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Veröffentlicht am 02.02.2025

Unblutiger Thriller

Winternacht - Der Schnee begräbt alles. Nur die Lügen nicht
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Sharon Bolton ist eine Autorin, die ich vor Jahren mal durch einen Bücherschrank-Fund entdeckt habe und danach eigentlich auch weiterverfolgen wollte. Dann habe ich sie aber leider doch wieder aus den ...

Sharon Bolton ist eine Autorin, die ich vor Jahren mal durch einen Bücherschrank-Fund entdeckt habe und danach eigentlich auch weiterverfolgen wollte. Dann habe ich sie aber leider doch wieder aus den Augen verloren. Vor zwei Jahren habe ich sie dann wiederentdeckt und mir geschworen, sie nicht nochmal aus meinem Blickfeld verschwinden zu lassen. Ihr neuer Stand Alone-Thriller WINTERNACHT ist also sofort und ohne nachzudenken auf meiner Leseliste gelandet. Den Klappentext hatte ich gar nicht gelesen. Erst als ich das Buch zuhause hatte, habe ich ihn mir näher angeschaut. Mein spontaner Gedanke: Was für eine verrückte Story. Das hat mich natürlich extra neugierig gemacht.
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Stell dir vor, im Restaurant setzt sich jemand an deinen Tisch und behauptet, mit dir verheiratet zu sein. Du spielst das Spiel mit. Ihr verbringt eine heiße Nacht miteinander. Am nächsten Tag folgt das böse Erwachen. Und plötzlich verschwindest du im Schneesturm…
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Die Ausgangssituation des Thrillers ist schon echt abgefahren. Habe ich so vorher noch nicht gelesen. Und neue Einfälle und Handlungsansätze finde ich ja per se schon mal interessant. Dazu punktet Sharon Bolton bei mir wieder mit ihrem Schreibstil. Die Frau weiß einfach, wie man Spannung und Atmosphäre aufbaut. Auch diesmal ist es ihr gelungen, mich mit der mysteriösen Anfangsszene sofort zu packen.
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Nach dem rasanten und packenden Auftakt geht die Handlung in ein etwas ruhigeres Fahrwasser über. Scheinbar. Denn Sharon Bolton hat hier einen wahnsinnig durchdacht geplotteten Thriller geschrieben. Alles ist miteinander verwoben und baut aufeinander auf. Ein Puzzleteil fügt sich zum anderen. Diese Zusammenhänge zu entdecken und der Auflösung Schritt für Schritt näherzukommen ist ein Fest. Schnelle Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben aber auch dafür gesorgt, dass ich aufmerksam lesen musste, um alles mitzubekommen. Mitdenken ist angesagt. Das Buch ist eher ungeeignet, wenn man sich einfach nur berieseln lassen und durch eine spannende Geschichte treiben lassen will.
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Auch die Charaktere und die Beziehungen der Personen untereinander haben mir gut gefallen. Einziger Wermutstropfen: Sie sind mir nicht so richtig nahe gekommen. Ich konnte mich leider nicht richtig in sie hineinversetzen, habe deshalb nicht mit ihnen gelebt und gelitten, sondern bin ein außenstehender Zuschauer geblieben. Aber auch aus dieser Position habe ich die komplexe und vielschichtige Story gebannt verfolgt. Die zahlreichen Wendungen waren für mich nicht vorhersehbar und haben mich immer wieder überrascht. Gerade wenn ich gedacht habe, der Lösung einen Schritt näher zu gekommen zu sein, kam der nächste Twist, der alles nur noch verzwickter und undurchsichtiger gemacht hat.
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WINTERNACHT von Sharon Bolton ist alles in allem schon große Thriller-Kunst. Ich bin jetzt schon gespannt, mit welchen Einfällen die Autorin mich in ihrem nächsten Buch überrascht.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Spannender KI-Thriller

Deep Fake
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Deep Fake. Mit dem Begriff wusste ich bis vor Kurzem ehrlich gesagt noch gar nichts anzufangen. Dann habe ich Tom Cruise im Bademantel in einem TikTok-Video herumtanzen sehen und dachte mir: What the hell??? ...

Deep Fake. Mit dem Begriff wusste ich bis vor Kurzem ehrlich gesagt noch gar nichts anzufangen. Dann habe ich Tom Cruise im Bademantel in einem TikTok-Video herumtanzen sehen und dachte mir: What the hell??? Und plötzlich hatte das Phänomen einen Namen. In ihrem zweiten Thriller DEEP FAKE greift Cleo Konrad das Trend-Thema Künstliche Intelligenz auf.
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Darum geht’s: Mira erkennt sich selbst in einem Nacktvideo wieder, das sie nie aufgenommen hat. Erst hat sie einen ihrer Schüler im Verdacht. Letztendlich führt die Spur aber in Miras eigene Vergangenheit….
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Schon Cleo Konrads Thriller-Debüt TÖDLICHER PODCAST hat mir richtig gut gefallen. Mit DEEP FAKE legt die Autorin in diesem Stil nach. Das Erfolgskonzept wird fortgeschrieben. Das lässt der Verlag bereits durch die ähnliche Covergestaltung vermuten. Und dieser Eindruck bestätigt sich beim Lesen. Cleo Konrad greift zum einen erneut ein brandaktuelles Thema unserer medialen Zeit auf. Zum anderen werden mit Rückblenden in Form von Tagebucheinträgen vergangene Geschehnisse in einer Freundesclique aufgerollt. Irgendwo muss es ja einen Zusammenhang geben. Dem auf die Spur zu kommen ist auch diesmal wieder sehr spannend zu lesen.
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Cleo Konrad hat mit DEEP FAKE einen KI-Thriller geschrieben, der bodenständig bleibt. Es gibt nicht mehr technisches BlaBla als nötig, wodurch für mich alles durchweg verständlich und nachvollziehbar bleibt. Die Motive und Hintergründe bleiben handfest und in der realen Welt verhaftet. Das gefällt mir. In diesem Fall kann ich sagen, dass das Thema Deep Fake sogar noch etwas mehr Raum hätte einnehmen können. Es wird hier nämlich eigentlich nur als Aufhänger für die Handlung genutzt und verläuft dann so ein bisschen im Sande.
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Der Thriller beginnt richtig stark. Wie Miras Berufsalltag als Lehrerin und die Beziehung zu ihren Schülern geschildert wird ist psychologisch großes Kino. Ich fand es echt ein bisschen schade, mich mit Miras Fahrt in ihr Heimatdorf von diesem Teil der Geschichte verabschieden zu müssen. Zwar hält sie noch Kontakt zu ihrem Problemschüler Alex, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Dabei wäre ich gerade auf dieser Schiene der Handlung gerne noch intensiver weitergefahren. Cleo Konrad schafft es aber auch, mir den Bruch im Handlungsverlauf schlüssig zu vermitteln. Und auch die weiteren Geschehnisse konnten mich, wenn auch auf andere Art und Weise, in den Bann ziehen.
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DEEP FAKE ist ein psychologisch ausgefeilter Thriller. Das Setting ist toll. Und auch die Charaktere sind überzeugend angelegt. Wie schon in TÖDLICHER PODCAST hat mir der Wechsel der Erzählperspektive und Erzählzeit auch hier wieder gut gefallen. Dadurch entsteht ein guter Spannungsbogen. Zwischenzeitlich schleichen sich trotzdem ein paar Längen ein. Für meinen Geschmack hätte die Story hier und da ein bisschen gestrafft werden können. Jede überraschende Wendung hat den Handlungsverlauf dann aber wieder genauso gerechtfertigt, wie er ist.
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DEEP FAKE ist ein thematisch interessanter und atmosphärisch dicht erzählter Thriller. Spannend bis zur letzten Seite. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️. Cleo Konrad hat weiter einen Platz auf meiner Leseliste sicher.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Auszeit mit Alpaka

Love will find you
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“LOVE will find you” ist Band 1 der Mountain Dreams-Trilogie von Isabell Bennett. Leichte Unterhaltung mit Herz. Genau richtig, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
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Darum geht’s: Emma lässt das ...

“LOVE will find you” ist Band 1 der Mountain Dreams-Trilogie von Isabell Bennett. Leichte Unterhaltung mit Herz. Genau richtig, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
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Darum geht’s: Emma lässt das hektische Großstadtleben in New York hinter sich. Sie kommt nach Berryfield, um dort eine Alpaka-Farm zu eröffnen. Gleich am ersten Tag gerät sie mit Noah aneinander. Gleichzeitig ist da aber auch eine gewisse Anziehungskraft. Emma hütet aber ein Geheimnis…
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Hört sich nicht nur an wie der Stoff einer Vorabendserie, sondern ist auch so. Hey, aber genau das braucht man doch manchmal. So ein bisschen zuverlässige Vorhersehbarkeit. Denn, ooohhh, wenn Emma auf einem Stein ausrutscht, dann muss doch… genau, Noah als Retter zur Stelle sein, damit sie an seine starke Brust sacken kann. Hach ja, Gefahr gebannt. Durchatmen. Alles ist gut.
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In Berryfield ist die Welt noch in Ordnung. Hier hat man sich lieb. Die Städterin, die von heute auf morgen eine Farm wuppen will, trifft auf durchweg sympathische Kleinstadt-Bewohner. Da sind natürlich die drei Griffin-Brüder: Noah, der stromlinienförmige Nette. Hudson, der flapsige Weiberheld. Samuel, der ruhige Tierarzt. Dann gibt es noch die Nachbarin, die sofort zur besten Freundin wird und ihren etwas unkonventionell-rebellischen, aber ebenfalls liebenswerten Barkeeper-Bruder. Fertig. Mehr Personen braucht es nicht. Und klar werden Stereotype bedient. So funktioniert eben feinster Heile Welt-Charme mit Found Family-Gefühl. Die Adirondack Mountains sind die perfekt romantisierte Kulisse für die Wohlfühl-Geschichte. Ach, und natürlich hätte ich jetzt gerne ein Alpaka In meinem Vorgarten stehen. Die sind ja sooo süüüß.
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Der Roman besticht mit berechenbarer, aber sehr unterhaltsamer Einfachheit. Viel Gefühl. Ein Hauch von Drama. Noch eine Portion Spannung. Fertig ist der Herzkino-Mix. Keine Frage: Ich will zurück nach Berryfield! Wenn auch noch die anderen beiden Griffin-Jungs die Liebe gefunden haben, bin ich rundum glücklich.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Freudiges Wiesersehen

Mord frei Schnauze
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Heute stelle ich euch einen Cosy Crime aus der Schweiz vor. Von Autorin Patricia Grob habe ich bereits “Ein Duo für alle Felle” gelesen und darin Bekanntschaft mit Rentner Paul und seinem Hund gemacht. ...

Heute stelle ich euch einen Cosy Crime aus der Schweiz vor. Von Autorin Patricia Grob habe ich bereits “Ein Duo für alle Felle” gelesen und darin Bekanntschaft mit Rentner Paul und seinem Hund gemacht. Zwischendurch durfte dann Tante Tilli ermitteln. Und jetzt erscheint mit “Mord frei Schnauze” ein weiterer Cosy Crime mit Paul & Hund.
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Darum geht’s: Paul macht mit seiner Lebensgefährtin Louisa Urlaub in Davos. Bei einem Spaziergang schleppt sein Hund einen Knochen an. Und dann ist plötzlich auch noch der Ehemann von Pauls ehemaliger Kollegin Klothilde verschwunden. Gibt es einen Zusammenhang?
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Der humorvolle Krimi spielt in der Schweiz. Lokalkolorit kommt neben Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten auch durch die Verwendung einiger Schweizer Begriffe auf. Ich abe hier zum Beispiel das herrliche Wort “Tüüpflischiisser” für mich entdeckt. Was es bedeutet, erschließt sich im Zusammenhang, wird aber in einem kleinen Glossar am Ende des Buches auch nochmal kurz erklärt.
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Das Wiedersehen mit Paul & Hund ist auf jeden Fall gelungen. Auch die Damen Louisa und Klothilde kannte ich bereits aus dem ersten Band. So hat sich gleich wieder ein vertrautes Gefühl eingestellt. Auch diesmal wird es wieder sehr turbulent. Die Handlung rund um die Rentnergang bewegt sich irgendwo zwischen Kommissar Kluftinger, Renate Bergmann und dem Donnerstagsmordclub. Die Charaktere sind zum Verlieben kauzig und geraten erneut in teilweise aberwitzige Situationen.
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Der Krimi nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Genauso locker sollte man als Leser*in auch an die Geschichte herangehen. Die Handlung entwickelt sich ganz schön verrückt. Es gibt im Verlauf sehr viele sehr skurrile Zufälle und Wendungen. Die Freude an abgedrehten Ideen, die mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern erzählt werden, steht im Vordergrund. Um daran richtig Spaß zu haben, blendet man die Realität für die Dauer der Lesezeit am besten mal komplett aus. Unter dieser Voraussetzung vergebe ich gerne ⭐️⭐️⭐️⭐️.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Vorspiegelung falscher Tatsachen

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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ZWEI VERNÜNFTIGE ERWACHSENE, DIE SICH MAL NACKT GESEHEN HABEN von Anika Decker – allein dieser ausgefallene Titel hat meine Aufmerksamkeit geweckt und mich neugierig gemacht. Der Klappentext hat sein Übriges ...

