Großartig!
Scythe – Die Hüter des TodesAls ich dieses Cover gesehen habe, war mein einziger Gedanke: "Das muss ich haben!!". Die Figur und der Metallic-Look: Wahnsinn! Der Blick auf meinen SUB hat mich allerdings abgehalten es sofort zu bestellen. ...
Als ich dieses Cover gesehen habe, war mein einziger Gedanke: "Das muss ich haben!!". Die Figur und der Metallic-Look: Wahnsinn! Der Blick auf meinen SUB hat mich allerdings abgehalten es sofort zu bestellen. Doch schon am gleichen Abend konnte ich nicht anders und habe es geholt. Beste Entscheidung! Schon der ein Einstieg war so fesselnd, wie ich es schon lange nicht mehr hatte. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen (ich weiß, das sage ich öfters, aber hier war es wirklich magisch).
Mir fällt es so schwer dieses Buch in Worte zu fassen, ich fand es einfach hammer!
Allein die dystopische Welt fand ich faszinierend. Es gibt weder Krankheit noch Tod. Wer sich körperlich zu alt fühlt, kann sich einfach wieder verjüngern lassen. Wer durch einen Unfall schwerverletzt wurde, kann sich in einem Zentrum wieder herstellen lassen. Alles überhaupt kein Problem. Doch wenn Menschen geboren werden, aber nie sterben, werden die Städte irgendwann überfüllt sein. Deshalb wurden die Scythe geschaffen, sie stehen über dem Gesetz und haben nur eine Aufgaben: Menschen auszulesen. Das ganze System der Scythe ist wirklich faszinierend, wie sie funktionieren und nach welchen Regeln sie leben. Die Rangordnung und die unterschiedlichen "Menschen" hinter der Kutte. Es ist eine ganz eigene Welt, die ich so in noch keinem anderen Buch gefunden habe.
Neben der außergewöhnlichen Welt gibt es unheimlich viele außergewöhnliche Charaktere in der Geschichte. Alle sehr gut durchdacht und durch besondere Charakterzüge ausgezeichnet.
Im Vordergrund stehen natürlich die Protagonisten Citra und Rowan. Die Geschichte wird aus beider Sichten erzählt und gibt dadurch einen sehr guten Einblick in die unterschiedlichen Leben der beiden.
Citra ist die Ehrgeizige. Alles was sie tut ist durchdacht und hat einen Sinn. Sie ist weniger impulsiv und verfolgt stehts ihre Ziele. Sie wirkt manchmal etwas streberhaft, aber ich mochte sie trotzdem sehr gerne.
Rowan ist der emotionalere Charakter. Er ist manchmal etwas Macho und bevormundet Citra mit seinen Entscheidungen. Aber auch er ist ein Kämpfer und verfolgt hartnäckig seine Ziele, dabei stellt er sich oft selbst zurück.
Zwischen den beiden ist immer wieder eine Spannung zu spüren, sie mögen sich sehr, wollen es sich aber nicht eingestehen. Und obwohl immer wieder eine Liebesgeschichte durchblitzt, bleibt sie stehts im Hintergrund. Ich liebe diese Kombination.
Band 1 der Scythe-Reihe ist von Anfang bis Ende super spannend und fesselnd. Auf 513 Seiten kommt nie Langeweile oder ein Tief auf. Ich kann es kaum erwarten wie es weiter geht.
Dieses Buch könnte der Anfang einer großen Liebe werden.