Cover-Bild Schattenschwester
Band 3 der Reihe "Kommissarin Lind ermittelt"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 22.01.2025
  • ISBN: 9783734113826
Tina N. Martin

Schattenschwester

Thriller - Nordisch, packend, topaktuell: Der Bestseller aus Schweden
Leena Flegler (Übersetzer)

Zwei gefährliche Schwestern, ein Waisenhaus voller Geheimnisse und eine Ermittlerin, die nie aufgibt: ein Fall für Idun Lind!

Elvira verschwand vor drei Jahren spurlos aus einem Kinderheim. Dann stürzt sie bei einer Trauung vom Kirchturm in den Tod. Hat die junge Frau sich das Leben genommen, oder wurde sie ermordet? Kommissarin Idun Lind beginnt mit ihrem Partner Calle Brand im Kinderheim zu ermitteln, wo sich ein verstörendes psychologisches Porträt von Elvira abzeichnet. Da findet Idun heraus, dass erst vor wenigen Monaten noch ein Mädchen aus dem Heim verschwand – und die Kriminalkommissarin ahnt nicht, in welch schrecklichem Gefängnis sich das Kind befindet ...


Idun Lind und Calle Brand sind ein unschlagbares Team – erfahren Sie in »Apfelmädchen«, wie die beiden ihren ersten Fall lösen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2025

Keller-Kinder

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Keller-Kinder …

Diane Jordan

"Schattenschwester" von Tina N. Martin, ein Bestseller aus Schweden, entführt die Leser in eine dunkle und geheimnisvolle Welt, die von Anfang an fesselt. Das Buch, veröffentlicht ...

Keller-Kinder …

Diane Jordan

"Schattenschwester" von Tina N. Martin, ein Bestseller aus Schweden, entführt die Leser in eine dunkle und geheimnisvolle Welt, die von Anfang an fesselt. Das Buch, veröffentlicht vom Blanvalet Verlag, besticht bereits mit seinem ansprechenden und atmosphärischen Cover. Der düstere Glockenturm vor einem blutroten Himmel, kombiniert mit dem Namen der Autorin in einer Kreuz-Form, erinnert an ein Crime-Absperrband und zieht sofort meine Aufmerksamkeit auf sich. Die Farbpsychologie des Covers vermittelt, für mich greifbar drohende Gefahr und Kraft, während sie zugleich Lebensfreude und Dynamik verspricht. Ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen. Der Einstieg in die Geschichte ist packend: … "Elvira Lind hat beschlossen zu sterben." … Diese eindringlichen Worte ziehen den Leser unmittelbar in das Geschehen hinein. Der Plot ist unfassbar genial und vereint mehrere Geschichten und Handlungsorte, die sich im Verlauf des Romans kreuzen oder später zusammenlaufen. Dieses dramaturgische Mittel ist bekannt aus Filmen, wird hier aber in literarischer Form eindrucksvoll umgesetzt und passt für meinen Geschmack deshalb prima. Mit mehreren Zeitsprüngen, die von August 2022 bis Boden 2005, 2010 und 2012 usw. reichen, bleibt die Handlung dynamisch und spannend. Im Zentrum der Geschichte stehen, laut Buchrücken, zwei gefährliche Schwestern, eine Jugendeinrichtung voller Geheimnisse und eine unermüdliche Ermittlerin, die dieses Mal besonders involviert ist. Das Ermittler-Duo Idun Lind und Calle Brand sorgt für einen packenden, nordischen Krimi, der brandaktuell und durchaus fesselnd ist. Die „beiden Fahnder“ sind mir schon aus vorherigen Büchern bekannt und daher etwas vertraut. "Schattenschwester" ist für mich der dritte Band der Serie und überzeugt mich mit einem genialen Spannungsbogen und einem bildgewaltigen Schreibstil. Die düstere, beklemmende Atmosphäre wird durch authentische und gut gewählte Charaktere, wie Emma & Molly, Elvira, Agnes, um nur einige zu nennen verstärkt, die dem Leser gut beschrieben sehr real erscheinen.
Der Roman ist nicht nur spannend, sondern auch gesellschaftskritisch. Er thematisiert schonungslos das Versagen im eigenen Elternhaus, toxische Erziehung und Verhalten aber auch zahlreicher staatlicher Institutionen (Schule/Jugendeinrichtung). Die Handlung ist komplex und hält den Leser mit unerwarteten Wendungen in Atem. Ich mag das Buch kaum aus der Hand legen, aufgrund der vielen Trigger-Themen wie Drogen, Alkohol, Missbrauch, Essstörungen, Selbstverletzung und Tierquälerei ist das Buch jedoch schwer verdaulich und nicht für Leser mit empfindlichem Nervenkostüm geeignet!
Fazit: *****
"Schattenschwester" ist eine fesselnde Story für alle, die starke Nerven mitbringen. Auf 557 Seiten wird die packende, düstere Atmosphäre vor dem Leser, wie ein schwedischer Flickenteppich, nach und nach ausgebreitet. Die komplexe Handlung wirkt, auch nach dem Beenden der Lektüre, noch lange nach. Trotz der schweren Themen bleibt der Roman "gut zu lesen" und ist eine klare Empfehlung für Liebhaber nordischer Krimis.


