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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2020

Eine bewegende Geschichte über eine starke Frau, die den Verlust ihrer großen Liebe überwindet

Zwei in einem Herzen
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Nachdem Lydias Verlobter Freddie bei einem Autounfall ums Leben kommt, ist für die junge Frau nichts mehr wie es vorher war. Plötzlich freut sie sich nicht mehr auf die bevorstehende Hochzeit, sondern ...

Nachdem Lydias Verlobter Freddie bei einem Autounfall ums Leben kommt, ist für die junge Frau nichts mehr wie es vorher war. Plötzlich freut sie sich nicht mehr auf die bevorstehende Hochzeit, sondern muss über die Trauer und den Verlust ihrer großen Liebe hinweg kommen. Gefangen zwischen Zurück- und Nach-vorne-Blicken begleiten wir sie auf ihrer Reise zurück auf ihre eigenen Füße zu finden.

Der Klappentext und das Cover haben mich direkt angesprochen, die Geschichte klang sehr vielversprechend und emotional.

Als ich das Buch in den Händen hielt, hat mich das Cover noch mehr begeistert, vor allem wegen der besonderen Haptik. Mir gefällt auch die Aufmachung der Kapitel und dass diese nicht so lang sind.

Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, sie findet die perfekte Balance zwischen der Melancholie, die die Protagonistin empfindet und Hoffnung/Freude durch positive Begegnungen. Lydias Gefühle und Gedanken waren so greifbar, so verständlich, dass eine direkte Nähe zum Leser aufgebaut werden kann (so war es bei mir definitiv der Fall). Auch die weiteren Charaktere in der Geschichte waren allesamt so wunderbar, dass ich sie direkt ins Herz schließen konnte.

Die Handlung war im Ganzen total schlüssig und rund, nichts wirkte für mich überspitzt dargestellt. Lydias Entwicklung in diesem Buch mitzuerleben, war, als würde ich eine Freundin in ihrem Trauerprozess begleiten.

Das Einzige, was mich etwas irritiert, ist der Klappentext. Dieser lässt einen eine etwas andere Geschichte erwarten, als es dann der Fall ist (deshalb einen halben Stern weniger). Das Ende ist nochmal ein riesengroßer emotionaler Pluspunkt.

Fasziniert hat mich am Ende des Buches der Titel "Zwei in einem Herzen", da ich diesen vor dem Lesen ganz anders interpretiert habe, als ich es jetzt, nach Beenden der Geschichte, tue. Das lässt dieses Buch noch nachhaltig im Gedächtnis verweilen.

Es ist eine wirklich bewegende Geschichte, die tiefe Empfindungen hervorlockt und Hoffnung schenkt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2020

Ein starker Abschluss der Trilogie

So fern wie ein Traum
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Der letzte Teil der „Templeton-Trilogie“, die mich zuvor leider nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte.
Doch die Protagonistin des letzten Bandes „Laura Templeton“ hatte ich schon als Geheimwaffe erhofft ...

Der letzte Teil der „Templeton-Trilogie“, die mich zuvor leider nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte.
Doch die Protagonistin des letzten Bandes „Laura Templeton“ hatte ich schon als Geheimwaffe erhofft und so gestaltete es sich auch.

Laura kämpft in der Geschichte mit den Erwartungen, die sie durch ihren Familiennamen auferlegt bekommen hat und ihren Rückschlägen aufgrund gescheiterter Träume. Es geht um die Suche nach sich selbst, den Platz zwischen Familienverpflichtungen und eigenem Glück zu finden. Sie trifft auf den typischen Bad Boy und ihr ganzes Dasein wird umgekrempelt.

Diese Geschichte hat mich richtig berührt und gepackt, da sie sehr vielschichtig ist. Dass Laura mir von Buch eins an am sympathischsten war, hat sich wieder bestätigt. Ihre Gedanken und Emotionen sind zum großen Teil nachvollziehbar. Die (Liebes)Geschichte insgesamt harmonischer und der dramatische Höhepunkt brachte diesmal kein Augen rollen hervor, sondern ließ mich mitfiebern.

Die Reihe wurde meiner Meinung nach mit jedem Buch besser. Sie hat leider sehr schwach gestartet, aber dafür stark abgeschlossen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2020

Eine angenehmere Protagonistin in einer spannenderen Handlung

So hell wie der Mond
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Der zweite Teil der "Templeton-Trilogie". Da mir der erste Teil leider gar nicht zugesagt hat, habe ich von diesem Buch nicht viel erwartet.

Das Cover ist natürlich wieder wunderschön und lädt zum Träumen ...

Der zweite Teil der "Templeton-Trilogie". Da mir der erste Teil leider gar nicht zugesagt hat, habe ich von diesem Buch nicht viel erwartet.

Das Cover ist natürlich wieder wunderschön und lädt zum Träumen ein.

