Cover-Bild Verstehen statt verlieren
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kösel
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Ratgeber für Eltern
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 26.03.2025
  • ISBN: 9783466312306
Leonie Lutz, Mareike Brede

Verstehen statt verlieren

Erste Hilfe für die Smartphone-Pubertät - Mit einem Vorwort von Nicola Schmidt - Spiegel-Bestseller-Autorin
Angstdebatten schützen unsere Kinder nicht! Teenager aufklären und ihre digitalen Bedürfnisse sicher begleiten

Aus Frust zerstörte Konsolen? Pornos im Klassenchat? Dauerstreit um Medienzeiten? Heutige Jugendliche und ihre Eltern erleben eine vollkommen andere Pubertät als noch die Generation vor ihnen. Während das Gehirn in dieser wichtigen Entwicklungsphase eine große Baustelle ist, zieht heute gleichzeitig das Smartphone mit all seinen Herausforderungen für die Eltern-Kind-Beziehung ins Familienleben ein. Die erfahrene Digitalexpertin und Spiegel-Bestseller-Autorin Leonie Lutz denkt gemeinsam mit der gefragten Sexualpädagogin Mareike Brede Pubertät und Mediennutzung explizit zusammen. Sie schaffen Verständnis für Eltern und Jugendliche und bieten konstruktive Lösungen an, diese herausfordernde Zeit gemeinsam sicher zu meistern. Mit zahlreichen Erste-Hilfe-Maßnahmen und Anleitungen , die es Eltern Schritt für Schritt ermöglichen, ihre Teenager in allen Lebenslagen – analog wie digital – aufzuklären und zu schützen .

Mit hilfreichen Interviews und Beiträgen von Expert*innen zu den Themen Gaming, Sucht, Angst und Sexualität und einem Vorwort von Nicola Schmidt.

  • Neuer Ansatz für DAS Reizthema in Teenagerfamilien: Pubertät und digitale Medien zusammengedacht


Ausstattung: Durchgehend zweifarbig

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Mega Ratgeber!

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Endlich mal ein Ratgeber, der mir als Mutter alltägliche Sorgen nimmt und Fragen rund um Mediennutzung und den Umgang mit Smartphone-Benutzenden Pubertieren beantwortet. Mein Sohn ist zwar erst 11, dennoch ...

Endlich mal ein Ratgeber, der mir als Mutter alltägliche Sorgen nimmt und Fragen rund um Mediennutzung und den Umgang mit Smartphone-Benutzenden Pubertieren beantwortet. Mein Sohn ist zwar erst 11, dennoch ist das Thema Handynutzung und die Diskussion um die Installation diverser Apps bereits alltäglich. Sehr gut finde ich vor allem die Erklärungen zum Umgang mit diversen Plattformen und die Hilfestellung zu den Jugendschutzeinstellungen für Instagram, TikTok und Co. Auch die Themen körperliche Veränderungen, Selbstbild und Sexualität werden im Ratgeber behandelt und machen knapp ein Drittel des Buches aus.
Ich fühle mich dank der ausführenden Erklärungen, Hilfestellungen und Tipps bestens gerüstet für diese herausfordernde Phase. Empfehlen würde ich diesen Ratgeber allen Eltern, die sich für die Themen Mediennutzung und Pubertät interessieren, vor allem um ihre Kinder besser zu verstehen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Ein Leitfaden für Eltern von Teenagern

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Ein Alltag ohne Smartphone, das ist für viele Teenager nicht mehr vorstellbar. Vor allem die sozialen Medien werden von ihnen rege genutzt. Doch für Kinder und Heranwachsende hält die digitale Welt etliche ...

Ein Alltag ohne Smartphone, das ist für viele Teenager nicht mehr vorstellbar. Vor allem die sozialen Medien werden von ihnen rege genutzt. Doch für Kinder und Heranwachsende hält die digitale Welt etliche Gefahren bereit. Was sollen besorgte Eltern tun?

„Verstehen statt verlieren - Erste Hilfe für die Smartphone-Pubertät“ ist ein Sachbuch von Leonie Lutz und Mareike Brede.

Das Buch setzt sich aus elf Kapiteln zusammen, die zum Teil untergliedert sind. Die Struktur ist nachvollziehbar und sinnvoll aufgebaut. Dank der Inhaltsübersicht und der farblichen Hervorhebungen von Begriffen, Namen und Textstellen lassen sich einzelne Aspekte schnell auffinden und nachlesen.

Der Text liest sich flüssig und wie aus einem Guss. Auch technische und biologische Erläuterungen sind leicht verständlich formuliert. Die gendersensible Sprache wirkt angemessen und modern.

Das Sachbuch schildert einerseits die Herausforderungen der Pubertät und andererseits die Allgegenwärtigkeit der digitalen Welt, die für diese Entwicklungsphase besondere Risiken birgt. Wie können Eltern ihre heranwachsenden Kinder vor Gewalt und anderen ungeeigneten Inhalten schützen? Wie können sie ihre Söhne und Töchter im Digitalen begleiten und wie für einen gesunden Umgang mit den sozialen Medien befähigen? Diesen Fragen geht das Buch nach. Dabei sind wissenschaftliche Arbeiten, neueste Studien und die Kenntnisse von Experten eingeflossen.

Auf den mehr als 200 Seiten werden einzelne Apps vorgestellt. Es geht aber auch ums Gaming, ums Streaming, um Fake News, um Internetbetrug, um Cybermobbing und einiges mehr. Zwar deckt das Buch damit eine umfassende Palette an Aspekten ab. Allerdings hätte ich mir an der einen und anderen Stelle etwas mehr inhaltliche Tiefe gewünscht.

