Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben | Ein ehrliches Buch über sexuelle Vielfalt, Lustlosigkeit & gesellschaftliche Erwartungen
Wer gibt schon gerne zu, dass man keine Lust auf Sex hat? Warum schämen wir uns, wenn wir bestimmte Erfahrungen noch nicht gemacht haben? Und wieso sagen wir »Später vielleicht« oder »Ich bin zu müde«, obwohl das gar nicht stimmt?
In Kein Bock Club erzählt Maria Popov offenherzig und ehrlich von eigenen Erfahrungen mit gescheiterten Flirtversuchen und gesellschaftlichem Druck rund um Sexualität. Sie spricht über das Label Asexualität, das sie für sich benutzt, und warum es okay ist, keinen Bock auf Sex zu haben.
Dieses Buch ist für dich, wenn du dich fragst:
- Warum wird sexuelle Unlust oft als Problem gesehen?
- Wie beeinflussen gesellschaftliche Erwartungen unser Sexleben?
- Wieso fühlen sich viele Menschen gezwungen, bestimmten Normen zu entsprechen?
Kein Bock Club ist ein Plädoyer dafür, Lustlosigkeit nicht als individuelles Versagen, sondern als Teil der Vielfalt menschlicher Sexualität zu verstehen. Und ein Aufruf zu mehr Mut und Ehrlichkeit in Beziehungen.
Ich fand das Buch interessant und die Fakten und Einsichten des Buches lesenswert. Es passt sehr gut in unsere heutigen Gesellschaft und wirft viele Fragen auf. Das Cover passt sehr gut dazu, auch die ...
Ich fand das Buch interessant und die Fakten und Einsichten des Buches lesenswert. Es passt sehr gut in unsere heutigen Gesellschaft und wirft viele Fragen auf. Das Cover passt sehr gut dazu, auch die Gliederung war schön. Ich empfehle es deshalb gerne weiter.
„Kein Bock Club“ von Maria Popov, erschienen bei Kiwi Space, ist eine feministische Kampfansage gegen die tief verankerten allonormativen Erwartungen unserer Gesellschaft.
Bis heute überdauert die Annahme, ...
„Kein Bock Club“ von Maria Popov, erschienen bei Kiwi Space, ist eine feministische Kampfansage gegen die tief verankerten allonormativen Erwartungen unserer Gesellschaft.
Bis heute überdauert die Annahme, dass jeder „normale“ Mensch sexuell aktiv ist und sich „ausleben“ möchte. Tut man dies nicht, egal ob vorübergehend oder dauerhaft, wertet die Gesellschaft dieses Verhalten schnell als „Abweichung“ der „Norm“. Die Autorin zeigt auf warum dieses Denken problematisch ist, Individualität einschränkt und mit dem Patriarchat verbunden ist. In ihrem Buch räumt sie mit Vorurteilen auf, bricht mit veralteten Klischees und schafft einen Raum für sexuelle Selbstbestimmung, die nicht auf gesellschaftlichem Druck basieren darf.
Besonders gefallen haben mir die vielen Informationen rund um das Thema Asexualität. Der Gedanke, dass nicht automatisch etwas „wegfällt“, wenn man Sex teilweise oder ganz aus dem Leben streicht, sondern stattdessen Raum für andere Formen der Intimität entsteht, fand ich besonders spannend. Auch oder gerade, wenn man sich (wie ich) nicht auf dem asexuellen Spektrum bewegt, kann man hier unglaublich viel mitnehmen und lernen.
Beim Lesen merkt man, wie gut recherchiert wurde. So stützt die Autorin ihre Aussagen immer wieder mit Studien oder auch kulturellen Fakten. Mir hat „Kein Bock Club“ viel neues Wissen vermittelt, zur Selbstreflexion ermutigt und eine Tür zu alternativen Denkweisen geöffnet.
Ein großartiges Buch, welches noch lange nachhallen wird! Natürlich gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung.