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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Ich brauche keine Fortsetzung davon...

Your Knife, My Heart
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Zum Buch: Die Dark Forces ist eine militärische Einheit, die Gefangenen quasi eine zweite Chance bietet. Doch was sich erst einmal gut anhört, ist dann letztlich ein Kampf auf Leben und Tod. Denn wer in ...

Zum Buch: Die Dark Forces ist eine militärische Einheit, die Gefangenen quasi eine zweite Chance bietet. Doch was sich erst einmal gut anhört, ist dann letztlich ein Kampf auf Leben und Tod. Denn wer in diese Einheit will, muss wortwörtlich über Leichen gehen. Auch Emery Maves wird dorthin geschickt. Sie ist eine Killerin in einem Mafia-Clan. Ihr zur Seite wird Cameron gestellt. Leider hat er die dumme Angewohnheit, seine Partner umzubringen…

Meine Meinung: Das Setting hörte sich für mich ganz gut an und da ich noch kein Military-Dark-Romance gelesen habe, habe ich mich in dieses Buch gestürzt. Doch ich musste für mich feststellen, dass dieser Trope nicht meiner ist.

Ich fand die Charaktere nicht besonders toll, fangen wir damit an. Emery wirkt schwach und muss ständig von Cameron gerettet werden. Ihr wurde gesagt, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen muss. Denn an Cameron wird eine neue Droge ausprobiert, was zur Folge hat, dass er manchmal regelrecht die Kontrolle verliert. Nun gut, bei Emery siegt dann doch sein Beschützer-Instinkt und er muss sie recht oft vor anderen Kadetten retten. Emery wird aber mit ihren rosafarbenen Haaren auch so niedlich dargestellt, das hat mir nicht gefallen.

Dann die Prozedur in der Einheit. Ich kann dieser stumpfen Gewalt, in der es am Ende nur darum geht „Du oder ich“ einfach nichts abgewinnen. Auch die Spice-Szenen haben mir nicht gefallen, weil sie immer dann stattfanden, wenn die „Wunden geleckt“ werden mussten.

Mein Fazit: Insgesamt habe ich mich dann aber regelrecht durch das Buch gequält und für mich beschlossen, dass ich aus dem Bereich nichts mehr lesen muss. Das gefällt mir einfach nicht. Aber jedem das Seine und es gibt bestimmt viele Liebhaber für dieses Buch!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Im Moor verschwunden...

Moorland. Die Zwillinge
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Zum Buch: An einem sehr nebeligen Herbsttag verschwinden die Zwillinge Nike und Jana im Moor, als sie dort Fotos für ihren TikTok-Account machen. Ruth kennt sich im Moor aus wie keine andere und stellt ...

Zum Buch: An einem sehr nebeligen Herbsttag verschwinden die Zwillinge Nike und Jana im Moor, als sie dort Fotos für ihren TikTok-Account machen. Ruth kennt sich im Moor aus wie keine andere und stellt eine Suchmannschaft zusammen. Doch gefunden wird nur Nike mit einer Kopfverletzung. Sie kann sich an nichts erinnern. Die Kommissarin Malia Gold hat sich wieder in ihren Heimatort versetzen lassen und wird gleich mit dem Fall der noch verschwundenen Jana betraut. Und dann begegnet sie Ruth, ihrer Mutter, mit der sie seit 15 Jahren kein Wort gewechselt hat…

Meine Meinung: Die unheimliche Atmosphäre vom nebligen Moor nimmt den Leser direkt gefangen und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Auch die Menschen in der kleinen Gemeinde sind etwas kauzig, aber liebenswert! Naja, vielleicht bis auf den Pastor, der das ganze Internet verteufelt. Aber auch andere Personen geben dem Leser hier manchmal Rätsel auf. Was verheimlicht der Jäger, was der Lehrer?

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, sie werden einem richtig vertraut. Und das ist auch gut so, denn diese Geschichte ist ja der Auftakt einer neuen Serie, also werden wir wohl einige von ihnen wiedertreffen! Und ich freue mich auf die Fortsetzung!

Zur Story kann ich nur sagen, dass es einige Verdächtige gibt, doch mit dieser Auflösung habe ich nicht gerechnet! Der Schreibstil des Autors ist so flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt!

