Cover-Bild Frauenkörper ticken anders
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Mabuse
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Medizin und Gesundheit
  • Genre: Ratgeber / Gesundheit
  • Seitenzahl: 133
  • Ersterscheinung: 27.10.2025
  • ISBN: 9783863216528
Miriam Funk

Frauenkörper ticken anders

Warum eine geschlechtersensible Medizin notwendig ist. Von der Arzneimittelforschung bis zur Gender-Medizin: Ratgeber für eine bessere Frauengesundheit
Mysterium Frauenkörper: Warum das Gender in der Medizin mehr Beachtung verdient

In der Medizin gibt es bis heute nur einen Standardmenschen: der Mann. Frauen spielen oft nur eine untergeordnete Rolle. Auch wenn der Mythos der typisch weiblichen Hysterie widerlegt wurde, schwingt er doch unbewusst immer noch mit – zumindest, wenn keine genaue Diagnose gestellt werden kann. Dann attestieren Arzt-Befunde ein hormonelles Ungleichgewicht, die Wechseljahre oder psychosomatische Beschwerden.

Miriam Funk ist Medizinjournalistin, Physiotherapeutin und Diplom-Übersetzerin. In ihrem Gesundheitsratgeber setzt sie sich mit den Unterschieden zwischen Männern und Frauen auseinander und erläutert anschaulich, warum eine geschlechterbasierte Medikamenten-Forschung wichtig ist.

  • Gender Data Gap: Die Frau als unbekanntes Wesen in der Medizin
  • Von Autoimmunkrankheiten bis zu den Wechseljahren: Der Umgang mit typischen Frauenkrankheiten
  • Alles Männermedizin? Die Rolle von Krankheit und Gesundheit im Hinblick auf den weiblichen Körper
  • Gender-Biomedizin: Geschlechtsspezifische Symptome, Erkrankungen und die Wirksamkeit von Medikamenten
  • Das Gesundheitsbuch für alle, die mehr über Gendermedizin-Forschung wissen wollen – mit alltagsnahen Beispielen

Gender Health Gap: So können wir die Benachteiligung von Frauen in der Medizin behandeln!

Die Ungleichbehandlung von Frauen in der Medizingeschichte reicht von der Medikamentenforschung bis ins Behandlungszimmer. Doch langsam setzt ein Umdenken ein. Miriam Funk beschreibt in ihrem Buch, wie eine gendergerechte medizinische Versorgung von Frauen gelingen kann: Welche politischen Rahmenbedingungen sind dafür nötig? Was muss sich in der Ausbildung medizinischer Fachkräfte und vor allem im Medizinstudium ändern? Wie gelingt der Schritt von einer standardisierten zu einer individualisierten Medizin?

In ihrem Gesundheitsbuch wendet sich die Autorin zwar vorrangig an Frauen, doch die Lektüre ist allen zu empfehlen, die wissen wollen, wie eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung gelingen kann!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2026

Ein Blick auf den weiblichen Körper und seine Gesundheit

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Wer sich fundiert mit dem weiblichen Körper auseinandersetzen möchte, ohne sich durch trockene Fachliteratur zu quälen, findet in Miriam Funks Werk "Frauenkörper ticken anders" den perfekten Begleiter. ...

Wer sich fundiert mit dem weiblichen Körper auseinandersetzen möchte, ohne sich durch trockene Fachliteratur zu quälen, findet in Miriam Funks Werk "Frauenkörper ticken anders" den perfekten Begleiter. Es ist ein erfreulich schlankes und präzise geschriebenes Buch, das komplexe medizinische Zusammenhänge kurz und knapp auf den Punkt bringt. Damit erweist es sich als das ideale Einstiegswerk für alle, die verstehen wollen, warum eine geschlechtersensible Medizin heute wichtiger ist denn je. Durch meine Rezension zu Woman on Fire von Dr. med. Sheila de Liz beispielsweise bin ich bereits tief in die Materie eingetaucht. Miriam Funks Buch empfinde ich dabei als eine wertvolle Auffrischung und wichtige Erinnerung an die zentralen Anliegen der Frauengesundheit.

