürbar geworden ist, dass Joshua Tree mit Leidenschaft geschrieben hat. Band 1 bildet einen Abschluss der im Mittelpunkt stehenden Mission, klärt also fairerweise viele Fragen und endet nicht auf einem Spannungshöhepunkt. Gleichzeitig ist für mich klar, dass ich wissen muss, wie es mit der Welt und den liebgewonnenen Helden weitergeht. Übrigens bildet der Alienkontakt die Initialzündung zur Story, der Fokus liegt in Band 1 aber eindeutig auf menschlichen Schicksalen. Auch für Neulinge im SF-Genre geeignet.
Die Fortsetzung ist bereits für November 2019 angekündigt – juchu! Weil mir dieser Roman so gut gefiel, habe ich mir ergänzend das optionale Werk von Pascal Wokan gekauft. Zwar habe ich keine Wissenslücken verspürt, bin aber umso gespannter, welcher größere Kontext sich hieraus ergeben wird.