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Veröffentlicht am 21.02.2025

Ein toller dritter Teil der Thrillerreihe um Idun Lind

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Vor drei Jahren verschwand Elvira spurlos aus einem Kinderheim. Auf einer Hochzeit taucht sie plötzlich wieder auf. Doch wo sie all die Jahre gesteckt hat, bleibt ein Geheimnis. Denn das junge Mädchen ...

Vor drei Jahren verschwand Elvira spurlos aus einem Kinderheim. Auf einer Hochzeit taucht sie plötzlich wieder auf. Doch wo sie all die Jahre gesteckt hat, bleibt ein Geheimnis. Denn das junge Mädchen stürzt vom Kirchturm in den Tod. Kommissarin Idun Lind glaubt nicht an einen Selbstmord. Gemeinsam mit ihrem Partner Calle Brand beginnt sie zu ermitteln. Ihre erste Anlaufstelle ist das Kinderheim, denn dort ist erst vor kurzem ein weiteres Mädchen verschwunden...

Meine persönliche Lesermeinung:
Das ist Spannung pur! Schon zu Beginn fragt man sich, was da wohl in dem Kinderheim nicht stimmt. Eine düstere Atmosphäre, seltsames Personal, etwas fragwürdige Regeln und Bewohner mit jeder Menge Geheimnissen. Das ist ganz mein Geschmack. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, war bestürzt, entsetzt, neugierig und fassungslos. Hier sind nicht nur die Jugendlichen psychisch auffällig, sondern ebenfalls die Mitarbeiter. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, hat sie sicherlich einen wahren Kern und spiegelt das ein oder andere Kinderheim in Schweden wider.
Es ist absolut mitreißend, Idun bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Dabei erfahren wir auch jede Menge über die toughe Ermittlerin selbst. Ich freue mich schon sehr auf ihren nächsten Fall.

Kurz: Ein toller dritter Teil der Thrillerreihe um Idun Lind. Bisher das beste Buch in diesem Jahr!

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Spannender Thriller aus Schweden

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Klappentext:
Elvira verschwand vor drei Jahren spurlos aus einem Kinderheim. Dann stürzt sie bei einer Trauung vom Kirchturm in den Tod. Hat die junge Frau sich das Leben genommen, oder wurde sie ermordet? ...

Klappentext:
Elvira verschwand vor drei Jahren spurlos aus einem Kinderheim. Dann stürzt sie bei einer Trauung vom Kirchturm in den Tod. Hat die junge Frau sich das Leben genommen, oder wurde sie ermordet? Kommissarin Idun Lind beginnt mit ihrem Partner Calle Brand im Kinderheim zu ermitteln, wo sich ein verstörendes psychologisches Porträt von Elvira abzeichnet. Da findet Idun heraus, dass erst vor wenigen Monaten noch ein Mädchen aus dem Heim verschwand – und die Kriminalkommissarin ahnt nicht, in welch schrecklichem Gefängnis sich das Kind befindet.