Als besonders hilfreich habe ich die Anleitungen und Erklärungen dazu empfunden, mit welchen Einstellungen das Smartphone und die App sicherer für Jugendliche werden, welche weiteren technischen Möglichkeiten bestehen und worauf Elternteile achten sollten. Dem Versprechen, konkrete Tipps und praktische, konstruktive Lösungen zu liefern, wird das Buch gerecht.

Es gibt zudem immer wieder Empfehlungen zu weiterführenden Informationen: Webseiten, Accounts, Dokumentationen und Büchern. Darüber hinaus befinden sich im Anhang Listen mit nützlichen Apps und Anlaufstellen für den Bedarfsfall.

Mein Fazit:
In ihrem Sachbuch „Verstehen statt verlieren - Erste Hilfe für die Smartphone-Pubertät“ verdeutlichen Leonie Lutz und Mareike Brede, welche Rolle das Internet und digitale Welten für Jugendliche spielen. Die Autorinnen geben Eltern nützliche Anleitungen und Hinweise an die Hand, wie sie ihre Kinder in einer schwierigen Phase begleiten können, ohne den Zugang zu ihnen zu riskieren.

Veröffentlicht am 19.01.2026

✎ Leonie Lutz & Mareike Brede - Verstehen statt verlieren

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Meine Tochter ist knapp acht Jahre alt und noch weit von der Pubertät entfernt. Trotzdem bestimmt das Thema Medienkonsum unseren Alltag bereits jetzt. Es geht dabei fast ausschließlich um Situationen unterwegs, ...

Meine Tochter ist knapp acht Jahre alt und noch weit von der Pubertät entfernt. Trotzdem bestimmt das Thema Medienkonsum unseren Alltag bereits jetzt. Es geht dabei fast ausschließlich um Situationen unterwegs, egal ob im Auto oder in der Bahn. Das Handy wird schnell eingefordert - als selbstverständlicher Begleiter gegen Langeweile. Zu Hause ist die Nutzung klar begrenzt: Mein Smartphone darf sie gelegentlich verwenden, um Fotos oder Videos aufzunehmen, die privat bleiben und nicht veröffentlicht werden. Einen Fernseher gibt es ebenfalls, allerdings läuft er selten - abends für die Nachrichten, am Wochenende für eine gemeinsame Serie. Mehr nicht.

Gerade weil das Thema aktuell noch überschaubar ist, wollte ich mich frühzeitig mit dem auseinandersetzen, was unweigerlich kommen wird. Aus diesem Grund habe ich zu dem Buch „Verstehen statt verlieren: Erste Hilfe für die Smartphone-Pubertät“ von Leonie Lutz und Mareike Brede gegriffen. Die Lektüre hat mich stärker getroffen, als ich erwartet hatte. Nicht nur mit Blick auf mein Kind, sondern auch auf mein eigenes Medienverhalten. Viele App-Einstellungen waren mir schlicht unbekannt. Weil ich mich nicht auf allen Plattformen bewege, hatte ich keine reale Vorstellung davon, welche Inhalte Jugendlichen dort begegnen - einige beschriebene Hashtags haben mir schier die Luft geraubt.

Ich bewege mich bewusst in bestimmten digitalen Räumen und bekomme vieles nicht mit. Das schützt, verzerrt aber auch. Die Versuchung war groß, die genannten Schlagworte selbst zu suchen, um mir ein eigenes Bild zu machen. Ich habe es gelassen, weil ich weiß, wie schnell Algorithmen kippen und wie nachhaltig sich Inhalte festsetzen, die man eigentlich gar nicht sehen will. Diese Gratwanderung zwischen Informiertsein und Selbstschutz beschreibt das Buch sehr treffend.

Zwei Abschnitte habe ich bewusst übersprungen - nicht aus Desinteresse, sondern weil sie für meinen Fokus auf digitale Medien keine neue Tiefe brachten. Den Abschnitt „Achterbahn der Gefühle“ und die Passagen zu körperlichen Veränderungen und Sexualität habe ich an anderer Stelle bereits ausführlich mit meiner Tochter besprochen. In diesem Buch wirkten diese Themen eher angerissen als integriert.

Was bleibt, ist ein deutlicher Mehrwert. Besonders überzeugt hat mich, dass die Autorinnen nicht bei Warnungen stehen bleiben, sondern konkrete Handlungsoptionen aufzeigen. Ein paar der empfohlenen Seiten und Projekte kannte ich zwar dem Namen nach, hatte sie aber nie systematisch genutzt. Der Anhang mit hilfreichen Apps, Anlaufstellen für Eltern und Jugendliche sowie einer umfangreichen Quellenliste ist praxisnah und erspart lange Eigenrecherche.

Beim ersten Lesen habe ich mir Notizen gemacht, eher grob, eher intuitiv. Beim zweiten Durchgang werde ich genauer hinschauen, markieren, Links prüfen und mir Schritt für Schritt Wissen aneignen, das ich hoffentlich noch eine Weile nicht aktiv anwenden muss. Trotzdem fühlt es sich richtig an, vorbereitet zu sein, bevor das Smartphone nicht mehr nur Reisebegleiter, sondern sozialer Mittelpunkt wird.

Das Buch hat bei mir etwas angestoßen. Deshalb steht auch „Begleiten statt verbieten“ bereits auf meiner Merkliste. Nicht, weil ich Antworten suche, die mir jemand abnimmt, sondern weil ich verstehen will, wie Begleitung gelingen kann, ohne Kontrolle zur Dauerhaltung werden zu lassen.

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