Zitat: „Frauen sind keine weiblichen Männer.“ (Miriam Funk: Frauenkörper ticken anders. Warum eine geschlechtersensible Medizin notwendig ist. Seite 59)

Die Autorin:

Miriam Funk (geboren 1975) ist Medizinjournalistin, Physiotherapeutin und Diplom-Übersetzerin. Sie arbeitet als Online-Redakteurin, Autorin und wissenschaftliche Lektorin mit den Schwerpunkten Frauengesundheit und Gesundheitspolitik. Miriam Funk lebt mit ihrem Lebensgefährten im Westerwald. Im Mabuse-Verlag veröffentlichte sie die Bücher Tabuthema Fehlgeburt, Ungewollt kinderlos – und jetzt? sowie Frauenkörper ticke anders.

Inhalt:

Während Herzinfarkte bei Frauen oft andere Symptome zeigen als bei Männern, werden ihre Beschwerden im Arztgespräch noch immer häufig auf Hormone, Wechseljahre oder psychosomatische Ursachen reduziert. Doch Frauen sind keine medizinischen Rätsel – gezielte Diagnostik und geschlechtsspezifisches Wissen können lebenswichtige Therapien beschleunigen. Miriam Funk plädiert dafür, weibliche Gesundheit differenziert zu betrachten und Frauen zu ermutigen, ihre Bedürfnisse selbstbewusst einzufordern.

Gedanken zum Sachbuch:

Das Cover kombiniert kräftige Rot- und Rosatöne mit einer dynamischen Frauen-Silhouette, die Wohlbefinden und Lebensfreude ausstrahlt. Die wasserfarbenartige Gestaltung nimmt dem Thema die medizinische Strenge und vermittelt stattdessen Natürlichkeit. Der weiße Kasten für den Titel setzt einen klaren Kontrast zum bunten Hintergrund und sorgt dafür, dass das Buch sofort als fundierter Ratgeber erkennbar ist. So gelingt eine gute Mischung: Das Cover wirkt einerseits lebendig und einladend, bleibt aber andererseits als fachliches Sachbuch seriös.

Zitat: „Neben Maßnahmen wie einer verbesserten Schlafhygiene und Entspannungstechniken wäre es sinnvoll, gesellschaftlich darauf hinzuarbeiten, Frauen zu entlasten. Denn Mental Load lässt sich verteilen – wenn die Männer dazu bereit sind.“ (Miriam Funk: Frauenkörper ticken anders. Warum eine geschlechtersensible Medizin notwendig ist. Seite 46)

Das Buch bietet einen hervorragender Einstieg in die Welt der Gendermedizin. Die Autorin erklärt verständlich, was Gendermedizin überhaupt bedeutet und warum sie so essenziell ist. Besonders die Themen Gender Health Gap und Gender Data Gap werden anschaulich aufbereitet: Es wird deutlich, wie Forschung traditionell den männlichen Körper als Standard betrachtete und weibliche Bedürfnisse oft ausblendete – sei es bei der Erforschung von Krankheitsbildern wie COVID-19 aber auch bei typischen Frauenkrankheiten und den Wechseljahren.

Besonders bewegend sind die gesammelten Umfrageergebnisse im Buch. Auch wenn diese nicht als streng repräsentativ gelten mögen, zeichnen sie durch die starken Parallelen in den Aussagen ein erschreckend klares Bild. Themen wie Sexismus und Übergriffe in der Arztpraxis zeigen deutlich, dass Frauen nicht nur medizinisch, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene im System oft nicht gehört oder ernst genommen werden.

Das Buch macht klar: Frauen müssen medizinisch gesondert betrachtet werden, selbst wenn der Zyklus die Komplexität erhöht. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, dass Frauen gehört werden, ihnen geglaubt wird und sie ein Recht auf die volle Entscheidungsgewalt über den eigenen Körper haben.

Zitat: „Dabei kosten uns die Wechseljahre auch wirtschaftlich einiges. Da Frauen mit Wechseljahrbeschwerden oft nicht ernst genommen werden, leidet ihre Lebensqualität sehr stark. Überall lesen wir Frauen, dass wir uns ab den Wechseljahren nur noch ein bisschen mehr bewegen und entspannen müssen, dann geht das alles schon. Idealerweise kommen diese Ratschläge natürlich von Männern.“ (Miriam Funk: Frauenkörper ticken anders. Warum eine geschlechtersensible Medizin notwendig ist. Seite 54)

Ein weiteres starkes Argument, welches das Buch liefert, ist der ökonomische Aspekt: Gendermedizin lohnt sich. Wenn Frauen eine bessere Versorgung erhalten und gesünder sind, profitiert die gesamte Gesellschaft. Zudem profitieren auch Männer davon, wenn Medizin differenzierter betrachtet wird – etwa beim besseren Verständnis von Psyche, Depressionen und Suizidprävention. Den Gendermedizin geht in beide Richtungen. Ein wichtiges Buch, das dazu ermutigt, für die eigene Gesundheit einzustehen.

