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Aennie

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Veröffentlicht am 29.01.2020

Schlaf gut!

ministeps: Wenn kleine Kinder müde sind
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Jeder Tag ist aufregend, jeden Tag entdecken kleine Kinder etwas Neues, lernen etwas dazu – und doch sind sie oft nicht so große Fans vom ZU-Bett-Gehen wie Mama und Papa es sich wünschen würden. Vielleicht ...

Jeder Tag ist aufregend, jeden Tag entdecken kleine Kinder etwas Neues, lernen etwas dazu – und doch sind sie oft nicht so große Fans vom ZU-Bett-Gehen wie Mama und Papa es sich wünschen würden. Vielleicht hilft dieses zauberhafte kleine Büchlein ein bisschen dabei. Es zeigt viele unterschiedliche Situationen wie Kinder schlafen, wo sie schlafen, wen sie gerne bei sich haben.
Mir gefällt das Bilderbuch ausnehmend gut. Die Illustrationen sind farbenfroh, detailliert und dabei doch so klar, dass erkennen, benennen und erzählen neben dem eigentlichen vorlesen nicht zu kurz kommen werden. Die Vielfalt der Schlafsituationen ist großartig und alltagsnah, wirklich gelungen. Die Reime sind kurz, treffend und einprägsam. Bestimmt ein Buch zum mitsprechen nach kurzer Zeit!
Fazit: ein richtig schönes Bilderbuch für die ganz Kleinen, dass sicher ein Lieblingsbuch für das Gute-Nacht-Ritual sein kann!

Veröffentlicht am 25.11.2019

Überlebenskampf

Draussen
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Ein Mann und zwei Jugendliche leben in einem alten Wohnwagen auf einem Campingplatz. Er ist Survivalexperte, nimmt an Camps und Trainings teil – und schießt so manches mal mit seinem Anspruch an ein realistisches ...

