Cover-Bild Wir fangen das Glück
Band 2 der Reihe "Die Palmengarten-Saga"
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12,00
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  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 16.04.2025
  • ISBN: 9783453425866
Juliane Michel

Wir fangen das Glück

Roman
Frankfurt 1946. Beim Fotografieren der Frankfurter Trümmer wird Helga von einem Kommissar gefragt, ob sie Polizeifotografin werden will. Unversehens gerät die junge Frau in eine abenteuerliche Mordermittlung, in der sie den verschwundenen Peter aus dem Odeon-Club wiedersieht – und seine jüdische Mutter, die den Holocaust überlebt hat. Aus dem Frauenheld ist ein ernster junger Mann geworden. Sie hilft Peter, seine Unschuld zu beweisen, und kommt ihm dabei immer näher. Als Helgas Freund Walther endlich aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrt und einen neuen Jazzclub gründet, ist Helga hin- und her gerissen. Doch dann deckt sie ein Geheimnis auf, das alles verändert.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2025

Authentische erzählte Geschichte

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Klappentext:
Frankfurt 1946. Beim Fotografieren der Frankfurter Trümmer wird Helga von einem Kommissar gefragt, ob sie Polizeifotografin werden will. Unversehens gerät die junge Frau in eine abenteuerliche ...

Klappentext:
Frankfurt 1946. Beim Fotografieren der Frankfurter Trümmer wird Helga von einem Kommissar gefragt, ob sie Polizeifotografin werden will. Unversehens gerät die junge Frau in eine abenteuerliche Mordermittlung, in der sie den verschwundenen Peter aus dem Odeon-Club wiedersieht – und seine jüdische Mutter, die den Holocaust überlebt hat. Aus dem Frauenheld ist ein ernster junger Mann geworden. Sie hilft Peter, seine Unschuld zu beweisen, und kommt ihm dabei immer näher. Als Helgas Freund Walther endlich aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrt und einen neuen Jazzclub gründet, ist Helga hin- und her gerissen. Doch dann deckt sie ein Geheimnis auf, das alles verändert.

„Wir fangen das Glück“ ist der 2. Band der „Palmengarten-Saga“ von Juliane Michel.

Stand im ersten Band „Wir tanzen in die Freiheit“ Elfie im Mittelpunkt, so ist es im zweiten Band Helga.

Helga möchte gerne Rechtswissenschaft studieren, doch wird sie aufgrund, dass sie eine Frau ist abgelehnt. Da kommt ihr das Angebot Polizeifotografin zu werden gerade recht. Ihr erster Einsatz ist ein Mord, bei dem ausgerechnet Peter, ein ehemaliges Mitglied des Odeon-Clubs unter Mordverdacht gerät. Helga, die an seine Unschuld glaubt, will ihm helfen und gerät dabei in Gewissenskonflikte mit ihrer Arbeit. Auch genießt Helga die Zeit, die sie mit Peter verbringt. Als ihr Freund Walther aus der Gefangenschaft nach Hause kommt, ist er verändert und Helga zweifelt an seinen Gefühlen für sie.

Juliane Michel erzählt die Geschichte aus der Sicht von Helga, Peter und Walther. Dabei gibt es auch immer wieder Rückblenden in Peters Vergangenheit. . So bekommen die Leser*innen ein Bild davon, wie es Peter und seiner jüdischen Mutter im Krieg ergangen ist.
Der Odeon-Club ist eine Gruppe von Jugendlichen, die sich vor dem Krieg zusammengefunden haben und die Liebe zum Swing teilten. Auch heute, wo der Swing nicht mehr verboten ist, erkennen sich die ehemaligen Mitglieder noch am Pfeifton.
Beim Lesen der Musiktitel hatte ich gleich Musik im Ohr. Die Autorin hat die Titel am Beginn des Buches aufgeführt und einen QR Code darunter gesetzt, mit dem man sofort auf Spotify kommt und hören kann.