„Schattenschwester“ von Tina N. Martin ist der 3. Band der Thriller-Reihe „Kommissarin Lind ermittelt“ aus Schweden.

Im Mittelpunkt stehen die zwei Ermittler Idun Lind und Calle Brand. Calle ist mittlerweile wieder genesen und einsatzfähig. Idun kommt wegen des anstehenden Falls aus dem Urlaub zurück, den sie bei Tareq Shaheen verbracht hatte.

Kriminalkommissarin Idun Lind arbeitet in der Abteilung für Kapitalverbrechen im nordschwedischen Luleå.
Sie ist eine toughe Ermittlerin, die so schnell nicht schreckt.
Mit ihrem Kollege Calle Brand arbeitete sie immer gerne und gut zusammen.
Calle Brand wurde im 1. Band angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Jetzt ist er wieder mit an Bord.

Die Geschichte ist ähnlich aufgeteilt wie beim 1. Band und hat auch wieder zwei, eigentlich drei Erzählstränge.
In der Gegenwart sind die Leserinnen bei den Ermittlungen dabei.
Ein Mädchen ist vom Kirchturm gefallen und es sieht so aus, als wurde sie gestoßen. Elvira war bis vor 3 Jahren, als ihr die Flucht gelang, im nahegelegenen Kinderheim für psychisch kranke Jugendliche untergebracht. Dort setzten die Ermittler an, um mehr über Elvira zu fahren. Was sie erschreckt, ist, es ist noch ein Mädchen aus dem Heim entkommen und bisher nicht wieder aufgetaucht.

Der zweite Erzählstrang führt die Leser
innen in die Vergangenheit.
Dort erleben die Leserinnen die Geburt der Zwillinge Emma und Molly im Jahre 2005. Zwischen der eigentlichen Handlung werden die Leserinnen die Zwillingsschwestern immer wieder begleiten bis in die Gegenwart. Das auch Emma eine Bewohnerin des Heims ist, bekommt man gleich am Anfang mit. Wie es dazu kam, ist spannend zu lesen.

Dann gibt es noch Rückblenden, die von den verschwundenen Mädchen im Heim erzählen. Davon will ich nichts verraten. Nur soviel, es war erschütternd zu lesen, wie die Mädchen behandelt wurden.

Schon durch den spannenden Prolog hat das Buch mich sofort wieder gepackt.
Das Buch beginnt mit dem Satz: „Elvira Lind hat beschlossen zu sterben“.
Wer ist da nicht geflasht und will unbedingt wissen, wie es weitergeht?

Die Ermittlungen gehen erst langsam voran. Igun und Calle finden außer dem Kinderheim keinen Ansatzpunkt. Für Idun ist es zusätzlich schwer, da das tote Mädchen ihre Cousine ist. Das Tempo steigert sich Stück für Stück und es wird zwischenzeitlich so spannend, dass man beim Lesen die Luft anhält.
Die Rückblenden muten an wie eine andere Geschichte und man weiß lange nicht wie es zusammenhängt.

Der Schreibstil von Tina N. Martin ist fesselnd, flüssig und gut verständlich.
Die einzelnen Szenen werden von der Autorin so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann.
Mit ihren Ermittlern hat die Autorin tolle Charaktere geschaffen. Idun Lind finde ich besonders sympathisch.
Es macht Spaß zu rätseln, wer der Täter ist aber auch als ich einen Verdacht hatte, war mir das Motiv bis zum Ende unklar.

Ich freue mich schon auf weitere Fälle aus der Feder von Tina N. Martin.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Atmosphärischer nordischer Thriller

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Es war mein erstes Buch der Autorin über die schwedische Kriminalkommissarin Idun Lind, die in diesem Fall über den Tod einer vor drei Jahren verschwundenen Kinderheimbewohnerin ermittelt.

