Weihnachten im November
Maikes Vater ist sehr krank und muss bald sterben, er wird das Weihnachtsfest nicht mehr erleben. Maike und ihre Familie legen das Weihnachtsfest einfach in den November, damit ihr Vater sein letztes Weihnachten ...
Maikes Vater ist sehr krank und muss bald sterben, er wird das Weihnachtsfest nicht mehr erleben. Maike und ihre Familie legen das Weihnachtsfest einfach in den November, damit ihr Vater sein letztes Weihnachten noch bewusst erleben kann.
Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich erst einmal schlucken, aber wer Nele Jantzen kennt, weiß, das ihre Bücher eigentlich glücklich machen. Das Buch ist wie immer wunderbar geschrieben und man fühlt sich mittendrin im Geschehen. Maike möchte ihrem Vater ein letztes wunderschönes Weihnachtsfest bereiten und die ganze Familie rückt an. Es wird gebacken und gekocht, der Weihnachtsbaum aufgestellt und alle sind mit der Organisation zufrieden. Aber es geht natürlich nicht ganz ohne Probleme über die Bühne und es werden Änderungen vorgenommen in der Hoffnung, das dann alles läuft. Dann ist da ja auch noch der neue Nachbar Robert und Maike steht nun zwischen zwei Stühlen. Der neue Nachbar ihrer Eltern gefällt Maike wirklich gut, aber da ist der kranke Vater, den sie ja nur glücklich machen möchte. Was ist nun richtig?
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, auch wenn es manchmal traurig war, aber man hat trotz allem die Ostsee gespürt und das raue Klima. Denn auch im November ist es dort wunderschön und man bekommt direkt Lust auf den nächsten Sommerurlaub. Ich habe dieses Buch in der Weihnachtszeit gelesen und fand es sehr schön und auch nach Weihnachten ist es ein herrliches Buch, auch wenn es mit einem traurigen Thema verbunden ist.