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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2017

Viel Sex und fehlende Story

For 100 Days - Täuschung
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Ich hab dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei der "Lesejury" gelesen. Das war auch mein 1. Buch von Lara Adrian und da viele so von ihr schwärmen, war ich überzeugt, dass es gut sein muss. Leider ...


Ich hab dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei der "Lesejury" gelesen. Das war auch mein 1. Buch von Lara Adrian und da viele so von ihr schwärmen, war ich überzeugt, dass es gut sein muss. Leider wurde ich echt enttäuscht.

Der Inhalt der Story ist der übliche Einheitsbrei des Erotik-Genres. Nick ist superreich, superheiß und hat natürlich superkrasse Traumata. Avery ist eher etwas ärmlich, will keine Beziehung und hat Geheimnisse, die ihr eine solche auch unmöglich macht.

Natürlich treffen sie sich und innerhalb weniger Minuten landen sie im Bett. Und das wiederholt sich dann gefühlt alle 5 Minuten, sodass ich nur noch quer gelesen habe. Zumindest die Sexszenen. Natürlich verliebt sich Avery sofort und denkt schon nach der ersten Nacht an eine Zukunft mit ihm. Ich war nur genervt. Erst im letzten Drittel geht die Story etwas tiefer und wird etwas spannender.

Zwischendrin merkt man schon, dass Lara Adrian ihr Handwerk beherrscht, aber es dauerte mir einfach zu lang bis wirklich mal etwas passiert, was nichts mit Sex oder ähnlichen zu tun hatte. Oder dem hin und her der beiden.
Ich hatte gehofft, dass hier mal wieder was Innovatives kommt...irgendein neuer Ansatz; leider war dem nicht so. Als dann noch die Fesselspiele anfingen, war es bei mir gänzlich vorbei.

Am meisten genervt war ich aber von den typischen Sätzen wie "Ich will, dass du nur für mich kommst, Baby" oder "sie biss sich auf die Lippe, bis sie Blut schmeckte" (wer zur Hölle macht sowas?) Oder mein alltime favourite: wenn die Männer knurren. Was ist da nur los?? Sind sie nun Männer oder Hunde??

Die letzten paar Seiten gab es die einzige Wendung im Buch, die mich wirklich gepackt hat und der Cliffhanger war auch super gewählt. Trotzdem werde ich mich von dem Genre jetzt erstmal distanzieren.

Anschließend kann ich nur sagen, dass ich mehr als enttäuscht war und froh war, als das Ende in Sicht kam. Aufgrund des doch spannenden Endes gebe ich 2 von 5 Schmetterlingen.

Veröffentlicht am 14.12.2016

Wie erwartet (3,5 Sterne)

Calendar Girl - Begehrt
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Diese Reihe hat tatsächlich 2 Seiten. Einerseits finde ich den Schreibstil der Autorin sehr ansprechend. Er ist witzig, charmant und unglaublich erfrischend.
Auch der Inhalt ist an sich nicht schlecht. ...

Diese Reihe hat tatsächlich 2 Seiten. Einerseits finde ich den Schreibstil der Autorin sehr ansprechend. Er ist witzig, charmant und unglaublich erfrischend.
Auch der Inhalt ist an sich nicht schlecht. Wir begleiten Mia weiter auf ihrer Reise als Escort-Girl. Und mal wieder erlebt sie unglaubliche Dinge. Und die Betonung liegt hier eindeutig auf "unglaublich".

Denn die Autorin ist eine wahre Künstlerin der Übertreibung. Sowohl im positiven als auch im negativen.
Und das ist auch der Punkt der in allen Storys extrem nervt.
Jeder Mann, aber auch jede Frau, die Mia trifft, ist perfekt. Sowohl äußerlich als auch innerlich. Ich weiß nicht, in welchem Universum sie lebt, aber so viele super sexy heiße Menschen kann es gar nicht geben. Noch dazu sind sie alle soooo gut und herzlich. Ja da bekommt man manchmal einen leichten Würgereflex.
Aber auch im negativen Part wird in diesem Teil übertrieben. Mia widerfährt nicht nur ein Schicksalsschlag. Nein, ihr widerfährt jeder erdenklich mögliche Schicksalsschlag. Und als Leser denkt man sich nur: "Gott nun ist aber langsam mal gut."

