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Akajana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2025

Wüste, Dschinns und Intrigen

Der Sternenstaubdieb
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Loulie al-Nazari ist die berühmte Mitternachtshändlerin, die zusammen mit ihrem Beschützer Quadir, jedes Dschinn Relikt findet.
Diese Gabe möchte sich auch der Sultan zu nutzen machen und zwingt sie zu ...

Loulie al-Nazari ist die berühmte Mitternachtshändlerin, die zusammen mit ihrem Beschützer Quadir, jedes Dschinn Relikt findet.
Diese Gabe möchte sich auch der Sultan zu nutzen machen und zwingt sie zu der Suche nach der verschollenen magischen Lampe.
Zusammen mit Prinz Omar und seiner Beschützerin Aisha begeben sich die vier auf eine gefährliche Reise durch die Wüste.
Die Geschichte ist ein bisschen angelehnt an Ali Baba und die 40 Räuber und dann doch wieder ganz anders. Wir lesen sie abwechselnd aus der Sicht von Loulie, dem Prinzen und von Aisha, dadurch kann man sich sehr gut in die drei komplett unterschiedlichen Charaktere hinein versetzen.
Es geht auch gleich spannend los und bleibt auch größtenteils spannend, in der Mitte des Buches gibt es zwar ein, zwei kleine Stellen, die etwas zäher waren, aber das ist auch schon alles an Kritik, die ich an dem Buch habe. Ansonsten bin ich begeistert gewesen und hatte das Gefühl mit den vieren gemeinsam durch die Wüste zu wandern, ich hatte den Sand gefühlt überall, spürte die Sonne auf meiner Haut und schmeckt die exotischesten Speisen auf meiner Zunge.
Ich habe gegen Menschen, Dschinn und mein Gewissen gekämpft, bin geflohen, fast gestorben und am Ende…
Ich freue mich definitiv sehr auf den nächsten Band und kann euch die Geschichte wirklich wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

So Schön

Sommergold
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Loreena arbeitet jahrelang in Dublin als Straßenmusikerin, doch nach fast sieben Jahren drängt alles in ihr zurück nach Hause. Zurück nach Eden Fields in den irischen Wicklow Mountains, zurück zu ihrer ...

Loreena arbeitet jahrelang in Dublin als Straßenmusikerin, doch nach fast sieben Jahren drängt alles in ihr zurück nach Hause. Zurück nach Eden Fields in den irischen Wicklow Mountains, zurück zu ihrer Familie und bereit für einen Neuanfang auf der Apfelfarm. Doch auf Eden Fields findet sie nicht nur einen Neustart für sich, sondern auch einen Einblicke in das Leben ihrer Vorfahrin Gwendolyn, das Geistermädchen, das anscheinend durch die Ruinen spukt.
Wir lesen die Geschichte abwechselnd aus der heutigen Sicht von Lori und der vergangenen Sicht von Gwendolyn. Mit beiden jungen Frauen bin ich sehr schnell warm geworden und konnte mich nicht entscheiden aus welcher Perspektive es jetzt unbedingt weiter gehen soll. Beide Handlungsstränge waren wundervoll geschrieben, voller Emotionen wie Liebe, Angst und Hoffnung. Ein Buch, zwei Leben, mit allem was dazugehört, schöne Zeiten, dunkle Zeiten und vielleicht mit einem oder auch zwei Happy Ends.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt in der Geschichte rund um Eden Fields, musste Lachen, Schmunzeln und ein paar Tränen vergissen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diesen wunderschönen Roman.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

War ok

Not in Love – Die trügerische Abwesenheit von Liebe
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Rue mag keine Veränderung und auch keine sozialen Interaktionen. Aber gegen einen geplanten One Night Stand, hat sie nichts einzuwenden, und mit den passenden Apps ist das auch einfach zu organisieren. ...