Der Schreibstil ...

Es war mein erstes Buch der Autorin über die schwedische Kriminalkommissarin Idun Lind, die in diesem Fall über den Tod einer vor drei Jahren verschwundenen Kinderheimbewohnerin ermittelt.

Der Schreibstil ist flüssig und es herrscht eine konstante Grundspannung. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht mehrere Personen und auch verschiedenen Zeitebenen. Ich finde es immer interessant wenn ein Thriller aus mehreren Blickwinkel erzählt wird und man passende Rückblicke zu bestimmten Szenen bekommt. Hier war es teilweise etwas verwirrend, da man an manchen Stellen nicht wusste, ob es jetzt Gegenwart oder Vergangenheit ist.

Besonders gut gefallen hat mir das Thema. Das Kinderheim mit seinen Geheimnissen bildet eine düstere und interessante Kulisse. Der Roman legt großen Wert auf psychologische Aspekte und greift zudem gesellschaftskritische Themen wie Missbrauch auf. Leider gibt es zwischendurch einige dialoglastige Passagen mit spürbaren Längen, wodurch die Spannung zeitweise abfällt. Das Ende war zwar teilweise vorhersehbar, insgesamt aber dennoch stimmig und gut umgesetzt.

Fazit: Ein atmosphärischer Thriller mit einem spannenden Thema, interessanten Charakteren und psychologischer Tiefe. Trotz kleiner Schwächen ist das Buch für Fans von nordischen Krimis/Thriller zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Düstere Geheimnisse in einem schwedischen Kinderheim

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Schattenschwester ist nun bereits der 3.Thriller der Autorin Tina N. Martin, den ich lesen durfte, nachdem mir Apfelmädchen überragend gut gefallen hatte.

Diesmal ermitteln Idun Lind und Calle Brand in ...

Schattenschwester ist nun bereits der 3.Thriller der Autorin Tina N. Martin, den ich lesen durfte, nachdem mir Apfelmädchen überragend gut gefallen hatte.

Diesmal ermitteln Idun Lind und Calle Brand in dem Umfeld eines Kinderheims. Während einer Hochzeit stürzt Elvira, die vor Jahren aus einem Kinderheim verschwand, aus einem Kirchturm. Zunächst ist unklar, ob es sich um einen Unfall, Selbstmord oder Mord handelt. Bei den Ermittlungen stellen sie fest, dass ein weiteres Mädchen aus dem Kinderheim verschwunden ist.....

Der flüssige Schreibstil der Autorin erzeugt eine bedrückende und düstere Stimmung, die sich durch das ganze Buch hindurchzieht. Das Leben der meist elternlosen Heimbewohner ist bereits schwierig genug. Hinzu kommen dann auch noch der streng geregelte und meist nicht sachgerechte Umgang mit den Kindern. Die psychologischen Aspekte werden dabei gut vermittelt.

Leider scheint mir diesmal Idun ein wenig distanzierter als in den vorherigen Büchern, auch wenn man mehr Einzelheiten von ihr und Calle erfährt.

Die Story hat eine Grundspannung, die stetig ansteigt. Aber an manchen Stellen zieht sich die Geschichte, sodass es für mich manchmal zäh war. Kürzer wäre besser gewesen.

Wie in den ersten beiden Bänden punktet der Thriller mit zwei Zeitebenen, die am Schluss gekonnt zusammen geführt werden. Allerdings wusste ich nicht immer, ob sich die Geschichten der Heimbewohner in der Vergangenheit oder Gegenwart abgespielt haben. Das war aber nicht weiter schlimm, denn so fokussierte ich mich weiter auf die Story.

Mir haben der Schreibstil und die Story an sich gut gefallen, während die Personenzeichnung mir diesmal nicht geglückt vorkam und das Buch einige, wenige Längen hat.

Insgesamt empfehle ich aber dennoch das Buch allen Thrillerfans , die auch psychologische Aspekte mögen, und vergebe gute 4 von 5 Sternen.




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