Trotzdem verhält es sich hier auch wie in den beiden ersten Teilen. Man ist zwar teilweise ziemlich genervt, aber man hat auch Spaß an der Geschichte. Auch wenn es immer wieder Dinge gibt, die ich nicht nachvollziehen kann. Zum Beispiel steckt Mia in einer Situation, die jeden normalen Menschen an die Grenzen seines Seins bringen würde. Aber Mia träumt von wildem hemmungslosem Sex mit ihrem "Mann". Hallo Realität? Leider nicht vorhanden.

So Blicke ich mit einem lachendem und einem weinendem Auge auf den finalen 4. Teil. Einerseits will man doch wissen, wie das ganze nun zu Ende geht. Andererseits ist man froh, dass es endlich zu Ende geht.

Veröffentlicht am 06.11.2017

super toller Auftakt

Bird and Sword
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Oftmals sind es ja Cover, die uns als erstes an einem Buch auffallen. Und so ging es mir auch hier. Da ich schon sehr viel Gutes von der Autorin gehört habe und der Klappentext sehr interessant klang, ...

Oftmals sind es ja Cover, die uns als erstes an einem Buch auffallen. Und so ging es mir auch hier. Da ich schon sehr viel Gutes von der Autorin gehört habe und der Klappentext sehr interessant klang, musste ich die Geschichte unbedingt lesen.
Schon der Anfang ist sehr vielversprechend. Ich konnte vor allem zu Lark sofort eine tiefe Verbindung herstellen. Dadurch, dass sie nicht reden kann, kann man noch viel besser in ihre Gedanken eindringen, was mich ihr viel näher brachte. Ich finde sie einfach ganz wundervoll und zauberhaft, da sie sich an kleinen und normalen Dingen so arg erfreuen kann und einfach generell sehr süß und liebevoll wirkt.
Auch Tiras fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Ich fand die Art, wie er mit Lark redet, sehr eindringlich und gefühlvoll. Auch wenn man manchmal nicht wirklich wusste, welches Ziel er eigentlich verfolgt.
Larks Entwicklung fand ich sehr sehr gelungen und vor allem spannend. Sie wächst an sich selbst und ihren Aufgaben und wird somit auch immer reifer.
Auch der Rest der Handlung steigt in der Handlung immer weiter an und hat mich an einigen Stellen auch überrascht. Es gab also doch einige Wendungen, mit denen ich nicht so ganz gerechnet habe.
Der Schreibstil der Autorin ist für mich mehr als ansprechend. Sie hat ein Talent, einen direkt in das Geschehen hinein zu ziehen und hat mich emotional so sehr oft angesprochen. Selbst in den Passagen, in denen nicht viel passiert, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Und das gelingt nur wenigen Autoren.
Für mich war das ein sehr gelungener Auftakt einer Reihe - mit Liebe, Spannung, Action und Emotionen.
Ich bin jetzt schon wahnsinnig neugierig, wie es weitergeht und kann die Story nur empfehelen - vor allem für Fans von "Die Chroniken der Verbliebenen" oder Sarah J. Maas.

Veröffentlicht am 05.09.2017

Sehr ernüchternd

Dunkles Omen – Ein Cainsville-Thriller
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Vor einigen Jahren hab ich "Die dunklen Mächte" Trilogie der Autorin gelesen und fand diese sehr gut. Das war auch der Grund, warum ich ihr neuestes Buch unbedingt lesen wollte.
Als erstes fällt mir auf, ...