Ein Mann und zwei Jugendliche leben in einem alten Wohnwagen auf einem Campingplatz. Er ist Survivalexperte, nimmt an Camps und Trainings teil – und schießt so manches mal mit seinem Anspruch an ein realistisches Training über das Ziel hinaus und riskiert den Unmut, sowohl der Bürohengste, die mal ein Wochenende Rambo spielen möchten, als auch das der „Prepper“ (Menschen, die sich vorbereiten (=engl. to prepare) für einen wie auch immer gearteten Ernstfall Blackout, Atomkrieg, Zombieapokalypse und in der Wildnis glauben überleben zu müssen.
Der Mann, Stephan, ist ein harter Knochen, trainiert seine jugendlichen Mitbewohner mit militärisch anmutender Präzision, warnt vor der immerwährenden Gefahr, entdeckt zu werden – von wem und warum ist zunächst vollkommen unklar, auch den beiden Kindern, Geschwister, 15 und 17 Jahre alt. Für den jüngeren Joshua ist das alles auch eine Menge Abenteuer, für die siebzehnjährige Cayenne überwiegt in letzter Zeit die Frage nach dem Sinn dieses Lebens – das die beiden aber grundsätzlich nicht in Frage stellen, die drei gehören in irgendeiner Weise zusammen, die zumindest nicht ein gewaltsames Festhalten der Geschwister beinhaltet. Als Cayenne tatsächlich angegriffen und schwer verletzt wird, scheint sich die jahrelange Prophezeiung zu bewahrheiten, jemand ist hinter ihnen her. Gleichzeitig sorgen problematische Wetterverhältnisse dafür, dass tatsächlich die Stunde der Prepper gekommen zu sein scheint…
Soviel und nicht mehr soll zum Inhalt des Thrillers „Draussen“ des Autorenduos gesagt werden, die hier tatsächlich einen wirklich guten Spannungsroman vorlegen, weit weg von jeder Allgäuer Beschaulichkeit. „Draussen“ verbindet geschickt drei Handlungsstränge oder Schauplätze miteinander, und auch wenn der Leser relativ früher um die Natur der Einschübe und Rückblicke ahnt, und auch Personenzuordnungen spätestens ab Mitte des Romans recht klar sein dürften, tut dies dem Spannungsbogen keinen Abbruch. Die Handlung ist durchaus actionreich und stringent logisch erzählt, Längen weist sie keine auf. Interessant fand ich, dass man - also ich zumindest - dadurch, dass es hier nicht um ein Verbrechen oder die Lösung eines Falls geht, es keine „gute Seite“ gibt, sondern, um es dann einmal ganz neutral zu halten „Akteure“ – deshalb habe ich auch mit niemandem mitgefiebert, auf nichts gewartet. Dadurch ist man irgendwie immer sehr nah an den momentanen Ereignissen im Buch dran und nicht auf einen erhofften Ausgang fixiert. Zumindest habe ich das so empfunden.
Fazit: ein guter, solider Thriller, aber eben einer ohne Lösung eines Verbrechens, aber das funktioniert wunderbar. Man ist nah dran an der Handlung, es geht zügig voran und es werden sehr interessante aktuelle und historische Themenkomplexe eingewoben, das habe ich als absoluten Pluspunkt und die größte Stärke des Thrillers empfunden. Sehr gut erdacht und sehr gut gemacht.
Klüpfl und Kobr können auch jenseits von Kluftinger, was für die beiden sicher eine tolle Erfahrung und auch wichtig ist. Es ist ein bisschen so, als gäbe es zu Hause, z.B. jeden Montag, z.B. Kasspatzn. Irgendwann hat man vielleicht das Gefühl und richtig Lust, mal was anderes kochen zu müssen, damit man nicht so festgefahren und langweilig ist und macht ein paar erstklassige hausgemachte Ravioli mit Steinpilzfüllung und Trüffelsoße. Schmeckt auch jedem toll, aber nächsten Montag und die nächsten 51 Montage auch gibt’s bitte wieder Kasspatzn. Man könnte ja ab und zu mal anders, wenn man wollte, dass weiß man ja jetzt. Mit anderen Worten, wenn auf jeden Thriller zwei neue Kluftinger kommen, passt‘s für mich.

Veröffentlicht am 04.11.2019

Kann nicht mit den Vorgängern mithalten

In den Klauen des Falken
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Zack Herry erlebt eine absolute Horror-Situation: auf einem Bahnsteig beginnt eine junge Frau mit einem Messer Passanten anzugreifen, eine Mutter und ihr Kind schubst sie ins Gleisbett. Während der Zug ...

