Gute Geschichte
Die Chroniken von Alice – Ein bezauberndes Wesenhat mir gut gefallen
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Die Schwarze Königin setzt die düstere Reise von Alice fort, nachdem sie den Wahnsinn und den Jabberwock überlebt hat. Gemeinsam mit Hatcher begibt sie sich auf die Suche nach dessen Tochter Jenny, was ...
Die Schwarze Königin setzt die düstere Reise von Alice fort, nachdem sie den Wahnsinn und den Jabberwock überlebt hat. Gemeinsam mit Hatcher begibt sie sich auf die Suche nach dessen Tochter Jenny, was sie in das Reich der Weißen Königin führt. Die Geschichte entfaltet sich in einer Welt voller Albträume und bizarrer Kreaturen, wobei Alice zunehmend ihre eigenen magischen Fähigkeiten entdeckt.
Christina Henry gelingt es, die Atmosphäre des ersten Bandes beizubehalten, während sie neue Elemente einführt. Die Erzählung ist weniger brutal, dafür aber psychologisch tiefgründiger. Alice' Charakterentwicklung steht im Mittelpunkt, und ihre inneren Konflikte werden eindrucksvoll dargestellt. Allerdings nimmt die Handlung an einigen Stellen an Tempo ab,.
Insgesamt bietet Die Schwarze Königin eine gelungene Fortsetzung, auch wenn es nicht ganz die Intensität des Vorgängers erreicht.
„Plutonium“ ist eine emotionale Grenzerfahrung. MJ Crown gelingt es, eine faszinierende Protagonistin zu zeichnen, die sich aus dem Schatten einer toxischen Affäre zu einer Schlüsselfigur globaler Sicherheit ...
„Plutonium“ ist eine emotionale Grenzerfahrung. MJ Crown gelingt es, eine faszinierende Protagonistin zu zeichnen, die sich aus dem Schatten einer toxischen Affäre zu einer Schlüsselfigur globaler Sicherheit entwickelt. Der Plot kreist um eine internationale Verschwörung mit nuklearem Hintergrund, eingebettet in ein spannendes Verwirrspiel aus Identitäten, Täuschung und körperlicher Hingabe.
Die Geschichte lebt von ihrer dichten Atmosphäre, dem ständigen Wechsel zwischen innerem Drama und äußeren Gefahren. Besonders beeindruckend ist die Wandlung von Jess – vom Opfer ihrer eigenen Triebe zur strategischen Akteurin in einem globalen Spionage-Thriller. Die Geheimdienst-Szenarien, taktischen Briefings und moralischen Abgründe sind detailreich beschrieben und stehen in perfektem Kontrast zu den erotischen Begegnungen, die nie ihre erzählerische Berechtigung verlieren.
Ich fand die Entwicklung der Protagonistin Jess faszinierend: Von der emotional verletzlichen Frau, die sich erst selbst sucht, zur entschlossenen Undercover-Agentin in einem weltumspannenden Spiel aus Täuschung, Macht und Gefahr. Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig ihre moralischen Konflikte gezeichnet sind.
Wer Romane mit Tiefgang, Spannung und einem Schuss sinnlicher Dramatik liebt, wird „Plutonium“ verschlingen. Dieses Buch ist ein Geheimtipp für alle, die James Bond gerne in weiblich lesen möchten – nur mit mehr Gefühl und Gewissen.
Absolute Empfehlung
Die Geschichte hat mich bewegt, auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen der Protagonistin einverstanden war.
Ich bin zwiegespalten: Einerseits hat mich Tabulos tief beeindruckt, andererseits hatte ...
Die Geschichte hat mich bewegt, auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen der Protagonistin einverstanden war.
Ich bin zwiegespalten: Einerseits hat mich Tabulos tief beeindruckt, andererseits hatte ich Mühe, Jess durchgehend zu folgen. Ihre Gratwanderung zwischen Sehnsucht, Selbstzerstörung und Befreiung ist schwer zu verdauen.
Dennoch: Die Qualität der Sprache, die mutige Thematik und die spannende Erzählweise verdienen Lob. Das Buch tut weh – aber im besten Sinne, da mache Szenen sehr in die psychische Tiefe gehen.
Der Schreibstil ist eingängig und verständlich. Die Sprache ist klar und nicht übertrieben. Das mochte ich sehr. Insgesamt ist der Handlungsfaden deutlich mit Spannungselementen.
Für Fans provokativer Literatur mit Tiefe absolut empfehlenswert – wenn man bereit ist, sich einzulassen.