Hat mir gut gefallen
Zum Inhalt:
Mattia ist einer der ersten Faschisten und das aus Überzeugung. Weil er so jugendlich aussieht, wird er Bambino genannt, aber ein Bambino ist er wahrlich nicht, denn er ist brutal und bald ...
Zum Inhalt:
Mattia ist einer der ersten Faschisten und das aus Überzeugung. Weil er so jugendlich aussieht, wird er Bambino genannt, aber ein Bambino ist er wahrlich nicht, denn er ist brutal und bald haben alle Angst vor ihm. Als seine Mutter stirbt, verrät sie ihm vorher noch, dass sie nicht seine Mutter ist. Der Vater ist nicht bereit, dass zuzugeben oder gar einen Namen zu nennen. Als der Krieg ausbricht muss Mattia feststellen, dass die Gewinner von einst nun die Verlierer sind und sein Leben nimmt eine ganz neue Wendung.
Meine Meinung:
Ich hatte wenig Ahnung von der Zeit des Faschismus in Italien oder der zeit danach und natürlich ist dies ein Roman und kein Sachbuch, aber ich hatte das Gefühl, dass die Zeit sehr gut rübergebracht wurde und auch die Zeit, die danach kam. Auch die Zerrissenheit von Mattia fand ich spürbar. Einerseits die Suche nach der Mutter, anderseits zunächst sein Dasein als Faschist, dem irgendwann die Grundlage entzogen wurde und er dadurch in Gefahr gerät, aber auch sein komplettes Leben in neue Bahnen lenken musste, war ungeheuer interessant zu lesen. Die zeitweise schon sehr schwierige Beziehung zum Vater fand ich extrem gut erzählt, auch dass gerade der Vater dann derjenige ist, der Mattia zu mindestens für eine Weile rettet, hat mir gefallen. Ich fand das Buch sehr gut und faszinierend geschrieben und habe die Lektüre genossen.
Fazit:
Hat mir gut gefallen