Zack Herry erlebt eine absolute Horror-Situation: auf einem Bahnsteig beginnt eine junge Frau mit einem Messer Passanten anzugreifen, eine Mutter und ihr Kind schubst sie ins Gleisbett. Während der Zug heranrollt, wird klar, dass es sich wohl um eine Islamistin handelt, sie trägt einen Sprengstoffgürtel. Panik bricht aus, Zack muss handeln und tut es. Er hat damit zu kämpfen, dass er eine minderjährige erschießen musste und daran, dass sie ihn gezielt angeblickt hat. Das Bild geht nicht mehr aus seinem Kopf. Auch sein neuer Fall bringt nur wenig Ablenkung. Ein Kollege – ihm noch gut aus Polizeischultagen als unliebsamer Konkurrent bekannt – wird tot aufgefunden. Grausam zugerichtet, einem archaischen Ritualmord gleich abgelegt. Haben ihn seine Ermittlungen im Drogenmilieu das Leben gekostet? Trotz allem will man die Vorarbeit nicht ungenutzt lassen und Zack soll seine Stelle einnehmen, wichtigste Aufgabe: Kontakt zu „Copper“ halten, einem Polizisten im Undercover-Einsatz, der im engsten Kreis des Drogenbosses die kriminellen Machenschaften auskundschaftet und die Szene infiltriert hat. Kennt man Zack, weiß man, dass dies für ihn ein Thema mit persönlichem Bezug ist, seine Drogenkarriere ist lang und ausführlich und im Moment mal gerade wieder vorbei. Und natürlich spielt auch diesmal wieder sein Privatleben in den Fall hinein, bevor der Fall gelöst werden kann.
Soweit zum Inhalt, mit der Bewertung tue ich mich schwer, denn ich mochte den Thriller irgendwie so gar nicht. Ich habe alle Vorgängerbände gelesen, die ersten mit großer Begeisterung, schon den vierten Band fand ich nicht mehr so stark und leider setzt sich der Trend für mich mit diesem fünften Fall um Zack Herry fort. Ich bin nie in das Buch hineingekommen, habe sogar mehrfach einen ganzen Tag gar nicht gelesen, weil es mich einfach nie gepackt hat. Anfangs hat mich dieses neue, frische, andere Ermittlerteam begeistert, dieser einerseits vollkommen fertige Zack Herry, aber genial in seinen Fähigkeiten, seinem Gespür. Davon habe ich hier nichts bemerkt. Alles plätscherte so vor sich hin. Vieles ist dem Leser auch zu schnell klar finde ich, die aha-Momente, die Plot-Twists, fehlen. Die Nebenfiguren stark wie immer – Rudolf, Sirpa, Ester (Ester, was ist da mit Ester los??? Ein wenig verstörend…). Aber das reichte für mich nicht.
Fazit: für mich der schwächste Band der Reihe. Ob‘s nun an der neuen Co-Autorin lag – schwer zu sagen, große Unterschiede im Stil sind mir nicht eklatant aufgefallen, nur dass der Spannungsbogen irgendwie fehlte. Irgendwie ist das schade. Die ersten beiden Bände waren grandios, der dritte sehr gut, der vierte gut und nun? Ich hoffe, die Talsohle ist beschritten und es geht – aber bitte rapide – bergauf im nächsten Band. Die Storyline um Zack ist beileibe nicht fertig erzählt, es muss beim nächsten Mal nur irgendwie wieder ein interessanterer Fall her… Im Moment ist es so, dass ich die Rahmenhandlung weitaus interessanter fand als die Thriller-Handlung und das hält mich auch irgendwie am Ball für den nächsten Band – aber wenn der Cliffhanger am Buchende das spannendste am Ganzen war, ist das auch kein Qualitätsurteil.
Warum dann drei Sterne? Potential. Reines Potential und Bonus der Vergangenheit. Ist vielleicht falsch, aber ich mag die Reihe immer noch und ich hoffe einfach, „es lag an mir und nicht an dir“ – das sagt man ja auch und hofft auf mehr Erfolg beim nächsten Mal.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Spiel mit Licht und Dunkelheit

Die Zeit des Lichts
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Elizabeth „Lee“ Miller wurde im Jahr 1907 im Upstate New York geboren. Sie war Fotomodell, Fotografin und Kriegsberichterstatterin im 2. Weltkrieg. Sie präsentierte Modestrecken in der Vogue, entwickelte ...