Mein Fazit: Das tolle Moor-Setting gibt eine gruselige Atmosphäre und die Charaktere tun das Übrige! Mir hat der Auftakt richtig gut gefallen und ich vergebe hier gerne die volle Punktzahl! Das Buch lohnt sich wirklich!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Wessen Worten kann man hier vertrauen?

Missing Page - Tödliche Worte
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Zum Buch: Der berühmte Schriftsteller Richard Giffard gibt auf seinem Landsitz in Schottland einen Schreibworkshop für den Nachwuchs. Eingeladen sind 6 junge Leute auf ihrem Weg zum Bestsellerautor. Doch ...

Zum Buch: Der berühmte Schriftsteller Richard Giffard gibt auf seinem Landsitz in Schottland einen Schreibworkshop für den Nachwuchs. Eingeladen sind 6 junge Leute auf ihrem Weg zum Bestsellerautor. Doch als sie dort ankommen, ist alles ganz anders, als die jungen Leute erwartet haben. Bereits am zweiten Abend ist Richard verschwunden und aufgrund eines Unwetters sind die Hausbewohner von der Außenwelt abgeschnitten. Doch das ist nicht das einzige, was die jungen Menschen dort erwartet…

Meine Meinung: Die junge Antonia, kurz Toni genannt, ist die Hauptprotagonistin. Sie steckt mit ihrer Drachenreiterin Juno in ihrem Fantasy-Roman fest. Auch von den Schreibkünsten der anderen Teilnehmer ist Richard nicht sehr erbaut. Toni versteht sich am besten mit George. Doch dann passieren schlimme Dinge, eine Leiche wird gefunden und keiner weiß so richtig, wem man hier noch trauen kann. Denn, und das ist vielleicht das Pikante daran, es geht um Richards Erbe! Und bei Geld hört ja bekanntlich die Freundschaft auf. Doch das Testament ist nicht vollständig. Auf der Suche nach einem Mörder versuchen die Teilnehmer, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Hierüber findet man in dem Buch immer wieder eingestreute Notizzettel, die sehr hilfreich sind. Denn es gibt viele Verdächtigungen, viele Hinweise und noch mehr Rätsel! Toni ist Schlafwandlerin und weiß zum Ende hin nicht mehr, ob sie ihrer eigenen Erinnerung vertrauen kann…

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Sprache entsprechend dem Genre ziemlich gut zu lesen. Aber man muss auch dranbleiben, damit man keine Hinweise übersieht! Die Autorin hat sich meiner Meinung nach hier einen unfassbar tollen Plot ausgedacht, der mit so vielen Wendungen daherkommt, dass dem Leser die Ohren schlackern! Ich konnte auch keine Logikfehler entdecken und das heißt hier schon was!

Die Charakterzeichnung ist super, man meint gleich, die Teilnehmer und auch die Hausbewohner schon ewig zu kennen! Natürlich entwickelt man im Laufe der Geschichte seine Lieblinge, aber kann man ihnen trauen? Die Auflösung am Ende hat mich sehr überrascht, damit habe ich wirklich so nicht gerechnet!

Mein Fazit: Eine unheimlich komplex ausgedachte und gut ausgetüftelte Geschichte, die Katie Kento dem Leser hier anbietet! Die Zielgruppe ist sicherlich junge Erwachsene, aber auch mir hat die Geschichte als Erwachsener sehr gut gefallen! Wer gerne miträtselt, dem sei dieses Buch auf jeden Fall ans Herz gelegt! Ich finde, damit hat die Autorin nach dem auch sehr guten Buch „Hotel Ambrosia“ eine weitere Punktlandung hingelegt!

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Dieser Mörder hat mir keine Angst eingejagt...

Murder Park
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Zum Buch: Vor 20 Jahren wütete der Serienmörder Jeff Bohner auf der Freizeitpark-Insel Zodiac Island. Daraufhin wurde der Freizeitpark geschlossen. Nun soll der Park unter neuem Namen wiedereröffnet werden: ...