Rue mag keine Veränderung und auch keine sozialen Interaktionen. Aber gegen einen geplanten One Night Stand, hat sie nichts einzuwenden, und mit den passenden Apps ist das auch einfach zu organisieren. Nur dieses Mal findet sie den Mann zwar äußerst nett, aber es kommt leider was dazwischen. Doch ausgerechnet dieser Typ steht am nächsten Tag in ihrer Firma und bedroht ihren Arbeitsplatz.
Zum Glück steht am Anfang des Buches, das es kein typisches Ali Hazelwood Buch ist, denn das ist es definitiv nicht. Ich habe versucht es unvoreingenommen zu lesen, aber trotzdem konnte es mich leider nicht völlig überzeugen. Die Geschichte ist gut, aber leider auch nicht mehr. Man liest sie abwechselnd aus Rues und aus Elis Sicht und kann sich dadurch gut in beide hineinversetzen, was besonders bei Rue wichtig ist, das sie gefühlt ein bisschen anders tickt als „normal“. Es ist wie gewohnt sehr spicy, was für mich völlig ok war, aber leider kam mir die Storyline dadurch etwas zu kurz. Irgendwann wollte ich nicht die x spicy Szene lesen, sondern wissen wie es weitergeht. Wer mehr spicy als Storyline möchte ist hier definitiv gut aufgehoben. Ansonsten kann ich alle anderen Bücher die ich von Ali Hazelwood gelesen habe, sehr empfehlen und auch dieses hier ist wirklich nicht schlecht, aber wirklich überzeugen konnte ich es mich leider nicht.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Ausbaufähig

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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Bly ist eine Träumerin, in einer Welt in der es keine Hoffnung für Menschen gibt. Denn die Welt wird von bösen Hexen und gefährlichen Vampiren regiert. Trotzdem versucht sie durch ein Wagnis ihrem Traum ...

Bly ist eine Träumerin, in einer Welt in der es keine Hoffnung für Menschen gibt. Denn die Welt wird von bösen Hexen und gefährlichen Vampiren regiert. Trotzdem versucht sie durch ein Wagnis ihrem Traum ein Stück näher zu kommen, aber dadurch verliert sie ihre geliebte kleine Schwester Elise. Jetzt setzt sie alles auf die Revenent Games um den Preis der Hexen zu gewinnen, jemanden von den Toten auferstehen zu lassen.
Dieses Buch hat ein geniales Cover und der Schreibstill ist auch sehr angenehm. Das war jetzt mal das positive zu dem Buch.
Ich bin leider überhaupt nicht warm geworden mit Bly und auch nicht mit den anderen Protagonisten. Bly war einfach ein schwieriger Charakter der mich überhaupt nicht berührt hat. Die Story war jetzt auch nicht hoch kompliziert, es war eher wie ein Tennisspiel. Die Protagonisten waren der Ball und ein Spieler war die Hexenstadt und der andere Tennisspieler die Vampirstadt. Der Ball ging ständig durch den gefährlichen Wald von der einen Stadt zur anderen, ping, pong, ping, pong…Irgendwann war ich ziemlich genervt von dem ständigen Städte hopping.
Ansonsten war die Geschichte aber auch noch übertrieben brutal, sehr blutig und hatte dafür nicht mal ein tolles Ende. Normalerweise gibt es ja immer ein bisschen ein Hoch am Ende, auch wenn es ein Cliffhanger gibt, aber hier gab es nicht mal das.
Den zweiten Teil werde ich definitiv nicht lesen. Und ich kann euch das Buch auch nicht wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Humorvoll und kurzweilig

Harrowmore Diary (Band 1): Tibby und der Fluch der Trommel
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Tibby ist schon von jeher ein Glückskind und er liebt das Abenteuer. Deswegen schließt er sich spontan einer Mission nach Afrika an, um ein besonders Volk dort zu suchen. Dass das Unternehmen vielleicht ...


Tibby ist schon von jeher ein Glückskind und er liebt das Abenteuer. Deswegen schließt er sich spontan einer Mission nach Afrika an, um ein besonders Volk dort zu suchen. Dass das Unternehmen vielleicht sein Leben kosten könnte, macht es erst so richtig spannend. Und er ist ja auch nicht alleine unterwegs, sondern mit drei weiteren Reisebegleitern, zwei Trägern und einer Geisterkatze.
Die Geschichte ist eine Urban Fantasy, der 1958 in London und später irgendwo in Afrika spielt. Wir lesen die Geschichte aus der Sicht von Tibby und Tagebuch Einträgen von diversen Personen. Dadurch bekommt man gute Einblicke in die ganze Geschichte und ein paar Rückblicke in die Vergangenheit. Der Schreibstill ist teils spannend und teils sehr humorvoll, alles leicht zu lesen und gut beschrieben. Es hätte für mich an machen Stellen aber gerne etwas ausführlich oder mehr in die Tiefe gehen können. Den so richtig verbunden habe ich mich mit Tibby und der Geschichte nicht. Das gewisse Etwas hat mir leider einfach gefehlt. Trotzdem war es eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe und die ich euch auch weiterempfehlen kann.

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