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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2025

Erbin des Hauses Hades

Bonds of Hercules
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Ich muss zugeben, dass ich diese Fortsetzung hier kaum erwarten konnte. Nachdem Alexis zum Ende des ersten Teils ihre wahre Herkunft erfahren hat und nach einer zugegeben etwas gemeinen Falle die chthonischen ...

Ich muss zugeben, dass ich diese Fortsetzung hier kaum erwarten konnte. Nachdem Alexis zum Ende des ersten Teils ihre wahre Herkunft erfahren hat und nach einer zugegeben etwas gemeinen Falle die chthonischen Götter Kharon und Augustus heiraten musste, schließt sich die Handlung direkt daran an. Also auf jeden Fall Teil Eins zuerst lesen!

Es wird insgesamt viel gekämpft. Sowohl aus Übungszwecken als auch gegen Titanen und in der olympischen Arena. Durchaus brutal und blutig, dies sollte man nicht unterschätzen. Gleichzeitig ist ein großer Aspekt des Buches Alexis Beziehung zu ihren Männern. Diese haben für mich immer noch Red Flag Charakter. Allerdings bemühen sich Kharon und Augustus wirklich rücksichtsvoll und beschützend um Alexis. Eben auf ihre verdrehte Art und Weise. Hier fand ich die Charakterentwicklung durchaus angenehm. Es gibt insgesamt mehr spicy Stellen als im ersten Teil- erwartbar, aber nicht unbedingt meins. Alexis hat ihren sarkastischen Humor, der vor allem in ihren Gedanken stattfindet, nicht verloren. Gleichzeitig ist sie zwar immer noch zu gut für die Jungs, aber wesentlich mächtiger und auch kampffähiger als in Teil eins. Man kann sagen, sie entwickelt ihre dunkle chthonische Seite weiter. Der Schreibstil der Autorin bleibt leicht und gut lesbar. Gerade über die tierischen Begleiter und den dunklen Humor musste ich schon öfter schmunzeln. Eine ganz große Überraschung bietet das Buch nicht, aber auf jeden Fall sehr gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Magisch, mysteriös, mörderisch

The Blackgate Invitation
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Die Schwestern Ruby und Wren sollen für einen Abend an einem Dinner teilnehmen und dabei die Enkeltöchter von Mrs. Blackgate spielen. Was sich nach leicht verdientem Geld anhört, entpuppt sich als Albtraum: ...

Die Schwestern Ruby und Wren sollen für einen Abend an einem Dinner teilnehmen und dabei die Enkeltöchter von Mrs. Blackgate spielen. Was sich nach leicht verdientem Geld anhört, entpuppt sich als Albtraum: Die Gastgeberin wird ermordet, das prachtvolle aber etwas unheimlich wirkende Herrenhaus wird magisch abgeriegelt. Die teilnehmenden Familien entpuppen sich als mächtige Hexen, die diesem Zauber nur entkommen können, wenn sie den Mordfall lösen und vier magische Artefakte finden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und Wren und Ruby dürfen auf gar keinen Fall ihre wahre Identität preisgeben.

Das in Lila, Schwarz und Gold gestaltete Cover, mit passendem Farbschnitt, ist definitiv ein Hingucker.

The Blackgate Invitation von Sarah Henning ist eine für mich sehr gelungene Mischung aus Fantasy und Krimi, mit einer zarten Liebesgeschichte, welche die eigentliche Handlung nicht überlagert. Die Geschichte wird sowohl aus Rubys Perspektive, als auch aus der Perspektive von Auden, einem jungen Magier, der zu den mächtigsten Hexenfamilien Nordamerikas gehört, erzählt. Mir hat das Setting des mysteriösen Herrenhauses sehr gut gefallen. Spannung kommt durch die zeitliche Begrenzung der Aufgaben auf. Gleichzeitig dazu gibt es etliche Geheimnis, Machtkämpfe, Streitigkeiten und Intrigen. Packend ist auch, wie Ruby und ihre Schwester versuchen ihre Rollen weiterzuspielen, ohne den Hauch einer magischen Fähigkeit zu haben. Beim Mordfall darf, im Gegensatz zu den Fundorten der Artefakte, mitgerätselt werden. Die Hauptcharaktere sind alle in einem jugendlichen Alter. Empfehlen würde ich das Buch daher am ehesten für Jugendliche oder Leser die Young Adult Fantasy mögen. Mich konnte "The Blackgate Invitation" absolut begeistern.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Auserwählte des Herbsthofes

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Alle hundert Jahre muss eine Ehe zwischen zwei Adligen der Fae und zwei jungen menschlichen Frauen geschlossen werden, um den Frieden zu sicheren. Evie, die Chirurgin werden möchte, glaubt diesem unliebsamen ...