Gott sei Dank war mir die Protagonistin „Kate Powell“ direkt sympathischer, da sie nicht so exzentrisch wie Margo ist. Kate hat sehr mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, die sie noch nicht verarbeitet hat. Und diese Vergangenheit scheint sie sowohl beruflich als auch privat einzuholen. Doch ihre Freundinnen, ihre Familie und eine neue Liebe helfen ihr, die Schwierigkeiten zu überwinden und mit sich ins Reine zu kommen.

Die Handlung dieses Buches war viel spannender als im ersten Band, hier konnte ich schon mehr mitfiebern. Die Charaktere, vor allem Margo, waren angenehmer und entwickelten langsam mehr Tiefgang. Die Liebesgeschichte in diesem Buch war jedoch zum Teil etwas plump wie schon im ersten Teil und das Drama wirkte auf mich konstruiert und nicht wirklich nachvollziehbar. Durch den tollen Schreibstil ließ es sich richtig leicht durchlesen.

Das Buch war jedenfalls deutlich besser als der erste Teil! Ein Buch für zwischendurch, das man gut durchlesen kann, aber leider ohne Wow-Effekt,

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

Eine exzentrische Protagonistin in einer flachen Handlung

So hoch wie der Himmel
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Ich habe mir die Trilogie zum Geburtstag schenken lassen, da mir die „Sternentrilogie“ von Nora Roberts sehr gefallen hat und ich war daher gespannt weitere Bücher von ihr zu lesen.

Das Cover hat mich ...

Ich habe mir die Trilogie zum Geburtstag schenken lassen, da mir die „Sternentrilogie“ von Nora Roberts sehr gefallen hat und ich war daher gespannt weitere Bücher von ihr zu lesen.

Das Cover hat mich total angesprochen und auch der Klappentext klang nicht schlecht.

In der Trilogie geht es um die drei Freundinnen Margo, Kate und Laura, die alle an Wendepunkten stehen und diese unter anderem durch die Kraft der Freundschaft und Liebe überwinden. In diesem Band spielt Margo Sullivan die Hauptrolle, die nach einem beruflichen und privaten Tiefschlag in ihre Heimat zurückkehrt und mit Hilfe ihrer Freunde langsam wieder auf die Beine kommt.

„Nora Roberts schönste Trilogie“ lockte schon auf dem Cover. Das Buch ließ sich durch den Schreibstil der Autorin gut und flüssig durchlesen, die Story hat mich jedoch leider nicht gepackt.
Das liegt vor allem an Margo. Ich konnte mich wenig mit ihr identifizieren und ihre Launenhaftigkeit hat mich so manches Mal mit den Augen rollen lassen. Oftmals wurde im Buch gestritten und diese Streitigkeiten wirkten sehr künstlich herbeigeführt. Auch viele andere Charaktere im Buch waren nicht unbedingt sympathisch.
So überspitzt die Protas im Buch zum Teil waren, so flach war leider die Handlung. Es war leider keine Spannungskurve enthalten. Der dramatische Höhepunkt im Buch wirkte derart konstruiert, dass er emotional nicht fesselnd war.
Margo macht im Verlauf der Geschichte (eher zum Ende) eine ziemliche Entwicklung durch und war mir dann auf den letzten Seiten zum Glück sympathischer.

Mein Fazit: Hätte ich die anderen Bände nicht schon Zuhause stehen, hätte ich sie mir nach diesem Buch keinesfalls gekauft. So hoffe ich, dass mir der zweite Teil und somit die zweite Protagonistin mehr zusagt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

August Pullmann - ein kleiner Junge katapultiert sich in dein Herz

Wunder
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Ein Buch, eine mir zuvor völlig fremde Thematik und tausend Emotionen. Ich habe von diesem Buch nicht viel erwartet, als mein Bruder es mir geschenkt hat. Eigentlich ist das doch gar nicht so mein Genre, ...

Ein Buch, eine mir zuvor völlig fremde Thematik und tausend Emotionen. Ich habe von diesem Buch nicht viel erwartet, als mein Bruder es mir geschenkt hat. Eigentlich ist das doch gar nicht so mein Genre, dachte ich mir.
Es geht ja weder um Magie, noch um romantische Beziehungen, sondern um einen mehr oder weniger entstellten Jungen. August Pullmann musste aufgrund eines Gendefekts schon viele Operationen über sich ergehen lassen, die sein Gesicht deformierten. Zuvor Zuhause unterrichtet, soll er nun in die fünfte Klasse einer normalen Schule gehen. Dort wird August mit der Gehässigkeit anderer Kinder, aber auch mit Interesse und Freundschaft konfrontiert.

Ich bin so froh, dass ich diesem Buch eine Chance gegeben habe. Das interessante ist nicht nur die Geschichte an sich, sondern auch, dass sie aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird. So bekommt der Leser einen guten Rundumblick über die Charaktere (vor allem die Beziehungsdynamik der Familie), deren Emotionen und die persönlichen Handlungsstränge und Facetten im großen Ganzen.

Der kleine August hat sich direkt in mein Herz katapultiert und im gesamten Handlungsverlauf meine volle Aufmerksamkeit und Empathie gehalten. Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Ein Buch, das ein so wichtiges Thema so liebevoll präsentiert, sollte jeder gelesen haben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere