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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2022

Das Aufeinandertreffen zweier Kult-Ermittler

Todesrache
1

Der Thriller schließt nahtlos an den Vorgänger an, der die Leser mit Schnappatmung zurückgelassen hat. Die Ausgangssituation ist mehr als trist und dramatisch, doch dann ein unerwartetes Lebenszeichen ...

Der Thriller schließt nahtlos an den Vorgänger an, der die Leser mit Schnappatmung zurückgelassen hat. Die Ausgangssituation ist mehr als trist und dramatisch, doch dann ein unerwartetes Lebenszeichen und eine Entführung. Beide Fälle bieten wenig Spuren und nach und nach wird deren Verwicklung klar. Das erfordert auch das Zusammenarbeiten von 2 markanten Ermittlern, die das 1. Mal zusammenarbeiten. Jeder für sich ist schon genial, aber miteinander entfalten sie ihr ganzes Potential und die Wortgefechte sind genial. Daneben fügt sich ein neues Team zusammen und stellt seine Stärken unter Beweis. Brisant und auch interessant ist das Thema mit politischen Altlasten, Idealen bis in den Tod und Vertuschung auf höchsten Ebenen. Wieder ein hervorragender Thriller von Andreas Gruber – absolute Leseempfehlung für Thriller-Fans!

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Veröffentlicht am 10.10.2022

Hatte etwas Anderes erwartet

Das Gesetz der Natur
0

Die Geschichte hat Potential, doch konnte mich leider die Umsetzung nicht fesseln. Die kurzen Sätze machen das Lesen holprig. Das Leben als Verstoßene wird oberflächlich beschrieben, mir fehlten Emotionen ...

Die Geschichte hat Potential, doch konnte mich leider die Umsetzung nicht fesseln. Die kurzen Sätze machen das Lesen holprig. Das Leben als Verstoßene wird oberflächlich beschrieben, mir fehlten Emotionen und Tiefgang. Auf eine Welt ohne Lesen und Bücher wird kaum eingegangen, für mich ein interessantes Hauptthema das Buch zu lesen. Die Personen haben oft nur Bezeichnungen statt Namen. Man muss morden, um zu überleben, egal ob Mensch oder Tier. Ein Einsiedlerleben ist die einzige Option. Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist der einzige soziale Kontakt, doch auch da fehlen mir Gefühle und Tiefgang. Man erfährt wenig über die Hintergründe wie die Ausgangslage überhaupt entstanden ist, von einer möglichen positiven Zukunftsvision ganz zu schweigen. Die fast 600 Seiten Endzeitstimmung ziehen sich somit sehr in die Länge.

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Mysteriös

Bruch: Ein dunkler Ort
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Ein Ermittlerteam wird neu zusammengesetzt, jeder mit seinen Geheimnissen und Macken. Jeder hat seine eigene Art mit zutiefst menschlichen Ängsten umzugehen und im Lauf des Falles müssen sich beide eingestehen, ...

Ein Ermittlerteam wird neu zusammengesetzt, jeder mit seinen Geheimnissen und Macken. Jeder hat seine eigene Art mit zutiefst menschlichen Ängsten umzugehen und im Lauf des Falles müssen sich beide eingestehen, dass sie mehr verbindet als trennt. Dazu ein geheimnisvoller Fall um ein verschwundenes Mädchen. Die Menschen im Dorf verbergen etwas. Misstrauen und falsche Fassaden beherrschen den Alltag. Schon die Jugendlichen wirken abgebrüht und hoffnungslos. Die triste Stimmung wird sehr gut eingefangen, ohne dass das Menschliche auf der Strecke bleibt. Gefühle, Ängste und Hoffnungen brechen langsam hervor. Flüssig erzählt und superspannend, will man das Buch gar nicht aus der Hand legen und ist gespannt, ob es eine Fortsetzung dieses ungewöhnlichen Duos gibt. Nicht zu drastisch, aber unter die Haut gehend erzählt.Absolute Leseempfehlung!!

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Kein Entrinnen

Isidor
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Jeder kennt die Geschichten seiner Eltern und Großeltern. Und so findet man sich wieder, an Orten, die man kennt und versteht plötzlich, dass man nichts kennt. Welche Abscheulichkeiten geschehen sind und ...

Jeder kennt die Geschichten seiner Eltern und Großeltern. Und so findet man sich wieder, an Orten, die man kennt und versteht plötzlich, dass man nichts kennt. Welche Abscheulichkeiten geschehen sind und wie sich die Betroffenen dabei fühlten. Warum so viele glaubte, Ihnen könne nichts passieren. Einfühlsam und ohne Fingerzeig wird die Geschichte einer Familie erzählt. Das Entkommen der Kinder aus dem strengen, ländlichen Elternhaus; die glücklichen Jahre in der Stadt mit dem ständigen Streben nach Verbesserung und Anerkennung und dann der Verrat, der Versuch zur Flucht und das Leben in einer fremden Heimat. Die Fakten und Familiengeschichten werden sehr gut ineinander verwoben, es entsteht ein stimmiges Bild vom Cover bis zum ende des Buches. Der Schreibstil ist angenehm und ruhig, ein guter Kontrast zu dem Erzählten. Weder können die Figuren ihrem Schicksal entrinnen, aber auch der Leser kann sich nicht entziehen.

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Tödliches Marseille

Die Marseille-Morde - Das tote Mädchen
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Die Story beginnt vielversprechend und auch das Cover verspricht einen Krimi im idyllischen Frankreich. Doch leider tragen die vielen Namen, Berufstitel und französischen Ausdrücke eher zur Verwirrung ...

Die Story beginnt vielversprechend und auch das Cover verspricht einen Krimi im idyllischen Frankreich. Doch leider tragen die vielen Namen, Berufstitel und französischen Ausdrücke eher zur Verwirrung bei. Der Schreibstil ist mir persönlich zu banal und es entsteht keine Spannung. Zuviel Themen werden in ein Buch gepackt, unter anderem Mobbing, Missbrauch, Selbstmord, Mord, Homosexualität und schlussendlich noch Corona. Muss das wirklich Alles auf einmal sein? Für mich leider eine Enttäuschung.

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