Frankfurt dient als Kulisse für die Geschichte. Das war für mich etwas Besonderes, da ich Frankfurterin bin. Die Beschreibung des zerbombten Frankfurt war sehr authentisch. Auch wenn ich zu dieser Zeit noch nicht gelebt habe, weiß ich viel aus der Erzählung meiner Mutter. Meine Mutter war einige Jahre älter als Helga und Elfie und hat den Krieg in Frankfurt miterlebt. Ich wusste, dass das Westend besetzt war, das die Amerikaner dort wohnten. Meine Mutter hat bei einem amerikanischen Ehepaar namens Campbell (ob gleiche Schreibweise wie im Buch weiß ich nicht) im Haushalt gearbeitet. Sie hat immer erzählt, dass das Ehepaar oft zum Tennisspielen in den Palmengarten gegangen sind. Dass der ganze Palmengarten besetzt war, das wusste ich noch nicht.
Der Handlungsort wird auch für nicht Frankfurter sehr gut beschrieben.
Man kann sich die zerbombten Straßen, den Schwarzmarkt am Hauptbahnhof und den Palmengarten mit seinen Gemüsewiesen gut vorstellen.

Juliane Michel hat tolle Protagonisten kreiert. Helga, Peter, Walther, Elfie und Klaus haben mir gleich gefallen. Auch die Rückkehr von Walther aus der Gefangenschaft wird sehr glaubwürdig vermittelt. Ich denke, dass die meisten Heimkehrer unter einem Trauma litten. Was natürlich auch für die meisten Soldaten gilt.

Juliane Michel erzählt die Geschichte mit einem lockeren und gut verständlichen Schreibstil. Nach wenigen Seiten war ich in die Geschichte eingetaucht.
Die Zeit der Handlung erzählt die Autorin sehr authentisch.

Wie schon den 1. Band „Wir tanzen in die Freiheit“, habe ich auch den 2. Band „Wir fangen das Glück“ mit großer Freude gelesen.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

...das ist viel zu riskant

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Frankfurt 1946. Tief enttäuscht von der Absage der Universität lässt sich die zwanzigjährige Helga von ihrer Freundin Elfie zu einem Spaziergang durch die Stadt überreden. Während sie zwischen den Trümmern ...

Frankfurt 1946. Tief enttäuscht von der Absage der Universität lässt sich die zwanzigjährige Helga von ihrer Freundin Elfie zu einem Spaziergang durch die Stadt überreden. Während sie zwischen den Trümmern und Kratern noch die Schrecken des Krieges spürt sieht Helga fröhlich spielende Kinder. Inspiriert von diesem Gegensatz holt sie ihre Leica Kamera hervor und hält dieses Bild fest. Ein zufällig dazukommender Kommissar gibt Helga die Chance als Polizeifotografin zu arbeiten. Bereits der erste Einsatz bringt Helga an ihre Grenzen. Während sie unverhofft ihrem Jugendfreund Peter aus dem Odeon-Club gegenübersteht, muss sie gleichzeitig um die Anerkennung der männlichen Kollegen kämpfen. Freud und Schmach, Lachen und Tränen, wie nah das doch beieinander liegt.
Zusammen mit ihren Freunden versuchen die Freundinnen dem Nachkriegsalltag, bestehend aus Sorge ums eigene Überleben, der Hoffnung auf heimkehrende Familienangehörige und Freunde sowie dem sich nur langsam wandelnden gesellschaftlichen Denken, zu entkommen.
Helga glaubt an Peters Unschuld. Während ihrer gemeinsamen Suche nach der Wahrheit beschleichen die junge Frau nicht nur Zweifel, was ihre Gefühle anbelangt. Die erhoffte Rückkehr ihres Freundes Walter, dessen verändertes Wesen und die Zwistigkeiten mit ihrer Freundin Elfie stürzen Helga in ein emotionales Chaos. Doch plötzlich entdeckt Helga ein gut gehütetes Geheimnis.
Geschickt verwobene Erzählstränge lassen mich in die Erzählung abtauchen. Gefesselt von bildstarken Schilderungen und bewegenden Ereignissen fliege ich durch die Seiten. Mir bereits bekannte Charaktere aus der Palmengarten-Saga, Wir tanzen in die Freiheit, kämpfen für ihre Überzeugungen, zeigen Stärken und Schwächen.
Authentisch und realitätsnah erlebe ich mit den Figuren ihre Rückblicke auf vergangene Tage. Inmitten der Hoffnung auf bessere Tage blitzen verdrängte Erinnerungen auf, verstörend und beängstigend. Bis die Erkenntnis durchdringt, nun unter amerikanischer Besatzung einem Neubeginn entgegenzusteuern. Eingearbeitete Swing-Titel sind im Vorwort erwähnt und verleihen der Geschichte den passenden Rhythmus. Neue Wendungen lassen mich gespannt weiterlesen, manche Ereignisse bestätigen Vorahnungen und bestimmte Charaktere zeigen von Beginn an ihre Wesenszüge. Und doch überrascht mich die Autorin immer wieder. Lächel.
Die aufwändige Recherche und der fesselnde Schreibstil verschmelzen zu einem Leseerlebnis. Gänsehautgefühl, emotional bewegend und authentisch eingefangener Zeitgeist. Hoffnungen und Träume. Ein Buch, das noch lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Es geht Aufwärts

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Wir fangen das Glück
Inhaltsangabe : Quelle Heyne Verlag

Frankfurt 1946. Beim Fotografieren der Frankfurter Trümmer wird Helga von einem Kommissar gefragt, ob sie Polizeifotografin werden will. Unversehens ...