Elizabeth „Lee“ Miller wurde im Jahr 1907 im Upstate New York geboren. Sie war Fotomodell, Fotografin und Kriegsberichterstatterin im 2. Weltkrieg. Sie präsentierte Modestrecken in der Vogue, entwickelte neue künstlerische Fototechniken und fotografierte das Grauen in den befreiten Konzentrationslagern. Sie hatte ein bewegtes Leben, das Spuren hinterlassen hat. Mit ihrem Ehemann lebte sie auf einer Farm in Sussex, zunehmend in Traumata, Alkoholprobleme und Neurosen verfallend. Der Roman von Whitney Scharer setzt an diesem Punkt an. Eine gealterte Lee wird von ihrer Verlegerin aufgefordert, einen Artikel zu schreiben, über eine der prägendsten Personen in ihrem Leben, den surrealistischen Künstler Man Ray, mit dem sie Ende der 1920er Jahre in Paris zusammentraf und einige Jahre zusammenlebte. Sie soll von ihm berichten, von seiner Arbeit. Doch damit hat Lee ein Problem: seine Arbeit, seine Geschichte, ist in großen Teilen auch und manchmal auch mehr ihre Arbeit, ihre Geschichte…
Und dann beginnt die eigentliche Erzählstrecke des Romans. In zwei Ebenen berichtet die Autorin von den beiden entscheidenden Entwicklungsphasen in Lee Millers Historie. Der Hauptstrang beschäftigt sich mit ihrer Zeit mit Man Ray in Paris, ihre Emanzipation vom Model zur Assistentin zur Fotografin zur Künstlerin. Er beschreibt ihr Leben in der Pariser Künstlerszene, ihr Zusammentreffen mit anderen bekannten Künstlern des Surrealismus und ihre Arbeit im Fotoatelier, das Flair dieser Gesellschaft in Paris, mit einem Gefühl, das ich nur als Bohème beschreiben kann, Opiumhöhlen, die grüne Fee Absinth, künstlerische Freiheit, Experimente. In kleinen Einschüben wird dazwischen geschildert, wie es dazu kam, dass sie als Kriegsfotografin bekannt wurde, mit ihren Bildern des Grauens, der Leichen in den KZ, ihr selbst in Hitlers Badewanne, die sich den Schmutz ihrer Arbeit vom Leib wäscht.
Whitney Scharer hat um die real existierende Lee Miller einen Roman geschrieben. Orientiert an den Eckpunkten ihrer Biographie, angereichert mit Fiktion, „wie es gewesen sein könnte“ und dies hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin zeichnet ein lebendiges Bild einer exzentrischen Kunstszene zu einer spannenden Zeit in Europa, den ausgehenden goldenen Zwanzigern und eine glaubhafte Szenerie einer Liebesbeziehung, nicht wirklich eine Amour fou, aber schon eine große, verzehrende, aber nicht dauerhafte Liebe, die letztlich scheitern muss. Sie charakterisiert – für mein Empfinden – gut, was künstlerische Arbeit und Leben mit einem Künstler ausmacht, wie sie erfüllen, aber auch vernichten kann. Letztlich liegt der Fokus auf dem spannendsten Aspekt, der Entwicklung, der Werdung einer großen Künstlerin, gepackt in eine fesselnde, gut erzählte Story, die in den Details so nie stattgefunden haben mag, aber sich so abgespielt haben könnte und dazu noch lehrreich ist – denn zugegebenermaßen habe ich Surrealismus bisher mit niemandem außer Salvador Dali in Verbindung bringen können und habe hier sowohl über die Kunstrichtung, ihre Spielarten und Vertreter eine Menge erfahren. Lee Miller als Persönlichkeit ist so spannend wie schwierig, ihr späterer „Verfall“ fast tragisch, aber nachempfindbar. Zu viele Traumata, zu viel gesehen, mit einem Auge, das ein besonderes Talent besitzt, das ganz besondere in einem Bild zu erfassen.
Fazit: wirklich interessantes Buch über die Entwicklung einer spannenden Persönlichkeit und einer beachtenswerten Kunstrichtung. Es lohnt sich vor allem auch die erwähnten Kunstwerke und Künstler, die die Autorin in die Geschichte einflicht, einmal selbst zu recherchieren, und zu entdecken!

Veröffentlicht am 30.09.2019

Es wird persönlich

Hotel Cartagena
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Ein Mann, der vor Jahrzehnten Hamburg den Rücken kehrte Richtung Südamerika ist zurück in der Elbmetropole. Henning Garbarek hat eine Rechnung offen, deren Begleichung ihm sehr wichtig ist. Staatsanwältin ...

