Cover-Bild Der Hamster mit der Löwenmähne
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 04.04.2024
  • ISBN: 9783455017380
Nicolas Garma-Berman

Der Hamster mit der Löwenmähne

Roman
Claudia Steinitz (Übersetzer)

Eine hinreißende Geschichte, so charmant wie "Die fabelhafte Welt der Amélie" ---  „Dieser Roman macht garantiert glücklich!“ Avantages

In ihrem Atelier bei Paris versteckt sich die Tierpräparatorin Eva vor der Welt. Allein ist sie nicht; sie unterhält sich prächtig mit all den Tieren, die – mehr oder weniger geglückte Ergebnisse ihrer Arbeit – das Atelier bewohnen, darunter Ernesto, der Hirsch im etwas eng geratenen Fellkleid, der immer Rat weiß. Da spaziert eines Tages ein Junge mit einem ganz besonderen Auftrag zur Tür herein: Eva soll seinen toten Hamster herrichten. Aber mit Löwenmähne! Perfektionistisch wie sie trotz allem ist, weiß Eva: Echtes Löwenmähnenhaar muss her – und sie in die Welt hinaus. Womit sie in ein Abenteuer gerät, in dem die Liebe ihr größter Verbündeter ist.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2024

Sehr konstruiert

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Da dieser Roman marketingseitig mit dem Charme des Films „Die fabelhafte Welt der Amelie“ verglichen wurde und dies einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, wollte ich „der Hamster mit der Löwenmähne“ ...

Da dieser Roman marketingseitig mit dem Charme des Films „Die fabelhafte Welt der Amelie“ verglichen wurde und dies einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, wollte ich „der Hamster mit der Löwenmähne“ unbedingt lesen. Gewisse Parallelen zeigen sich durchaus. Die Protagonistin Eva, eine Tierpräparatorin, hat ebenfalls früh ihre Mutter verloren, sie ist introvertiert, melancholisch, lebt sehr zurückgezogen und hat Angst davor, auf ihr Glück zu vertrauen. Doch anders als Amelie fehlt Eva das Leichtfüßige, die innere Zugewandtheit gegenüber ihren Mitmenschen und die lebensbejahende Einstellung. Bei Eva überwiegt das Eigenbrötlerische, Abweisende, die depressive Grundhaltung. Amelies Rolle als findige Glücksstifterin übernimmt in gewisser Weise eine andere Person im Buch, die ich hier nicht verraten möchte.

Ich hatte generell Schwierigkeiten, zu den Figuren des Buches eine Beziehung aufzubauen. Sie wirkten auf mich sehr konstruiert, mehr künstlich als lebendig, und es gelang mir nicht, mit Ihnen wirklich mitzufühlen. Insbesondere die beiden Polizisten waren zu abstrus und albern, um noch glaubwürdig zu sein. Der sechsjährige Junge des Nachbarn war für mich ebenfalls nicht authentisch, da seine Sprache viel zu erwachsen klang („Sensationell!“/“Majestätisch!“/“Beachtlich!“). Zudem fragte ich mich, wie es Eva gelingen konnte, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, nachdem ihre Präparationswerkstatt nicht gerade einträglich lief. Am besten gefielen mir die Momente, in denen Eva und ihr Nachbar Marco aufeinandertrafen und sich zwischen den beiden schlagfertige, ironisch-humorvolle Dialoge ergaben.

Insgesamt eine unterhaltsame, ungewöhnliche Geschichte, verzaubern konnte sie mich allerdings nicht.

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