Alle hundert Jahre muss eine Ehe zwischen zwei Adligen der Fae und zwei jungen menschlichen Frauen geschlossen werden, um den Frieden zu sicheren. Evie, die Chirurgin werden möchte, glaubt diesem unliebsamen Schicksal entronnen zu sein, bis eine verhängnisvolle Begegnung dazu führt, dass sie und ihre Schwester als Bräute auserwählt werden.

Der Roman liest sich schnell und flüssig und konnte mich begeistern. König Aspen und Evie sind auch ein schönes Paar. Der Funke ist bei mir tatsächlich übergeprungen. Die Tropes Enemies-to-Lovers und Forced Marriage sind auf jeden Fall gegeben. Das Worldbuilding ist interessant gestaltet. Evie tritt ein in eine Welt voller Magie, Geheimnisses, Intrigen, Gefahren und Verrat. Oft stellt sich die Frage, wem sie wirklich vertrauen kann. Etwas kritisieren muss ich, dass die Geschichte sehr anderen Büchern des Genre ähnelt. Altbewährtes neu verpackt. Ich würde "To Carve a Fae Heart" daher hauptsächlich Leserinnen empfehlen, die Romantasy neu für sich entdecken oder von Büchern, in denen junge Frauen mächtige magische Könige/Prinzen heiraten müssen, nicht genug bekommen können. Auf die weitere Entwicklung der Reihe bin ich sehr gespannt.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Lieselottes Hühner

Lieselotte, was machen die Hühner?
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Zu jedem Buch über die freundliche Kuh Lieselotte gehören neben der Bäuerin natürlich auch die Hühner dazu. Das Pappbilderbuch "Lieselotte, was machen die Hühner?" von Alexander Steffensmeier widmet sich ...

Zu jedem Buch über die freundliche Kuh Lieselotte gehören neben der Bäuerin natürlich auch die Hühner dazu. Das Pappbilderbuch "Lieselotte, was machen die Hühner?" von Alexander Steffensmeier widmet sich nun ganz diesen. Sehr bezaubernd wird der Alltag der Hühner dargestellt. Egal ob sie Einkäufe ausladen, Federball spielen, sich im Bach abkühlen oder Abends zusammen feiern: ohne die Hühner läuft nichts. Besonders vorsichtig sind sie dabei beim Eierlauf. Das Buch ist gut für Kleinkinder im Alter von ca. 2 Jahren geeignet. Auf den Zeichnungen gibt es unglaublich viel zu entdecken und auch Kuh Lieselotte ist mit dabei. Eine fortlaufende Geschichte gibt es nicht, dafür jede Menge Alltagsbeobachtungen aus dem Hühnerleben auf dem Bauernhof. Eine Leseempfehlung für sehr kleine Kinder, denen Geschichten um Lieselotte Kuh vielleicht noch zu lang sind.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Diebstahl des Himmelsseglers

Joshua Jackelby
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Joshua Jackelby verkauft Zeitungen und lebt mit seinen Freunden Leroy und Charlotte praktisch auf der Straße. Eines Abends finden sie einen schwer verletzten Professor, dessen Fluggerät gestohlen wurde. ...

Joshua Jackelby verkauft Zeitungen und lebt mit seinen Freunden Leroy und Charlotte praktisch auf der Straße. Eines Abends finden sie einen schwer verletzten Professor, dessen Fluggerät gestohlen wurde. Doch der Diebstahl des Himmelsseglers ist nur der Beginn. Die Hintermänner des Diebstahls planen Großes, und die Kinder schweben bei ihren Ermittlungen bald in Lebensgefahr.

Das Buch ist hochwertig gestaltet, mit einer Stadtkarte auf der Innenseite des Covers und einem Lesebändchen.

Besonders die Titelfigur, Joshua Jackelby, mochte ich sehr gerne. Er handelt an einigen Stellen sehr besonnen und mitmenschlich. Mit der Nebenfigur des Dr. John Snow, Pionier in Sachen Narkose und Epidemiologie, bekommt die Geschichte einen realen historischen Aspekt. Das Tempo des Buches ist durchgehend sehr hoch. Ein Ereignis folgt auf das nächste. Die Freundschaft zwischen den Protagonisten und deren Zusammenhalt, ist ein zentrales Thema, das sehr gelungen umgesetzt wurde. Die Darstellung des viktorianischen Londons gefällt mir an sich gut. Ich konnte mir das Stadtbild und die Atmosphäre richtig vorstellen. Da es sich bei Josh und seinen Freunden um Straßenkinder handelt, bleiben Aspekte wie Armut und Elend nicht aus. Dies war mir für ein Kinderbuch zwischendurch leider etwas zu finster gezeichnet. Neben den Missständen in London wird beispielsweise auch noch die Ungerechtigkeit der Kolonisation thematisiert. Immer wieder kommt es zu Kämpfen mit den Kindern und Jugendlichen einer rivalisierenden Gang. Vielleicht etwas viel für ein Kinderbuch ab 10 Jahren? Versöhnt hat mich die Entwicklung am Ende, als Zeichen einer hoffnungsvollen Zukunft für die drei Freunde.

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