Zum Buch: Vor 20 Jahren wütete der Serienmörder Jeff Bohner auf der Freizeitpark-Insel Zodiac Island. Daraufhin wurde der Freizeitpark geschlossen. Nun soll der Park unter neuem Namen wiedereröffnet werden: Murder Park. Zwölf vorab ausgewählte Leute werden auf die Insel eingeladen, um erste Eindrücke zu sammeln, es soll mit der Angst gespielt werden. Unter ihnen ist auch Paul Greenblatt, dessen Mutter damals eines der Opfer war. Kaum sind sie auf der Insel angekommen, ist der erste der Gruppe tot…

Meine Meinung: Der Plot hörte sich für mich wirklich gut an und ich habe von Jonas Winner auch schon recht tolle Bücher gelesen. Doch mit diesem hier konnte er mich leider nicht überzeugen. Ich bin mit dem Aufbau des Buches überhaupt nicht zurechtgekommen. Es gibt verschiedene Zeitstränge, in denen erzählt wird. Denn einer aus der Gruppe, der Psychiater Sheldon Lazarus, führt vorher mit jedem Teilnehmer ein Interview. Dann springt man wieder ins hier und jetzt. Das hat mich teilweise wirklich in die Irre geführt, weil ich nie wusste, war der Eindruck jetzt von vorher oder ist er erst auf der Insel entstanden?

Außerdem empfand ich das Buch zu langatmig. Und obwohl die Gruppe laufend dezimiert wird, hat mich überhaupt keine Spannung erreicht. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt hatte ich auch schon eine Ahnung, wohin das Ganze führt. Auch wenn es am Ende noch einmal kurz spannend wurde, hat mich das leider nicht für die ganze Geschichte entschädigt.

Mein Fazit: Leider hat mich der Autor mit dieser Geschichte nicht überzeugt. Ich würde sagen, sie ist mäßig. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt. Ich würde hier keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Eine etwas andere Universität...

Nocticadia
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Zum Buch: Lilias Mutter starb qualvoll an einer unbekannten Krankheit. Sie war von Parasiten befallen, nur glaubt Lilia das niemand. Seitdem muss sie sich mit dem Freund ihrer Mutter das Schulgeld für ...

Zum Buch: Lilias Mutter starb qualvoll an einer unbekannten Krankheit. Sie war von Parasiten befallen, nur glaubt Lilia das niemand. Seitdem muss sie sich mit dem Freund ihrer Mutter das Schulgeld für ihre Halbschwester teilen. Sie würde gerne studieren, hat aber nicht die Mittel. Dann wird ein Aufsatz von ihr über die Parasiten ihrer Mutter an der Elite-Universität Dracadia übermittelt und sie erhält ein Stipendium. Ihr dortiger Professor Devryck ist so brillant wie sexy. Und Lilia fühlt sich verbotenerweise von ihm angezogen…

Meine Meinung: An diese knapp 800 Seiten muss man sich als Leser auch erst einmal herantrauen! Aber dann wird man mit einer spannenden Dark-Academia-Story belohnt, die sowohl spicy als auch spannend ist! Denn der Anziehungskraft von Dr. Death, wie man Lilias Professor auch nennt, kann sie nicht widerstehen! Doch es gibt Geheimnisse an dieser Universität und die haben – genau – mit schwarzen Würmern zu tun! Das sind genau die Parasiten, die Lilia nach dem Tod ihrer Mutter gefunden hat! Doch wie hat sie sich infiziert? Das will Lilia um jeden Preis herausfinden und dafür ist sie bereit, einiges an Risiken einzugehen!

Doctor Death ist ein interessanter Charakter. Ist er wirklich abgrundtief böse? Oder zwingt ihn jemand oder etwas dazu? Das gilt es herauszufinden.

Der Schreibstil liest sich wirklich flüssig und die Kapitel sind schön kurz. Es wird abwechselnd aus Lilias und Devrycks Perspektive erzählt. Ich habe mir erst gedacht, dass man das Buch vielleicht auch in mehrere Teile hätte teilen können, aber im Nachhinein betrachtet, hätte das nicht funktioniert. Und so kann man sich wirklich bis ins letzte Detail mit allen Charakteren und der Universität vertraut machen! Zum Ende hin kommt es fast zu einem Showdown, nur fand ich das Ende etwas sehr unrealistisch. Aber naja, die Würmer sind es ja irgendwie auch… Die Forschung daran fand ich im Übrigen sehr interessant und ich denke, ich habe einiges gelernt!

Mein Fazit: Mir hat der Ausflug in diese Uni sehr gut gefallen, ich mochte die Charaktere und auch die Story! Einzig die Länge und das Ende haben dem Buch einen Stern gekostet! Wer kein Problem mit so vielen Seiten hat, der wird hier aber sicherlich seine Freude haben!

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