Cover-Bild Cyberdings wie vom anderen Stern
Band 1 der Reihe "Feuermann & Venusfrau"
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tolino media
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 30.10.2025
  • ISBN: 9783819450884
  • Empfohlenes Alter: ab 17 Jahren
Liane Louck

Cyberdings wie vom anderen Stern

Ein GenX Girl in der Midlife-Crisis. Ein wortgewandter Fremder. Ein heimlicher Chat. Leeloo ist 44 – eine Zahl, die gleichermaßen Alter wie Kleidergröße beschreibt – und hat’s grad echt nicht leicht. Ihr Mann schlägt nach 25 Jahren eine offene Ehe vor und als wäre das nicht genug, kommentiert neuerdings auch noch ihr sarkastisches Gewissen ständig ungefragt ihre Gedanken. Via Social Media begegnet Leeloo dem just nach Thailand versetzten Gekko und träumt – Chat um Chat mehr verknallt – bald von ihm als „Märchenprinz 2.0“. Doch die 10.000 Kilometer, die bis auf Weiteres zwischen ihnen liegen, sind längst nicht der einzige Haken. Ein rationaler Ingenieur und ein esoterisches GenX Girl, das sein Horoskop analysiert? Seriously, wie soll das gutgehen? Der Auftakt der vierteiligen Serie „Feuermann & Venusfrau“ bringt Selbstfindung, Lebensmitte und digitale Liebe authentisch zusammen. Eine gleichermaßen witzige wie tiefgehende Chat-Lovestory zwischen Bayern und Bangkok. Mit Schach, Astrologie und Cyber…dings. Eine kleine "Warnung" vorab: Leeloo, Alter Ego der Autorin und Ich-Erzählerin, durchbricht gelegentlich die vierte Wand und spricht die Leser*innen direkt an. Davon abgesehen flucht sie oft, manchmal sogar auf Französisch, wirft mit Denglisch nur so um sich, raucht, trinkt vermutlich zu viel Elbling und isst gerne, egal ob Thaifood oder Lebkuchen. Trotz allem ist sie eine geradezu schrecklich romantische Person die, obwohl schon hart am Rande der Wechseljahre, unbeirrt an die Liebe auf den ersten Bli... äh, Chat glaubt. Na ja und an Horoskope. Sicher ganz gut, dass die Stimme ihres sarkastisches "Gewissens" sich gerade jetzt dazu entschieden hat, in ihrem Kopf aufzutauchen und Leeloo hin und wieder ein wenig einzunorden. Im Verlauf der Geschichte erfährt man in fünf der 36 Kapitel auch die Gedanken von Leeloos Love Interest Gekko. Schnell wird klar, dass beide Protagonisten abwechselnd wandelnde Green als auch Red Flags sind. „Stets bemüht.“ stand da sicher oft im Zeugnis. Trotz guter Absichten läuft daher auch einiges schief. Das ist mal zum Augen rollen, manchmal zum einem der beiden vors Schienbein treten wollen, meist aber zum mitfiebern, mitbangen und mithoffen, dass sich „Feuermann & Venusfrau“ irgendwann finden. Für alle, die schon mal in ein Profil verliebt waren.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Tine13 in einem Regal.
  • Tine13 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2025

Ermüdende und inhaltsleere Chat-Lovestory

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"Cyberdings wie vom anderen Stern" beginnt vielversprechend. Die ersten Seiten des Romans präsentieren sich durchaus unterhaltsam, ironisch und kurzweilig.

Doch nach diesem anfänglichen Hoch folgt schnell ...

"Cyberdings wie vom anderen Stern" beginnt vielversprechend. Die ersten Seiten des Romans präsentieren sich durchaus unterhaltsam, ironisch und kurzweilig.

Doch nach diesem anfänglichen Hoch folgt schnell der Absturz. Anstatt in stellare Lesehöhen aufzusteigen, verliert man sich bald in inhaltsleeren Chats zwischen Leeloo und Gekko, die mehr ermüden als unterhalten.