Ein Mann, der vor Jahrzehnten Hamburg den Rücken kehrte Richtung Südamerika ist zurück in der Elbmetropole. Henning Garbarek hat eine Rechnung offen, deren Begleichung ihm sehr wichtig ist. Staatsanwältin Chastity Riley ist eingeladen auf einen 65. Geburtstag, zu dem sie tatsächlich hingeht, da der Jubilar ihr sehr wichtig ist, obwohl sie das so vielleicht gar nicht zugeben würde. Auch wenn sie dort auf einige Personen treffen wird, die ihr so nahestanden, nahestehen oder nahestehen wollen, dass es eigentlich keine gute Idee ist, diese Mischung gemeinsam in einen Raum zu packen. Eine ganze Menge explosive persönliche Motive und Emotionen prallen dann plötzlich an einem einzigen Abend aufeinander und rufen eine Ausnahmesituation in einer Hotelbar hervor, die allen Beteiligten im wirklichen und übertragenen Sinn unter die Haut geht und verursachen, dass man sich an diesem Abend mit alten und neuen Wunden beschäftigen muss – und vor allem auch damit, wie die Situation möglichst verlustfrei gelöst werden kann. Es beginnt eine Analyse der Beteiligten und Konstellationen vor dem Hintergrund ihrer individuellen und gemeinsamen Geschichte, die einen Roman erschafft, der zwar kein klassischer Whodunnit-Kriminalroman ist – aber an Spannung nichts vermissen lässt und vor allem sprachlich ein ganz besonderes Vergnügen sein kann, wenn man sich auf den Stil der Autorin einstellen kann.
Denn diese ganze Geschichte erlebt der Leser so unmittelbar durch die Augen von Staatsanwältin Chastity Riley, Hennig Garbarek und Ermittler Ivo Stepanovic, wie zumindest ich es noch nie in einem Buch gelesen habe. Das Buch besteht aus quasi aus ihren Gedankengängen, Erinnerungen, Wahrnehmungen, ungefiltert. Nicht immer in der Ich-Form, aber in absolut konsequenter Perspektive. Dadurch entsteht eine ganz besondere Sprache, denn man denkt nicht in grammatikalisch ausgefeilten Sätzen und Nebensätzen, mit Bindewörtern, Füllwörtern, Beschönigungen, sondern unmittelbar – und so ist der Tin in diesem Buch. Das ist (vielleicht) gewöhnungsbedürftig, aber ich fand es unfassbar spannend, über die Handlung hinaus. Dazu kommt, dass Simone Buchholz einfach zwischendurch großartige Sätze schreibt, wie z.B. „Henning stand am Hafen, gerade war ihm die Nacht zerbrochen“ (S. 27), eine fast lyrisch anmutende Karussellfahrt einbaut (ab S. 165) oder Einfälle hat, die ich beim Lesen gefeiert habe, wie die grandiose Fußball-Referenz auf den Seiten 143/144 als es um die Herren Stepanovic, Magath und Meier geht – ich frage mich glatt, ob es Anspielungen im Buch gibt, die ich einfach überlesen habe, weil sie mir nichts sagen und andere Leser ganz anderes entdeckt haben. Das ist Schreibkunst, das ist intelligenter Humor, das gefällt mir außerordentlich gut. Da dies nicht das erste Buch der Autorin mit diesen Protagonisten ist, fehlte mir schon ein wenig der Background – kein Erzähler bringt uns die Hintergründe nahe, Vergangenes wird eben auch nur in Form der „Denke“ von Riley und Stepanovic angerissen – machte für mich aber keinen negativen Aspekt aus – nur neugierig auf die anderen Bände der Reihe, von denen ich nicht einmal weiß, ob sie im gleichen Tonfall verfasst sind, oder ob die Ausnahmesituation in Hotel Cartagena auch einen Ausnahmestil hervorgerufen hat. Erfrischend anders!