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Veröffentlicht am 28.09.2025

Alice in der Unterkunft

Katabasis
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Alice, Doktorandin der Analytischen Magie in Cambridge, steigt in die Unterwelt herab um ihren Doktorvater zu retten. Ohne Abschluss, für den sie glaubt Professor Grimes zu benötigen, ist ihr Traum von ...

Alice, Doktorandin der Analytischen Magie in Cambridge, steigt in die Unterwelt herab um ihren Doktorvater zu retten. Ohne Abschluss, für den sie glaubt Professor Grimes zu benötigen, ist ihr Traum von einer eigenen Professur unerreichbar. Außerdem ist Alice nicht ganz unschuldig an Grimes Tod. In der Hölle muss Alice auch noch ihren größten Konkurrenten Peter Murdoch ertragen.

Katabasis von Rebecca F. Kuang ist literarische Fantasy, mit Dark Academia Komponenten. Die Geschichte wohl irgendwann in den 1980er Jahren angesiedelt. Das Buch beinhaltet ein ungewöhnliches Magiesystem aus Mathematik, Logik, Linguistik und Paradoxen. Vieles ist dabei nicht einfach nachzuvollziehen. Zu Beginn fand ich die Hölle interessant gestaltet, bis sich im mittleren Teil alles zu sehr ähnelt. Manche Szenen lesen sich tatsächlich unangenehm. Religion, unterschiedliche Mythologien, Philosophie, die Autorin lässt wenig aus. Die beiden Protagonisten, besonders Alice, machen es einen nicht einfach sie zu mögen. Alice ist zwar brilliant auf ihrem Gebiet, ihr Ehrgeiz lässt sie aber kalt wirken, auch leidet sie an Unsicherheiten und dem Gefühl nicht gut genug zu sein. Murdoch scheint der Erfolg eigentlich zuzugfliegen, leidet letztendlich auch am toxischen System der Uni. Vorallem Alice Charakter durchläuft in der Unterwelt eine Entwicklung. Es gibt während der Reise sehr viele Rückblicke auf Alice Zeit in Cambridge, geprägt von enormen Leistungsdruck, Konkurrenz, Manipulation, patriarchalischem System und einer toxischen Beziehung zu ihrem Doktorvater. Besonders interessant fand ich auch das die Autorin selbst an der University of Cambridge studiert hat und das Buch deshalb mit Sicherheit eine persönliche Komponente hat. Dadurch, dass sich die Autorin so vielen unterschiedlichen Thematiken widmet, ging für mich Spannung verloren. Paradoxen, oder ähnliches, worüber die Protagonisten diskutierten, blieben mir machmal unverständlich. Die Geschichte ist daher tatsächlich eine Herausforderung, komplex und auf jeden Fall kein Buch zum Abschalten.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Applemore goes Internet

Weihnachten in Applemore
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Eine Influencerin bringt Trubel in ein kleine Stadt in den schottischen Highlands. Ladenbesitzerin Polly kann ihre Gefühle für ihren besten Freund Hotelbesitzer Harry nicht mehr leugnen und auch dieser ...

Eine Influencerin bringt Trubel in ein kleine Stadt in den schottischen Highlands. Ladenbesitzerin Polly kann ihre Gefühle für ihren besten Freund Hotelbesitzer Harry nicht mehr leugnen und auch dieser fühlt mehr als nur Freundschaft. Haben beide eine gemeinsame Zukunft?

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, man fühlt sich einfach wohl dabei. Statt großer Dramen gibt es eher adventlichen Dorfalltag, der durch die Ankunft der Influencerin Ivy etwas durcheinandergewirbelt wird. Da es der vierte Band einer Serie ist, fand ich es als Neueinsteigerin tatsächlich schwierig, Pollys Geschwister, deren Partner und Aufgaben in Applemore zuzuordnen. Man merkt aber, dass die Menschen sich gegenseitig unterstützen und eine tolle Gemeinschaft bilden. Harry und Polly, die eng miteinander befreundet sind, passen gut zusammen. Die Anziehungskraft stimmt. Allerdings könnte die Liebesgeschichte für mich tatsächlich noch etwas mehr in Vordergrund stehen. Es gibt einfach zu viel rund ums Hotel und Pollys Laden zu erledigen, was mir ein Gefühl von unnötiger Länge gab. Süß war es auf jeden Fall, aber ein bisschen mehr Romantik und Unvorhersehbarkeit hätte für mich da sein dürfen. Das Fehlen von "spicy" Momenten hat mich nicht gestört.