Auch die versprochene tiefgehende Chat-Lovestory bleibt für mich unauffindbar. Zwar kommen online rasch "Gefühle" zwischen den beiden auf und sexuelle Interaktion folgt prompt. Doch all dies wirkt konstruiert und fällt ohne jegliche vorherige, nachvollziehbare Charakterentwicklung vom Himmel. Für mich bleiben Leeloo und Gekko stereotype, blasse Figuren ohne eigene Persönlichkeit, was das Interesse an ihrem weiteren Werdegang kaum aufkommen lässt.

Neben den wenig glaubhaften und blassen Charakteren kann auch die Handlung an sich nicht wirklich überzeugen. Der Großteil des Fließtextes besteht aus Chatnachrichten, die vor allem eine Aneinanderreihung von nichtssagenden Kommentaren darstellen. Die gesamte Darstellung wirkt gekünstelt und unglaubwürdig.

"Cyberdings wie vom anderen Stern" ist ein Roman, der wie ein Komet an mir vorbeizog, ohne mich in irgendeiner Weise zu fesseln oder zu begeistern. Mein Fall war es nicht.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Seichte virtuelle Cyberromanze

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Nach 25 Ehejahren brennt das Feuer zwischen Leeloo und ihrem Angetrauten Nick ziemlich auf Sparflamme, nur noch die gemeinsame Firma hält ihre Ehe aufrecht. Da verkündet Nick den offenen Beziehungsstatus ...

Nach 25 Ehejahren brennt das Feuer zwischen Leeloo und ihrem Angetrauten Nick ziemlich auf Sparflamme, nur noch die gemeinsame Firma hält ihre Ehe aufrecht. Da verkündet Nick den offenen Beziehungsstatus und Leeloo beschließt mit 44 Jahren wieder ihren Männerradar anzuwerfen. Überraschenderweise wird sie auch bald im Netz fündig und schon nach kurzer Zeit entbrennt ein heftiger Flirt mit einem wildfremden Mann namens Gekko, der am anderen Ende der Welt lebt. Schnell kommen die Beiden sich im virtuellen Raum näher und entdecken eine für sie beide ganz neue Spielart, das Cyberdings!

Nachdem ich die Leseprobe eigentlich recht interessant gefunden hatte, habe ich mich entschlossen dem Buch „Cyberdings, wie vom anderen Stern“ von Autorin Liane Louck eine Chance zu geben. Allerdings merkte ich schon nach kurzer Zeit und dem Einsetzen des Chats der zwei Hauptcharaktere Leeloo und Gekko, das deren Interessen, Humor und ihr Umgangston mich nicht abholen konnten.
Der Schreibstil in Chatform war dabei so gar nicht mein Ding, die ganze Darstellung in Dialogform war anstrengend zu lesen und am Ende habe ich die Zeilen nur noch überflogen. Besonders wenig konnten mich das Schach und die astrologischen Ausführungen begeistern, daher habe ich sie einfach links liegen lassen. Das im Anschluss bald üppig praktizierte Cyberdings, hat mich dann auch nicht mehr vom Hocker gerissen. Die Chemie der Protagonisten ist definitiv nicht auf mich übergesprungen, sie waren mir weder sonderlich sympathisch noch war der Humor meins.

Mein Fazit:
Ein ziemlich oberflächlicher Roman mit schwachen Figuren habe den Text zum Ende hin nur noch überflogen. Die Idee an sich fand ich eigentlich recht gut, nur die Umsetzung war mir zu langatmig, ausschweifend und wenig fesselnd.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Der Versuch lustig zu sein...

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Leeloo ist Mitte 40 und verheiratet, doch ihr Mann will eine offene Ehe. Die Gründe hierfür? Bleiben im Dunkeln. Auch sonst bleiben ihr Mann bzw. ihre Ehe nahezu unerwähnt, wie auch ihr sonstiges Leben. ...

