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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Schmeckt

Schlank mit System
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Hier habe ich ehrlich gesagt einfach wieder zugeschlagen, um noch mehr Rezepte von Matthias Riedl zu bekommen. Mein Fokus liegt klar auf gesunder Ernährung, Schlank mit System habe ich eher als begleitendes ...

Hier habe ich ehrlich gesagt einfach wieder zugeschlagen, um noch mehr Rezepte von Matthias Riedl zu bekommen. Mein Fokus liegt klar auf gesunder Ernährung, Schlank mit System habe ich eher als begleitendes Kochbuch mitgenommen als wegen des Abnehm-Konzepts.

Wie gewohnt sind wieder viele alltagstaugliche und gut umsetzbare Rezepte dabei. Besonders gefreut habe ich mich über die Pfannkuchen vom Blech, den Grünkernsalat mit Brokkoli und Burrata oder die Kokospannacotta mit Mango und Maracuja. Genau solche Gerichte mag ich: unkompliziert, abwechslungsreich und trotzdem nicht langweilig.

Das 20:80-Prinzip bildet den theoretischen Rahmen, bleibt aber angenehm im Hintergrund, wenn man das Buch hauptsächlich als Rezeptsammlung nutzt. Insgesamt ist es wieder ein solides Kochbuch mit vielen Ideen für den Alltag und abwechslungsreichen sowie zuverlässigen Rezepten.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Abwechslungsreich

Die Ernährungs-Docs – Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungs-Formel
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Von den Ernährungs-Docs und insbesondere von Matthias Riedl und Silja Schäfer kenne ich inzwischen einige Bücher. Auch dieses hier reiht sich solide ein. Enthalten sind rund 70 Rezepte, von Frühstück über ...

Von den Ernährungs-Docs und insbesondere von Matthias Riedl und Silja Schäfer kenne ich inzwischen einige Bücher. Auch dieses hier reiht sich solide ein. Enthalten sind rund 70 Rezepte, von Frühstück über Hauptgerichte bis hin zu Gebäck und Nachspeisen.

Gut gefallen hat mir die Abwechslung. Gerade Rezepte wie veganes Espressoeis, veganer Borschtsch oder die Kürbis-Kokos-Suppe mit Wakame-Algen stechen heraus und bringen etwas Neues auf den Teller. Natürlich trifft nicht alles meinen Geschmack. Manche Gerichte sind mir etwas zu basic, etwa eine Gemüse-Pasta Arrabiata oder ein mediterraner Nudelsalat. Aber genau dadurch ist das Buch vermutlich recht zugänglich und für viele geeignet.

Insgesamt ein solides Kochbuch mit alltagstauglichen Rezepten. Würde ich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Enttäuschend

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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So sehr es mich schmerzt: ich kann diesem Buch nur noch äußerst gut gemeinte drei Sterne geben.

Der Auftakt der Dilogie war für mich eines der Jahreshighlights. Ich habe Kiana und die Welt um Anima geliebt, ...

So sehr es mich schmerzt: ich kann diesem Buch nur noch äußerst gut gemeinte drei Sterne geben.

Der Auftakt der Dilogie war für mich eines der Jahreshighlights. Ich habe Kiana und die Welt um Anima geliebt, die Chemie zwischen den Charakteren hat mich gefesselt, und der Mix aus Romantik, Freundschaft und Spannung hat einfach funktioniert. Immerzu schwang Tiefgründiges mit: Vertrauen, Selbstbestimmtheit, Selbstvertrauen. Band zwei dagegen hat mir vieles von dem genommen, was ich am ersten Teil so gefeiert habe.

Die Spannung zwischen den Love Interests ist fast komplett verschwunden, stattdessen wiederholen sich die immer gleichen Gespräche. Der Cliffhanger des ersten Bandes wurde in Windeseile ohne nennenswerte Probleme aufgelöst. Ich hätte erwartet, dass sich die Story länger daran aufhängt. Stattdessen springen wir ständig zwischen den Göttern hin und her und hören uns ihre Geschichten an, die mal mehr, mal weniger glaubhaft sind. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen.

Der Ton und die Dialoge sind sehr YA-lastig. Viele Gespräche wirken für mich inzwischen eher kindhaft, wahrscheinlich bin ich dafür einfach zu alt. Schade, denn die Welt, die Kiana und ihre Gefährten bevölkern, hat noch so viel Potenzial, das leider nicht genutzt wurde.

Insgesamt ist die Dilogie trotz meiner Enttäuschung über den zweiten Band immer noch interessant, vor allem für Leser:innen, die YA-Fantasy lieben. Für mich war der zweite Band aber leider nicht der würdige Abschluss, den ich mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Solide und schnell

Keine Zeit? Kein Problem!
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Da bin ich mal wieder mit einer Bewertung zu einem Buch von Matthias Riedl. So langsam weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, das wievielte es inzwischen ist , weil ich schon so viele habe.

Dieses Buch ...

Da bin ich mal wieder mit einer Bewertung zu einem Buch von Matthias Riedl. So langsam weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, das wievielte es inzwischen ist , weil ich schon so viele habe.

Dieses Buch enthält 85 Rezepte, davon fünf Frühstücksideen. Die restlichen Rezepte sind Hauptgerichte: Salate, Suppen, Pasta und andere schnelle Alltagsküche. Die Rezepte erfinden das Rad nicht neu und sind auch deutlich weniger anspruchsvoll als die aus der Medical Cuisine-Reihe. Dafür sind sie genau das, was sie versprechen: schnell, simpel und mit wenigen Zutaten umsetzbar. Einige Rezepte ähneln sich untereinander enorm, es gibt beispielsweise 1) Pasta mit Spinat und Pinienkernen und dann noch 2) Pasta mit Zucchini und Pinienkernen. Insgesamt ist es also eher ein kleineres Repertoire und damit spitze für die einfache Küche.

Im Buch wird das Schnelligkeitsversprechen eingehalten. Nichts besonders Aufregendes, nichts Experimentelles, aber solide, unkomplizierte Küche von einem Ernährungsmediziner. Für alle, die wenig Zeit haben und trotzdem halbwegs vernünftig essen wollen, funktioniert das gut.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Schwach

Meine Lieblingsrezepte: Expressbacken
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Ein ziemlich reguläres Buch mit 33 süßen Rezepten. Das Buch verspricht Expressbacken in maximal 30 Minuten, wird diesem Anspruch aber nur teilweise gerecht. Klar, die reine Zubereitung dauert selten ewig ...

Ein ziemlich reguläres Buch mit 33 süßen Rezepten. Das Buch verspricht Expressbacken in maximal 30 Minuten, wird diesem Anspruch aber nur teilweise gerecht. Klar, die reine Zubereitung dauert selten ewig – das tut sie bei Backrezepten ja fast nie. Ich hatte eher mit Rezepten gerechnet, die man wirklich noch schnell vor spontanem Besuch aus dem Ärmel schütteln kann. Und da fallen leider nicht alle darunter.

Blätterteigteilchen, die in rund 35 Minuten inklusive Backzeit fertig sind, gehen für mich noch als „express“ durch. Ein Johannisbeer-Grieß-Kuchen, der eine Stunde im Ofen steht, dagegen eher nicht. Das passt für mich einfach nicht zum Versprechen.

Die Rezepte selbst sind solide, aber komplett unaufgeregt. Klassische Backrezepte, wie man sie auch von Dr.-Oetker-Verpackungen oder der Website kennt. Nichts Neues, nichts Überraschendes. Für mich persönlich kein Buch, für das ich Geld ausgeben würde. Und Werbung für Dr. Oetker Produkte ist natürlich auch enthalten.

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