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Veröffentlicht am 11.01.2026

Slowburn und Romantasy

The Wind Weaver (The Wind Weaver 1)
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The Wind Weaver – Sturmverführt ist ein Romantasy-Auftakt, der mich von Beginn an abgeholt hat. Der Schreibstil ist angenehm, fließend und sehr bildhaft. Man gleitet förmlich durch die Seiten und verliert ...

The Wind Weaver – Sturmverführt ist ein Romantasy-Auftakt, der mich von Beginn an abgeholt hat. Der Schreibstil ist angenehm, fließend und sehr bildhaft. Man gleitet förmlich durch die Seiten und verliert sich schnell in der Welt, die Julie Johnson erschaffen hat.

Das Worldbuilding ist stimmig und gut durchdacht. Elementare Magie, Krieg, äußere Bedrohungen – aber auch innere Konflikte, die den Figuren Tiefe verleihen. Genau diese Mischung macht die Geschichte so lebendig. Die Welt fühlt sich nicht nur wie eine Kulisse an, sondern wie ein Ort, an dem alles miteinander verbunden ist.

Rhya, die weibliche Protagonistin, trägt eine schwere Vergangenheit mit sich. Ihr Leben war alles andere als leicht, und doch gibt sie nicht auf. Ihre Stärke liegt nicht darin, unverwundbar zu sein, sondern darin, weiterzumachen – trotz allem. Das macht sie nahbar und emotional greifbar.

Scythe ist ein Charakter, der neugierig macht. Von Anfang an spürt man, dass hinter seiner Fassade mehr steckt, als er zeigt. Seine Präsenz hat Gewicht, und jede Szene mit ihm lässt erahnen, dass seine Rolle noch weit größer ist, als man zunächst vermutet.

Zwischen Magie und Krieg entwickelt sich langsam eine Verbindung, ein leises Knistern, das sich Stück für Stück intensiviert. Es ist kein lautes, überstürztes Feuer, sondern eines, das wächst und wärmer wird – und genau das macht es so reizvoll. Der Wind steht dabei klar im Fokus, doch ich habe stark das Gefühl, dass Wasser später eine ebenso bedeutende Rolle spielen wird.

Auch das Hörbuch hat mich überzeugt. Die Sprecherin hat ein gutes Gespür für Tempo und Emotionen und verleiht den verschiedenen Stimmen Persönlichkeit und Tiefe. Das Zuhören fühlt sich angenehm und rund an.

Zum Ende hin wird es richtig spannend. Die Handlung zieht spürbar an, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Mit dem letzten Kapitel blieb vor allem eines: Vorfreude auf den zweiten Band.

Fazit:
Die Windweberin hat mich emotional abgeholt und vollkommen überzeugt. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht – und definitiv im Kopf bleibt.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

He falls First

Love and Hockey: Leevi & Elys
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Ich bin mit einem Grinsen gestartet – und mit genau diesem Grinsen habe ich aufgehört. Dieser Band fühlt sich einfach richtig an.

Elys hat mich sofort abgeholt. Diese endlosen, lieblosen Dates, organisiert ...

Ich bin mit einem Grinsen gestartet – und mit genau diesem Grinsen habe ich aufgehört. Dieser Band fühlt sich einfach richtig an.

Elys hat mich sofort abgeholt. Diese endlosen, lieblosen Dates, organisiert vom Bruder, nur damit die Mutter zufrieden ist – wer das kennt, fühlt sich ertappt. Nichts davon ist romantisch, nichts davon echt. Und dann kommt Leevi. Und plötzlich ist da etwas, das man nicht wegreden kann. Auch wenn man es versucht.

Denn sie dürfen nicht. Und genau das macht alles schlimmer. Und besser.
Sie müssen es geheim halten, ständig auf der Hut, ständig zwischen Vernunft und Verlangen. Elys weigert sich lange, sich etwas einzugestehen – und genau das macht es so glaubwürdig. Keine Insta-Romanze, kein sofortiges „Ich liebe dich“, sondern echtes inneres Chaos.

Leevi hingegen … der fällt. Und zwar richtig. He falls first – und das nicht laut, nicht dramatisch, sondern leise, ehrlich, tief. Das hat mich mehr getroffen, als ich erwartet hätte.