Vor einigen Jahren hab ich "Die dunklen Mächte" Trilogie der Autorin gelesen und fand diese sehr gut. Das war auch der Grund, warum ich ihr neuestes Buch unbedingt lesen wollte.
Als erstes fällt mir auf, dass dieses als Thriller deklariert wird. Was für mich ein wenig irreführend ist, da es sich meiner Meinung nach nicht um einen solchen handelt. Es kommen auch noch einige Mystery-Elemente vor, die das ganze wahrscheinlich noch interessanter gestalten sollten.
Leider hat das bei mir so gar nicht geklappt. Der Schreibstil war für mich etwas schwierig, viel zu oft war er holprig und brachte mich aus dem Lesefluss. Er war extrem detailreich, was ich normalerweise toll finde. Hier hatte ich aber oft das Gefühl, dass sich viel zu sehr auf nebensächlich Dinge konzentriert wird.
Den Anfang und die Idee der Geschichte fand ich eigentlich ganz gut. Reiche, junge Frau wurde als Kleinkind adoptiert und erfährt dann, dass ihre leiblichen Eltern brutale Mörder waren. So weit, so gut. Leider begibt sich die Autorin dann auf den Weg und beschreibt ewig lang, wie Olivia in eine neue Stadt kommt, dort einen Job sucht, einen Anwalt anheuert usw
Es kam weder Spannung auf, noch hatte ich das Gefühl, dass ich wissen will, wie es weitergeht. Dazu kommt, dass mir alle handelnden Personen mehr als unsympathisch waren. Olivia ist nicht besonders nett und ich konnte mich null in sie hinein versetzen. Der Anwalt Walsh ist ein total fieser und mürrischer Kerl.
Nachdem auch nach 300 Seiten nichts spannendes passierte und ich einfach nur tierisch gelangweilt war, habe ich das Buch beiseite gelegt. Wirklich schade, denn ich hätte mir so viel mehr davon erwartet.

Veröffentlicht am 03.08.2017

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Wie das Feuer zwischen uns
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Das Feuer zwischen uns
Wie sehnsüchtig habe ich dieses Buch erwartet. Und wie immer habe ich es innerhalb weniger Stunden inhaliert.
Hatte ich die ersten paar Kapitel noch leichte Schwierigkeiten, mich ...

Das Feuer zwischen uns
Wie sehnsüchtig habe ich dieses Buch erwartet. Und wie immer habe ich es innerhalb weniger Stunden inhaliert.
Hatte ich die ersten paar Kapitel noch leichte Schwierigkeiten, mich auf die Story einzulassen, fiel es mir später umso schwerer, das Buch auch nur eine Minute aus der Hand zu legen.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer außergewöhnlich gut. Durch die kurzen und knappen Sätze zwischendurch und durch gewählte Wiederholungen einiger Textpassagen, schafft sie es, eine unglaublich dringliche und intensive Atmosphäre zu schaffen. Sie hat ein Talent, Emotionen zu transportieren, wie kaum eine zweite. Dabei schreibt sie ganze Abschnitte, die sich dem Leser regelrecht einbrennen wollen und einem die Tränen in die Augen treiben. Mindestens 2 mal musste ich das Buch weglegen, weil ich nicht weiterlesen konnte.
Logan ist ein, sagen wir mal, schwieriger Charakter. Zumindest hatte er eine sehr sehr schwierige Kindheit, woraus in seinem späteren Leben viele Probleme entstehen. Ehrlich gesagt, war ich nicht auf das vorbereitet, was hier thematisiert wird. Es ist ein Thema, dass mich sehr mitgenommen hat und mich immer wieder traurig und hoffnungslos zurück ließ.
Alyssa ist das komplette Gegenteil von Logan. Immer ein lächeln auf den Lippen, ein wohlhabendes Elternhaus im Hintergrund und auf dem Weg zum College. Eigentlich passen die beiden absolut nicht zusammen, es gibt aber etwas, dass die beiden verbindet und somit werden sie beste Freunde.
Diese Liebe ist mal wieder keine einfache. Die Autorin hat so viele Dramen und Wendungen eingebaut, dass man so viel Leid kaum ertragen konnte. Man konnte die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit regelrecht spüren. Sie war richtig greifbar. Besonders schön, fand ich die Einbindung von Kellan, Logans Bruder und Erika, Alyssas Schwester. Ich fand es so bemerkenswert, wie sie sich alle mit der Zeit zusammen gerauft und dann letztendlich gemeinsam gekämpft haben. Es gab unglaublich berührende Szenen der 4. Aber es gab so so viele bewegende Szenen.
Das ganze Buch ist eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach jedem Hoch folgt ein Tief.
Dies hat die Autorin auch sehr kreativ in die Namen der Protagonisten eingebaut, was ich sehr schön fand.
Mal wieder wurde mein Herz bis zum Anschlag mit Gefühlen gefüllt, dass ich Angst hatte, es könnte zerspringen.
Ich bin einfach nur begeistert. Kein Wort oder Satz könnte auch nur annähernd beschreiben, was ich wirklich beim lesen der Bücher von Brittainy empfinde. Sie ist einfach großartig.
Und somit gibt es erneut fantastische 5 von 5 Schmetterlingen und für mich ein neues Herzensbuch.