Cozy und zum schnurren
Werecat CaféDer Klappentext und das Cover haben mich sofort getroffen. Irgendetwas darin hat direkt dieses herbstliche Gefühl geweckt – Hexen, warmes Licht, ein Hauch Magie. Perfekt für diese Jahreszeit, in der man ...
Der Klappentext und das Cover haben mich sofort getroffen. Irgendetwas darin hat direkt dieses herbstliche Gefühl geweckt – Hexen, warmes Licht, ein Hauch Magie. Perfekt für diese Jahreszeit, in der man sich mit einem Buch einkuscheln will.
Der Anfang war für mich ehrlich gesagt etwas zäh. Ruhig, fast zu ruhig. Ich war kurz enttäuscht, weil ich mehr erwartet hatte. Aber dann hat sich die Geschichte langsam entfaltet. Immer noch sanft, immer noch leise – aber genau das hat mich irgendwann gepackt. Ich habe gemerkt: Das hier ist cozy. Jetzt verstehe ich endlich, warum dieses Genre so beliebt ist.
Die Idee mit den Werkatzen war für mich ein echtes Highlight. Keine überzeichneten Werwölfe, sondern Katzen – elegant, gefährlich, aber kontrolliert. Diese Mischung hat mich überrascht und sofort neugierig gehalten.
Und dann diese Anziehung zwischen der Hexe und dem Werkater. Von der ersten Begegnung an spürbar, aber nie laut. Sie wächst leise, baut sich auf, schwebt zwischen den Zeilen. Man weiß natürlich, worauf es hinausläuft. Trotzdem kämpfen die beiden dagegen an, und genau das macht ihre Entwicklung so schön. Ich habe mich dabei erwischt, wie ich immer wieder grinsen musste, weil die Spannung einfach stimmte.
Die Geschichte ist nicht voller Action, kein Drama, das einen durchrüttelt. Sie ist ruhig – aber sie berührt. Sie nimmt einen mit auf eine warme, atmosphärische Reise, die man einfach gern erlebt. Am Ende kann ich nur sagen: Ich habe das Buch wirklich genossen. Und ich bin froh, dass ich mich darauf eingelassen habe.
Vielen Dank an NetGalley für das Reziexemplar.