Der Humor ist typisch Saskia Louis: locker, trocken, punktgenau. Ich habe mehr als einmal laut gelacht, obwohl es emotional längst ernst war. Diese Mischung kann sie einfach. Man merkt, dass sie ihre Figuren mag – und genau deshalb mag man sie selbst auch.

Das Hörbuch hat das Ganze für mich noch verstärkt. Die Sprecher passen perfekt, sind emotional, ohne zu überziehen. Man nimmt ihnen jede Szene ab, jede Unsicherheit, jedes unausgesprochene Gefühl.

Fazit:
Dieser Band ist nicht nur romantisch, er geht näher als erwartet. Für mich ganz klar ein Highlight der Reihe – und ein absolutes Muss für alle L.A. Hawks Fans. Wenn man verbotene Gefühle, leisen Herzschmerz und Humor mit Herz liebt, ist man hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Spannend und lehrreich

Dein Lesestart: Weißt du schon alles über das Weltall? Ab 1. Klasse
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Wir haben dieses Buch als Rezensionsexemplar über LovelyBooks bekommen, und mein Sohn (7 Jahre) ist total begeistert. Seine Faszination fürs Weltall ist gerade erst erwacht – und dieses Buch hat sie richtig ...

Wir haben dieses Buch als Rezensionsexemplar über LovelyBooks bekommen, und mein Sohn (7 Jahre) ist total begeistert. Seine Faszination fürs Weltall ist gerade erst erwacht – und dieses Buch hat sie richtig angeheizt!

Es ist für Kinder ab der ersten Klasse gedacht, und die farbigen Silben machen das Lesen super einfach. Für meinen Sohn, Anfang der zweiten Klasse, war es überhaupt kein Problem.

Das Buch steckt voller spannender Infos, die Kinder leicht verstehen können, und zwischendurch gibt es kleine Rätsel – perfekt, um das Gelernte gleich auszuprobieren. Für mich als Mama gibt es noch „Profiwissen“ zum Vorlesen, bei dem auch ich noch etwas dazulerne.

Die Texte sind kurz und leicht verständlich, trotzdem steckt unglaublich viel Wissen in diesem kleinen Buch. Und noch ein Plus: Man kann sogar Punkte auf Antolin damit sammeln.

Mein Sohn liebt es so sehr, dass wir es schon mehrfach gelesen haben. Er findet es richtig interessant, lernt viel dazu und erzählt seinen Freunden auch schon begeistert von den Fakten.

Kurz gesagt: Das Buch macht Spaß, ist spannend und lehrreich – wir können es nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Wie ein Märchen vor dem Kamin

Das Dreizehnte Kind
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Ich war auf der Suche nach einem guten Jugendbuch, und genau deshalb habe ich mir Das 13. Kind angesehen. Cover und Klappentext haben sofort überzeugt, beides wirkt märchenhaft und geheimnisvoll, und genau ...

Ich war auf der Suche nach einem guten Jugendbuch, und genau deshalb habe ich mir Das 13. Kind angesehen. Cover und Klappentext haben sofort überzeugt, beides wirkt märchenhaft und geheimnisvoll, und genau das liefert die Geschichte auch.

Der Erzählstil ist wunderschön. Atmosphärisch, gefühlvoll, fast wie ein altes Märchen, das man in der Stille eines Winterabends vorgelesen bekommt. Von Anfang an hat man das Gefühl, mitten in Hazels Welt zu stehen. Man fühlt sich in der Geschichte geborgen, auch wenn immer wieder dieses leise, beklemmende Gefühl auftaucht, das einen daran erinnert, dass hier mehr unter der Oberfläche liegt, als man zuerst glaubt.

Ich habe das Hörbuch gehört, und Rebecca Veil macht ihren Job hervorragend. Ihre Stimme passt perfekt zur Stimmung , ruhig, weich, aber mit genug Tiefe, um die leisen Konflikte und die innere Entwicklung spürbar zu machen.

Der Spannungsbogen ist flach. Wer Action, große Wendungen oder laute, dramatische Ereignisse erwartet, wird enttäuscht. Die Geschichte lebt nicht von Explosionen, sondern davon, dass wir Hazels Leben begleiten. Und dieses Leben ist ,abgesehen davon, dass sie das 13. Kind und Merricks Tochter ist ,auf den ersten Blick unspektakulär. Doch genau darin liegt die Stärke des Buches: Hazel wächst vor unseren Augen zu einer jungen Frau heran, die empathisch ist, warmherzig und erstaunlich klar in ihrem Blick auf andere. Sie sieht das Gute,manchmal fast schon schmerzhaft konsequent.