Leeloo ist Mitte 40 und verheiratet, doch ihr Mann will eine offene Ehe. Die Gründe hierfür? Bleiben im Dunkeln. Auch sonst bleiben ihr Mann bzw. ihre Ehe nahezu unerwähnt, wie auch ihr sonstiges Leben. Wer Leeloo als Person ist, wie ihr Charakter ist, was sie im Leben macht und was ihre Sorgen und Ängste sind, spielt im Roman nicht wirklich eine Rolle. Ja, ihr sarkastisches Gewissen meldet sich zu Wort, aber anstatt zu nerven und unglaubwürdig zu klingen, trägt es nicht dazu bei, Leeloo näher kennenzulernen.

Leeloos Online-Chat mit Gekko steht eindeutig im Vordergrund der Geschichte sowie ihr inhaltsleeres und wenig amüsantes Geplänkel. Mir nichts, dir nichts entwickelt Leeloo auch Gefühle für Gekko, auch wenn sie ihn noch nie gesehen hat und er meilenweit entfernt in Thailand lebt. Und dann fangen beide auch schon an mit dem Online-Gefummel und -Sex. Ach ja, astrologische Analysen dürfen natürlich auch nicht fehlen...

Wie man meinem sarkastischen Ton entnehmen kann, konnte "Cyberdings wie vom anderen Stern" mich überhaupt nicht überzeugen. Die Inhaltsangabe klang noch nach guter Unterhaltung und auch die ersten Seiten lassen sich schnell weglesen, doch schon schnell beginnt die inhaltliche Leere und das belanglose Online-Gechatte. Humor, eine glaubhafte Handlung und Personenentwicklung? Fehlanzeige! Überzogenes und krampfhaftes Versuchen, lustig zu sein, finden sich dagegen zuhauf.

"Cyberdings wie vom anderen Stern" wäre besser auf einem anderen Stern geblieben.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

** Inhaltsloser Cybersex **

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Beim Lesen der Inhaltsangabe wurde mein Interesse geweckt: Ein lustiger Liebesroman, häufig im Chat-Format verfasst, zwischen zwei Menschen mittleren Alters. Grundsätzlich vielversprechend, denn Liebeleien ...

Beim Lesen der Inhaltsangabe wurde mein Interesse geweckt: Ein lustiger Liebesroman, häufig im Chat-Format verfasst, zwischen zwei Menschen mittleren Alters. Grundsätzlich vielversprechend, denn Liebeleien müssen in Romanen ja nicht immer zwischen 25-jährigen stattfinden. Und auch das "Chat-Format" weckte durchaus mein Interesse.

Leider wurden meine Erwartungen in keiner Weise erfüllt. Im Grunde wurde der Leserin die Ausgangslage schnell erklärt: "Leeloo", Mitte 40, führt mit ihrem Mann Nick lediglich eine Zweck-Ehe - Haus, Hunde und Arbeit werden geteilt, ein Liebesleben findet nicht mehr statt. Eine Trennung kommt nicht in Frage, so dass man sich zu einer offenen Ehe entschließt. Leeloo lernt online "Gekko" kennen, ein Mann Mitte 50, der am anderen Ende der Welt lebt.

Über Wochen und Monate finden immer brisanter werdende Chats statt, die nahezu täglich in Cybersex enden. Gemeinsam fiebert man einem Treffen in Deutschland entgegen und malt sich aus, wie das Aufeinandertreffen werden wird. Wie sich das Leben zu Leeloos Ehemann Nick entwickelt, ob Leeloo und Gekko im wahren Leben zueinander passen würden oder ob man sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen will, wird quasi nicht thematisiert. Dafür werden intime Wünsche und Vorstellungen bis ins Kleinste ausgetauscht und mit teilweise peinlichen Chatverläufen a la grins, anstups usw. gekrönt.

Der einzige Grund, warum ich diesen Roman zu Ende gelesen habe war, dass ich die Hoffnung hatte, dass das Ende etwas vielversprechende, tiefgreifender oder wendungsbringender werden würde. Spoiler: Weit gefehlt.

Sorry, aber für mich leider eine Zeitverschwendung.

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