Wir fangen das Glück
Inhaltsangabe : Quelle Heyne Verlag

Frankfurt 1946. Beim Fotografieren der Frankfurter Trümmer wird Helga von einem Kommissar gefragt, ob sie Polizeifotografin werden will. Unversehens gerät die junge Frau in eine abenteuerliche Mordermittlung, in der sie den verschwundenen Peter aus dem Odeon-Club wiedersieht – und seine jüdische Mutter, die den Holocaust überlebt hat. Aus dem Frauenheld ist ein ernster junger Mann geworden. Sie hilft Peter, seine Unschuld zu beweisen, und kommt ihm dabei immer näher. Als Helgas Freund Walther endlich aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrt und einen neuen Jazzclub gründet, ist Helga hin- und her gerissen. Doch dann deckt sie ein Geheimnis auf, das alles verändert.
Band 2 der mitreißenden Saga über zwei Freundinnen, die voller Hoffnung für ihr Glück , ihre Freunde und die Liebe kämpfen.

Meine Meinung zur Autorin und Buch
Juliane Michels , Alias Ulrike Sonitza , hat mich mit ihrer Fortsetzung wieder begeistert, endlich ist der Krieg vorbei und wir dürfen Elfi , Helgas Freundin bei ihrer Arbeit im Palmengarten begleiten. Ja Helga hält für uns so manche Überraschung parat. Auch wenn Frankfurt in Trümmern und Asche liegt, spürt man die Hoffnung und den Aufbau, auch wenn die Bevölkerung immer noch hungrig ist und Brennmaterial rar ist. Es war fantastisch Helga , Elfi und Peter zubegleiten. Der Schreibstil ist sehr kraftvoll, flüssig und Bildlich, ihren einzelnen Figuren hat sie Leben eingehaucht und ihre Charaktere gut dargestellt. Der Roman ist zwar fiktiv was die Protagonisten betrifft, aber er basiert auf historischen Ereignissen und Tatsachen.

Helga und Elfi sind immer noch so richtige swing Girl, endlich ist es nicht mehr verboten und sie dürfen es so richtig ausleben. Es ist 1946 und ich konnte Helgas Wut und Enttäuschung sehr gut verstehen, man lehnt sie zum Studium Jura an der Universität ab, die Männer haben immer noch den Vorzug . Helgas großes Hobby ist das Fotografieren, sie klettert in den Trümmern herum, und stößt dabei auf den Kommisar , der sich für ihr Hobby interessiert. Vielleicht ein Wink des Schiksals , als er sie fragte ob sie vielleicht Polizeifotografin werden möchte. Ausgerechnet ihre erste Leiche ist Alwin kein schöner Anblick er ist ein guter Freund von Peter gewesen aus dem Odeon-Club. Sie haben sich lange nicht mehr gesehen, er ist regelrecht männlich geworden. Ausgerechnet verdächtig man ihn als den Mörder . Sogar Helga ist entsetzt und glaubt das nicht. Natürlich will sie Peter helfen, und heimlich suchen beide nach dem wirklichen Mörder. Auch in Helgas zu Hause läuft es nicht rund, ihre Mutter ist entsetzt über ihren Beruf bei der Kripo. Sie hat so einen schrecklichen Schnösel für Helga im Kopf und würde sie gerne verheiraten. Gut das da noch Elfi, ihre beste Freundin. Jedenfalls wird es noch spannend und Aufregend für Helga beruflich, aber auch heimliche Suche mit Peter nach Alwin Mörder. Eine spuren suche die sie vor große Herausforderungen stellt und manchmal auch in die Sackgasse führt. Erlebt die Begegnung mit Walter der unverhofft aus der russischen Gefangenschaft zurück kehrt. Helga wird regelrecht gefordert, sich zu entscheiden zwischen Peter und Walter. Fiebern wir mit ob wir den Mörder finden, und für wenn Helga sich entscheidet.

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