Fazit:

"Frauenkörper ticken anders" ist ein erneuter und notwendiger Weckruf für alle, die verstehen wollen, warum eine Einheitsmedizin für Männer und Frauen längst ausgedient hat. Die Autorin räumt dabei kompetent mit veralteten Standards auf und macht deutlich, dass eine geschlechtersensible Medizin keine Bevorzugung, sondern eine Frage der Gerechtigkeit und medizinischen Qualität ist. Damit ist es nicht nur ein informativer Ratgeber, sondern ein wichtiges Plädoyer für einen respektvollen, ernsthaften Umgang mit der weiblichen Gesundheit – sowohl in der Arztpraxis als auch in der medizinischen Forschung.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Wissen, das wachrüttelt

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„Frauenkörper ticken anders“ hat mich echt überrascht – im positiven Sinn. Ich fand es total spannend, wie das Buch zeigt, wie Frauen in der Medizin über Jahrhunderte behandelt wurden und bis heute oft ...

„Frauenkörper ticken anders“ hat mich echt überrascht – im positiven Sinn. Ich fand es total spannend, wie das Buch zeigt, wie Frauen in der Medizin über Jahrhunderte behandelt wurden und bis heute oft anders behandelt werden. Es bietet einen tollen Einstieg in die weibliche Medizin und gibt Frauen Raum, ihre Erfahrungen sichtbar zu machen.

Trotz der vielen Themen liest sich das Buch super angenehm. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, und die Autorin Miriam Funke schafft es, komplexe Inhalte so zu erklären, dass man wirklich dranbleiben will. Besonders gut gefällt mir die Struktur: Tabellen, Fakten und Erfahrungsberichte wechseln sich ab, sodass man nie das Gefühl hat, erschlagen zu werden.

Am Ende bleibt auch Hoffnung: Dass Gendermedizin inzwischen an mehreren Universitäten Pflichtfach ist, zeigt, dass sich etwas verändert. Genau das macht dieses Buch für mich so besonders – es zeigt Missstände, aber auch, dass Wandel möglich ist.

Ein aufrüttelndes, aber gleichzeitig motivierendes Buch. Es macht wütend, nachdenklich und optimistisch zugleich – und man lernt beim Lesen unglaublich viel über sich selbst und darüber, wie Frauenkörper wirklich „ticken“.

Wer sich für Themen rund um Gesundheit, Körper und Medizin interessiert, findet auf www.mabuse-verlag.de oder auf den Social-Media-Kanälen @mabuseverlag viele weitere spannende Bücher – nicht nur zu Frauenthemen, sondern zur ganzheitlichen Gesundheit.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Sehr wertvoller, interessanter Ratgeber für Frauen

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Im Buch „Frauenkörper ticken anders“ beschreibt die Medizinjournalistin und Physiotherapeutin Miriam Funk warum eine geschlechtersensible Medizin notwendig ist. Sie möchte den Leser für einen differenzierten ...

Im Buch „Frauenkörper ticken anders“ beschreibt die Medizinjournalistin und Physiotherapeutin Miriam Funk warum eine geschlechtersensible Medizin notwendig ist. Sie möchte den Leser für einen differenzierten Umgang mit weiblicher Gesundheit sensibilisieren und Frauen darin bestärken, ihre geschlechterspezifischen Bedürfnisse zu vertreten. Das Buch ist in acht große Bereiche gegliedert. Neben der Geschichte der Frauen in der Medizin und der Erklärung, warum wir Gendermedizin benötigen, wird auch auf die nachfolgenden wichtigen Themen eingegangen. Der Körper von Frauen und die Unterschiede zum Mann werden in Medikamentenstudien und der Zulassung von Medikamenten oft gar nicht berücksichtigt. Medikamente werden oft nur an Männern getestet, wirken bei Frauen anhand der Physiologie und der weiblichen Hormone aber oft ganz anders. Frauen sind eben keine Männer, sondern aufgrund der DNA und der weiblichen Hormone komplett verschieden. Darüber hinaus wird in dem Buch auch auf typische Erkrankungen und hormonelle Veränderungen eingegangen, wie bspw. PMS, Wechseljahre und Autoimmunerkrankungen, die oft wenig erforscht sind. Die Themen Sexismus und Übergriffe in Arztpraxen werden ebenso behandelt wie Ergebnisse der Umfragen zu Frauen und ihrer Gesundheit. In allen Kapiteln merkt man, wie wichtig das Umdenken in diesen Bereichen ist.

Ich finde das Buch ganz großartig. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und eindringlich. Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig Berücksichtigung die spezifischen Merkmale des weibliche Körpers insgesamt erhalten. Das fängt beim Medizinstudium an, geht über Medikamentenstudien und die Abgabe von Medikamenten und endet in den Praxen. Die Beschwerden von Frauen werden in der ärztlichen Praxis oft nicht ernst genommen, sondern als psychosomatisch verharmlost. Frauen werden oft weniger gründlich untersucht als Männer, werden falsch diagnostiziert und haben eine lange Odyssee hinter sich, bis sie eine fundierte Diagnose erhalten, was auch psychisch sehr belastend sein kann. Die Autorin klärt Frauen in diesem Buch auf und ermutigt sie ganz klar, sich und ihre Symptome ernst zu nehmen und sich im Arztgepräch zu behaupten bzw. sich Ärzte zu suchen, die eine gendersensible Medizin praktizieren. Ich hatte viele Aha-Effekte in diesem Buch. Gerade das Thema Wechseljahre, das mich auch betrifft, wird erstmals wirklich ehrlich, umfassend und empathisch behandelt, da die Autorin diese Phase selbst erlebt und damit aus erster Hand ihre Erfahrung teilen kann. Ich habe mich da als Frau das erste Mal wirklich verstanden und gesehen gefühlt. Des Weiteren merkt man, dass das Buch auch hervorragend recherchiert ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht nur viele Frauen sondern auch Ärzte und andere Mitarbeiter im Gesundheitswesen dieses Buch lesen und Frauen dadurch eine bessere und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene medizinische Versorgung erhalten.

Fazit: Sehr wertvoller Ratgeber für Frauen und/oder Ärzte und medizinisches Personal. Das erste Buch, das ehrlich, authentisch und sehr gut recherchiert über frauenspezifische Medizin redet und Frauen ernst nimmt. Ein Weckruf für alle Frauen, für sich einzustehen und ihre Bedürfnisse zu verfolgen. Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Gut recherchiert

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In "Frauenkörper ticken anders" von Miriam Funk beschreibt die Medizinjournalistin ausführlich die Problematik der Gendermedizin und deren Folgen für die Frauenwelt. In acht Kapiteln weist sie darauf hin, ...

In "Frauenkörper ticken anders" von Miriam Funk beschreibt die Medizinjournalistin ausführlich die Problematik der Gendermedizin und deren Folgen für die Frauenwelt. In acht Kapiteln weist sie darauf hin, welche Ungerechtigkeiten in der medizinischen Forschung bei Männern und Frauen herrschen. Neben der kurzen Einführung und einem abschließenden Fazit mit einem deutlichen Hinweis auf eine Veränderung finde ich die einzelnen Kapitel spannend aufgebaut. Dazu gibt es weitere Unterkapitel, die auf die speziellen Bedürfnisse, Hormone, Lebensphasen und Krankheiten bei Frauen hinweisen. Diese sind nicht allzu lang gehalten und mit den wichtigen Informationen gespickt. Das macht den Lesefluss leicht, und der Schreibstil der erfahrenen Medizinjournalistin ist selbst für Laien einfach und verständlich gehalten.

Einige Dinge, wie etwa andere Symptome bei einem Herzinfarkt einer Frau, kannte ich bereits, andere wiederum haben mich erstaunt und zum Nachdenken angeregt.

Fazit: Das Buch ist ein schöner Ratgeber mit einem offenen Ohr für die weiblichen Bedürfnisse und einer Forderung nach einer weiblichen Forschung in der Medizin. Das Buch werde ich noch öfter herausnehmen und immer wieder die einzelnen Kapitel lesen, denn sie sind gut recherchiert.

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