ZWEI VERNÜNFTIGE ERWACHSENE, DIE SICH MAL NACKT GESEHEN HABEN von Anika Decker – allein dieser ausgefallene Titel hat meine Aufmerksamkeit geweckt und mich neugierig gemacht. Der Klappentext hat sein Übriges dazu getan.
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Darum geht’s: Nina geht stramm auf die 50 zu. Sie ist geschieden und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ihr Ex ist in zweiter Ehe mit der blutjungen Influencerin Lulu verheiratet und nochmal Papa von Zwillingen geworden. Auf deren Geburtstagsparty lernt Nina den 20 Jahre jüngeren David kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen.
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Die Anfangsszene macht deutlich: Anika Decker ist vom Fach. Als Drehbuchautorin hat sie maßgeblich zum Erfolg der deutschen Komödien Keinohrhasen und Zweiohrküken beigetragen. Und auch in ihrem Roman wirft sie die Leser*innen in eine filmreife Szene, die sofort Spaß macht und das Kopfkino in Gang setzt. Ein guter Start für die Age Gap-Liebesgeschichte, die der Klappentext verspricht. Auf diese Story war ich neugierig. Darüber wollte ich etwas lesen. Und damit beginnt das große Dilemma des Buches, dessen Handlung sich dann irgendwie ganz anders entwickelt, als erwartet.
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Der Plot beginnt wie eine typische deutsche Komödie. In meinem Kopf habe ich bereits nach den passenden Schauspielern für die verschiedenen Rollen gesucht. Die Filmszenen haben sich ganz automatisch vor meinem inneren Auge abgespielt. Schnell zeichnet sich aber auch ab, dass der Roman mehr ist als eine Gute Laune-RomCom. Die Handlung entwickelt schnell Tiefgang. Dazu tragen auch die verschiedenen Perspektiven bei, die ich beim Lesen eingenommen habe. Und obwohl ich den Ansatz gut und vielversprechend fand, haben damit gleichzeitig auch meine Probleme mit dem Buch begonnen.
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Kurz gesagt: Die Geschichte hat sich komplett anders entwickelt, als erwartet. Nina & David spielen hier gar nicht die erste Geige. Zwar kehren wir immer mal wieder zu ihnen und ihren Gefühlen füreinander zurück, aber die Geschichte konzentriert sich nicht darauf. Stattdessen ist die Age Gap-Lovestory, die ich eigentlich lesen wollte, irgendwie in den Hintergrund gedrängt worden. Anika Decker packt nämlich noch so viele andere Themen in die Story, dass sie die richtige Balance verliert. Neben der eigentlichen Lovestory geht es um alle möglichen Beziehungs-, Freundschafts- und Familienbande. Außerdem wird auch noch das Fass #metoo aufgemacht. Jedes Thema für sich genommen ist interessant und wichtig. Alle zusammen sind aber zu viel des Guten. Die Geschichte ist für meinen Geschmack komplett überfrachtet. Sie wirkt auf mich gewollt anspruchsvoll und wird anstrengend. Teilweise entfernt sich die Handlung über so viele Seiten von der Lovestory, dass diese bei mir schon fast in Vergessenheit geraten ist. Das scheint der Autorin auch selbst so gegangen zu sein, denn das Ende kommt dann irgendwie “Ach da war ja noch was”-mäßig und mit wenigen Worten dahin geklatscht daher. Ich hab’s einfach nicht gefühlt.
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Hätte der Klappentext bei mir nicht komplett falsche Erwartungen geweckt, hätte das Buch wahrscheinlich besser abgeschnitten. Aber wenn ich es als die versprochene Age Gap-Liebesgeschichte bewerte, muss ich leider sagen: Thema verfehlt. Sorry, aber das hätten Gaby Hauptmann und Hera Lind in der Hochzeit ihres Frauenroman-Schaffens in den 90ern besser hinbekommen. Da hat der Fokus gestimmt und was draufstand, war auch drin. ZWEI VERNÜNFTIGE ERWACHSENE, DIE SICH MAL NACKT GESEHEN HABEN wird vom Verlag hier hingegen einfach komplett falsch beworben und das ist schade, weil man dem Buch und der Autorin damit letztendlich keinen Gefallen tut.

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