Insgesamt eine schöne Feelgood-Liebesgeschichte für zwischendurch, gerade in der Vorweihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Übers Streiten und Versöhnen

Meins! Nein, meins!
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Meins! Nein, meins! von Tim Warnes ist ein wirklich sehr schönes Kinderbuch, für Kinder ab ca. 3 Jahren übers Streiten und Versöhnen. Hase und Bär leben zusammen, sind gute Freunde, alles ist schön harmonisch. ...

Meins! Nein, meins! von Tim Warnes ist ein wirklich sehr schönes Kinderbuch, für Kinder ab ca. 3 Jahren übers Streiten und Versöhnen. Hase und Bär leben zusammen, sind gute Freunde, alles ist schön harmonisch. Dann finden sie ein Glitzerding. Jeder spiegelt sich darin. Darüber geraten sie in einen Streit. Bald merken sie, wie einsam sie ohneeinander sind und versöhnen sich. Die Figuren im Buch sind sehr liebevoll gezeichnet. Der harmonische Beginn erinnert fast ein bisschen am den kleinen Tiger und den kleinen Bären von Janosch. Das Thema des Streitens und wieder vertragen wird sehr gut dargestellt. Man sieht Hase und Bär ihre Emotionen wirklich an. Das Glitzerding glitzert im Buch tatsächlich. Ein kleiner Hingucker. Ich fand die Geschichte ansprechend und altersgerecht. Daher eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Für kleine, große werde Geschwister

Hallo, kleines Baby
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Hallo, kleines Baby von Ann-Katrin Heger
und Regine Altegoer ist ein sehr schönes Kinderbuch für das Lesealter zwischen 2 -4 Jahren, in dem vermittelt wird, wie es ist, wenn ein kleines Geschwisterchen ...

Hallo, kleines Baby von Ann-Katrin Heger
und Regine Altegoer ist ein sehr schönes Kinderbuch für das Lesealter zwischen 2 -4 Jahren, in dem vermittelt wird, wie es ist, wenn ein kleines Geschwisterchen zur Welt kommt. Bei der kleinen Leni ist es Bruder Max. Gemeinsam mit dem Papa bereitet Leni das Babyzimmer vor, geht mir Mama zum Ultraschall und erlebt nach der Geburt auch schon mal anstrengende Momente, wenn sich alles um Max dreht. Dann gibt es auch Situationen in denen es toll ist, große Schwester zu sein und auch besondere Leni-Eltern-Zeit. Mir haben tatsächlich die Seiten mit den Schiebeelemente am besten gefallen, wenn Leni Mamas Bauch streichelt, man das Baby im Bettchen entdeckt oder Max den Kopf anhebt. Das Thema wird liebevoll behandelt ohne manche negative Komponente auszulassen. Ich würde es tatsächlich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Kleines Katzenkind sucht seine Mama

Wo ist Mama, kleine Katze?
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Wo ist Mama, kleine Katze? von Sabine Kraushaar ist ein zuckersüßes Kinderbuch für Kinder im Kleinkindalter, also ab ca 12 Monaten. Der Inhalt des Buches ist sehr schnell erzählt. Die kleine Katze sucht ...

Wo ist Mama, kleine Katze? von Sabine Kraushaar ist ein zuckersüßes Kinderbuch für Kinder im Kleinkindalter, also ab ca 12 Monaten. Der Inhalt des Buches ist sehr schnell erzählt. Die kleine Katze sucht nach ihrer Mutter. Hinter Filzstücken ( zum aufklappen) versteckten sich zunächst andere Tiere, beispielsweise ein Fisch, ein Hund und ein Kaninchen. Auf der vorletzten Doppelseite findet man die Katzenmama. Zum Schluss ist ein Spiegel, in dem man sieht, wer dem Katzenkind bei der Suche geholfen hat. Die Zeichnungen sind sehr niedlich, nicht überladen, aber trotzdem mit kleinen Details versehen. Aufgrund der dicken Pappe, ist das Buch auch stabil. Der kurze Text ist einfach und gut verständlich fürs erste Vorlesen. Klar gibt es mittlerweile mehrere ähnliche Bücher, trotzdem würde ich dieses hier weiterempfehlen.

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