Lange wusste ich nicht, worauf das Buch hinauswill. Es ist eher ein Drama, leise erzählt und voller Zwischentöne. Immer wieder stellt es die Frage: Was ist ein Leben wert? Und die Geschichte drückt es einem ohne großen Pathos, aber dafür mit brutaler Ehrlichkeit ins Herz.

Liebe ist ein ständiger Begleiter: familiäre Liebe, verlorene Liebe, ungleiche Liebe, Liebe, die schützt, und Liebe, die zerstört. Auch Selbstbestimmung zieht sich durch das ganze Buch: Wer bin ich? Wer will ich sein? Und welche Entscheidungen darf ich für mich selbst treffen?

Das Ende ist wunderschön und gleichzeitig hart. Es tut weh, ohne unfair zu sein. Genau diese Mischung bleibt hängen.


Empfehlung:
Wenn du ein märchenhaft erzähltes Jugendbuch willst, das leise, emotional und tiefgründig ist – ohne laute Action, dafür mit viel Gefühl und einer Hauptfigur, die ans Herz wächst , dann ist Das 13. Kind genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Ganz solides Jugendbuch

Darkthorn Archives 1: Bite the Bride
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Ich wollte zur Abwechslung wieder ein Jugendbuch lesen bzw. hören, vor allem weil meine Kinder zwischen 12 und 18 Jahren alt sind und ich ihnen gerne neue Bücher empfehle. Das Buch ist ab 16 Jahren eingestuft. ...

Ich wollte zur Abwechslung wieder ein Jugendbuch lesen bzw. hören, vor allem weil meine Kinder zwischen 12 und 18 Jahren alt sind und ich ihnen gerne neue Bücher empfehle. Das Buch ist ab 16 Jahren eingestuft.

Das Cover gefällt, auch wenn Ethan darauf deutlich jünger wirkt, als ich ihn mir später beim Lesen vorgestellt habe. Das Hörbuch selbst ist gut umgesetzt: Yeşim Meisheit und Vincent Fallow machen einen starken Job, ihre Stimmen passen, und die Geschwindigkeit ist angenehm.

Inhaltlich hätte die Autorin sauberer recherchieren müssen. Die Geschichte spielt 1920, aber es tauchen einige Dinge auf, die es zu dieser Zeit schlicht noch nicht gab. Das reißt immer wieder aus der Atmosphäre.

Der Spannungsbogen funktioniert. Trotzdem bleiben manche Szenen zu knapp – ein paar Erklärungen mehr und etwas mehr Ausschmückung hätten der Story gutgetan.

Umgekehrt werden die Spicy-Szenen sehr detailliert beschrieben – für meinen Geschmack zu ausführlich für ein Jugendbuch ab 16.
Ja, Jugendliche können Erfahrungen haben, aber die Details hier gehen weit über das hinaus, was ich in dieser Alterskategorie für nötig halte. Da hätte weniger definitiv gereicht.

Positiv: Es gibt Intrigen, Verrat und Drama ohne Ende, und die Vielzahl paranormaler Wesen ist spannend. Leider gibt es trotz dieser Vielfalt wenig wirklichen Kontakt zu ihnen – am Ende dreht sich fast alles nur um Vampire und Werwölfe. Da wäre mehr drin gewesen.

Der Enemies-to-Lovers-Trope wird gut umgesetzt.
Ethan ist rechthaberisch, herrisch, stur und kaum kompromissbereit. Gleichzeitig aber auch der typische Beschützer, der für seine Lieben alles gibt.
Kat dagegen war mir oft zu anstrengend – zu sehr in der „niemand mag mich“-Schiene und teilweise einfach penetrant. Sie brauchte lange, um mich zu überzeugen. Sie ist widerspenstig, eigensinnig, trotzig und lässt sich nichts sagen. Das passt zu ihr, führt aber auch zu einigen unnötigen Problemen.

Insgesamt ist es eine solide Jugendbuchgeschichte mit kleinen Schwächen, aber einer guten Grundidee und genug Spannung, um dranzubleiben.

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